Sambia von Ost nach West

17 Tage Zelt-Safari ab Lilongwe/bis Livingstone oder umgekehrt
ab € 3.580,- zzgl. Flug

Auf dieser großen Sambia-Safari erkunden wir zunächst ausgiebig den South Luangwa Nationalpark, der zu den schönsten und tierreichsten Reservaten in Afrika gehört. Weiter geht es zum Kafue Nationalpark mit seinen weiten mit Bauminseln gesäumten Grasebenen. Weit abgelegen im Westen des Landes liegt der Liuwa Plains Nationalpark. Im November/Dezember sammeln sich hier unzählige Gnus und Antilopen, hinzu kommen Löwen und Hyänen. Wir folgen dem Oberlauf des Sambesi und bestaunen die kaum besuchten Ngonye-Fälle, bevor die Reise an den mächtigen Victoria-Fällen in Livingstone endet. Wir sind unterwegs im Allradwagen mit einem ortskundigen Guide und einem Camp-Helfer. Beim Zeltaufbau und bei den Aufgaben im Camp macht jeder mit. Wir übernachten teils in privaten Wildniscamps in großen Kuppeldachzelten mit Feldbetten, teils in festen Camps und Lodges.

Ankunft in Lilongwe, der Hauptstadt Malawis, und Transfer zu einer kleinen, schön gelegenen Lodge am Rande der Stadt. Wir treffen letzte Vorbereitungen für die Safari. Übernachtung in Chalets. 

e27e0039d365a3a5d0f8127ef0d8dc98d0afa815.jpg

Auf geht‘s in den South Luangwa Nationalpark. Die Anfahrt in Sambias bekanntestes und wohl schönstes Wildreservat ist mühsam, doch wir bleiben für vier Nächte, damit es sich auch lohnt. Im South Luangwa Nationalpark leben große Elefanten- und Büffelherden, Thornicroft's Giraffen, Cookson's Gnus, Crowshay's Zebras und viele Löwen und Leoparden. Hier stehen intensive Tierbeobachtungen auf dem Programm. Mit unserem Allradwagen fahren wir am Luangwa-Fluss entlang, wo sich in der Trockenzeit (Juni bis November) besonders viele Tiere aufhalten. Die meisten Seitenarme des Luangwa-Flusses trocknen in diesen Monaten bis auf kleine Tümpel aus, und die darin gefangenen Fische ziehen viele Raubtiere wie Schreiseeadler, Hyänen und Schakale an. Auch die farbenprächtigen Bienenfresser (Karminspinte) finden hier ausreichend Nahrung und nisten an den Sandbänken. Der Luangwa ist auch für seine riesigen Hippofamilien bekannt. Vier Camping-Übernachtungen am Ufer des Luangwa-Flusses. Je FMA

a1554bcd060853ff6c8dba1e0f9d671ee696d97d.jpg

Wir verlassen das Luangwa-Tal. Auf dem Weg nach Chipata besuchen wir eine Textilmanufaktur, in der Stoffe mit traditionellen Mustern, aber auch im modernen Design hergestellt werden. Die hügelige Region ist Heimat der Ngoni, die von der Rinderzucht leben. In deren Dörfern fällt eine spezielle Hausbauweise mit weit überstehenden Dächern auf. In Chipata, der Provinzhauptstadt Ostsambias, kaufen wir Lebensmittel für die nächsten Safari-Tage ein. Wir übernachten im modernen Protea Hotel Chipata. FM

311b51d6ae6856f6d74adea9e440602737298921.jpg

Weiter geht es über die Great East Road nach Westen. An der Luangwa-Brücke besuchen wir einen Straßenmarkt, wo handgefertige Körbe, Matten und Holzwaren angeboten werden. Unsere lange Fahrt führt weiter nach Lusaka. Wir übernachten in einer Lodge in Chalets außerhalb der Stadt. FM

6ada7025464c0f460a007dd40c644f05da3c8b31.jpg

Es geht weiter nach Westen, und wir erreichen den Kafue Nationalpark. Das riesige Schutzgebiet ist mehr als halb so groß wie die Schweiz. Im feuchteren Norden entsteht während der jährlichen Regenzeit ein großer See, die Busanga-Flutebene. Wenn diese ab Juni allmählich austrocknet, bleibt fruchtbares Grasland mit kleinen Wasserstellen zurück, das Tierherden in großer Zahl und auch Raubtiere anzieht. Berühmt ist der Nordteil für seine Löwen, Leoparden und Wildhunde. Aber auch die scheuen Sitatunga-Antilopen (Sumpfantilopen) kann man mit etwas Glück entdecken. Wir übernachten in Zelten direkt am Kafue-Fluss in der Chunga-Region. Hier sieht man häufig Elefanten. Im Fluss mit seinen vielen Biegungen und kleineren Zuflüssen leben Hippos, Warane und Krokodile. Über 400 Vogelarten wurden in Kafue gezählt.
Der Südteil des Nationalparks ist trockener und zählt geologisch zur Kalahari. Mopane-Wälder mit Baobabs und unzählige Termitenhügel prägen hier die Landschaft. Auf Pirschfahrten erkunden wir ausgiebig die Tierwelt des Parks. Je FMA

86d188db36b732bcc448b903f2b321a30cc5c4f4.jpg

Mongu, die Hauptstadt der Westprovinz Sambias, ist ein Zwischenstopp auf dem Weg zu den Liuwa Plains. Hier im Barotseland prägt der Sambesi das Leben der Menschen. Der große Strom kann in der Regenzeit viele Kilometer breit werden, die Menschen leben vom Fischfang und ziehen mit ihren Hütten je nach Wasserstand um. In Mongu kaufen wir für die Tage in den Liuwa Plains ein. Die Stadt liegt am Hochufer der Barotse Plains, und von unserem etwas außerhalb gelegenen Campingplatz haben wir einen schönen Blick auf die Überflutungsebene. FMA

6569fd5527c6ee00017aa3b0c8f3de84187ba1d9.jpg

Auf der anderen Seite des Sambesi ist die kleine Stadt Kalabo Tor zum Liuwa Plains Nationalpark. Westlich des viertlängsten Flusses in Afrika leben nur wenige Menschen, und es gibt nur noch Buschpisten. Die Liuwa Plains bieten 3660 Quadratkilometer unberührtes Afrika. Die Ebene stellt eine geologische Besonderheit dar und füllt sich zwischen Januar und Mai mit Wasser. Wenn das Wasser in der Trockenzeit abfließt, gibt es eine weite, honiggelbe Grasebene frei. Ein idealer Lebensraum für Bleichböcke (Oribis), Riedböcke, Lechwe und andere Antilopen. Diese wiederum ziehen Raubkatzen und Hyänen an. Auch die seltenen Hyänenhunde (Wild Dogs) kann man im Park erblicken. In der Trockenzeit bleiben vereinzelte Wassertümpel übrig, an denen sich Kronenkraniche, Marabus und Sekretärsvögel aufhalten. Einzelne Bauminseln in der Ebene bieten Meerkatzen Zuflucht. Mitte Oktober bis Anfang Dezember finden sich hier Tausende von Gnus ein (2011 wurden 47000 gezählt) und begeben sich dann auf Wanderung nach Norden. Somit kann man hier im entlegenen Westen Sambias die zweitgrößte Gnu-Wanderung Afrikas erleben. Und dieses Naturschauspiel teilt man nur mit wenigen anderen Menschen! Wir zelten auf einem Zeltplatz  in dieser spektakulären Wildnis. Je FMA

fab6344df7d7e0b379852a7959b20370adf5e63c.jpg

Bei den Reiseterminen von Mai bis etwa Juli (je nach Wasserstand des Sambesi) werden wir mit dem Motorboot wieder zurück nach Mongu gefahren, wo wir nochmals auf dem dortigen Campingplatz übernachten. Ab etwa August sind wir an diesem Tag noch im Liuwa Plains Nationalpark (somit vier Nächte). FMA

d6e1a907d7533c6585663103a2827685206b1666.jpg

Ein ehrgeiziges Projekt im südlichen Afrika ist der 2008 errichtete KAZA Nationalpark. Die vier Buchstaben stehen für Kavango und Zambezi. Über fünf Staaten soll hier das größte Naturschutzgebiet der Welt zusammenwachsen. Den Anfang zu diesem ehrgeizigem Projekt macht der Bereich um die Ngonye Falls (auch Sioma Falls genannt). Wenn es nicht die Victoria Fälle gäbe, wären diese Wasserfälle des Sambesi sicherlich berühmter. Wir unternehmen eine Wanderung zu den etwa 20 Meter hohen Fällen und eine Bootstour auf dem oberen Sambesi, an dessen Ufern wir das letzte Mal unsere Zelte aufstellen. Je FMA

86829ff0b021a2bdeaf193480e8d666bb8880b08.jpg

Auf einer letzten längeren Fahrt folgen wir dem Lauf des Sambesi weiter stromabwärts und kreuzen ihn dabei auch. Dann erreichen wir unser Ziel Livingstone. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Wir können die berühmten Victoria-Fälle besuchen, einen Rundflug im Hubschrauber oder Ultraleichtflugzeug machen, oder den Souvernirmarkt besuchen (alle Unternehmungen heute oder morgen auf eigene Kosten). Wir übernachten in schönen Chalets oder einer Zeltlodge mit eigenem Badezimmer. Wer das berühmte Wildwasser-Rafting mitmachen möchte oder sich einen Erholungstag nach der abenteuerlichen Safari gönnen möchte, dem empfehlen wir eine Anschlussnacht. FM

Transfer zum Flughafen Livingstone. F

Beste Reisezeit

Klimadaten

Der South Luangwa Nationalpark liegt in einem Ausläufer des Großen Afrikanischen Grabenbruchs und es dominieren die drei Jahreszeiten trockener und kühler Winter, trockener und heißer Sommer sowie die schwül-warme Regenzeit in den Monaten Dezember bis April. Da der South Luangwa ganzjährig Wasser führt, sind Tierbeobachtungen hier auch in den Monaten Juni bis August empfehlenswert, denn die Tiere kommen ans Wasser und sind in den trockenen Ebenen gut zu erkennen.  


Klimadaten

In Sambia gibt es drei Jahreszeiten: den kühlen, trockenen Winter von Mai bis September, die heiße Trockenzeit im Oktober und November (bis 40 Grad in Sambia) sowie die heiße und schwüle Regenzeit von Dezember bis April. Mit den stärksten Regenfällen ist von Januar bis März zu rechnen. Die Möglichkeiten zur Wildbeobachtung sind von Juni bis November am günstigsten. Am Jahresende treffen die Zugvögel ein, für Ornithologen beginnt dann die Hochsaison. Die Wassertemperatur des Malawi-Sees liegt je nach Jahreszeit zwischen 24 und 28 Grad. Die Nachttemperaturen sinken von Juni bis August stark ab, in höheren Lagen sogar bis knapp über den Gefrierpunkt.


Ausrüstung und wichtige Informationen

Alles, was Sie zur Vorbereitung Ihrer Safari wissen müssen - bequem zum Herunterladen und Ausdrucken. Telefonnummer für Rückfragen inklusive.

Kurz-Charakteristik der Tour

Die ‚Crew’ besteht aus einem ortskundigen Guide und einem Koch/Camp-Assistent. Der Guide und der Koch erledigen den Großteil der Arbeit; durch die Mithilfe der Reiseteilnehmer geht alles zügiger und schneller. Diese Tour ist eine aktive Campingsafari. Die Reisegäste stellen ihre Zelte selbst auf und brechen sie wieder ab, und sie helfen dem Reiseleiter beim Beladen des Fahrzeugs. Auch Mithilfe in der Küche wird gern gesehen.




* umgekehrter Routenverlauf von Livingstone nach Lilongwe
D = deutschsprachig geleitet

EZ-Zuschlag: € 280,-. Die Buchung eines halben DZ ist nur möglich, wenn sich ein Zimmer-/Zeltpartner findet.

Auf 11 Tage verkürzte Tour (ohne South Luangwa):
Tag 7 bis 17 beim Verlauf ab Lusaka/bis Livingstone bzw. Tag 1 bis 11 beim Verlauf ab Livingstone/bis Lusaka
englischsprachige Abfahrten: € 2.280,-
deutschsprachige Abfahren: € 2.350,-
EZ-Zuschlag: € 130,-

Privatreise zum Wunschtermin: ab 2 Personen mit Aufpreis auf Anfrage, auch als ornithologische Tour möglich.

Enthaltene Leistungen: Flughafentransfers am An- und Abreisetag lt. Programm, Rundreise wie ausgeschrieben ab Lilongwe/bis Livingstone oder umgekehrt im Allradfahrzeug, alle Besichtigungen und Ausflüge wie beschrieben, 4 Übernachtungen in Chalets oder festen Hauszelten mit Bad/Dusche, 12 Übernachtungen in großen Camping-Kuppeldachzelten (2,4 x 2,4 Meter Grundfläche und 1,8 Meter Höhe in der Mitte, Feldbetten aus Stahl mit Matratzen), gesamte Campingausrüstung (außer Schlafsack und Kissen), Mahlzeiten wie angegeben (FMA = Frühstück, Mittagessen, Abendessen), Nationalparkgebühren (Stand 01.08.2016), Leitung durch erfahrenen englischsprachigen Safari-Guide (bei den mit D gekennzeichneten Abfahrten fährt ein deutschsprechender Übersetzer mit), Camp-Assistent/Koch, Reiseführer Sambia (Ilona Hupe Verlag).

Nicht enthalten sind: internationale Flüge und Flughafensteuern, Visum Sambia (derzeit 50 US-Dollar), Visum Malawi (derzeit 75 US-Dollar), im Programm nicht erwähnte Mahlzeiten, Kaltgetränke und alkoholische Getränke, als „optional“ oder „auf eigene Kosten“ gekennzeichnete Aktivitäten, Erhöhung von Steuern und Nationalparkgebühren nach dem 01.08.2016, Trinkgelder und persönliche Ausgaben. 

Zahlungsmodalitäten: 10% Anzahlung nach Erhalt der Reisebestätigung und des Sicherungsscheins, Restzahlung 28 Tage vor Reisebeginn.

An- und Abreise: Hinflug nach Lilongwe mit Ankunft spätestens am 1. Reisetag, Rückflug ab Livingstone am 17. Reisetag oder später (bzw. umgekehrt). Fragen Sie uns nach einem passenden Flugangebot!

Vorübernachtung in Lilongwe in der Barefoot Lodge:
DZ/F € 50,- pro Person, EZ/F € 65,-, Flughafentransfers: € 30,- pro Person pro Fahrt.

Anschlussübernachtung in Livingstone in der Maramba River Lodge im Standard-Zelt:
DZ/F € 50,- pro Person, EZ/F € 80,-, Flughafentransfers: € 15,- pro Person pro Fahrt.

Gruppengröße: min: 5, max: 10 Teilnehmer

Sollte die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht werden, kann Outback Africa die Reise bis spätestens 29 Tage vor Reisebeginn absagen. Sie erhalten dann den bezahlten Reisepreis komplett und unverzüglich zurück. In der Regel werden wir uns schon 6 bis 8 Wochen vor Reisebeginn mit Ihnen in Verbindung setzen, wenn abzusehen ist, dass sich nicht ausreichend Teilnehmer für einen Termin anmelden. Wir schlagen Ihnen dann eine Alternative vor.


Veranstalter: Outback Africa Erlebnisreisen in Zusammenarbeit mit einem Safari-Partner vor Ort.

„Ich habe zum fünften Mal über Outback Africa gebucht, das spricht für Euren sehr guten Service. Sämtliche Reiseleiter, die ich bisher kennengelernt habe, waren sehr kompetent, aber Herr Johannes Stallmann hat sie eindeutig übertroffen. Er hat ein unglaubliches Wissen über Land, Leute, Pflanzen und Tiere. Es ist immer wieder erstaunlich, zu welchen Kreationen die Safari-Köche ohne große moderne Hilfsmittel in der Lage sind. Bei dieser Reise wurde der sehr guten Verpflegung durch (in der Feuerglut) gebackenes Brot und Kuchen das Sahnehäubchen aufgesetzt, einfach toll. Das Verhältnis von Fahrstrecke zum Programmpunkten war im Großen und Ganzen gut, einzig die Wegstrecke von Lusaka nach Chipata ist doch ziemlich anstrengend, aber damit muss man wohl leben. Sämtliche Nationalparks sind wunderschön und einzigartig. Von der Atmosphäre und dem Campingplatz her hat es mir im Kafue NP am besten gefallen. Ich fand es bei dieser Reise sehr gut, dass wir - im Gegensatz zu meinen bisherigen Safaris - mehr Kontakt zu den Menschen vor Ort gehabt haben. Dies war ein großer Verdienst von Johannes, der uns hierzu die Möglichkeit gegeben hat. Wir haben z.B. bei zwei Pirschfahrten Männer bzw. Frauen beim Fischen gesehen. Johannes ist dann mit uns zu den Leuten hingefahren und hat sie gefragt, ob sie bereit sind, uns einen Einblick in ihre Arbeit zu geben. Weiterhin hat er uns die Möglichkeit gegeben, in zwei Dörfern zu sehen, wie die Leute dort Leben und Arbeiten. Dies sind einfach unvergessliche Erlebnisse.“ Heike Hochberger, November 2014

  • drei große Parks: South Luangwa, Kafue und Liuwa Plains
  • Schwerpunkte Tierwelt und Pirschfahrten, aber auch Land und Leute
  • kleine Reisegruppe, englisch- oder deutschsprachig geführt (siehe Termine)
10 max. Gruppengröße: max. Gruppengröße:
12 Camping-Übernachtungen: Camping-Übernachtungen:
4 Übernachtungen in einfachen Lodges: Übernachtungen in einfachen Lodges:
Fahrten im  Allradwagen Fahrten im Allradwagen
einzelne Termine deutschsprachig begleitet einzelne Termine deutschsprachig begleitet

Reise als PDF anzeigen

Ansprechpartner

Fragen zum Ablauf, Wetterkonditionen, Reisebestimmungen oder empfohlener Ausrüstung?

Unser Mitarbeiter René Schmidt war bereits mehrmals vor Ort und kann Ihnen wertvolle Tipps zur Planung dieser Safari geben.

037437 5388-14 oder
ed.acirfa-kcabtuo@ener