Reisebericht Botswana - Xakanaxa Camp

von Jens Döring

Die Zelte des Xakanaxa Camps werden sowohl als Einzel- und Zweibettbelegung als auch als Doppelbettbelegung angeboten. Das Bad ist geschmackvoll eingerichtet. © Fotos: Jens DöringDie Housekeeping-Chefin zeigt uns herum und beantwortet geduldig und intensiv unsere Fragen. Es ist sogar möglich, die ebenfalls voll belegten Zelten zu besichtigen. Wir sehen eines der 12 Zweibett-Zelte, die sowohl als Einzel- als auch als Doppelbett-Zelte genutzt bzw. umgebaut werden können. Insgesamt finden 24 Gäste Platz. Die Zelte stehen eng beieinander und werden durch Sichtschutzwände aus zusammengeflochtenen Ästen voneinander getrennt. Die Ausstattung umfasst Dusche/WC, Ventilatoren, Steckdosen zum Aufladen elektronischer Geräte (Elektrizität von 05:30 bis 19:00 Uhr), Insektenschutzmittel zum Auftragen auf die Haut, Haartrockner, Bademäntel, Decken, Safe und vieles mehr.Das ausgesprochen rollstuhlgerechte Camp liegt, wie auch Okuti und Moremi, direkt an einem Fluß, der in die Xakanaxa Lagune fließt und permanent Wasser führt. Besonders in der Trockenzeit zieht das zahlreiche Tiere auf der Suche nach Wasser hierher. Die Lounge mit ihren bequemen Möbeln lädt zum Ausruhen ein. © Foto: Jens DöringDie Lounge mit ihren bequemen Möbeln lädt zum Ausruhen und Entspannen ein. © Foto: Jens DöringLounge, Bar und Essensbereich sind mit Strohdächern überspannt. Auf dem Lagefeuer direkt am Flusslauf wird ständig Wasser zum Kochen gebracht, das zum Zubereiten von Kaffee oder Tee von den Campbewohnern genutzt werden kann. Die nötigen Zutaten und das Geschirr stehen gleich daneben in einem Schrank. Bequemer geht es fast nicht. Ein Souvenirshop sowie ein kleiner Pool mit überdachten Liegen sorgen für Kurzweil während der Siesta am Nachmittag oder am Abend für eine willkommene Erfrischung nach einem Safari-Tag.Ein offenes Wort zu den drei Camps (Okuti, Moremi und Xakanaxa): Diese drei Camps liegen etwa 15 Minuten vom Xakanaxa-Landeplatz entfernt. Sie sind außerdem über Sand- und Erdpisten, die das Moremi-Reservat durchziehen, von Maun oder Kasane aus per Allradwagen erreichbar. In der Umgebung gibt es mehrere Campingplätze. Daher sind hier neben den Pirsch-Wagen der Lodges auch Campingsafari-Anbieter aus Maun und einige Selbstfahrer unterwegs. Uns ist dies während einer Pirschfahrt im Okuti Camp aufgefallen. Die Selbstfahrer neigen zum Teil dazu, sich an die Fahrzeuge der Lodges mit ihren erfahrenen Guides zu hängen, weil sie dadurch auf bessere Tier-Sichtungen hoffen. Das kann hin und wieder zu etwas Unmut bei den Gästen führen, zumal ja auch noch die anderen Camps mit ihren Fahrzeugen auf Pirschfahrten gehen. Es kann also in dieser Region zu einer erhöhten „Verkehrsdichte“ kommen, die in anderen, abgelegeneren Gebieten des Deltas oder des Moremi Wildschutzgebietes und in privaten Konzessionsgebieten nicht üblich ist.Nun brechen wir auf in den Norden Botswanas an die Grenze zu Namibia. Lesen Sie gleich weiter!Gern erstellt Outback Africa ein individuelles Safari-Angebot mit der Khwai River Lodge. Hier geht es zur Reiseanfrage.Alle Teile der Botswana- Lodgereise in der Übersicht:

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