Jane Goodall Schimpansenzentrum in Nelspruit, Südafrika

Jane Goodall Schimpansenzentrum Chimp Eden  © Foto: Chimp Eden

Worum gehts?

In der Schimpansen-Auffangstation „Chimp Eden“ bei Nelspruit, nicht weit vom Krüger-Nationalpark, werden verwaiste, misshandelte und verletzte Schimpansen versorgt und resozialisiert.Elefantenwaisenhaus finden verwaiste Elefantenkinder ein neues Zuhause, bis sie wieder ausgewildert werden können.

Das tun wir:

Wir unterstützen die Arbeit des Jane Goodall Institutes mit eigenen Spenden und Tierpatenschaften. Für jede bei OUTBACK AFRICA gebuchte Individualreise nach Südafrika übernehmen wir eine einjährige Bronze-Patenschaft für einen Schimpansen. Unsere Gäste können ihr Patenkind im Schimpansenzentrum in Nelspruit besuchen und erhalten ein Patenzertifikat. Gern arrangieren wir auch einen Besuch im Chimp Eden während Ihrer Rundreise. Natürlich haben wir auch einen Schimpansen für unser Büro adoptiert. Er heißt sehr passend Marco, genau wie unser Geschäftsführer.

Hintergrund:

Als nächste biologische Verwandte des Menschen haben Schimpansen viel mit dem Menschen gemeinsam. Diese Ähnlichkeit wird den Tieren jedoch oft zum Verhängnis. Forschungslabore missbrauchen Schimpansen wegen als Versuchsobjekte. Die Menschenaffen werden als Haustiere verkauft und nicht artgerecht gehalten. Als exotisches „Souvenir“ werden sie illegal aus Afrika in andere Länder geschmuggelt. Die Tiere werden in Zirkussen, Hotels und Nachtclubs als Attraktion zur Schau gestellt – oder sogar getötet, da ihre Knochen – zu Unrecht! – in manchen Kulturen als Heilmittel gelten. Die Folge sind Verwahrlosung, Krankheit, Auseinanderreißen der für Schimpansen äußerst wichtigen Familienverbände – und erheblich traumatisierte Tiere, die ein sicheres Zuhause brauchen.

Wie wird geholfen?

In der Nähe von Nelspruit betreibt das Jane-Goodall-Institut das Schimpansenschutzprojekt Chimp Eden. Hier werden beschlagnahmte, verwaiste und traumatisierte Schimpansen versorgt und resozialisiert. Sie können in einem sicheren Umfeld leben und wieder familiäre Bindungen zu ihren Artgenossen aufbauen. Gleichzeitig können Verhaltensstudien in einer natürlichen Umgebung durchgeführt werden. Als Volontäre können hier auch interessierte Laien an dem Projekt teilnehmen.

Der Erfolg:

34 Schimpansen führen derzeit in Chimp Eden nach vielen Strapazen endlich ein friedliches Leben. Die Tiere leben in Familienverbänden auf einem großen Gelände. Der älteste Schimpanse Joao ist bereits 70 Jahre alt und lebte 45 Jahre lang einsam und isoliert als Zirkusaffe und in einem Zoo in Mosambik, bevor er 2006 endlich wieder eine Familie im Chimp Eden bekam. Aus der gleichen Familie stammt Thabu. Der kleine Schimpanse kam im Januar 2013 in der Schutzstation auf die Welt. Nicht geplant war die Geburt von Baby Amari 2017. Die beiden jungen Schimpansen sind natürlich Publikumslieblinge, geben aber auch Gelegenheit, das Verhalten der Gruppe mit dem Nachwuchs zu studieren. Ausgewildert können die Schimpansen nicht mehr. Jane Goodall, die berühmte Schimpansen-Forscherin und Gründerin des Institutes, hat weltweit Hilfsprojekte dieser Art gegründet. Die Schimpansen im Chimp Eden und den anderen Auffangstationen haben ein sicheres Zuhause, gleichzeitig soll auch auf das Schicksal der frei lebenden Schimpansen aufmerksam gemacht werden, deren Lebensraum durch den Menschen kleiner wird und die immer noch sinnlos gejagt werden.

Zum Weiterlesen:

Anschrift

The Jane Goodall Institute South Africa
Turn Off 47, R40, Barberton Road
Nelspruit, Mpumalanga, South Africa
www.chimpeden.com

Spenden

Infos zu Adoptionen und Spenden auf der Website
 

Unabhängig von Ihrem Besuch schließen wir für jede Südafrika-Individualreise eine einjährige Adoption für einen Schimpansen im Chimp Eden ab.

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