Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen

Safari

Seite 1 von 612345...Letzte »

Wie auch die Löwen zählen Leoparden und Geparden zu den faszinierenden Großkatzen Afrikas und bieten wunderschöne Fotomotive. Allerdings ist es nicht leicht, sie vor die Kamera zu bekommen. Oft werden beide Arten verwechselt. Bei näherer Betrachtung gibt es aber eindeutige Merkmale, nach denen die beiden unterschieden werden können.

Leoparden gibt es im südlichen und östlichen Afrika in fast allen Ländern, aber auch auf der Arabischen Halbinsel und in Asien, den indonesischen Inselgebieten und sogar im Kaukasus. Auf Sansibar sind sie ausgestorben. Geparden kommen dagegen nur in Afrika sowie im Iran und in Amerika in einer Unterform vor.

Leopard und Gepard © Fotos: Dana Allen | Wilderness Safaris/ Familie Daiminger

Leopard (Panthera Pardus)

Je nach Lebensraum beträgt die Körperlänge eines Leoparden zwischen 90 und 190 Zentimeter ohne Schwanz, weibliche Leoparden sind deutlich kleiner.

Die Tupfen im Fell des Leoparden werden als Rosetten bezeichnet. Es sind offene kreisförmige Flecken, an Pfoten und Kopf kleine kompakte Vollflecken. Die Fellfarbe wird vom Lebensraum bestimmt: je offener die Savanne, desto heller die gelbe Grundfarbe. Bauch und Pfoten sind weißgrundig.

Typische Merkmale des Leoparden sind sein großer Kopf, seine gedrungene Körperform und die runden Ohren mit hervorragendem Gehör, die hohe Frequenzen wahrnehmen können.

In großen Höhenlagen und im Regenwald gibt es schwarze Leoparden, die nach dem lateinischen Namen „Panthera“ Schwarze Panther genannt werden. Es handelt sich um eine rezessive Genmutation, die hauptsächlich in Malaysia und im Äthiopischen Hochland vorkommt. Die Mutation kann auch bei Jaguaren auftreten, die dann ebenfalls als Panther bezeichnet werden.

Leoparden sind genetisch mit Löwen und Jaguaren eng verwandt. Bisher noch nicht eindeutig geklärt ist, ob Schneeleoparden, die im Himalaya und in Russland vorkommen, ebenfalls eine Mutation des Leoparden sind.

Oft trifft man Leoparden in Bäumen oder im Gebüsch an, wo sie Beute auflauern. Sie können gut klettern und auch schwimmen.

Leoparden sind wie Löwen bereits vor den ersten Menschen auf dem afrikanischen Kontinent heimisch gewesen, wie Funde belegen, ebenso war ihr Fell immer schon eine begehrte Jagdtrophäe. Auch in der Mode ist der „Leoprint“ ab und zu wieder en vogue.

Geparden (Acinonyx jubatus)

Sie sind die schnellsten Sprinter der Tierwelt und bringen es auf 93 Kilometer in der Stunde, jedoch nur auf kurzen Distanzen. Ihr Körperbau ist auf die schnelle Jagd ausgelegt und unterscheidet sich deutlich von anderen Großkatzen. Der Kopf ist klein, der Körper stromlinienförmig mit langen, dünnen Beinen und einer Länge von 150 Zentimetern plus Schwanz. Männliche und weibliche Geparden sind fast gleich groß. Das Gebiss von Geparden ist im Vergleich zu Löwen und Leoparden eher schwach ausgeprägt, da der Kopf viel kleiner ist. Dafür ist der Brustkorb geweitet, um für schnelle Sprints ein großes Lungenvolumen bereit zu stellen.

Geparden jagen ihre Beute durch Hetzjagd, oft jagen zwei bis drei Geparden als Team zusammen (meist sind sie Verwandte). Die Jagd findet tagsüber statt, um den stärkeren Löwen, Leoparden oder Hyänen aus dem Weg zu gehen.

Die Fellzeichnung besteht durchgängig aus kleinen Vollflecken. Am auffälligsten sind die schwarzen „Tränenstreifen“ im Gesicht entlang der Nase als Unterscheidungsmerkmal.

Die nächsten genetischen Verwandten des Geparden sind die amerikanischen Pumas und Jaguarundi, eine kleinere Katzenart, die in Südamerika vorkommt.

Im Gegensatz zu anderen Raubkatzen lassen sich Geparden dressieren und zur Jagd einsetzen. Im Mittelalter war dies ein königliches Privileg. Allerdings vermehrten sich Geparden in Gefangenschaft nicht, so dass immer wieder neue eingefangen werden mussten.

Sowohl Geparden als auch Leoparden stehen in der Rangfolge der Savannentiere nicht an oberster Stelle. Oft müssen sie die schwer erjagte Beute an Löwen oder Hyänen abtreten, die durch kreisende Geier aufmerksam werden. Die Geparden haben es dabei noch schwerer, denn sie sind nach Hetzjagden körperlich erschöpft und haben zudem durch das kleine Gebiss gegen größere Raubkatzen keine Chance. Die Sterblichkeitsrate des Nachwuchses ist bei Geparden deutlich höher als bei anderen Raubkatzen. Sie stehen unter anderem deshalb auf der Liste der gefährdeten Tierarten.

In Zuchtstationen, zum Beispiel in Namibia und Südafrika, wird versucht, eine größere Zahl Jungtiere bis zum Erwachsenenalter durchzubringen und dann auszuwildern.

Die Population der Leoparden gilt dagegen als stabil. Leoparden scheuen sich nicht, auch in der Nähe der Menschen zu leben. So gab es zum Beispiel in den 1970er Jahren eine größere Anzahl von Leoparden in den bewaldeten Vororten von Nairobi. Dort waren sie natürlich nicht gern gesehen, denn sie machten Jagd auf leichtere Beute wie Haustiere und Vieh.

Trotzdem wird wie bei allen afrikanischen Wildtieren der Lebensraum der Großkatzen immer kleiner und somit die Chance, diese faszinierenden und eleganten Jäger auf Safari zu sehen, immer geringer.

Besonders gut stehen die Chancen, Leoparden zu beobachten, in den Nationalparks Sambias und Simbabwes, aber auch im Okavangogebiet in Botswana und im Krüger Nationalpark sowie den umliegenden Wildreservaten. Hier sollten Sie aber auf eine geführte Safari gehen, denn ohne Spurenleser erkennt man die gut getarnten Jäger kaum im Gebüsch. Bei unseren Mietwagenrundreisen und Lodgesafaris in Südafrika ist sicher das Passende dabei. Gern beraten wir Sie.

Auf Pirschfahrt-Zebras
Auf Pirschfahrt-Giraffen
Auf Pirschfahrt-Elefanten
Auf Pirschfahrt-Nashörner
Auf Pirschfahrt-Flusspferde
Auf Pirschfahrt-Kuhantilopen
Auf Pirschfahrt – Kleinere Antilopenarten
Auf Pirschfahrt – Löwen

Das Abenteuer beginnt! Wir nehmen auf dem kleinen, schwankenden Motorboot Platz. Mit uns legt ein großes Ausflugsboot mit zwei Etagen und jeder Menge Menschen darauf ab. Wir sind froh, dass wir ganz exklusiv ein eigenes kleineres Boot für maximal zwölf Personen mit einem Sonnendach haben. Herrlich, für die nächsten drei Stunden kann ich mich entspannen und in Botswana ankommen.

Der Chobe fließt breit und träge dahin. Wie auch der Sambesi mit seinen mächtigen Victoriafällen führt der Fluss im Moment viel Wasser, da die Regenzeit gerade vorbei ist. Der Pegel reicht bis weit ans Ufer heran, Gras und Bäume sind teilweise davon bedeckt. Der Motor des Bootes tuckert monoton vor sich hin, es ist fast meditativ. Weit müssen wir nicht fahren, um den ersten Tieren am Ufer zu begegnen. Ein dickes Krokodil döst in der Nachmittagssonne, große Vögel – Schreiseeadler, Kormorane und Weißkehlschwalben sitzen in den Kronen der Bäume am Ufer und behalten die glitzernde Wasseroberfläche mit ihren scharfen Augen im Blick. Die ersten Elefanten tauchen am Ufer auf. Der Chobe Nationalpark ist berühmt für seinen Elefantenreichtum und natürlich zieht es die Tiere an den Fluss, wo sie sich abkühlen und frisches Grünfutter finden können. Wir sehen eine Elefantenfamilie, deren Nachwuchs das Trinken mit dem Rüssel von den Erwachsenen abgeschaut hat. Sie üben sich im “Synchrontrinken” – ein toller Schnappschuss.

Wasserbüffel, Paviane, die kleine niedliche Affenbabies auf dem Rücken tragen, Impalas, Wasservögel und jede Menge Flusspferde, die ich witzig “Happy Hippos” nenne, können wir aus der Nähe fotografieren. Zu nahe kommen sollte man ihnen allerdings nicht, Flusspferde werden schnell aggressiv und die großen Eckzähne sind sehr imposant.

Immer wieder sehen wir Elefanten, die unangefochtenen Könige des Chobe – einer hat sich sogar komplett ins seichte Wasser gestürzt, um das frische Grünzeug mit Genuss zu verspeisen. Elefanten können auch schwimmen und benutzen ihren Rüssel als Schnorchel. Von den Ausflugsbooten lassen sie sich kaum stören. Mit dem kleinen Boot gleiten wir nahe heran – die großen Boote müssen in der Flussmitte bleiben.

Flamingo-Kolonie am Ufer des Chobe © Foto: Doreen Schütze | Outback Africa Erlebnisreisen

Seerosen auf dem Chobe © Foto: Doreen Schütze | Outback Africa Erlebnisreisen

Ich habe eine gemütliche Bootstour erwartet, aber eine solch beeindruckende Natur mit so vielen Tieren hätte ich nicht erwartet. Mitten im Chobe verläuft die Grenze zwischen Botswana und Namibia, gekennzeichnet von bunten Flaggen an Masten.

Die Sonne sinkt schnell und die Landschaft um uns herum wird in goldenes Licht getaucht, dann färbt sich der Himmel orange und rot. Wir gleiten am Ufer entlang und sehen zu, wie die Sonne langsam versinkt und ein unglaubliches Farbenspiel an den Himmel malt, der sich im Wasser widerspiegelt. Schnell wird es dunkel und wir kehren zu der Anlegestelle zurück. Wir verabschieden uns von unserem Kapitän „Captain T.“ (seinen richtigen Namen hat sich keiner gemerkt) mit einem Trinkgeld.

Sonnenuntergang am Chobe © Foto: Doreen Schütze | Outback Africa Erlebnisreisen

In unserem Truck geht es zurück zur Toro Lodge, wo Lawrence, unser Koch, bereits mit dem Abendessen auf uns wartet. Wir können uns kurz etwas frisch machen und ich lerne auch gleich den Unterschied zwischen Lodgeunterkunft mit komfortablem Badezimmer und Camping mit Gemeinschafts-WC und Duschkabine kennen. Ganz ehrlich – ich hätte jetzt gerade gern den Luxus der zuvor besichtigten Lodge-Badezimmer.
Ich muss mich eben erst an diese Art zu reisen gewöhnen und offen gegenüber Camping eingestellt sein.

Lawrence serviert das Abendessen – Kartoffel-Karotten-Brei mit Brokkoli-Blumenkohl in Sahnesoße und dazu ein leckeres Stück Rindflesch vom Grill. Danach gibt es noch warme Schokobananen zum Dessert. Lecker! Nach einer Katzenwäsche bewundere ich den Sternenhimmel und Evans erzählt, was uns in den nächsten Tagen erwartet.

Morgen geht es sehr früh los. Ich liege im Zelt und höre die Geräusche der Nachbarschaft – Hunde, Autos von der Straße, Musik von der Disko im Nachbarort. Ein Hippo-Grunzen vom Chobe ist auch dabei.
Auch das kann nur besser werden auf Safari, wenn wir tiefer in die Wildnis fahren wird es weniger Zivilisation und mehr Tiergeräusche geben. Ich freue mich darauf.

Die Regenzeit in Angola und Botswana ist vorüber. Jetzt kann eine aussagekräftige Prognose abgegeben werden, wie sich der Wasserstand im Okavango-Delta in den kommenden Hochsaison-Monaten entwickeln wird. In Mohembo, wo der Okavango die Grenze nach Botswana überquert und noch ein unverzweigter Fluss ist, wird regelmäßig der Wasserpegel gemessen. Ende Juni hat die Flutwelle aus Angola ihren Scheitelpunkt bereits überschritten.

Okavango-Delta © Foto: Marco Penzel | Outback Africa Erlebnisreisen


Im Jahresverlauf verändert sich im Okavango-Delta das Verhältnis aus Wasser- und Landflächen. Hier ein Nebenarm des Okavango aus der Luft, Moremi-Wildreservat, Mai 2012. © Foto: Marco Penzel | Outback Africa Erlebnisreisen

Der höchste gemessene Wert 2012 waren 823 Kubikmeter pro Sekunde, was durchaus gut, aber nicht so außergewöhnlich viel ist wie im vergangenen Jahr. Damals spülte der Okavango bis zu 1020 Kubikmeter pro Sekunde in sein Delta. Die Safariveranstalter erwarten in den kommenden Monaten – anders als im sehr wasserreichen Vorjahr – keine Probleme bei der Durchführung der Campingsafaris im Okavango-Delta. “Noah’s Ark not needed this year! This year’s safaris will all be on land”, sagt unser Safari-Partner Letaka, der die Reisen “Savanne und Delta” und “Botswana-Abenteuer mit Stil” durchführt. Und falls doch einmal Land unter ist, gibt’s zum Glück jede Menge Mokoros.

Seite 1 von 612345...Letzte »

Katogorien

Archiv