Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen

Chiawa

Old Mondoro Camp


Wir fahren weiter flussabwärts und halten in Old Mondoro. Das rustikale Bush Camp gehört zu Chiawa und pflegt den Stil der alten Safari-Pioniere. Es gibt zwar auch zwei Pirschfahrzeuge, „aber wir legen den Fokus auf unmotorisierte Aktivitäten – Kanu-Safaris und Pirschwanderungen“, erklärt mir der Guide. Noch wird gewerkelt, denn das Camp eröffnet erst in drei Tagen. Arbeiter packen gerade die letzten Utensilien aus, dekorieren die Kissen auf die Sessel in der Lounge unter einem Zeltdach. Wie die meisten Camps in Sambia ist Old Mondoro nur in der Trockenzeit von Mai bis Oktober geöffnet. Von November bis April, wenn es häufiger regnet, sind viele Wege einfach unpassierbar. Die begrenzte Saison ist einer der Gründe, weshalb Safaris in Sambia oft teurer sind als in den Nachbarländern. Einnahmen sind nur in einem Teil des Jahres zu erzielen, auf der anderen Seite steht der enorme Aufwand, ein Camp in entlegener Wildnis zu errichten und zu versorgen – auch wenn man in Old Mondoro bewusst auf Spielereien wie etwa einen Swimmingpool verzichtet.

Rustikaler Komfort mitten im Busch: Chalet von Old Mondoro © Foto: Marco Penzel | Outback Africa Erlebnisreisen


Vermissen die Gäste hier die Annehmlichkeiten der Zivilisation? Nein, Sie genießen die wilde Einsamkeit hier draußen im Busch, antwortet der Manager. Ideal wäre eine Kombination. Man sollte sich zunächst in einer komfortablen Lodge wie Chiawa (mit Pool) erholen und könne dann in Old Mondoro der Wildnis noch ein Stück näher kommen. Die nur vier Chalets sind aus Holz und Zeltstoff gebaut und teilweise offen. Beim Schlafen trennt einen also gerade noch das Moskitonetz von der Umgebung. Für den Notfall habe man nun auch elektrisches Licht installiert, sagt der Gastgeber, versichert aber sofort, die Atmosphäre in Old Mondoro werde weiterhin vom Schein der Petroleumlampe bestimmt.


Einen Vorschlag für eine Sambia-Safari zum Lower Zambezi finden Sie hier. Das Programm kann variiert und mit dem Old Mondoro Camp ergänzt werden.

Alle Berichte dieser Reise in der Übersicht:

Ein Boot vom Sausage Tree Camp holt mich in Chongwe ab. Auf der Fahrt flussabwärts legen wir noch am Chiawa Camp an. Die Zeltchalets sind hier noch einen Tick schicker ausgestattet als in Chongwe. Hinzu kommen drei neue Suiten, die etwas höher gelegen sind und auch von der Badewanne aus einen schönen Blick bieten.

Safari-Zelt im Chiawa Camp, Lower Zambezi NP © Foto: Marco Penzel | Outback Africa Erlebnisreisen


„Als wir gestern den Gästen hier Lunch servierten, waren da hinten unter den Bäumen zwei Löwinnen, die plötzlich von Elefanten verscheucht wurden, die zum Trinken kamen“, erzählt mir die Managerin. Wir laufen noch ein paar Schritte, da sagt sie „Dort sind sie wieder!“

Elefant verjagt Löwen beim Chiawa Camp, Lower Zambezi NP © Foto: Marco Penzel | Outback Africa Erlebnisreisen


Und dann kommt auch schon ein mutiger junger Elefantenbulle, der laut trompetend auf die Löwen zurennt, die sich mit großen Sätzen aus dem Staub machen. Wir stehen wie versteinert da und verfolgen die Szene, die sich da gerade 60 oder 70 Meter vor uns abspielt. Und das alles am späten Vormittag, wo die meisten Tiere und Touristen im Schatten dösen und selten mit irgendwelchen Aktivitäten zu rechnen ist. Noch ganz gebannt von der Vorstellung, die die Löwen und Elefanten soeben lieferten, muss ich mich schon wieder von den Chiawa-Managern verabschieden. Schade, dass ich nicht bis zum Abend bleiben könne, meinen sie, „dann tritt immer unser Chor auf, in dem fast das gesamte Personal mitsingt“.

Alle Berichte dieser Reise in der Übersicht:


Einen Vorschlag für eine Sambia-Safari zum Lower Zambezi finden Sie hier. Das Programm kann variiert und mit dem Chiawa Camp ergänzt werden.

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