Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen

Monats-Archive: Februar 2010

Gepard auf dem Gelände der Okonjima Lodge. © Foto: Okonjima

Okonjima, auf halbem Wege zwischen Windhoek und Etosha gelegen, ist nicht nur eine komfortable Lodge mitten im Busch, sondern beherbergt auch die renommierte Africat Foundation. Auf einem umzäunten, 500 Hektar großen Schutzgebiet leben Großkatzen wie Leoparden, Geparden, Löwen und andere Raubtiere. Dabei handelt es sich bewusst nicht um einen Streichelzoo. Die Tiere auf Okonjima sind Wildtiere, die entweder auf Farmen eingefangen wurden, wo Sie eine Gefahr für den Viehbestand bedeuteten, oder aus Fallen gerettet wurden. Einige sind auch als Waisenkinder nach Okonjima gekommen. Die Tierklinik auf Okonjima pflegt und versorgt jedes Jahr 40 bis 100 Raubtiere.

Dr. Gary Bauer (rechts) behandelt einen Geparden in der Africat-Klinik. © Foto AfriCat Foundation

Die 1992 gegründete AfriCat Foundation hat sich von Anfang an zum Ziel gesetzt, Artenerhaltung und Tierschutz zu fördern. Sie engagiert sich heute intensiv für die Verhaltensforschung an freilebenden Leoparden und Geparden, für den Tierschutz und für das Umweltbewusstsein der einheimischen Jugend. Besucher können sich über die Tierschutz- und Auswilderungsprojekte informieren und auf Ausflügen im Schutzgebiet den Tieren auch relativ nahe kommen, was großartige Fotomotive verspricht.

Speiseraum des Okonjima Main Camps. © Foto: Okonjima

Die Okonjima Lodge wird von der Eigentümerfamilie geleitet und bietet verschiedene Unterkunftsarten, von geräumigen und geschmackvoll eingerichteten gemauerten Doppelzimmern bis hin zu Chalets, die afrikanischen Rundhütten nachempfunden und auf luxuriöse Art ausgestattet sind. Durch die rundherum hochrollbaren Zeltwände kann man hier ein richtiges „Busch-Erlebnis“ mit allem Komfort genießen. Die Gäste der Lodge können an verschiedenen Ausflügen zu den Großkatzen teilnehmen, auch zu Fuß, oder die wundervollen Tiere von einem sicheren Aussichtspunkt aus beobachten.

Die Arbeit der gemeinnützigen Africat Foundation wird durch Spenden und durch die Okonjima-Gäste finanziert. Ein Anteil des Übernachtungspreises geht direkt an Africat.

Hier gelangen Sie zun den Websites der Okonjima Lodge und der AfriCat Foundation. Eine Namibia-Reise, die auch nach Okonjima führt ist die Komfortable Zeltsafari Classic Namibia.

Zwei neue “Living Museums” wurden in Namibia eröffnet. Das Freiluftmuseum in Tsumkwe zeigt die Kultur der Ju/hoansi-Buschleute. In der Nähe von Twyfelfontein, das für seine Felsgravuren und Malereien bekannt ist, können Besucher nun auch Einblick in das traditionelle Leben der Damara erhalten. Sie können einem Schmied über die Schulter schauen oder zusehen, wie aus Tierhäuten Kleidungsstücke entstehen. Bei Buschwanderungen erklären die Frauen, welche Pflanzen eßbar sind oder eine medizinische Wirkung haben. Die Männer zeigen, wie sie mit Fallen sowie Pfeil und Bogen jagen. Und Besucher können den Umgang mit diesen Utensilien auch selbst einmal ausprobieren. Außerdem ist auch ein Besuch der heutigen Dörfer möglich, um einen Eindruck vom modernen Leben der Menschen zu bekommen.

Eine Besucherin versucht sich im Umgang mit einem Speer der Ju/hoansi-Buschleute, was beiden Seiten offensichtlich Spaß bereitet. © Foto: LCFN

Buschleute und Damara gehörten zu den ersten Menschen, die im Gebiet des heutigen Namibias lebten. Als Nomaden bzw. Halbnomaden wurden sie zunächst von schwarzen und später vor allem von weißen Einwanderern immer weiter verdrängt.

Bei Twyfelfontain demonstrieren Damara ihre traditionelle Lebensweise. © Foto: LCFN

Die The Living Culture Foundation Namibia (LCFN) hat sich zum Ziel gesetzt, mit lebendigen Museen im Stil traditioneller Dörfer die Kultur der verschiedenen Volksgruppen zu bewahren und den Menschen eine neue Einkommens-Perspektive zu eröffnen.

Weitere ,,Lebende Museen’’ zeigen das Leben der Kavango (in der Nähe von Rundu) sowie der Khwe und der Mafwe im Caprivi-Streifen. Der Besuch eines solchen Museums ist Bestandteil des Reiseprogramms der Namibia Reisen Wüste und Wasser (Mafwe) und der Rundreise Namibia kompakt (Ju/hoansi Buschleute).

Der Eintritt zu den Victoria-Wasserfällen (Rainforest Walk) auf simbabwischer Seite wird ab 1. Mai 2010 von 20 auf 30 US-Dollar erhöht. Über diese Entscheidung der Zimbabwe National Parks informieren unsere Safaripartner aus Botswana in dieser Woche. In Sambia kostet der Eintritt derzeit 10 US-Dollar. Für Einheimische und Bürger aus den Staaten des südlichen Afrika (SADC) gelten teilweise günstigere Preise.

Victoria-Fälle von der simbabwischen Seite aus gesehen. © Foto: Marco Penzel

Auf der sambischen Seite der Grenze gibt es drei Aussichtspunkte. Von dort schaut man von der Seite in die bis zu 100 Meter tiefe Schlucht. Auf der simbabwischen Seite gibt es insgesamt 17 Aussichtspunkte, die mit einem Wanderweg verbunden sind. Hier steht man der Wasserwand direkt gegenüber.

Die Victoria-Wasserfälle des Sambesi gehören zum Weltnaturerbe der Unesco und gelten als eines der sieben natürlichen Weltwunder.

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