Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen

Monats-Archive: September 2009

Kanu-Safari auf dem Selinda Spillway. © Foto: Great Plains Conservation

Ein besonderes Naturereignis hat sich im Norden Botswanas abgespielt. Zum ersten Mal seit 30 Jahren fließt Wasser vom Okavango-Delta in das Kwando-Linyanti-Flußsystem. Ende August füllte sich der Selinda Spillway. Für die entlegene Wildnisregion ist dies von großer Bedeutung, denn der Zufluß wird weiteres Wild anziehen, mehr Nahrungsgrundlage für die Weidetiere hervorbringen und die ohnehin schon sehr tierreiche Region noch attraktiver machen. Tessa und Stuart, die Manager des Zarafa Camps im Selinda Reservat haben auf zwei Fotos von der gleichen Stelle die Veränderung dokumentiert:

Der Selinda Spillway bevor das Wasser kam - und danach. © Fotos: Great Plains Conservation

„Das Wasser des Okavango füllt den Selinda Spillway zum ersten Mal in drei Jahrzehnten. Das ist für diesen kleinen Teil der Welt ein bedeutendes Ereignis“, erklärt der berühmte National Geographic Autor Dereck Joubert. Der Kanal fließt quer durch das 1350 Quadratkilometer große private Selinda Reservat. „Beverly und ich sahen diese Wasserverbindung einmal, und das nur für kurze Zeit, als wir damals nach Botswana kamen“, erinnert sich Joubert. „Das ist ein Fluß der Legenden und nur sehr wenige Menschen auf der ganzen Welt haben ihn bisher in seiner vollen Farbenpracht sehen können.“ Der Experte rechnet damit, daß der Kanal demnächst wieder austrocknet und hofft, daß er sich im nächsten Jahr erneut mit Wasser füllt.

Weitere Informationen sowie Reisen nach Botswana, zum Selinda Camp und zum Zarafa Camp, gibt es bei Outback Africa.

Ein Hubschrauber hat in Südafrika zwei Nashörner in eine neue Heimat transportiert. Auftraggeber für die ungewöhnliche Luftfracht war die Verwaltung des iSimangaliso Wetland Park im Nordosten Südafrikas. Im Rahmen eines WWF Projektes soll der Lebensraum des bedrohten Spitzmaulnashorns (Black Rhino) ausgedehnt werden. Dazu werden die Tiere in geeigneten staatlichen und privaten Reservaten im Großraum iSimangaliso wieder angesiedelt.

Nashorn-Lufttransport im iSimangaliso Wetland Park, Südafrika © Fotos: Ezemvelo KZN Wildlife

Die Gegend von iSimangaliso, in der die beiden Nashörner eingefangen wurden, ist für Fahrzeuge nicht zugänglich. Deshalb mußte der „Super Huey“ Helikopter eingesetzt werden, erklärte die Parkverwaltung. Die Tiere wurden dabei in einem großen Netz transportiert, das der Hubschrauber nach oben hievte. Ein Teil der Flugstrecke führte über den Indischen Ozean, weil es dort kühler war als über dem Festland. Strandbesucher in Cape Vidal staunten nicht schlecht, als sie das Nashorn über den Wellen des Ozeans entdeckten – nicht weit davon waren zuvor Wale gesichtet worden.

Der iSimangaliso Wetland Park – seit 1999 Unesco-Weltnaturerbe – wirbt damit, das einzige Schutzgebiet zu sein, in dem man am gleichen Tag einerseits Wale, Meeresschildkröten, Flußpferde und Krokodile und auf der anderen Seite Elefanten, Büffel und Nashörner sehen kann – letztere normalerweise an Land. Nelson Mandela hatte einmal festgestellt, daß der Park das einzige Ökosystem der Erde ist, in dem das älteste Land-Säugetier (Nashorn), das größte Land-Säugetier (Elefant), der älteste Fisch (Quastenflosser) und das größte Säugetier überhaupt (Wal) gemeinsam vorkommen.

Safaris in Südafrika und zum iSimangaliso Wetland Park gibt es bei Outback Afrika Erlebnisreisen.

Air Namibia wird das Flugangebot in den Wintermonaten Dezember 2009 und Januar 2010 um insgesamt sechs Flugrotationen zwischen Frankfurt und Windhoek reduzieren. Darüber informiert die namibische Fluggesellschaft in einer Mitteilung.

Es werden folgende Flüge ersatzlos gestrichen:

SW286 von Frankfurt nach Windhoek am 25. und 29. Dezember sowie am 1., 15., 22. und 29. Januar.

SW285 von Windhoek nach Frankfurt am 24., 28., und 31. Dezember sowie am 14., 21. und 28. Januar.

Passagiere mit bestätigten Reservierungen werden auf den nächst verfügbaren Abflug umgebucht. Eine Umbuchung auf einen früheren verfügbaren Abflug ist ebenso möglich. Hierbei entstehen keine Umbuchungsgebühren.

Passagiere, deren Tickets bereits ausgestellt wurden, werden ebenso auf alternative Air Namibia Flüge umgebucht oder haben die Möglichkeit, gegen Erstattung des Flugpreises von der geplanten Flugreise zurückzutreten.

Sofern Kunden von Outback Africa von den Flugstreichungen betroffen sind, werden wir uns umgehend mit ihnen in Verbindung setzen um den am besten geeigneten Ersatzflug zu wählen.

Katogorien

Archiv