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In direkter Nachbarschaft zum Okuti Camp befindet sich des Camp Moremi. Wir möchten der Lodge einen kurzen Besuch für eine Inspektion abstatten, damit wir einen Eindruck von der Unterbringung unserer hoffentlich zahlreichen zukünftigen Gäste gewinnen können. Leider findet das Personal bzw. der Camp Manager keine Zeit für uns. Selbst für ein kurzes „Hello, how are you?“ scheint die Zeit nicht zu reichen. Sehr schade.
So müssen wir auf eigen Faust das Areal erkunden. Einen Blick dürfen wir in die belegten Zelte nicht werfen. So erhaschen wir lediglich einen schnellen Eindruck vom Hauptgebäude mit Lounge, Restaurant, Bar, kleiner Bibliothek, kleinem Pool, Sonnendeck und Feuerstelle. Alles macht einen sehr gepflegten Eindruck, obgleich die Lounge und das Restaurant bei mir einen zu dekadenten, ja fast schon unterkühlten Beigeschmack hinterlassen. Aber wie gesagt, das ist ja Geschmackssache.

Der Pool des Moremi Camps ist zwar klein, befindet sich aber mitten in der Natur – tierischer Besuch inklusive. Die Zelte sind aufgeteilt in Schlafzelt und Bad-Zelt. © Fotos: Jens Döring
Die auf Holzplattformen errichteten Zelte liegen weiter auseinander als im Okuti Camp, sind dafür aber auch kleiner und auf zwei Bereiche aufgeteilt: der Schlafbereich ist über eine offene Terrasse mit dem eigenen Bad verbunden. In der Nacht würde ich mich in diesem für Tiere offenen Camp nicht mehr allein vor das Schlafzelt trauen, um ins Bad zu gehen. Okay, Petroleumlampen auf der Terrasse leuchten einem den Weg, aber gewöhnungsbedürftig ist es schon, das Bad nicht direkt im Zelt zu haben. Kleine Angsthasen wie ich verkneifen sich dann wohl lieber den Toilettengang bis zum nächsten Morgen. Weiterer Nachteil: von den Zelten selbst hat man nur eine mäßige Sicht auf die vorgelagerte Xakanaxa-Lagune. Das ist schlecht für die bei mir schon zum Ritual gewordene „Morgen-Pirsch“ auf der zelteigenen Terrasse. Für bessere Sicht sorgt die separate und für alle Campgäste zugängliche Aussichtsplattform in der Nähe des Pools.
Insgesamt können 22 Gäste in ostafrikanisch gestalteten Zelten beherbergt werden. Die Zelte sind laut Prospekt ausgestattet mit Teak-Garderoben, Gepäckablagen, Toilettentisch, Designer-Bettwäsche und dazu passenden Vorhängen, gewebten Teppichen, Bademänteln sowie Tee- und Kaffeezubereitungsmöglichkeiten. Die Lodge wirbt damit, eine der feinsten in Botswana zu sein. Gerne hätte ich mich selbst etwas intensiver davon überzeugt, was leider nicht möglich war. Ich werde dem Camp aber noch eine Chance geben und bei meinem nächsten Aufenthalt im Delta noch einmal vorbei schauen. Denn die erhöhte Aussichtsplattform hat mich mit ihrem konkurrenzlosen Ausblick schon begeistert. Wir ziehen weiter in das benachbarte Xakanaxa Camp. Gleich weiterlesen!
Gern erstellt Outback Africa ein individuelles Safari-Angebot mit dem Camp Moremi. Hier geht es zur Reiseanfrage.
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