Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen
In Victoria Falls landen wir ein wenig holprig, aber sicher. Und siehe da: Unsere Taschen verlassen als erste das Flugzeug. Die Passformalitäten dauern ewig. Wir reihen uns in die lange Schlange der Wartenden ein und brauchen sage und schreibe eineinhalb Stunden für etwa 20 Meter. Die Afrikaner lieben es offensichtlich, alles furchtbar wichtig und offiziell erscheinen zu lassen.
Willkommen in Victoria Falls!
Unser Transfer wartet schon sehnsüchtig und wir können sogar noch einmal zum Elephant Camp fahren, um es uns im „Ganzganzschnelldurchlauf“ anzusehen. Da haben wir wirklich etwas verpasst. Die Zimmer sehen riesig aus, der Blick auf die Gischt der Fälle und die Schlucht des Sambesi in der Ferne ist toll, und auch die Manager sind sehr nett. Ich freue mich schon darauf, meine Kunden dorthin zu schicken.
Das Elephant Camp in Victoria Falls… das wäre Ihr Preis gewesen!
Anschließend geht es an die in dieser Jahreszeit wirklich mächtigen Victoria-Fälle. 30 US-Dollar Eintritt sind kein Pappenstiel – aber sie sind es wirklich wert. Ich bin immer noch beeindruckt von der Kraft, mit der das Wasser dort in die Tiefe stürzt. Wir erhalten Regenponchos. Zuerst komme ich mir ein bisschen komisch vor, aber bald merke ich, dass wir die wirklich brauchen. Als wir nach der Besichtigung wieder herauskommen, sind wir pitschnass.
Die gewaltigen Victoria-Fälle führen im Mai das meiste Wasser und sind dann besonders beeindruckend.
Unser Fahrer drängt zur Eile. Nach nur ein paar Stunden in Simbabwe geht es schon wieder in Richtung Grenze und wir möchten weiter nach Sambia, wo unsere nächste Übernachtung auf uns wartet. Der Transfer klappt aber leider nicht 100 %, und so bleibt noch Zeit, das mondäne Victoria Falls Hotel anzuschauen. Die Gäste vergnügen sich gerade beim High Tea, der Mann am Piano klimpert einsam vor sich hin, und am Ende des Gartens bietet sich eine berauschende Aussicht auf die Eisenbahnbrücke, die Simbabwe mit Sambia verbindet. Hinter der Brücke schäumen die Fälle. Nun tut es uns nicht mehr leid, dass uns der Fahrer auf der sambischen Seite warten ließ.
Das Victoria Falls Hotel
Alle Teile des Reiseberichtes in der Übersicht:
- Gestrandet in Johannesburg – Reisebericht Südafrika (1/10)
- The Elephant Camp – Reisebericht Victoria Falls (2/10)
- Tongabezi und Sindabezi Island – Reisebericht Sambia (3/10)
- Ntwala und Impalila Island Lodge – Reisebericht Namibia (4/10)
- Linyanti Bush Camp – Reisebericht Botswana (5/10)
- Sango Safari Camp in Khwai – Reisebericht Botswana (6/10)
- Deception Valley Lodge in der Kalahari – Reisebericht Botswana (7/10)
- Tau Pan Camp im Zentralkalahari Wildreservat – Reisebericht Botswana (8/10)
- Von Maun nach Durban und INDABA 2011 – Reisebericht Botswana (9/10)
- Zugfahrt mit dem Rovos Rail – Reisebericht Südafrika (10/10)
Air Namibia rüstet die Flotte um und beginnt mit dem schrittweisen Austausch aller Fluggeräte des Typs Beechcraft B1900. Ab dem 14. Februar 2011 werden die vier Maschinen, die bisher auf nationalen und regionalen Routen im Südlichen Afrika eingesetzt werden, durch insgesamt drei geleaste Embraer ERJ 135 ersetzt. Bis Ende Juni dieses Jahres soll die Modernisierung der Flotte und die damit einhergehende Expansion des Sitzplatzangebotes abgeschlossen sein. Das berichtet die Airline in einer Pressemitteilung. Bisher war gerade bei den Flügen von Windhoek über Maun nach Victoria Falls die Nachfrage oft größer als das Platzangebot.

In der neuen Embraer ERJ 135 finden künftig mehr Passagiere Platz: Statt bisher 19 Fluggäste können nun 37 befördert werden. Somit bietet die namibische Fluggesellschaft mehr Kapazität auf Flügen zu beliebten Destinationen wie Maun (Botswana) und Victoria Falls (Simbabwe). Zudem wird die Freigepäckgrenze gelockert, die bisher auf Flügen mit einer Beechcraft bestand. Für Air Namibia-Kunden gelten dann auch auf nationalen und regionalen Flügen die Gepäckbestimmungen für Langstreckenflüge: Passagiere der Economy Klasse dürfen 20 Kilogramm und Passagiere der Business Klasse 30 Kilogramm Freigepäck aufgeben.
Nach der Umrüstung fliegt Air Namibia mit einer Flotte von insgesamt neun Flugzeugen, darunter zwei Airbus A340-300, vier Boeing (B737-800 und B737-500) und drei Embraer des Typs ERJ 135. Von Frankfurt aus steuert die nationale Fluggesellschaft Namibias Windhoek täglich, außer mittwochs, an. Von der namibischen Hauptstadt aus haben Passagiere direkten Anschluss an Verbindungen nach Südafrika, Botswana, Angola, Ghana, Sambia und Simbabwe.
Air Namibia ist die nationale Fluggesellschaft des Landes Namibia. Sie wurde bereits 1947 gegründet, jedoch unter dem Namen South West Air Transport. Daran erinnert heute noch das Airline-Kürzel SW in den Flugnummern. Die Umbenennung der Fluglinie in Air Namibia erfolgte im Jahr 1990. Das heutige Streckennetz besteht sowohl aus nationalen wie aus internationalen Destinationen im südlichen Afrika und nach Deutschland. Air Namibia bedient die Strecke von Windhoek nach Frankfurt am Main mit sechs Frequenzen pro Woche (täglich außer Mittwoch). Die Flotte besteht derzeit aus zwei Airbus A340, vier Boeing B737 und vier Beechcraft B1900, die bis Ende Juni 2011 schrittweise durch drei Embraer ERJ 135 ersetzt werden. Für ihre Bemühungen in punkto Sicherheit, Beständigkeit, Zuverlässigkeit und Fürsorge wird die nationale Fluggesellschaft regelmäßig mit Auszeichnungen belohnt. Erst 2009 erhielt Air Namibia erneut den Feather-Award der südafrikanischen Flughafengesellschaft ACSA als “Beste regionale Fluggesellschaft”.











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