Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen

Monats-Archive: März 2010

Shootingstar Lodge, Sansibar © Fotos: Marco Penzel | Outback Africa Erlebnisreisen

Shootingstar Lodge


Am nächsten Morgen brechen wir auf, um uns nicht weniger als sechs der unzähligen Hotels und Lodges anzusehen, die an der idyllischen Ostküste Sansibars zur Auswahl stehen. Unsere erste Station ist die Shooting Star Lodge, eine kleinere Anlage der Mittelklasse. Es gibt elf Sea View Cottages, also Bungalows mit zwei Etagen und zwei Schlafzimmern, die sich gut für Familien eignen. Die drei Garden Lodge Zimmer sind ein bißchen kleiner und einfacher ausgestattet. Etwas weiter entfernt in einem üppig blühenden Garden stehen noch zwei schneeweiße Häuser, in denen sich jeweils nur eine Suite befindet. Deren Räume verteilen sich auf drei Etagen. Auch an einem privaten kleinen Pool fehlt es hier nicht. Ganz oben auf der Dachterrasse steht ein zusätzliches Bett. Dort kann man die Nacht direkt unter dem Sternenzelt verbringen.

Breezes Beach Club, Sansibar © Fotos: Marco Penzel | Outback Africa Erlebnisreisen

Breezes Beach Club


Das Hotel Breezes Beach Club & Spa ist unsere nächste Station. Sehr ordentlich. So könnte man meinen Eindruck zusammenfassen. Alles ist hier auf Qualität getrimmt. Mit 74 Zimmern ist die Anlage vergleichsweise groß, sie wirkt aber nicht so riesig. Es gibt nicht nur ein großes Restaurant, nein, die Gäste haben die Wahl zwischen vier verschiedenen Lokalitäten innerhalb des Hotels. Das kleinste, „The Tide“, bietet gerade Platz für zwei Gäste, die hier in privater, romantischer Atmosphäre dinieren können, Meerblick inklusive. Der Tisch im „The Tide“ sollte schon im Vorfeld der Reise reserviert werden, rät uns die Gastgeberin. Jeweils mehrere Zimmer sind in Bungalows untergebracht, die sich in einem gepflegten Garten aneinanderreihen. In den Obergeschossen sind die Suiten eingerichtet, jeweils mit Balkon. Im Erdgeschoß befinden sich die De Luxe Rooms und die Standard-Zimmer. Suiten und De Luxe Rooms liegen etwas näher zum Strand hin. Berühmt ist das Breezes für sein Spa. Zwar werben inzwischen viele Hotels mit diversen Wellness-Anwendungen, doch hier wird das Thema richtig professionell angegangen. Mehrere asiatische Therapeutinnen mit einer Mischung aus Freundlichkeit und Strenge in ihren Gesichtszügen, erwarten uns an der Rezeption des Spa-Komplexes. Sie führen uns durch die verschiedenen Räumlichkeiten mit einer Ausstattung, auf die so manches deutsche Heilbad neidisch wäre. Verschiedene Massagen, Behandlungen mit heißen Steinen und Dampfbäder werden hier angeboten, um die Strapazen der staubigen Holperpisten einer vorangegangenen Safari vergessen zu lassen. Die Gäste können sich vor Ort von den Therapeutinnen beraten lassen, welche Behandlung zu ihnen paßt. Nur das mehrstündige Anwendungspaket mit prunkvollem Sultans-Bad, das Paare auch gemeinsam genießen können, sollte am besten schon vor der Anreise gebucht werden.

The Palms, Sansibar © Fotos: Marco Penzel | Outback Africa Erlebnisreisen

The Palms


Das Frangipani Spa des Breezes Beach Club können auch die Gäste im benachbarten Resort The Palms nutzen. Es gehört zur gleichen Unternehmensgruppe und hat jene Reisenden als Zielgruppe, die noch mehr Komfort und Privatsphäre suchen. Die ganze Anlage besteht nur aus sechs Villen, jede mit 140 Quadratmetern Wohnfläche – privater Plunge-Pool auf der Terrasse inklusive. Zu jeder Villa gehört noch eine kleine, mit Palmblättern gedeckte Strandhütte. Während die Gäste von The Palms auch die Einrichtungen des benachbarten Breezes Beach Club nutzen dürfen, ist der Zutritt in umgekehrter Richtung nicht gestattet. Das Mindestalter der Gäste in The Palms liegt bei 16 Jahren.

Baraza Resort&Spa, Sansibar © Fotos: Marco Penzel | Outback Africa Erlebnisreisen

Baraza Resort&Spa


Auf dem benachbarten Küstengrundstück hat die Unternehmensgruppe gerade ihr drittes Hotel eröffnet: Baraza. Dieses neue Resort bietet genauso viel oder noch mehr Luxus als The Palms, ist aber ein ganzes Stück größer. Auch Kinder sind hier willkommen. Platz ist genug in den 30 Villen, die jeweils zwischen 148 und 254 Quadratmeter Wohnfläche umfassen. Leider drängt uns die Zeit, wir müssen die wohlklimatisierte Empfangshalle des Baraza Resorts wieder verlassen.

Bahari View Lodge, Sansibar © Fotos: Marco Penzel | Outback Africa Erlebnisreisen

Bahari View Lodge


Draußen hat die Mittagshitze schon anstrengende Ausmaße erreicht. Zum Glück hat unser Kleinbus eine Klimaanlage. So fahren wir einigermaßen gekühlt weiter Richtung Süden, vorbei am Jozani Forest Reservat wo wir vergeblich versuchen, einen der berühmten Roten Kolobusaffen von der Straße aus zu entdecken. Auf unser nächstes Ziel bin ich besonders gespannt. Die Bahari View Lodge hat unser Partnerveranstalter Diamir erst kürzlich übernommen und nach Renovierung neu eröffnet. Es ist eine Strandlodge der preiswerten Kategorie. Christine, eine Lettin, ist derzeit die Managerin. Sie zeigt uns stolz die Bungalows. Die Zimmer sind klein, aber sauber und geschmackvoll ausgestattet. Nicht fehlen dürfen die für Sansibar typischen Betten aus dunklem, geschnitztem Holz. Derzeit sind vier Doppel- und vier Dreibettzimmer in Betrieb. Hinzu kommt eine Beach Banda in traditioneller Lehmbauweise, die etwas näher am Strand steht. Noch weiter am Wasser sind zwei schmale, zweistöckige Holzhäuschen zu sehen. „Dort haben früher die Arbeiter gewohnt, wir müssen da noch renovieren“, erzählt Christine. Da die Häuschen kein eigenes Bad haben können, werden es wohl nie vollwertige Gästezimmer werden. Aber für etwas größere Kinder muß es eine coole Sache sein, in so einer Hütte direkt am Strand zu übernachten, während die Eltern etwas weiter hinten in einem richtigen Bungalow schlummern. Auch ein Pool fehlt in Bahari View nicht, was bei den starken Unterschieden zwischen Ebbe und Flut an der Ostküste Sansibars von Vorteil ist. Zwar liegt die Lodge an einem schönen Strandabschnitt, aber bei Ebbe ist das Meerwasser eben weit weg. Zwischen den Bäumen am Strand sind Hängematten gespannt. Unten am Wasser kommt gerade eine Herde Kühe vorbei. Der Strand ist in Sansibar immer auch Verkehrsweg. Uns gefällt die relaxte Atmosphäre hier. So entschließen wir uns, eine kurze Pause einzulegen und an der Strandbar ein kleines Mittagessen zu ordern. Sandwiches, Chips und frischer Tintenfisch. Wir lecken uns am Ende alle die Finger. Das hat geschmeckt.

Pongwe Beach Hotel, Sansibar © Fotos: Marco Penzel | Outback Africa Erlebnisreisen

Pongwe Beach Hotel


Auf dem Rückweg gen Norden sehen wir uns die letzte Unterkunft an diesem Tag an: das Pongwe Beach Hotel. Die insgesamt 16 Zimmer (drei Garden View und 13 Sea View Rooms) befinden sich in großzügigen Bungalows, jeweils zwei oder drei Zimmer mit eigenem Bad unter einem Dach. Von der Veranda aus sind es nur ein paar Schritte durch einen Palmenhain an den Strand. Natürlich gibt es hier auch einen Pool – Meerblick inklusive.

Dieser Reisebericht entstand auf einer Lodge-Inspektionsreise Ende Oktober 2009. Einen Vorschlag für eine Safari mit einigen der hier beschriebenen Camps finden Sie hier bei Outback Africa Erlebnisreisen.

Weitere Kapitel dieses Reiseberichtes:

Matemwe Bungalows, Zanzibar © Fotos: Marco Penzel | Outback Africa Erlebnisreisen

Matemwe Main Lodge


Etwa eine Stunde dauert die Fahrt von der Stone Town zur Matemwe Lodge (vormals Matemwe Bungalows) an der Ostküste Sansibars. An den Straßen wurde in den vergangenen Jahren viel gebaut. Inzwischen sind alle Hauptstraßen auf der Insel asphaltiert. Nur die letzten 20 Minuten bis Matemwe geht es noch über eine holprige Piste mitten durch die Dörfer, wie ich es noch von meinem letzten Besuch 2002 kenne. Überall gibt es spannende Dinge zu sehen, Leute bei der Arbeit, Wasserkanister-Transport per Eselkarren und immer wieder winkende Kinder. 2002 hatten wir im Matemwe Beach Village gewohnt. Die Zimmer dort waren ziemlich schlicht und klein, aber wir waren begeistert von der relaxten Atmosphäre, dem guten Essen und vor allem dem schönen, blendendweißen Strand. Nun sind die Matemwe Bungalows mein Ziel, eine ganz andere Lodge in einer anderen Preisklasse ein paar Kilometer weiter nördlich. Mit Jeffrey, einem australischen Kollegen, teile ich mir einen Family Bungalow. Wir losen und Jeffrey bekommt das riesige Bett im Erdgeschoß, ich schlafe oben unterm Dach. Auch das Bett dort oben würde noch für zwei reichen. Der große Raum ist offen. Für ganz kleine Kinder scheint mir das Oberstübchen noch nicht geeignet, ich hätte Angst, daß sie unter dem hohen Geländer hindurch fallen. Aber größere Kinder finden es hier bestimmt toll. Der lange doppelte Waschtisch im Bad ist mit Blumen geschmückt, es gibt eine Wanne und eine große offene Dusche. Das macht alles einen edlen Eindruck. Wir wissen, daß es nebenan noch die exklusiven Matemwe Retreats gibt. Aber die Bungalows hier sehen keinesfalls nach zweiter Wahl aus. Sechs von diesen Family Bungalows stehen auf einer Korallenklippe mit Blick über den Indischen Ozean. Ein Stück weiter die Küste entlang folgen dann sechs Honeymoon Bungalows, die noch etwas mehr Privatsphäre bieten. Allerdings müssen deren Bewohner etwas weiter laufen, um zur Bar, ins Restaurant, den beiden Pools und dem breiten Strand zu gelangen, der nur den Gästen der Matemwe Lodge vorbehalten ist – und den Sansibaris, die hier ihre Fischerboote fest machen oder Seegras anbauen.

Matemwe Bungalows Pool und Strand © Fotos: Marco Penzel | Outback Africa Erlebnisreisen

Matemwe Main Lodge


An der Rezeption werden wir von den Lodge-Managern Sabine und Ingo begrüßt. Es sind Deutsche, die mir irgendwie bekannt vorkommen. Aber woher? Es dauert bis zum Abendessen, um herauszufinden, woher ich sie kenne. Aus dem Fernsehen. Einer Doku-Soap mit dem Titel „Unsere Farm in Afrika“, die vor zwei Jahren im ZDF lief. Die Serie war in Namibia gedreht worden. Ingo und Sabine Stritter mit ihren Kindern Luisa und Miron waren damals eine der Familien, die das Fernsehteam in ihrem Alltag begleitete. Der Alltag spielte sich auf GocheGanas ab. Das Paar baute die Gästefarm in der Nähe von Windhoek damals gerade auf. Sabine war damals hochschwanger, die dramatische Fahrt zur Entbindung ins Krankenhaus, bei der noch eine Kudu-Antilope ins Auto lief, brachte Spannung in die Reportage. Die Tochter, die damals geboren wurde, spielt heute an der Rezeption von Matemwe. Gocheganas ist weit weg, wird von anderen Familienmitgliedern nach wie vor erfolgreich geführt. Nur Ingo und Sabine haben eine neue Herausforderung gesucht – und auf Sansibar gefunden. Ingo erzählt begeistert von seinen Ideen für einen möglichst nachhaltig wirtschaftenden Betrieb, von dem auch die Menschen in der Nachbarschaft profitieren sollen. Ressourcen wie Trinkwasser und Strom sind knapp auf der Insel. Matemwe verzichtet zum Beispiel bewußt auf Klimaanlagen in den Zimmern. Eine offene, luftige Bauweise, die die Meeresbrise nutzt, kann auch für angenehme Kühlung sorgen. Und man fühlt sich auf jeden Fall näher an der Natur als in einem hermetisch abgeschlossenen, vollklimatisierten Hotelzimmer. Für Schnorchel-Ausflüge verzichte man auf ein modernes Motorboot und gebe lieber den Besitzern der traditionellen Dhows eine Chance, erklärt Ingo. „Als nächstes möchte ich die Leute bewegen, einen Fahrradverleih aufzubauen. Die Leute aus dem Dorf sollen das komplett selbst machen, wir möchten nichts daran verdienen. Wenn es für unsere Gäste ein weiteres Angebot gibt und die Leute sehen, daß sie direkt vom Tourismus profitieren können, wenn sie sich anstrengen, dann haben wir beide gewonnen.“

Dieser Reisebericht entstand auf einer Lodge-Inspektionsreise Ende Oktober 2009. Einen Vorschlag für eine Safari mit einigen der hier beschriebenen Camps finden Sie hier bei Outback Africa Erlebnisreisen.

Weitere Kapitel dieses Reiseberichtes:

Flug über den Ngorongoro-Krater © Foto: Marco Penzel | Outback Africa Erlebnisreisen

Flug über den Ngorongoro-Krater


In einer Zwölf-Sitzer Cessna Caravan der Tanganyika Flying Company (TFC) fliegen wir vom Norden der Serengeti Richtung Südosten. Unter uns zieht die Bergkette von Piaya vorbei, bald können wir durch Lücken zwischen den tief hängenden Wolken einen Blick auf den Boden des Ngorongoro-Kraters werfen. Nach 50 Minuten Flug landen wir auf dem Lake Manyara Airstrip, einer gut ausgebauten Landebahn, die TFC als Austauschpunkt für seine verschiedenen Routen zu den Safarizielen im Norden Tansanias benutzt. Passagiere, die nicht wie wir weiter nach Sansibar wollen, steigen hier aus. Andere, die vielleicht im Tarangire Nationalpark gestartet waren, aber das gleiche Ziel haben wie wir, wechseln in unsere Maschine. Etwa 1 ¾ Stunden dauert der zweite Teil des Fluges, bis wir schließlich den kleinen internationalen Flughafen von Sansibar erreichen. Hier holt uns ein Fahrer der Firma Island Express mit einem bequemen, klimatisierten Kleinbus ab.

Zanzibar Serena Inn © Fotos: Marco Penzel | Outback Africa Erlebnisreisen

Zanzibar Serena Inn


Es geht zunächst in die Altstadt Stone Town, wo wir uns drei verschiedene Hotels ansehen wollen. Das Zanzibar Serena Inn ist unsere erste Station. Bunte orientalische Lampen, Gemälde, antike Möbel und Schnitzereien geben dem Hotel, das sich auf zwei historische Gebäude erstreckt, das passende Flair. Von der Terrasse, vom Pool und von einem Teil der insgesamt 51 Zimmer aus blickt man aufs Meer. Das Hotel macht einen gepflegten Eindruck, die Lage ist ideal. Als wir wieder auf die Straße treten, hat ein kräftiger Gewitterschauer gerade etwas nachgelassen. Wir huschen schnell hinüber zu unserem nächsten Ziel, dem Beyt al Chai auf der anderen Straßenseite.

Beyt al Chai Hotel, Stone Town Sansibar © Fotos: Marco Penzel | Outback Africa Erlebnisreisen

Beyt al Chai Hotel, Stone Town


Das Boutique-Hotel in einem ehemaligen Teehaus verfügt nur über fünf Zimmer. Auch hier unterstreichen die mit Schnitzereien verzierten Möbel, bunte Lampen und die Wasserpfeifen im Aufenthaltsraum das für Sansibar typische orientalische Ambiente. Im Erdgeschoß gibt es noch ein Restaurant, das eines der besten der Stadt sein soll. Leider haben wir keine Zeit, das zu probieren.

The Swahili House, Stone Town Sansibar © Fotos: Marco Penzel | Outback Africa Erlebnisreisen

The Swahili House, Stone Town


Wir laufen ein paar Schritte durch die engen Gassen der Altstadt zum Swahili House, einem neuen Hotel, das die Moivaro-Gruppe in einem der alten Häuser der Stone Town eröffnet hat. Noch ist nicht alles fertig, in einigen Zimmern sind die Handwerker am Sägen und Schrauben. Die 22 schön eingerichteten Zimmer verteilen sich auf fünf Etagen. Die historische Treppe hat an einigen Stellen enorm steile Stufen, so daß gehbehinderte Gäste hier Schwierigkeiten haben könnten. Das Treppensteigen lohnt sich aber, denn oben auf dem Dach wartet das Restaurant mit einem wunderbaren Blick über die Altstadt mit ihrem morbiden Charme. Die Unesco hat das historische Viertel zum Weltkulturerbe erklärt. Aber auch die neueren Gebäude jenseits der Altstadtmauern sind schon wieder geschichtsträchtig. Plattenbauten erinnern an eine Zeit in den 70er Jahren, als die DDR sich hier engagierte. Die Sansibaris haben später weitere Wohnblocks nach den gleichen Plänen errichtet. Noch heute sind die Wohnungen dort begehrt, erzählt unser Fahrer, bieten sie doch einen vergleichsweise guten Komfort und sind, da vom Staat vermietet, auch noch preiswert.

Haus der Wunder und historische Tür in der Stone Town von Sansibar © Fotos: Marco Penzel | Outback Africa Erlebnisreisen

Haus der Wunder und historische Tür in der Stone Town von Sansibar


Eigentlich müßten wir längst weiter an die Ostküste fahren, aber wir genehmigen uns eine weitere halbe Stunde, um wenigstens kurz durch die Gassen der Altstadt zu schlendern. Ich kann mir vorstellen, daß sich manch einer hier angesichts des Verfalls nicht richtig wohlfühlt. Für mich ist es aber einfach super interessant. Hinter jeder Ecke lauern eine Menge neue Fotomotive: die alten Häuser mit Wäscheleinen zwischen den Fensterläden. Gemüsehändler, die Tomatenberge auf kleinen Schubkarren präsentieren. Mit Schnitzereien und Messingbeschlägen prunkvoll verzierte Türen als wichtigster Schmuck eines Hauses, von dessen Wänden sich der Putz in großen Stücken löst. An diesen Gegensätzen kann ich mich einfach nicht satt sehen. Schließlich kommen wir am Haus der Wunder vorbei, das seinen Namen bekam, als es am Ende des 19. Jahrhunderts als erstes Gebäude der Insel elektrischen Strom und einen Fahrstuhl erhielt. Unser Spaziergang endet an den Forodhani Gärten, wo die Händler am Abend frisch zubereitete Schalentiere und Tintenfische feilbieten. Seit meinem letzten Besuch vor sieben Jahren hat sich hier einiges verändert. Die Wege und Rabatten wurden saniert, neue Bänke aufgestellt und das Ganze in Forodhani Park umbenannt. Gut, es sieht jetzt sauberer aus, für mich persönlich ist es aber fast schon wieder zu steril.

Weitere Kapitel dieses Reiseberichtes:

Katogorien

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