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Obwohl sie vor den Toren eines der schönsten Tierreservate im südlichen Afrika leben, haben die meisten der Kinder in der Umgebung von Mfuwe in Sambia noch nie den South Luangwa Nationalpark besucht. Sie haben weder einen Löwen oder einen Leoparden noch Giraffen oder Zebras in der freien Natur gesehen. Der Nationalpark, der vor ihrer Haustür liegt, scheint unerreichbar weit weg zu sein. Die einheimische Bevölkerung fürchtet die Wildtiere – Elefanten zertrampeln die Felder, Krokodile sind eine Gefahr für jeden, der in die Nähe des Flusses kommt. Keine guten Voraussetzungen, um Begeisterung für den Naturschutz und den Erhalt der Tiere zu wecken. Aber ohne diese Tiere kommen keine Besucher. Deshalb sollen die Dorfgemeinschaften und speziell die junge Bevölkerung verstehen, dass sie am meisten durch den Erhalt ihrer Umwelt gewinnen können.


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Eigentlich soll man sich ja nicht in den Lauf der Natur und das Leben der Wildtiere einmischen, so unverständlich und grausam es manchmal ist. Doch jede Regel hat auch eine Ausnahme. Wenn das Ende der Trockenzeit kommt, verwandeln sich die wenigen Wasserstellen im South Luangwa Nationalpark in Schlamm, der dann weiter austrocknet und fest wird. In so einem Schlammloch ist vor wenigen Tagen bei der Kapani Lodge im South Luangwa Nationalpark ein kleiner Elefant stecken geblieben. Kurz darauf versank auch seine Mutter, die ihr Baby retten wollte. Da kann man doch nicht tatenlos zusehen, wie die beiden langsam sterben!

Das Personal der Kapani Lodge holte sich die Erlaubnis und die Unterstützung der South Luangwa Conservation Society (SLCS) und der sambischen Nationalparkbehörde (ZAWA), und dann starteten sie mit vereinten Kräften eine ungewöhnliche Rettungsaktion.

Hier die Fotostory dazu (Klicken, um Bilder zu vergrößern):

© Fotos: Abraham, Normann Carr Safaris

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