Reisebericht Botswana - Okuti Camp

von Jens Döring

Nach dem Besuch des Kanana Camps fliegen wir von dessen Airstrip aus weiter zum Okuti Camp im Moremi Wildreservat. Das Camp wurde erst im Dezember 2007 komplett neu im Stil eines afrikanischen Dorfes gestaltet und renoviert. Mit maximal 18 Gästen in 7 Zelten bleibt das Camp angenehm klein. Besonders die Zelte begeistern mich auf Anhieb. Da das Camp auf einer relativ kleinen Konzession errichtet ist und sich in direkter Nachbarschaft zu den Camps Moremi und Xakanaxa befindet, hat man versucht, durch die großzügige Gestaltung der Zelte eine gewisse Intimität und Freiheit zu vermitteln. Das ist meiner Meinung nach auch sehr gut gelungen.Das Okuti Camp von seiner schönsten Seite: Die großzügig geschnittenen Zelte versprühen einen Hauch von Luxus. © Fotos: Jens DöringDie großen Zelte des Okuti Camps verfügen über Innen- und Außendusche bzw. Außen-Badewanne. Mehr Platz braucht man nicht. © Fotos: Jens DöringDie mit Abstand größten Zelte während unserer gesamten Reise durch Botswana verfügen über Außenduschen oder Außenbadewanne, WC sowie zwei Einzel- oder einem Doppelbett. Der wahre Luxus offenbart sich aber in der Größe der Zelte und deren Ausblick auf die traumhaft schöne Umgebung der Xakanaxa-Lagune. Hier kommt man sich tatsächlich etwas einsam vor, obwohl das nächste Zelt nur einen Steinwurf entfernt ist. Von meinen Nachbarn habe ich zumindest zu keiner Zeit etwas mitbekommen. Obwohl ich ganz so einsam nicht war, denn ein kleiner Salamander kam mich hin und wieder besuchen und versteckte sich dann hinter der Gardine. Durch die Lage im Moremi Wildschutzreservat beschränken sich die Aktivitäten auf Pirschfahrten und Motorboot-Ausflüge. Mokoro-Ausflüge oder Wanderungen sind nicht möglich, da dies per Gesetz in Nationalparks und geschützten Gebieten Botswanas verboten ist.Das Herzstück des Camps: Der Hauptbereich des Camps im Stil eines afrikanischen Dorfes © Fotos: Jens DöringDas Herz des Camps: der Hauptbereich mit Bar, Restaurant, Souvenirshop und Lagerfeuer. Alles erbaut im typischen Stil eines afrikanischen Dorfes. © Foto: Jens DöringOkuti hat sich zudem auf die Fahnen geschrieben, besonders kinderfreundlich zu sein. Dies kommt beispielsweise zum Tragen bei den beiden Familien-Zelten, bei denen sich zwei getrennte Schlafzimmer ein Bad teilen oder aber auch bei der Altersbeschränkung: Kinder ab 6 Jahren sind herzlich willkommen! Die Altersbeschränkungen anderer Camps liegen oft deutlich höher bei 12 oder mehr Jahren.Außerdem wird ein spezielles Programm für Kinder angeboten, das sogenannte „Young Explorers –Programm“. Ein extra geschulter Guide kümmert sich um die Kinder, während die Eltern auf Pirschfahrt gehen. Den Kindern werden auf spielerische Art und Weise die Tierwelt und die Natur des Deltas im Allgemeinen nahe gebracht. Ein Ranger-Kurs gehört genauso dazu wie Naturfilme und Sicherheitsunterweisungen. Man könnte das Ganze auch als „Pfadfinderkurs in Botswana“ verstehen. Ein tolle Idee, wie ich finde.Zum Essen des Camps finde ich nur ein Wort: Grandios! Ich darf gar nicht daran denken, da läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen.Das Camp bereitet übrigens sein Abwasser selbst auf, um daraus wieder Trinkwasser zu gewinnen. Das hochkomplexe System wird uns durch den Camp Manager erklärt, der mit seinem umfangreichen Wissen bei mir punkten kann. Er zeigt uns bei dieser Führung auch gleich noch, womit man Honeymooner überrascht. Das verrate ich aber an dieser Stelle nicht, sonst wäre es ja keine Überraschung mehr...Alles in allem ein tolles Camp. Hier stimmt einfach alles, angefangen von den Zelten, über den Service bis hin zum Essen. Okuti zählt auf jeden Fall zu meinen persönlichen „Top Drei“. Welche das am Ende sind? Lesen Sie einfach meine nächsten Reiseberichte!Gern erstellt Outback Africa ein individuelles Safari-Angebot mit dem Camp Okuti. Hier geht es zur Reiseanfrage.Alle Teile der Botswana- Lodgereise in der Übersicht:

ein Kommentar

Outback Afrika » Reisebericht Botswana - Kanana Camp

18.06.2009 um 09:11

[...] Jetzt geht es aber auf zum Airstrip und ab in den Osten von Moremi zum Camp Okuti. [...]