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Plantation Lodge und Ngorongoro Serena Lodge

Eine einzige geteerte Hauptstraße führt durch die Hochebene. Rechts und links an der Straße steht ein Schild mit dem Lodgenamen und man biegt auf eine überwiegend unbefestigte Piste ab, die zur Lodge führt. Da man sie meist von der Straße aus nicht sieht, ist es immer ein wenig, als führe man ins Nirgendwo.

Mein erster Eindruck von der Plantation Lodge ist: “Wow, ist das toll hier! ” Die Lodge ist hell und luftig mit vielen Fenstern und Türen. Zu den einzelnen Gästehäusern geht es durch einen grünen Garten mit vielen schattenspendenden Bäumen. Die Zimmer sind alle unterschiedlich, besonders hübsch sind die Details jedes einzelnen Zimmers. Im Bad z.B. finden sich Körbe mit diversen Kleinigkeiten und dem Fön sowie frische Blumenarrangements. Hier merkt man, dass die Besitzer Liebe zum Detail haben. In einigen der Häuser gibt es ein besonderes Gimmick: Durch eine Klappe außen am Haus wird morgens ein Tablett mit Kaffee auf einen kleinen Tisch auf die Terrasse geschoben und steht beim Aufstehen dann wie von Zauberhand serviert bereit. Eine Besonderheit sind auch die Fußmatten vor den Türen – die gibt es sonst fast nirgends in irgendeiner Lodge. Diese Kleinigkeiten verraten, dass hier eine deutsche Familie am Wirken ist.

Für Familien bietet die Plantation Lodge ein separates Gästehaus an, dass ich besonders schön fand. In vier Zimmern kommen acht Personen unter, es gibt eine gemütliche Lounge mit Kamin und auch einen tollen Speisesaal. Hier könnte man einen herrlichen Urlaub mit der ganzen Familie verbringen (wenn man über das nötige Kleingeld verfügt).

Gern hätte ich mich jetzt auf die schöne große Terrasse gesetzt und mir vielleicht ein schönes Käffchen gegönnt, aber wir müssen schon wieder weiter.

Plantation Lodge

Ich habe ein bisschen Zeit, denn Amani regelt wie immer die Formalitäten am Eingangstor zur Ngorongoro Conservation Area. Es gibt eine kleine Ausstellung, die über die Menschheitsgeschichte in der Region informiert. Man kann auch Postkarten und Getränke kaufen. Von einem Aussichtspunkt gibt es die ersten Impressionen des Kraters.

Ngorongoro Serena Lodge

Die Ngorongoro Serena Lodge liegt direkt am Kraterrand und ist komplett aus den einheimischen großen Kieselsteinen gebaut. Der Baustil ist nicht jedermanns Geschmack, aber sie passt gut in die Landschaft und verschandelt nicht den Blick, wenn man vom Boden des Kraters hinaufschaut. Nach der hellen Plantation Lodge wirken die dunklen Möbel und Treppen richtig düster. Auf der Rückseite der Lodge führen offene, überdachte Gänge mit vielen Treppen zu den Zimmern, die eine Terrasse mit der sensationellen Aussicht in den Krater haben.

Ngorongorokrater | © Foto: Doreen Schütze | Outback Africa Erlebnisreis

Panorama


Der Ausblick ist die eigentliche Hauptattraktion der Lodge. Ansonsten sind die Zimmer gediegene Mittelklasse mit dem üblichen Mobiliar wie Bett, Schreibtisch, Spiegel, Stuhl und eine Bank für den Koffer. Ein Schrank fehlt, die meisten Gäste bleiben wahrscheinlich nicht lang genug, um einen zu brauchen. Wir müssen schon wieder weiter, trotzdem schaffe ich es durch einen sportlichen Sprint, noch schnell Geld aus dem Auto zu holen und ein Armband bei einem Massai zu kaufen, der in der Lodge einen festen Souvenirstand hat.

Es geht auf Mittag zu, die Sonne steht schon hoch am Himmel. Wir fahren am Rand des Kraters entlang und erreichen das Tor zum Serengeti Nationalpark.

Weitere Informationen zu den Lodges finden Sie hier:

Der komplette Reisebericht in der Übersicht:

 

 

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