Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen

Outback-Mitarbeiter und Familien beim Betriebsausflug 2010, Freizeitpark Plohn. Im Bild von links: René Schmidt, Zeniu Pârvu mit Jonas, Svenja Penzel mit Simon, Jens Döring, Angelika Krüger mit Marie und Jenny, Jörg Krüger, Katja Petereit, Ulrike Pârvu mit Alexandra, Marco Penzel mit Elise. Nicht im Bild: Yannik, der einjährige Sohn von Jens und Katja. Er verschlief das Fotoshooting komplett.
Wir fahren weiter flussabwärts und halten in Old Mondoro. Das rustikale Bush Camp gehört zu Chiawa und pflegt den Stil der alten Safari-Pioniere. Es gibt zwar auch zwei Pirschfahrzeuge, „aber wir legen den Fokus auf unmotorisierte Aktivitäten – Kanu-Safaris und Pirschwanderungen“, erklärt mir der Guide. Noch wird gewerkelt, denn das Camp eröffnet erst in drei Tagen. Arbeiter packen gerade die letzten Utensilien aus, dekorieren die Kissen auf die Sessel in der Lounge unter einem Zeltdach. Wie die meisten Camps in Sambia ist Old Mondoro nur in der Trockenzeit von Mai bis Oktober geöffnet. Von November bis April, wenn es häufiger regnet, sind viele Wege einfach unpassierbar. Die begrenzte Saison ist einer der Gründe, weshalb Safaris in Sambia oft teurer sind als in den Nachbarländern. Einnahmen sind nur in einem Teil des Jahres zu erzielen, auf der anderen Seite steht der enorme Aufwand, ein Camp in entlegener Wildnis zu errichten und zu versorgen – auch wenn man in Old Mondoro bewusst auf Spielereien wie etwa einen Swimmingpool verzichtet.
Vermissen die Gäste hier die Annehmlichkeiten der Zivilisation? Nein, Sie genießen die wilde Einsamkeit hier draußen im Busch, antwortet der Manager. Ideal wäre eine Kombination. Man sollte sich zunächst in einer komfortablen Lodge wie Chiawa (mit Pool) erholen und könne dann in Old Mondoro der Wildnis noch ein Stück näher kommen. Die nur vier Chalets sind aus Holz und Zeltstoff gebaut und teilweise offen. Beim Schlafen trennt einen also gerade noch das Moskitonetz von der Umgebung. Für den Notfall habe man nun auch elektrisches Licht installiert, sagt der Gastgeber, versichert aber sofort, die Atmosphäre in Old Mondoro werde weiterhin vom Schein der Petroleumlampe bestimmt.
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Einen Vorschlag für eine Sambia-Safari zum Lower Zambezi finden Sie hier. Das Programm kann variiert und mit dem Old Mondoro Camp ergänzt werden.
Noch ein Stück weiter flussabwärts liegt das Zambezi Kulefu Camp. Es gehört zur Sanctuary-Gruppe. Hier liegt der Fokus auf elegantem Komfort. Die sieben Zelt-Chalets sind moderner gestaltet als traditionelle Safaricamps. Helle Beige-Töne prägen die Zimmer. Die Safari-Klappstühle sind hier nicht aus Holz mit Stoff bespannt, sondern aus gebürstetem Aluminium und Leder gefertigt.
Kulefu ist von allen Camps im Tal, die ich im Mai 2010 besuche, am stärksten vom Hochwasser des Sambesi betroffen. Der Swimmingpool und der Platz, an dem abends die Gäste ums Lagerfeuer sitzen, liegen bereits unter Wasser. Die sieben Gästechalets stehen zwar etwas höher und bleiben im Trockenen, allerdings werden die unterirdischen Abwasserleitungen schon vom Grundwasser angehoben. Einige Tage später erhalten wir im Büro die Nachricht, dass Kulefu vorübergehend geschlossen werden muss. Die Verantwortlichen hatten befürchtet, dass sie angesichts der Flut-Probleme ihre hohen Qualitätsstandards nicht mehr einhalten können. Sanctuary steht eben für höchste Ansprüche und geht keine Kompromisse ein. Erst im Juli, nachdem die Pegel des Sambesi wieder gefallen sind, wird Kulefu wiedereröffnet.
Kulefu hätte einen Airstrip ganz in der Nähe. Dieser wird von Proflight derzeit aber nicht regelmäßig angeflogen, weil die Passagierzahlen zu gering sind. Das könnte sich ändern. Die benachbarte Ana Tree Lodge wird gerade renoviert, hat mir der Manager von Kulefu berichtet. Wenn nach dem Upgrade dort wieder mehr Gäste logieren, könne man gemeinsam den Airstrip vielleicht besser auslasten. Bis es soweit ist, landen und starten die Gäste von Kulefu am Jeki Airstrip. Wegen des hohen Wasserstandes des Sambesi gibt es für mich keinen Landweg dorthin. Zunächst bringt mich ein Boot von Kulefu ein Stück flussaufwärts. Am Ende eines Seitenarms des Sambesi ist ein Pirschfahrzeug geparkt. Der Guide macht das Boot fest, wir steigen um, und er fährt mich schließlich zur Landebahn. Die Maschine von Proflight steht schon bereit. Im Schatten der Tragfläche sitzen der Pilot und eine Auszubildende und diskutieren die Flug-Papiere. Auf dem Weg zurück nach Lusaka bin ich wieder der einzige Passagier.
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Einen Vorschlag für eine Sambia-Safari zum Lower Zambezi finden Sie hier. Das Programm kann variiert und mit dem Zambezi Kulefu Camp ergänzt werden.




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