Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen

Monats-Archive: Juli 2009

Heute darf ich nun auch einmal unter der Kategorie ”Jens’ Zeug” etwas zum Besten geben. Seit dem 1. Juli 2009 ist es soweit: ich bin stolzer Papa eines goldigen Yannik Maxime.
Der ganze Stolz seiner Eltern: Yannik Maxime ist der neueste Zuwachs in der Outback Africa Familie, genauer gesagt von Jens Döring und seiner Freundin Katja. Foto: Jens DöringEtwa vier Wochen zu zeitig, aber dennoch wohlauf kam er nach einer schwierigen und langwierigen Geburt mit 2.650 g und 48 cm Körperlänge zur Welt. Vom ersten Moment bis zur letzten Sekunde dabei gewesen, weiß ich nun sehr zu schätzen, was die Frauen bei diesem “Naturereignis Geburt” tatsächlich auszustehen haben. Respekt, ich hätte nicht mit meiner Freundin tauschen wollen. Zumindest aber haben meine Hände und Finger gelitten. Wenn ich mich anstrenge, kann ich heute noch ein paar Abdrücke von Katjas Fingernägeln sehen.

Nachdem wir einige Tage zusammen in einem Familienzimmer im Vogtlandklinikum Plauen verbrachten, durften wir am 6. Juli endlich unser kleines Familiennest in unserer Wohnung beziehen.

Nach anfänglichen Stillschwierigkeiten, die sich bis heute noch nicht ganz gelegt haben, hält uns der kleine Yannik ganz schön auf Trab. Trotzdem kann man ihm die ständig vollen Windeln und das mehrfache allnächtliche Wecken irgendwie nicht übel nehmen. Genau so wenig, dass er uns recht regelmäßig beim Wickeln demonstriert, dass sein Apparat rund ums Wasserlassen ausgezeichnet funktioniert. Manchmal habe ich sogar den Eindruck, dass er damit schon recht gut zielen kann. Warum müssen Babys ausgerechnet dann pinkeln, wenn die Windel unten ist??? Aber spätestens wenn er einen mit seinen großen Augen ganz verständnislos und treuherzig anschaut, ist aller Ärger und Frust vergessen. Ich muss mich schon oft zusammenreißen, ihn nicht zu doll zu knuddeln… Trotzdem bekommt er allabendlich seine Kuscheleinheit auf Papas Bauch.

Allerdings führt der Schlafentzug auch zu gereizter Stimmung zwischen Mama und Papa. Die Nerven liegen hin und wieder blank. Das sind dann, passend zum Wetter in den letzten Wochen, kurze und heftige Gewitterschauer, nach denen sich der Himmel aber recht schnell wieder aufhellt. Aber das macht wohl jedes frisch gebackene Elternpaar durch. Spätestens nach der ersten durchgeschlafenen Nacht wird sich das wohl ändern, glaubt man einschlägigen Internet-Foren und Erfahrungsberichten anderer Eltern. Foren und Erfahrungsaustausch sind im Moment ganz beliebt, nehmen sie einem doch ein wenig die Angst, mit seinen Problemen allein da zu stehen.

Ich hatte das Privileg, mir spontan 2 ½ Wochen Urlaub nehmen zu dürfen, um bei meinen Lieben Zuhause sein zu können. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön nochmal für die Flexibilität und das Entgegenkommen meiner Kollegen Svenja, Ulrike, Angelika, Marco und René.

Seit 20. Juli bin ich also wieder im Dienst. Und genau seit dieser Woche hat Yannik einen Wachstumsschub, der ihn in der Nacht nun nicht alle drei sondern alle zwei Stunden nach frischer Muttermilch schreien lässt. Selbst Ohrstöpsel helfen dann in diesem Fall nicht mehr. Seither gehe ich also mit Augenschmuck, auch Augenringe genannt, ins Büro. Aber was soll’s, es werden bessere Zeiten kommen. Jetzt werden die Mütter wieder verständnislos und arglistig denken: ”Ach der arme Mann, der hat ja sooo viel auszustehen!”. Okay, okay. Ich muß ja nicht die Brust geben und kann liegen bleiben und habe auch sonst keine körperlichen Beschwerden. Aber auf Dauer nervt es schon irgendwie, dass einen jeder fragt, wie es Frau und Kind geht, aber nie nach mir… Dafür sagen dann aber auch alle, dass der Spross wie ein „kleiner Döring“ ausschaut, was Katja wiederum sehr ärgert. So bekommt also letzten Endes jeder ein Stück vom Aufmerksamkeits-Kuchen ab.

Unseren Malteser-Bologneser-Hund Bacardi haben wir derzeit bei der Oma deponiert, bis wir uns ein wenig besser eingespielt haben. Das wird auch noch einmal spannend zu sehen, wie er mit seinem neuen kleinen Brüderchen umgeht.

Sollte es also weitere Neuigkeiten rund ums neue Familienglück geben, werde ich mich an dieser Stelle wieder melden.

Ich wünsche allen ein schönes Wochenende und erholsame Nächte!

Liebe Grüße
Jens Döring

Eugen Leukart

Eugen Laukart ist einer der drei Glücklichen, die dieses Jahr einen neuen Lebensabschnitt in Botswana beginnen. Er wird als Übersetzer geführte Camping-Rundreisen begleiten. Svenja Penzel von Outback Africa Erlebnisreisen hat ihn interviewt.

Eugen, wann geht’s los?

In einem Monat ist es soweit! Ich kann es manchmal selbst noch nicht glauben :-)

Wie bist Du eigentlich auf Afrika gekommen?

Jetzt ist es schon über ein Jahr her, seit ich in Afrika war. Ich erinnere mich noch recht genau, wie ich den Outback Africa Katalog von vorne bis hinten fast auswendig gelernt habe und mich dann gleich für eine richtig lange Safari entschlossen habe.
Afrika. 7000 km. Von Johannesburg bis Nairobi. Victoria Falls. Sansibar. Der Krater. Die Serengeti. Einmalig und unvergesslich! Ich glaube ich habe euch danach nie geschrieben… aber es war wirklich fantastisch! Die Gruppe war super, der Guide erste Klasse. Besser hätte diese nicht laufen können! Ich habe erst mit dieser Reise die Lust am Reisen und speziell an Afrika entdeckt.

Wie bist Du auf das Job-Angebot aufmerksam geworden?

Sieben Monate nach meiner Afrika-Tour sitze ich in Mexico und lese euren Newsletter, schau mir den Beitrag im Blog an und lese dort, dass Heiko auf die Reisemesse nach Stuttgart kommt. Ich wohne in Stuttgart! Noch besser: ich wohne nur 10 Minuten von der Messe entfernt! Was für ein Zufall? Noch aus Mexico hab ich meine erste Kurzbewerbung geschrieben und dann Ende Januar Heiko auf eben dieser Messe getroffen.

Wie lange bleibst Du in Botswana? Hast Du Deinen Job gekündigt, um Dir soviel Zeit frei zu schaffen?

Geplant sind erstmal zwei Jahre. Aber es fällt mir schwer, eine Prognose abzugeben. Es können am Ende auch drei Jahre sein, und falls etwas nicht so läuft gar nur ein Jahr.
Mein Job ist noch nicht endgültig gekündigt, aber ich bin gerade am Verhandeln. Die Chancen sind eher gering, dass man mir ein bis zwei Jahre unbezahlten Urlaub gibt. Aber ich bin absolut bereit, diese Arbeit (zeitweise) aufzugeben!

Wo wohnst Du zwischen den Safaris?

In den ersten sechs Monaten steht mir übergangsweise eine Art WG von Bush Ways zur Verfügung. Danach müsste ich selbst nach einer Bleibe schauen. Je nachdem wie sich das entwickelt, möchte ich später vielleicht auch einen “festeren Wohnsitz” dort haben. Wer weiß…

Worauf freust Du Dich am meisten?

Auf die Natur! Und auf die vielen unterschiedlichen Menschen dort, ob Reisende oder Einwohner. Einfach auf das ganze Abenteuer!

Von früh bis spät arbeiten, immer freundlich sein, mürrische Kunden aufheitern, den Guides zur Hand gehen, wochenlang zelten und immer aus dem Rucksack leben, ist das ein Traum-Job?

Hin und wieder, wenn ich hier am Wochenende ausschlafen kann, denke ich mir auch “Mensch, was für ein bequemes Bett ich doch habe! Und was für einen entspannten Job…” – Aber dann sind es genau diese Dinge, die mich irgendwo langweilen. Ich möchte nicht im Büro alt werden! Und ja, als ich diese Job-Annonce zum ersten Mal gelesen habe, dachte ich mir genau das: “Das ist doch der beste Job der Welt!”.

Welche Reise wirst Du als erste begleiten?

Ganz genau weiß ich das noch nicht. Aber die erste Safari wäre am 5.9., wo ich erstmal zum Einlernen mitfahre. Die nächste wäre schon selbständig – natürlich immer mit Guide. Laut den Reiseterminen im Outback Africa Katalog wäre das also “Die Straße der Elefanten” am 5. September.

Eugen, wir wünschen Dir für die Zeit in Botswana alles Gute und würden uns freuen, wenn Du von dort oder hinterher einmal von Deinen Erlebnissen berichtest!

Danke, ich werde gerne berichten… Und viele Grüße an die Leser, die ich dann vielleicht bald treffen werde :-)

Gibt’s in Afrika nicht überall Schlangen? Die Frage stellt sich so mancher Afrika-Skeptiker. Wer dann eine Reise wagt, trifft schon am Flughafen auf die erste (und oft auch einzige) Schlange, nämlich die Menschenreihe an der Paßkontrolle. Ein neues Einreisesystem soll ab November 2009 die Wartezeit vor den Paßkontrollen an den Flughäfen Südafrikas erheblich verkürzen. Über diese Pläne des südafrikanischen Innenministeriums berichtet das Fremdenverkehrsamt South African Tourism. Mit dem sogenannten „Advanced Passenger Processing System” werden die Passagiere bereits vor Antritt des Fluges überprüft, anstelle bei Einreise am Zielflughafen. Südafrika will das erste Land auf dem afrikanischen Kontinent sein, das dieses bereits in Australien oder Kanada im Einsatz befindliche System übernimmt. „Das System erweitert die Grenzen eines Landes bis zum Abreiseort in einem anderen Land, da die Entscheidung über die Erteilung einer Einreisegenehmigung beim Check-In erfolgt. Fluggesellschaften erhalten in diesem Moment eine Benachrichtigung darüber, ob sie einen Passagier an Bord lassen dürfen oder nicht’’, wird ein Sprecher der Herstellerfirma SITA zitiert.

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