Sambia von West nach Ost

16 Tage Zelt-Safari von Livingstone nach Mfuwe
ab € 2.900,- zzgl. Flug

Auf dieser großen Sambia-Campingsafari erkunden wir von Livingstone aus den Oberlauf des Sambesi und bestaunen die Ngonye-Fälle. Weit abgelegen im Westen des Landes liegt der Liuwa Plains Nationalpark. Im November/Dezember sammeln sich hier unzählige Gnus und Antilopen, denen Löwen und Hyänen auflauern. Weiter geht es zum riesigen Kafue Nationalpark, geprägt von weiten Grasebenen mit Bauminseln und dem Kafue-Fluss. Anschließend durchpirschen wir ausgiebig den South Luangwa Nationalpark, der zu den schönsten und tierreichsten Reservaten in Afrika gehört.  

Wir sind unterwegs im Allradwagen mit einem ortskundigen Guide und einem Camp-Helfer. Beim Zeltaufbau und bei den Aufgaben im Camp macht jeder mit. Wir übernachten teils in privaten Wildniscamps in großen Kuppeldachzelten mit Feldbetten, teils in festen Camps und Lodges.

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Anreise nach Livingstone, Abholung am Flughafen und Transfer zur Unterkunft. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung, zum Beispiel für einen Besuch der berühmten Victoria-Fälle, einen Rundflug im Hubschrauber oder Ultraleichtflugzeug oder einen Bummel über den Souvernirmarkt (alle Unternehmungen auf eigene Kosten). Wir übernachten in den Safari-Zelten der Maramba Lodge. Wer das berühmte Wildwasser-Rafting mitmachen möchte oder sich einen Erholungstag vor der abenteuerlichen Safari gönnen will, dem empfehlen wir die Anreise einen Tag eher und eine Zusatznacht.

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Am frühen Morgen besuchen wir den an Livingstone angrenzenden Nationalpark Mosi-oa-Tunya, übersetzt „donnernder Rauch“. Auf unserer ersten Safari zu Fuß entdecken wir vielleicht die seltenen Breitmaulnashörner, für die dieser Park bekannt ist. Begleitet werden wir dabei von einem einheimischen Ranger. Danach geht es weiter zu den Ngonye-Wasserfällen am oberen Sambesi, an dessen Ufern wir das erste Mal unsere Zelte aufstellen.  FMA

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Die malerischen Ngonye-Fälle sind, anders als die flussabwärts gelegenen Victoria-Fälle, noch ein Geheimtipp. Hier werden wir kaum andere Touristen treffen. Das Wasser fällt in Kaskaden etwa 20 Meter den Sambesi hinunter. Wir besichtigen die Fälle von den vorgelagerten Inseln aus, bevor es weiter Richtung Norden geht. Auf der Ostseite des Sambesi ist die kleine Stadt Kalabo das Tor zum Liuwa Plains Nationalpark. Westlich des viertlängsten Flusses in Afrika leben nur wenige Menschen, und es gibt nur noch Buschpisten. Die Liuwa Plains bieten 3660 Quadratkilometer unberührtes Afrika. Die Ebene stellt eine geologische Besonderheit dar und füllt sich zwischen Januar und Mai mit Wasser. Wenn das Wasser in der Trockenzeit abfließt, gibt es eine weite, honiggelbe Grasebene frei. Ein idealer Lebensraum für Bleichböcke (Oribis), Riedböcke, Lechwe und andere Antilopen. Diese wiederum ziehen Raubkatzen und Hyänen an. Auch die seltenen Wild Dogs kann man im Park erblicken. In der Trockenzeit bleiben vereinzelte Wassertümpel übrig, an denen sich Kronenkraniche, Marabus und Sekretärsvögel aufhalten. Einzelne Bauminseln in der Ebene bieten Meerkatzen Zuflucht. Von Mitte Oktober bis Anfang Dezember finden sich hier Tausende von Gnus ein und begeben sich dann auf Wanderung nach Norden. Somit kann man hier im entlegenen Westen Sambias die zweitgrößte Gnu-Wanderung Afrikas erleben. Und dieses Naturschauspiel teilt man nur mit wenigen anderen Menschen! Wir zelten auf einem Zeltplatz  in dieser spektakulären Wildnis. Je FMA

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Mongu, die Hauptstadt der Westprovinz Sambias, ist ein Zwischenstopp auf dem Weg zwischen den Liuwa Plains und dem Kafue Nationalpark. Hier im Barotseland prägt der Sambesi das Leben der Menschen. Der große Strom kann in der Regenzeit viele Kilometer breit werden, die Menschen leben vom Fischfang und ziehen mit ihren Hütten je nach Wasserstand um. In Mongu kaufen wir für die nächsten Tage ein. Die Stadt liegt am Hochufer der Barotse Plains. Wir übernachten in der Nähe auf einem Zeltplatz am Makapaela Lake. FMA

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Es geht weiter nach Osten, und wir erreichen den Kafue Nationalpark. Das riesige Schutzgebiet ist mehr als halb so groß wie die Schweiz. Im feuchteren Norden entsteht während der jährlichen Regenzeit ein großer See, die Busanga-Flutebene. Wenn diese ab Juni allmählich austrocknet, bleibt fruchtbares Grasland mit kleinen Wasserstellen zurück, das Tierherden in großer Zahl und auch Raubtiere anzieht. Berühmt ist der Nordteil für seine Löwen, Leoparden und Wildhunde. Aber auch die scheuen Sitatunga-Antilopen (Sumpfantilopen) kann man mit etwas Glück entdecken. Wir übernachten in Zelten direkt am Kafue-Fluss in der Chunga-Region. Hier sieht man häufig Elefanten. Im Fluss mit seinen vielen Biegungen und kleineren Zuflüssen leben Hippos, Warane und Krokodile. Über 400 Vogelarten wurden in Kafue gezählt.
Der Südteil des Nationalparks ist trockener und zählt geologisch zur Kalahari. Mopane-Wälder mit Baobabs und unzählige Termitenhügel prägen hier die Landschaft. Auf Pirschfahrten erkunden wir ausgiebig die Tierwelt des Parks. Je FMA

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Weiter geht es über die Great East Road nach Osten. Unsere lange Fahrt führt in die Hauptstadt Lusaka. Wir übernachten in einer Lodge in Chalets außerhalb der Stadt. FM

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Auf geht‘s in den South Luangwa Nationalpark. Wir wollen unsere Zeit optimal nutzen, daher sparen wir uns die lange und mühsame Anfahrt über Land und fliegen von Lusaka nach Mfuwe. Dort  werden wir abgeholt und zu unserem Camp am Rande des Parks gefahren. Im Nationalpark leben große Elefanten- und Büffelherden, Thornicroft's Giraffen, Cookson's Gnus, Crowshay's Zebras und viele Löwen und Leoparden. Nun stehen intensive Tierbeobachtungen auf dem Programm. Mit dem Allradwagen fahren wir am Luangwa-Fluss entlang, wo sich in der Trockenzeit (Juni bis November) besonders viele Tiere aufhalten. Die meisten Seitenarme des Luangwa-Flusses trocknen im Verlauf dieser Monate bis auf kleine Tümpel aus, und die darin gefangenen Fische ziehen viele Raubtiere wie Schreiseeadler, Hyänen und Schakale an. Auch die farbenprächtigen Bienenfresser und Karminspinte finden hier ausreichend Nahrung und nisten an den Sandbänken. Der Luangwa ist auch für seine riesigen Hippo-Familien bekannt. Vier Camping-Übernachtungen am Ufer des Luangwa-Flusses. Je FMA

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Nun heißt es Abschied nehmen von South Luangwa und Sambia. Die Reise endet am Flughafen Mfuwe. F

Beste Reisezeit

Klimadaten

Der South Luangwa Nationalpark liegt in einem Ausläufer des Großen Afrikanischen Grabenbruchs und es dominieren die drei Jahreszeiten trockener und kühler Winter, trockener und heißer Sommer sowie die schwül-warme Regenzeit in den Monaten Dezember bis April. Da der South Luangwa ganzjährig Wasser führt, sind Tierbeobachtungen hier auch in den Monaten Juni bis August empfehlenswert, denn die Tiere kommen ans Wasser und sind in den trockenen Ebenen gut zu erkennen.  


Klimadaten

In Sambia gibt es drei Jahreszeiten: den kühlen, trockenen Winter von Mai bis September, die heiße Trockenzeit im Oktober und November (bis 40 Grad in Sambia) sowie die heiße und schwüle Regenzeit von Dezember bis April. Mit den stärksten Regenfällen ist von Januar bis März zu rechnen. Die Möglichkeiten zur Wildbeobachtung sind von Juni bis November am günstigsten. Am Jahresende treffen die Zugvögel ein, für Ornithologen beginnt dann die Hochsaison. Die Wassertemperatur des Malawi-Sees liegt je nach Jahreszeit zwischen 24 und 28 Grad. Die Nachttemperaturen sinken von Juni bis August stark ab, in höheren Lagen sogar bis knapp über den Gefrierpunkt.


Kurz-Charakteristik der Tour

Die „Crew“ besteht aus einem ortskundigen Guide und einem Koch/Camp-Assistent. Der Guide und der Koch erledigen den Großteil der Arbeit; durch die Mithilfe der Reiseteilnehmer geht alles zügiger und schneller. Diese Tour ist eine aktive Campingsafari. Die Reisegäste stellen ihre Zelte selbst auf und brechen sie wieder ab, und sie helfen dem Reiseleiter beim Beladen des Fahrzeugs. Auch Mithilfe in der Küche wird gern gesehen.






Für die beiden Termine im November 2018 gilt ein anderer Reiseverlauf. Sollten Sie kurzfristig noch reisen, fordern Sie diesen bitte bei uns an.Gern beraten wir Sie.

* umgekehrter Routenverlauf von Livingstone nach Lilongwe
D = deutschsprachig geleitet

EZ-Zuschlag: € 220,-. Die Buchung eines halben DZ ist nur möglich, wenn sich ein Zimmer-/Zeltpartner findet.

Privatreise zum Wunschtermin: ab 2 Personen mit Aufpreis auf Anfrage, auch als ornithologische Tour möglich.

Enthaltene Leistungen: Flughafentransfers am An- und Abreisetag lt. Programm, Rundreise wie ausgeschrieben ab Livingstone/bis Mfuwe im Allradfahrzeug, Inlandsflug von Lusaka nach Mfuwe, alle Besichtigungen und Ausflüge wie beschrieben,  13 Übernachtungen in großen Camping-Kuppeldachzelten (2,4 x 2,4 Meter Grundfläche und 1,8 Meter Höhe in der Mitte, Feldbetten aus Stahl mit Matratzen), gesamte Campingausrüstung (außer Schlafsack und Kissen), 1 Übernachtung Maramba Lodge Safarizelt, 1 Übernachtung Chalet, Mahlzeiten wie angegeben (FMA = Frühstück, Mittagessen, Abendessen), Nationalparkgebühren, Leitung durch erfahrenen englischsprachigen Safari-Guide (bei den mit D gekennzeichneten Abfahrten fährt ein deutschsprechender Übersetzer mit), Camp-Assistent/Koch, Reiseführer Sambia (Ilona Hupe Verlag).

Nicht enthalten sind: internationale Flüge und Flughafensteuern, Visum Sambia (derzeit 50 US-Dollar), im Programm nicht erwähnte Mahlzeiten, Kaltgetränke und alkoholische Getränke, als „optional“ oder „auf eigene Kosten“ gekennzeichnete Aktivitäten,  Trinkgelder und persönliche Ausgaben. 

Zahlungsmodalitäten: 10% Anzahlung nach Erhalt der Reisebestätigung und des Sicherungsscheins, Restzahlung 28 Tage vor Reisebeginn.

An- und Abreise: Hinflug nach Livingstone mit Ankunft spätestens am 1. Reisetag, Rückflug ab Mfuwe am 16. Reisetag. Fragen Sie uns nach einem passenden Flugangebot.

Vorübernachtung in Livingstone in der Maramba River Lodge im Standard-Zelt:
DZ/F € 50,- pro Person, EZ/F € 80,-, Flughafentransfers: € 15,- pro Person pro Fahrt. (Änderungen vorbehalten)

Gruppengröße: min: 5, max: 10 Teilnehmer

Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann Outback Africa die Reise bis spätestens 29 Tage vor Reisebeginn absagen. Sie erhalten dann den bezahlten Reisepreis komplett und unverzüglich zurück. In der Regel werden wir uns schon 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn mit Ihnen in Verbindung setzen, wenn abzusehen ist, dass sich nicht ausreichend Teilnehmer für einen Termin anmelden. Wir schlagen Ihnen dann eine Alternative vor.


Diese Reise ist grundsätzlich nicht für Personen mit Mobilitätseinschränkung geeignet. Wenn Sie eine Mobilitätseinschränkung haben und an dieser Reise interessiert sind, sprechen Sie uns vor Buchung darauf an!

Veranstalter: Outback Africa Erlebnisreisen in Zusammenarbeit mit einem Safari-Partner vor Ort.

„Ich habe zum fünften Mal über Outback Africa gebucht, das spricht für Euren sehr guten Service. Sämtliche Reiseleiter, die ich bisher kennengelernt habe, waren sehr kompetent, aber Herr Johannes Stallmann hat sie eindeutig übertroffen. Er hat ein unglaubliches Wissen über Land, Leute, Pflanzen und Tiere. Es ist immer wieder erstaunlich, zu welchen Kreationen die Safari-Köche ohne große moderne Hilfsmittel in der Lage sind. Bei dieser Reise wurde der sehr guten Verpflegung durch (in der Feuerglut) gebackenes Brot und Kuchen das Sahnehäubchen aufgesetzt, einfach toll. Das Verhältnis von Fahrstrecke zum Programmpunkten war im Großen und Ganzen gut, einzig die Wegstrecke von Lusaka nach Chipata ist doch ziemlich anstrengend, aber damit muss man wohl leben. Sämtliche Nationalparks sind wunderschön und einzigartig. Von der Atmosphäre und dem Campingplatz her hat es mir im Kafue NP am besten gefallen. Ich fand es bei dieser Reise sehr gut, dass wir - im Gegensatz zu meinen bisherigen Safaris - mehr Kontakt zu den Menschen vor Ort gehabt haben. Dies war ein großer Verdienst von Johannes, der uns hierzu die Möglichkeit gegeben hat. Wir haben z.B. bei zwei Pirschfahrten Männer bzw. Frauen beim Fischen gesehen. Johannes ist dann mit uns zu den Leuten hingefahren und hat sie gefragt, ob sie bereit sind, uns einen Einblick in ihre Arbeit zu geben. Weiterhin hat er uns die Möglichkeit gegeben, in zwei Dörfern zu sehen, wie die Leute dort Leben und Arbeiten. Dies sind einfach unvergessliche Erlebnisse.“ Heike Hochberger, November 2014

  • drei große Parks: Liuwa Plains, Kafue und South Luangwa
  • Schwerpunkte Tierwelt und Pirschfahrten, aber auch Land und Leute
  • kleine Reisegruppe, englisch- oder deutschsprachig geführt (siehe Termine)
10 max. Gruppengröße: max. Gruppengröße:
12 Camping-Übernachtungen: Camping-Übernachtungen:
4 Übernachtungen in einfachen Lodges: Übernachtungen in einfachen Lodges:
Fahrten im  Allradwagen Fahrten im Allradwagen
einzelne Termine deutschsprachig begleitet einzelne Termine deutschsprachig begleitet

Ansprechpartner

Fragen zum Ablauf, Wetterkonditionen, Reisebestimmungen oder empfohlener Ausrüstung?

Unser Mitarbeiter René Schmidt war bereits mehrmals vor Ort und kann Ihnen wertvolle Tipps zur Planung dieser Safari geben.

037437 5388-14 oder
ed.acirfa-kcabtuo@ener

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