Allgemeine Reisebedingungen

Vorbemerkungen
Die nachfolgenden Allgemeinen Reisebedingungen (ARB) werden, soweit wirksam vereinbart, Inhalt des zwischen Ihnen als Kunden und Outback Africa Erlebnisreisen GmbH (nachfolgend OUTBACK) als Reiseveranstalter zu Stande kommenden Reisvertrages. Sie ergänzen die gesetzlichen Vorschriften der §§ 651 a-m BGB und der §§ 4-11 BGB-InfoV und füllen diese aus.
Für diejenigen Reisen, die mit dem Hinweis „Veranstalter: Partnerveranstalter“ gekennzeichnet sind, sowie für die Buchung von Flügen außerhalb des Rahmens der von OUTBACK ausgeschriebenen Pauschalreisen tritt OUTBACK lediglich als Vermittler auf. Für diese Vermittlungstätigkeit gelten die Allgemeinen Vermittlungsbedingungen (AVB), welche im Anschluss dargestellt sind.

1. Abschluss des Reisevertrages
Mit der Anmeldung bietet der Kunde OUTBACK den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Die Anmeldung kann schriftlich, mündlich, fernmündlich oder in Textform vorgenommen werden. Sie erfolgt durch den Reisenden auch für alle in der Anmeldung mit aufgeführten Teilnehmer, für deren Vertragsverpflichtung der Reisende wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht, sofern er eine entsprechende gesonderte Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat. Der Reisevertrag kommt mit dem Zugang der Reisebestätigung, die bei oder unverzüglich nach Vertragsabschluss an den Kunden übersandt wird, zustande.
Weicht der Inhalt der Reisebestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot von OUTBACK vor, an das OUTBACK für die Dauer von 10 Tagen ab Zugang der Reisebestätigung gebunden ist und welches der Kunde innerhalb dieser Frist annehmen kann. Der Vertrag kommt auf Grundlage des neuen Angebots zustande, wenn der Kunde innerhalb der 10-Tages-Frist OUTBACK die Annahme durch ausdrückliche Erklärung oder Anzahlung erklärt.

2. Bezahlung
Mit Vertragsabschluss wird eine Anzahlung von 10% des Reisepreises fällig, welche innerhalb von 10 Tagen nach Erhalt der Reisebestätigung/Rechnung und des Sicherungscheins gemäß § 651 k Abs. 3 BGB zu bezahlen ist.
Die Restzahlung ist 28 Tage vor Reiseantritt fällig.
Bei Buchungen, die weniger als vier Wochen vor Reisebeginn erfolgen, ist der gesamte Reisepreis sofort nach Erhalt des Sicherungsscheins fällig.
Der Versand der Reiseunterlagen kann erst erfolgen, wenn die Zahlung des Reisepreises vollständig bei OUTBACK eingegangen ist.
Kommt der Reiseteilnehmer mit der Leistung der Anzahlung oder mit der Restpreiszahlung in Verzug, so kann OUTBACK nach Mahnung mit Fristsetzung vom Vertrag zurücktreten und Stornoentgelte nach Nr. 5 verlangen.

3. Leistungen
Die vertraglich vereinbarten Leistungen ergeben sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibungen sowie der Reisebestätigung. Bezüglich der Reiseausschreibung behält sich OUTBACK in Übereinstimmung mit § 4 Abs. 2 BGB-InfoV ausdrücklich vor, aus sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen vor Vertragsschluss eine Änderung der Ausschreibungen zu erklären, über die der Kunde vor Buchung selbstverständlich informiert wird. OUTBACK behält sich insbesondere ausdrücklich vor, vor Vertragsabschluss eine Änderung des Reisepreises aufgrund einer Erhöhung der Beförderungskosten, der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren, oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse nach Veröffentlichung des Prospektes zu erklären.
Ebenso behält sich OUTBACK vor, den Reisepreis vor Vertragsschluss anzupassen, wenn die vom Kunden gewünschte oder im Prospekt ausgeschriebene Pauschalreise nur durch den Einkauf zusätzlicher Kontingente nach Veröffentlichung des Prospektes verfügbar ist. Der Kunde ist vor Buchung auf die erklärten Änderungen rechtzeitig hinzuweisen. Jederzeit können vom Prospekt abweichende Vereinbarungen einvernehmlich getroffen werden.

4. Leistungs- und Preisänderungen
a) Leistungsänderung
aa)
Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages sind aufgrund des spezifischen Charakters von Abenteuer- und Erlebnisreisen nicht vollkommen auszuschließen. Unerwartete Straßenverhältnisse, Wettereinbrüche, behördliche Willkür u.a. können zu einer Änderung des beschriebenen Reiseverlaufs führen. Nach Vertragsabschluss notwendig werdende Änderungen oder Abweichungen, soweit diese von OUTBACK nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind gestattet, soweit die Änderungen und Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. In einem solchen Fall werden adäquate Ersatzleistungen angeboten.
bb) Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind.
cc) Im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat OUTBACK den Kunden unverzüglich davon in Kenntnis zu setzen. Der Kunde ist in diesem Fall berechtigt, vom Reisevertrag kostenlos zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn OUTBACK in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus seinem Angebot anzubieten. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung von OUTBACK über die Änderung der Reiseleistung diesem gegenüber geltend zu machen.

b) Preisänderung
OUTBACK behält sich vor, die ausgeschriebenen und mit der Buchung bestätigten Preise im Fall der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren oder einer Änderung der für die betreffenden Reise geltenden Wechselkurse wie folgt zu ändern:
aa) Erhöhen sich die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden Beförderungskosten, insbesondere die Treibstoffkosten, so kann OUTBACK den Reisepreis nach Maßgabe der nachfolgenden Berechnung erhöhen: Bei einer auf den Sitzplatz bezogenen Erhöhung kann der Veranstalter vom Reisenden den Erhöhungsbetrag verlangen. In anderen Fällen werden die vom Beförderungsunternehmen pro Beförderungsmittel geforderten, zusätzlichen Beförderungskosten durch die Zahl der Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels geteilt. Den sich so ergebenden Erhöhungsbetrag für den Einzelplatz kann OUTBACK vom Reisenden verlangen.
bb) Werden die bei Vertragsschluss gültigen Abgaben wie Hafen- oder Flughafengebühren gegenüber dem Veranstalter erhöht, so kann der Reisepreis um diesen entsprechenden, anteiligen Betrag heraufgesetzt werden.
cc) Sofern der Reisepreis wegen Änderung des Wechselkurses erhöht wird, hat OUTBACK dem Kunden offen zu legen, welchen Kurs er zu welchem Zeitpunkt für die Reiseausschreibung ursprünglich zu Grunde gelegt hat, wobei der Stichpunkt für die Wechselkursänderung nach dem Tag des Vertragsschlusses ist.
Eine Preiserhöhung durch OUTBACK ist jedoch nur zulässig, sofern zwischen Vertragsschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen.
dd) Im Fall einer nachträglichen Änderung des Reisepreises hat OUTBACK dem Kunden unverzüglich, spätestens 21 Tage vor Reiseantritt, davon in Kenntnis zu setzen. Preiserhöhungen nach diesem Zeitpunkt sind nicht zulässig. Bei Preiserhöhungen um mehr als 5% ist der Kunde berechtigt, vom Reisevertrag kostenlos zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn OUTBACK in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus seinem Angebot anzubieten. Der Kunde hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung von OUTACK über die Änderung des Reisepreises diesem gegenüber geltend zu machen.

5. Rücktritt durch den Kunden, Ersatzperson, Umbuchung
a) Rücktritt

Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Der Rücktritt ist gegenüber OUTBACK unter der am Ende der ARB angegebenen Anschrift zu erklären. Falls die Reise über ein Reisebüro gebucht wurde, kann der Rücktritt auch diesem gegenüber erklärt werden. Dem Kunden wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären.
Tritt der Kunde vor Reisebeginn zurück, so verliert OUTBACK den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann OUTBACK, soweit der Rücktritt nicht von ihm zu vertreten ist oder ein Fall höherer Gewalt vorliegt, eine angemessene Entschädigung für die bis zum Rücktritt getroffenen Reisevorkehrungen und seine Aufwendungen in Abhängigkeit von dem jeweiligen Reisepreis verlangen.
OUTBACK hat diesen Entschädigungsanspruch zeitlich gestaffelt, d. h. unter Berücksichtigung der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschaliert und bei der Berechnung der Entschädigung gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Reiseleistungen berücksichtigt. Die Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zugangs der Rücktrittserklärung des Kunden wie folgt berechnet:
Allgemeine Stornobedingungen
Rücktritt bis 60. Tag vor Reiseantritt = 10%,
Rücktritt ab 59. bis 30. Tag vor Reiseantritt = 25%,
Rücktritt ab 29. bis 22. Tag vor Reiseantritt = 40%,
Rücktritt ab 21. bis 15. Tag vor Reiseantritt = 60%,
Rücktritt ab 14. Tag vor Reiseantritt bzw. Nichtantritt der Reise = 80% des Reisepreises.
Reisen mit Übernachtungen in den Nationalparks Botswanas:
Rücktritt bis 60. Tag vor Reiseantritt = 10%,
Rücktritt ab 59. bis 46. Tag vor Reiseantritt = 25%,
Rücktritt ab 45. bis 30. Tag vor Reiseantritt = 40%,
Rücktritt ab 29. bis 21. Tag vor Reiseantritt = 70%,
Rücktritt ab 20. Tag vor Reiseantritt bzw. Nichtantritt der Reise = 80% des Reisepreises.

Die vorstehenden Pauschalen gelten nicht, soweit bei einzelnen Reisen abweichende Stornobedingungen in der Leistungsbeschreibung ausgeschrieben sind.
Dem Kunden bleibt es in jedem Fall unbenommen, OUTBACK nachzuweisen, dass diesem überhaupt kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist als die von ihm  geforderte Pauschale.
OUTBACK behält sich vor, in Abweichung von den vorstehenden Pauschalen eine höhere, individuell berechnete Entschädigung zu fordern, soweit OUTBACK nachweist, dass ihm wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbaren Pauschalen entstanden sind. In diesem Fall ist OUTBACK verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen und einer etwaigen, anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen individuell zu berechnen und zu belegen.
Dem Kunden wird dringend der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung empfohlen.

b) Ersatzperson
Der Reisende kann sich gem. § 651 b BGB bis zum Reisebeginn durch einen Dritten ersetzen lassen, sofern dieser den besonderen Reiseerfordernissen genügt und seiner Teilnahme nicht gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. OUTBACK erhebt hierfür eine Bearbeitungspauschale in Höhe von 30 Euro pro Person. Der Reisende und der Dritte haften OUTBACK als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch die Teilnahme des Dritten entstehenden Mehrkosten. Dem Kunden bleibt es in jedem Fall unbenommen, OUTBACK nachzuweisen, dass diesem überhaupt kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist als die von ihm geforderte Pauschale.

c) Umbuchung
Ein Anspruch des Kunden nach Vertragsabschluss auf Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reisebeginns, der Unterkunft oder der Beförderungsart (Umbuchung) besteht nicht. Umbuchungen auf einen anderen Reisetermin oder eine andere Reiseroute sind in Einzelfällen nach Absprache gegen ein Entgelt in Höhe von 30 Euro pro Person möglich. Umbuchungswünsche des Kunden, die weniger als 45 Tage vor Reisebeginn erfolgen, können, sofern deren Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach Rücktritt vom Reisevertrag zu den vorstehenden Bedingungen und als gleichzeitige Neuanmeldung durchgeführt werden. Dies gilt nicht bei Umbuchungswünschen, die nur geringfügige Kosten verursachen.

6. Nicht in Anspruch genommene Leistung
Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen, die ihm ordnungsgemäß angeboten wurden, aus Gründen, die ihm zuzurechnen sind (z. B. wegen vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen zwingenden Gründen) nicht in Anspruch, so hat dieser keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des Reisepreises. OUTBACK wird sich um Erstattung der ersparten Aufwendungen durch die Leistungsträger bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt.

7. Rücktritt und Kündigung durch OUTBACK
OUTBACK kann in folgenden Fällen vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Reisevertrag kündigen:
a) Ohne Einhaltung einer Frist:
Wenn der Reisende die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Dies gilt ebenso dann, wenn der Reisende den besonderen, in der Reiseausschreibung genannten Anforderungen (z.B. an Gesundheit, Leistungsvermögen, Mithilfe beim Reiseablauf) nicht entspricht. Bei einer Kündigung durch OUTBACK behält OUTBACK den Anspruch auf den Reisepreis, muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile, die OUTBACK aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen erhält, einschließlich der von den Leistungsträgern gutgebrachten Beträge, anrechnen lassen.
b) Bis 29 Tage vor Reiseantritt:
Bei Nichterreichen einer ausgeschriebenen oder behördlich festgesetzten Mindestteilnehmerzahl, wenn in der Reiseausschreibung für die entsprechende Reise die Mindestteilnehmerzahl beziffert, sowie der Zeitpunkt, bis zu welchem vor dem vertraglich vereinbarten Reisebeginn dem Reisenden spätestens die Erklärung zugegangen sein muss, angegeben wurde und in der Reisebestätigung nochmals deutlich lesbar auf diese Angaben hingewiesen wird.
OUTBACK ist verpflichtet, den Kunden unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzungen für die Nichtdurchführung der Reise hiervon in Kenntnis zu setzen und ihm die Rücktrittserklärung unverzüglich zuzuleiten. Der Kunde erhält den eingezahlten Reisepreis unverzüglich zurück. Weitergehende Ansprüche des Kunden bestehen nicht.

8. Mitwirkungspflichten des Reisenden
8.1 Mängelanzeige

Der Reisende ist gehalten, bei eventuell auftretenden Leistungsstörungen alles ihm Zumutbare zu tun, um zu einer Behebung der Störung beizutragen und den entstehenden Schaden für alle Beteiligten gering zu halten.
Im Falle von Beanstandungen ist er verpflichtet, diese unverzüglich OUTBACK gegenüber per Telefon, Fax oder SMS anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen. Die Kontaktdaten der 24stündigen Notrufhotline (auch SMS) werden mit den Reiseunterlagen ausgehändigt. OUTBACK kann Abhilfe schaffen durch Erbringung einer gleichwertigen Ersatzleistung.
OUTBACK kann die Abhilfe aber auch verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Eine Mängelanzeige beim Reiseleiter bzw. Partner vor Ort ist nicht ausreichend. Die Reiseleitung ist nicht berechtigt, Aussagen zu Schadenersatzansprüchen zu machen.
Unterlässt der Reisende schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so tritt ein Anspruch auf Minderung nicht ein. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Anzeige erkennbar aussichtslos oder aus anderen Gründen unzumutbar ist.
8.2 Fristsetzung vor Kündigung
Wird eine Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet OUTBACK innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der Reisende/Kunde im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag - in seinem eigenen Interesse und aus Beweissicherungsgründen zweckmäßig durch schriftliche Erklärung - kündigen. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf es nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder vom Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes, OUTBACK erkennbares, Interesse des Reisenden/Kunden ge-rechtfertigt wird.
8.3 Gepäckbeschädigung und Gepäckverspätung
Schäden oder Zustellungsverzögerungen bei Flugreisen empfiehlt OUTBACK dringend unverzüglich an Ort und Stelle mittels Schadensanzeige (P.I.R.) der zuständigen Fluggesellschaft anzuzeigen. Fluggesellschaften lehnen in der Regel Erstattungen ab, wenn die Schadenanzeige nicht ausgefüllt und unterschrieben worden ist. Die Schadensanzeige ist bei Gepäckbeschädigung binnen 7 Tagen und bei Verspätung innerhalb 21 Tagen nach Aushändigung zu erstatten. Im Übrigen ist der Verlust, die Beschädigung oder die Fehlleitung von Reisegepäck der Reiseleitung oder der örtlichen Vertretung des Veranstalters anzuzeigen.
8.4 Reiseunterlagen
Der Kunde ist verpflichtet, OUTBACK zu informieren, wenn er die erforderlichen Reiseunterlagen (z.B. Flugschein, Hotelgutscheine) nicht innerhalb der von OUTBACK mitgeteilten Frist erhält oder diese augenscheinlich unvollständig sind.

9. Beschränkung der Haftung
Die vertragliche Haftung von OUTBACK für Schäden, die nicht Schäden des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder soweit OUTBACK für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist. Möglicherweise darüber hinausgehende Ansprüche nach dem Montrealer Übereinkommen bzw. dem Luftverkehrsgesetz bleiben von der Beschränkung unberührt.

OUTBACK haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Rafting, Tauchen, Reiten, Rundflüge, Führungen, fakultative Angebote örtlicher Veranstalter etc.) wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so eindeutig gekennzeichnet werden, dass sie für den Reisenden erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistungen des Reiseveranstalters sind.
OUTBACK haftet jedoch
a) für Leistungen, welche die Beförderung des Kunden vom ausgeschriebenen Ausgangsort der Reise zum ausgeschriebenen Zielort, Zwischenbeförderungen während der Reise und die Unterbringung während der Reise beinhalten,
oder
b) wenn und insoweit für einen Schaden des Kunden die Verletzung von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten von OUTBACK ursächlich geworden ist.

10. Geltendmachung von Ansprüchen: Adressat, Ausschlussfristen, Verjährung
10.1
Ansprüche nach den §§ 651 c-f BGB hat der Kunde/Reisende spätestens innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise ausschließlich gegenüber OUTBACK unter der am Ende der ARB angegebenen Anschrift geltend zu machen.
10.2 Die Frist beginnt mit dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Reiseendes folgt. Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Samstag, Sonn- oder Feiertag am Sitz von OUTBACK, so tritt an dessen Stelle der nächste Werktag.
10.3 Nach Ablauf der Frist können Ansprüche nur geltend gemacht werden, wenn der Kunde/Reisende die Frist ohne eigenes Verschulden nicht einhalten konnte.
10.4 Die Frist aus 10.1 gilt auch für die Frist zur Anmeldung von Gepäckschäden, Zustellungsverzögerungen bei Gepäck oder Gepäckverlust im Zusammenhang mit Flügen gemäß Ziffer 10.3, wenn Ansprüche aus den §§ 651 c Abs. 3, 651 d, 651 e Abs. 3 und 4 BGB geltend gemacht werden. Ein Schadensersatzanspruch wegen Gepäckbeschädigung ist binnen 7 Tagen, wegen Gepäckverlust bzw. Gepäckverspätung  binnen 21 Tagen nach Aushändigung geltend zu machen.
10.5 Ansprüche des Reisenden nach den §§ 651 c bis 651 f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung von OUTBACK oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen von OUTBACK beruhen, verjähren in zwei Jahren.
Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung von OUTBACK oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen von OUTBACK beruhen.
10.6 Alle übrigen Ansprüche nach den §§ 651 c bis 651 f BGB verjähren in einem Jahr.
10.7 Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrage nach enden sollte. Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Samstag, Sonn- oder Feiertag am Sitz von OUTBACK so tritt an dessen Stelle der nächste Werktag.
Schweben zwischen dem Kunden/Reisenden und OUTBACK Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Kunde/Reisende oder OUTBACK die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens 3 Monate nach dem Ende der Hemmung ein.

11. Unterrichtung des Fluggastes über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens
OUTBACK ist auf Grund der EU-Verordnung zur Unterrichtung von Fluggästen über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens verpflichtet, den Kunden über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft bei der Buchung zu informieren.
Steht das ausführende Luftfahrtunternehmen zum Zeitpunkt der Buchung noch nicht fest, so muss OUTBACK dem Kunden die Fluggesellschaft nennen, die aller Wahrscheinlichkeit nach den Flug durchführen wird. Tritt dann doch ein Wechsel der dem Kunden benannten ausführenden Fluggesellschaft ein, so ist OUTBACK verpflichtet, den Kunden darüber unverzüglich zu informieren. OUTBACK muss unverzüglich alle angemessenen Schritte einleiten, um sicherzustellen, dass der Kunde so rasch wie möglich über den Wechsel unterrichtet wird.
Die von der EU veröffentlichte gemeinschaftliche Liste der Luftfahrtunternehmen, gegen die in der EU eine Betriebsuntersagung ergangen ist („Black List“), ist im Internet aktuell unter der Adresse http://ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/air-ban/index_de.htm abrufbar.

12. Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften
OUTBACK steht dafür ein, die Reiseteilnehmer vor Vertragsschluss über aktuelle gesundheitspolizeiliche Formalitäten und Staatsangehörige eines Staates der EU, in dem die Reise angeboten wird,  zudem über Pass- und Visavorschriften sowie deren eventuelle Änderungen vor Reiseantritt zu unterrichten. Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat Auskunft über die für sie geltenden Pass- und Visavorschriften. Dabei wird davon ausgegangen, dass keine Besonderheiten in der Person des Reisenden (z.B. Doppelstaatsangehörigkeit, Staatenlosigkeit) vorliegen.
Für die Einhaltung von Pass-, Einreise-, Impf-, Devisen- und Zollbestimmungen ist der Kunde/Reisende selbst verantwortlich. OUTBACK haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn der Kunde ihn mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass der Reiseveranstalter eigene Pflichten schuldhaft verletzt hat.

Hinweis zur Kündigung wegen höherer Gewalt
Zur Kündigung des Reisevertrages wird auf die gesetzliche Regelung im BGB verwiesen, die wie folgt lautet:
„§ 651 j: (1) Wird die Reise infolge bei Vertragsabschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Reiseveranstalter als auch der Reisende den Vertrag allein nach Maßgabe dieser Vorschrift kündigen. (2) Wird der Vertrag nach Absatz 1 gekündigt, so finden die Vorschriften des § 651 e Abs. 3 Sätze 1 und 2, Abs. 4 Satz 1 Anwendung. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Reisenden zur Last.“

Reiseveranstalter
Outback Africa Erlebnisreisen GmbH
Schwarzenbrunn 7, 08645 Bad Elster, Deutschland.
Sitz: Bad Elster, Amtsgericht Chemnitz, HRB 20839,
Geschäftsführer: Svenja Penzel, Marco Penzel.
Tel. 037437 5388-0, Fax 037437 5388-29
E-Mail: info@outback-africa.de


Stand: 1. März 2015


Datenschutzhinweis
Die im Rahmen der Buchung vom Kunden zur Verfügung gestellten personenbezogenen Daten werden elektronisch verarbeitet und von Outback Africa Erlebnisreisen GmbH und deren Leistungsträgern genutzt, soweit  sie zur Vertragsdurchführung erforderlich sind. Die Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes finden Anwendung.

Reiseversicherungen
Outback Africa Erlebnisreisen GmbH empfiehlt den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung und einer Auslandsreisekrankenversicherung mit Rücktransport.


Allgemeine
Vermittlungsbedingungen

Die nachfolgenden Bestimmungen werden, soweit wirksam vereinbart, Inhalt des zwischen Ihnen als Kunden und Outback Africa Erlebnisreisen GmbH (nachfolgend OUTBACK) als Reisevermittler zu Stande kommenden Reisevermittlungsvertrages. Sie ergänzen die auf den Reisevermittlungsvertrag anwendbaren gesetzlichen Vorschriften und füllen diese aus.
Reisen, die mit dem Hinweis „Veranstalter: Partnerveranstalter“ bzw. „Outback Africa vermittelt diese Reise“ ausgeschrieben sind, werden von OUTBACK lediglich vermittelt. Dasselbe gilt für einzelne Reiseleistungen anderer Anbieter, wenn diese außerhalb des Rahmens der Pauschalreisen von OUTBACK liegen, z.B. vermittelte Linienflüge zum veröffentlichten Flugpreis der Fluggesellschaft und in den Reiseprogrammen als „optional“ oder „auf eigene Kosten“ gekennzeichnete Unternehmungen.
Für vermittelte Reisen oder Reiseleistungen gelten ausdrücklich die Reise- und Geschäftsbedingungen des jeweiligen Fremdveranstalters bzw. der Fluggesellschaft, sofern diese wirksam in den Vertrag einbezogen worden sind.
OUTBACK hat mit der Sorgfalt eines ordentlichen Tourismuskaufmanns
- die vermittelte Reiseleistung zu besorgen und sich zu diesem Zweck um den Vertragsschluss zu bemühen
- die erforderlichen Beratungen und Informationen zu geben und den Kunden aufzuklären
- alles zu tun, um den Hauptvertrag ordnungsgemäß abzuwickeln.
Für die vermittelte Reise oder Reiseleistung selbst haftet OUTBACK nicht.

Reisevermittler
Outback Africa Erlebnisreisen GmbH
Schwarzenbrunn 7, 08645 Bad Elster, Deutschland.
Sitz: Bad Elster, Amtsgericht Chemnitz, HRB 20839,
Geschäftsführer: Svenja Penzel, Marco Penzel.
Tel. 037437 5388-0, Fax 037437 5388-29
E-Mail: info@outback-africa.de