Reisebericht Botswana - Zarafa Camp

von Jens Döring

Die riesigen und mit allem Komfort ausgestatteten Zelte sind schon sehr dekadent, aber keinesfalls unbequem! Wer goldene Wasserhähne und messingfarbene Waschbecken mag, ist hier genau richtig! Das verbaute Holz stammt zum Teil aus den Tsunami-Regionen in Thailand. © Fotos: Jens DöringGefallen finden wir alle an der öffentlichen Toilette, die ein besonderes Feature bereithält: Denn selbst vom Toilettensitz aus kann man durch ein großes Panoramafenster mit Hilfe eines Fernglases Tiere beobachten. Damit man auch ja keine „game activity“ verpasst. Es wäre doch schade, wenn man sich am Abend am Lagerfeuer noch einmal die Story vom Leoparden erzählt, der ein Impalababy direkt vorm Camp gerissen hat während man selbst aber mit anderen menschlichen Bedürfnissen beschäftigt war. Wie wahrscheinlich das ist, muss nun jeder für sich selbst entscheiden.Interessant zu erwähnen ist vielleicht noch, dass das Camp zu einem Großteil aus wiederverwendeten Materialen erbaut wurde. Mit ein Grund dafür, warum es zu den Top 50 „Eco-Lodges“ ernannt wurde. Das Holzes stammt beispielsweise aus dem vom Tsunami gebeutelten Thailand. So fungieren alte Bahnschwellen nun als Treppenstufen oder Tischplatten, die mit stilsicheren Gravuren verziert wurden. Das „grüne Camp“ bereitet zudem das produzierte Abwasser selbst auf und verwendet es zur Bewässerung des Camp-Areals. Der Strom und das Heißwasser werden überwiegend aus Solarenergie gewonnen. Der Campmanager zeigt uns deshalb auch zum Abschluss unseres Besuches die große Solarzellenanlage, die sein ganzer Stolz zu sein scheint.Der ganze Stolz der Camp-Manager: Das „grüne Camp“ erzeugt seinen Strom und sein Heißwasser überwiegend aus Solarenergie. Eine Toilette und eine Sonnenterrasse mit Aussicht: so wird keine Tierbewegung verpasst! © Fotos: Jens DöringDer ganze Stolz der Camp-Manager: Das „grüne Camp“ erzeugt seinen Strom und sein Heißwasser überwiegend aus Solarenergie. Toilette und Sonnenliegen mit Aussicht: so wird keine Tierbewegung verpasst! © Fotos: Jens DöringIn Kombination mit einer hohen Tierdichte sorgt dieses Camp für unvergessliche Urlaubserlebnisse. Da das Selinda Reservat ein privates Gebiet ist, sind Nachtpirschfahrten und Pirschwanderungen ganzjährig möglich. Durch die geringe Zahl der Gäste ist man hier entsprechend flexibel was die Pirschfahrten angeht. Sonderwünsche werden gern berücksichtigt sofern sie realisierbar sind. Der Camp Manager sagt einen bemerkenswerten Satz, der zum Wesen des gesamten Camps passt: „Everything is possible!“. Dem habe ich auch nichts mehr hinzuzufügen. Die folgenden Unterkünfte haben es dementsprechend schwer, das Zarafa Camp zu toppen. Wenn es nach mir geht, müssen sie das aber auch nicht. Unsere Reise wird uns nun nach Kasane führen. Ich werde wieder berichten…Gern erstellt Outback Africa ein individuelles Safari-Angebot mit dem Zarafa Camp. Hier geht es zur Reiseanfrage.Alle Teile der Botswana- Lodgereise in der Übersicht:

ein Kommentar

Outback Afrika » Reisebericht Botswana - Selinda Camp

18.06.2009 um 11:39

[...] Allerdings drängt die Zeit nun ein wenig und ich muss mich fürs Frühstück fertig machen. Die Sachen müssen zudem auch schon wieder gepackt werden. Schließlich geht es heute noch nach Kasane im äußersten Nordosten Botswanas. Aber immer schön der Reihe nach. Zuerst genießen wir noch unser Frühstück, was über offenem Feuer zubereitet wird. Ein Grill über dem Lagerfeuer fungiert als Toaster und Wasserkocher. Vor der Abfahrt gelingt es mir, noch schnell die Bilder auf meinen Speicherkarten auf CD zu brennen. Die CDs gibt es im campeigenen Souvenirshop und brennen kann ich an einem für alle Gäste bereitstehenden PC. Sehr praktisch! Auch wenn es keinen Internetanschluss gibt. Den erwartet man ja auch nicht wirklich mitten im afrikanischen Busch. Der heutige Tag ist wieder vollgepackt mit allerhand Erlebnissen Neugierig? Denn lesen Sie hier weiter… [...]