Zunächts keine neuen Flüge Johannesburg-Maun

Bloged in Allgemein, Botswana, Safari von Marco Freitag Mai 29, 2009

South African Express muß den Start der geplanten neuen Flugverbindung von Johannesburg nach Maun wahrscheinlich verschieben. Ursprünglich wollte der Regional-Partner von South African Airways die Strecke am 1. Juli zum ersten Mal bedienen. Nun fehlt aber noch eine Genehmigung für den Flug nach Maun. Bereits gebuchte Passagiere werden auf die Air Botswana umgebucht. Wann die ausstehende Genehmigung erteilt wird, stehe noch nicht fest. Es könne aber durchaus sein, so hieß es, daß die Voraussetzung noch bis zum 1. Juli erfüllt wird und die Flugverbindung dann planmäßig aufgenommen wird.

Camp Okuti – Reisebericht Botswana

Bloged in Allgemein von Ulrike Donnerstag Mai 28, 2009

Diesmal war der Flug besonders spannend. Wir hatten keine Cessna Caravan mit zwölf Plätzen, sondern zwei klitzekleine Maschinen mit je vier Besuchersitzen, einen davon neben dem Piloten. Natürlich darf ich wegen meiner Probleme ganz vorn sitzen. Zwischen meinen Beinen lagert mein Tagesrucksack, denn außer an dieser Stelle hätte ich ihn wohl nur auf meinem Kopf deponieren können. Auch auf meiner „Beiflieger-Seite“ befindet sich ein Steuer. Ich sitze die ganze Zeit über da, wie angetackert und traue mich gar nicht richtig, die Augen aufzumachen, geschweige denn mich zu bewegen. Aber dann nehme ich doch allen meinen Mut zusammen und hole meine Kamera heraus. Das muß ich doch festhalten. Ich habe das Gefühl, daß der Pilot jedes klitzekleine Luftlöchlein mitnimmt, denn es schaukelt gewaltig. Richtig wohl wird mir erst wieder, nachdem wir sicher in der Nähe des Okuti Camps in der Xakanaxa-Region (nördliches Okavango-Delta) gelandet sind.

Ulrike auf dem Copiloten-Sitz
Fliegen in kleinen, wackeligen Maschinen ist nicht unbedingt Ulrikes Stärke. Aber hier auf dem Platz des Copiloten ist es trotzdem ein Erlebnis.

Wir kommen am Camp an und den Welcome Drink brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Die Anlage ist beeindruckend. Alle Zelte sind sehr großräumig und muten ein wenig wie riesige Tonnen an. Der Manager von Okuti ist super nett, auch die anderen Campangestellten fallen mir durch ihre offene Freundlichkeit auf. Steffi und ich bekommen wieder einmal ein Familienzelt. Das ist so groß, daß man sich fast drin verlaufen könnte. Zwar stehen die Zelte recht eng beieinander, aber man kann dem Nachbarn nicht ins Schlafzimmer schauen, weil jedes Zelt in eine andere Richtung schaut. Später erklärt uns Carl, der Manager, daß die Zelte absichtlich so großzügig gebaut sind, damit einem die Enge der Anlage nicht so auffällt. Bei mir hat dieser Trick zu 100% funktioniert. Okuti ist eines der Camps, das mich wirklich begeistert hat. Es liegt an einer Lagune und man kann hier herrlich Wasservögel beobachten. Nun ja, das ist für uns natürlich nicht so der Brüller, weil wir ja auf der ganzen bisherigen Tour schon genügend Vögel gesehen haben. Aber wen es interessiert, der ist hier sicherlich gut aufgehoben.

Okuti Camp, Botswana
Die Zelt-Chalets des Okuti Camps mit ihrer markanten Bogen-Bauweise stehen relativ eng beieinander. Dafür sind die Zimmer besonders großzügig gestaltet. © Foto: Ulrike Pârvu

Nach unserer Ankunft gibt es erst einmal wieder ein opulentes Mittagsmahl – eines der besten unter den vielen besten. Danach haben wir endlich ein bißchen Zeit zum Verschnaufen. Steffi und ich legen uns für ein viertel Stündchen auf’s Ohr, nachdem wir ein paar Sachen durchgewaschen haben. Wirklich notwendig war das nicht. Fast jede Lodge in Botswana bietet einen exzellenten Wäscheservice an, der zumeist noch nicht einmal etwas kostet.

Nach unserer Siesta machen wir uns zur nachmittäglichen Pirschfahrt auf. Vorher gibt es aber noch einmal einen kleinen Imbiß – wir haben ja schon lange nichts gegessen. In Okuti gibt es die leckersten Pancakes der Welt. Schon dafür lohnt sich eine Reise nach Botswana. Als wir das Camp verlassen, merken wir erst, daß wir in einem für Selbstfahrer zugänglichen Teil des Moremi Wildreservats sind. Ein südafrikanisches Pärchen heftet sich an unsere Färsen – vermutlich weil sie denken, wir finden mit unserem versierten Guide mit Sicherheit eine Menge Tiere. So ganz dumm ist das ja auch nicht. Gleich, nachdem wir ein bißchen in die parkähnliche Wildnis eingetaucht sind, kreuzt ein recht wütender Elefantenbulle unseren Weg. Karen, die sich am Baines’ Camp noch ganz mutig von einem Elefanten einen Hut aufsetzen ließ, rutscht ein wenig tiefer in Ihren Sitz hinein. Eigentlich hat sie richtig viel Angst vor Elefanten, obwohl Sie seit ihrer Geburt in Botswana lebt. Aber es passiert nichts und wir fahren weiter. Die Südafrikaner sind sehr anhänglich, was uns fast ein bißchen nervt. Jedoch finden wir außer einem Chamäleon kaum anderes Wild, und schließlich geben die ihre Verfolgungsjagd doch auf. Dann schauen wir uns den öffentlichen Campingplatz an. Nur ein Zelt steht da. Ein Angestellter der Anlage sagt, daß in den vergangenen Stunden ein Löwe hier herumgeschlichen sei. Schon erwacht in uns wieder der Jagdtrieb – leider vergeblich. Unsere Augen sind vom vielen angestrengten Suchen schon ganz müde und so kehren wir zurück zum Camp.

Abends sitzen wieder alle gemütlich an einer toll gedeckten Tafel. Das Buffett biegt sich und ich muß unbedingt von all den Leckereien kosten. An die Waage zu Hause denke ich in diesem Moment ganz bewusst nicht.

Am nächsten Morgen unternehmen wir eine Bootsfahrt. Wir müssen all ziemlich lächerlich anmutende Schwimmwesten anlegen. Wenn aber jeder so albern aussieht, macht es einem bald nichts mehr aus. Es ist sehr beeindruckend, wenn man im ersten Morgengrauen über die seichte Lagune schippert und sieht, wie die Sonne aufgeht. Wir fahren zu einem Vogelbrutplatz. Unzählige Störche, Reiher, Pelikane und andere Wasservögel drängen sich auf nur wenigen Büschen. Wir beobachten das Szenario eine Weile, fahren aber verständlicherweise nicht zu dicht heran. Dann fahren wir zurück und legen am Bootssteg des Camp Moremi an. Das möchten wir nur kurz besichtigen. Obwohl wir angemeldet waren, findet sich erst einmal niemand, der uns mehr zum Camp erklären kann. Das macht auf mich keinen guten Eindruck. Schade.

Reisebericht Botswana – Xakanaxa Camp

Bloged in Botswana, Reiseberichte, Safari von Jens Donnerstag Mai 28, 2009

Der dritte und letzte Nachbar der Camps Okuti und Moremi ist Xakanaxa. Hier fällt der Willkommensgruß schon ganz anders aus als im Moremi Camp. Man erwartet uns bereits mit einem breiten Lächeln und viel Herzlichkeit. Sogar einen Erfrischungsdrink bekommen wir angeboten, den wir aber aus mittlerweile chronisch gewordenen Zeitmangel ablehnen müssen.

Die Zelte des Xakanaxa Camps werden sowohl als Einzel- und Zweibettbelegung als auch als Doppelbettbelegung angeboten. Das Bad ist geschmackvoll eingerichtet. © Fotos: Jens Döring
Die Zelte des Xakanaxa Camps werden sowohl als Einzel- und Zweibettbelegung als auch als Doppelbettbelegung angeboten. Das Bad ist geschmackvoll eingerichtet. © Fotos: Jens Döring

Die Housekeeping-Chefin zeigt uns herum und beantwortet geduldig und intensiv unsere Fragen. Es ist sogar möglich, die ebenfalls voll belegten Zelten zu besichtigen. Wir sehen eines der 12 Zweibett-Zelte, die sowohl als Einzel- als auch als Doppelbett-Zelte genutzt bzw. umgebaut werden können. Insgesamt finden 24 Gäste Platz. Die Zelte stehen eng beieinander und werden durch Sichtschutzwände aus zusammengeflochtenen Ästen voneinander getrennt. Die Ausstattung umfasst Dusche/WC, Ventilatoren, Steckdosen zum Aufladen elektronischer Geräte (Elektrizität von 05:30 bis 19:00 Uhr), Insektenschutzmittel zum Auftragen auf die Haut, Haartrockner, Bademäntel, Decken, Safe und vieles mehr.

Das ausgesprochen rollstuhlgerechte Camp liegt, wie auch Okuti und Moremi, direkt an einem Fluß, der in die Xakanaxa Lagune fließt und permanent Wasser führt. Besonders in der Trockenzeit zieht das zahlreiche Tiere auf der Suche nach Wasser hierher.

Die Lounge mit ihren bequemen Möbeln lädt zum Ausruhen ein. © Foto: Jens Döring
Die Lounge mit ihren bequemen Möbeln lädt zum Ausruhen und Entspannen ein. © Foto: Jens Döring

Lounge, Bar und Essensbereich sind mit Strohdächern überspannt. Auf dem Lagefeuer direkt am Flusslauf wird ständig Wasser zum Kochen gebracht, das zum Zubereiten von Kaffee oder Tee von den Campbewohnern genutzt werden kann. Die nötigen Zutaten und das Geschirr stehen gleich daneben in einem Schrank. Bequemer geht es fast nicht. Ein Souvenirshop sowie ein kleiner Pool mit überdachten Liegen sorgen für Kurzweil während der Siesta am Nachmittag oder am Abend für eine willkommene Erfrischung nach einem Safari-Tag.

Ein offenes Wort zu den drei Camps (Okuti, Moremi und Xakanaxa): Diese drei Camps liegen etwa 15 Minuten vom Xakanaxa-Landeplatz entfernt. Sie sind außerdem über Sand- und Erdpisten, die das Moremi-Reservat durchziehen, von Maun oder Kasane aus per Allradwagen erreichbar. In der Umgebung gibt es mehrere Campingplätze. Daher sind hier neben den Pirsch-Wagen der Lodges auch Campingsafari-Anbieter aus Maun und einige Selbstfahrer unterwegs. Uns ist dies während einer Pirschfahrt im Okuti Camp aufgefallen. Die Selbstfahrer neigen zum Teil dazu, sich an die Fahrzeuge der Lodges mit ihren erfahrenen Guides zu hängen, weil sie dadurch auf bessere Tier-Sichtungen hoffen. Das kann hin und wieder zu etwas Unmut bei den Gästen führen, zumal ja auch noch die anderen Camps mit ihren Fahrzeugen auf Pirschfahrten gehen. Es kann also in dieser Region zu einer erhöhten „Verkehrsdichte“ kommen, die in anderen, abgelegeneren Gebieten des Deltas oder des Moremi Wildschutzgebietes und in privaten Konzessionsgebieten nicht üblich ist.

Nun brechen wir auf in den Norden Botswanas an die Grenze zu Namibia. Lesen Sie gleich weiter!

Gern erstellt Outback Africa ein individuelles Safari-Angebot mit der Khwai River Lodge. Hier geht es zur Reiseanfrage.

Madagaskar verzichtet auf Visa-Gebühren

Bloged in Allgemein, Madagaskar, Safari von Marco Dienstag Mai 26, 2009

Madagaskar-Besucher müssen derzeit keine Gebühren entrichten, wenn Sie das Visum erst bei der Einreise beantragen. Darauf weisen Reiseagenturen vor Ort hin. Der Verzicht auf die Gebühr, die zuletzt mehr als 50 Euro betragen hat, soll helfen, den Tourismus auf der Insel im Indischen Ozean wieder anzukurbeln. Nach dem umstrittenen Regierungswechsel zu Jahresbeginn, in dessen Zuge es in der Hauptstadt Antananarivo zu Tumulten mit Todesopfern kam, hatten viele Regierungen von Reisen nach Madagaskar abgeraten. Der Tourismus kam zeitweise völlig zum Erliegen. Inzwischen hat sich die Lage beruhigt. Viele Regierungen haben ihre Reisewarnungen wieder aufgehoben. Das Auswärtige Amt in Berlin rät derzeit nur noch vor ”nicht unbedingt erforderlichen Reisen mit Hauptreiseziel Antananarivo” ab. Die Tumulte waren ohnehin auf bestimmte Stadtviertel Tanas beschränkt. In den anderen Teilen des großen Landes war es immer ruhig. Diese Gegenden sind für Touristen leicht zu meiden, zumal wenn die Reise vor Ort von einer erfahrenen Agentur organisiert wird.

Derzeit ist noch unklar, wie lange die Befreiung von der Visa-Gebührenpflicht gilt. Sie wird ohnehin nur direkt bei der Ankunft im Land gewährt. Wer sein Visum bereits vor Reisebeginn bei der madagassischen Botschaft bestellt, zahlt weiterhin 65 Euro. Außerdem liegen bislang noch kaum Erfahrungen vor, wie die Behörden bei der Einreise am Flughafen von Tana mit der Regelung umgehen. Es scheint daher ratsam, sich nicht unbedingt auf die Gebührenfreiheit zu verlassen. Erfahrungsberichte von Madagaskar-Reisenden im Kommentarfeld dieses Beitrags sind willkommen!

Reisebericht Botswana – Camp Moremi

Bloged in Botswana, Reiseberichte, Safari von Jens Montag Mai 25, 2009

In direkter Nachbarschaft zum Okuti Camp befindet sich des Camp Moremi. Wir möchten der Lodge einen kurzen Besuch für eine Inspektion abstatten, damit wir einen Eindruck von der Unterbringung unserer hoffentlich zahlreichen zukünftigen Gäste gewinnen können. Leider findet das Personal bzw. der Camp Manager keine Zeit für uns. Selbst für ein kurzes „Hello, how are you?“ scheint die Zeit nicht zu reichen. Sehr schade.

So müssen wir auf eigen Faust das Areal erkunden. Einen Blick dürfen wir in die belegten Zelte nicht werfen. So erhaschen wir lediglich einen schnellen Eindruck vom Hauptgebäude mit Lounge, Restaurant, Bar, kleiner Bibliothek, kleinem Pool, Sonnendeck und Feuerstelle. Alles macht einen sehr gepflegten Eindruck, obgleich die Lounge und das Restaurant bei mir einen zu dekadenten, ja fast schon unterkühlten Beigeschmack hinterlassen. Aber wie gesagt, das ist ja Geschmackssache.

Der Pool des Moremi Camps ist zwar klein, befindet sich aber mitten in der Natur. Die Zelte sind aufgeteilt in Schlafzelt und angrenzenden Bad-Zelt. © Fotos: Jens Döring
Der Pool des Moremi Camps ist zwar klein, befindet sich aber mitten in der Natur – tierischer Besuch inklusive. Die Zelte sind aufgeteilt in Schlafzelt und Bad-Zelt. © Fotos: Jens Döring

Die auf Holzplattformen errichteten Zelte liegen weiter auseinander als im Okuti Camp, sind dafür aber auch kleiner und auf zwei Bereiche aufgeteilt: der Schlafbereich ist über eine offene Terrasse mit dem eigenen Bad verbunden. In der Nacht würde ich mich in diesem für Tiere offenen Camp nicht mehr allein vor das Schlafzelt trauen, um ins Bad zu gehen. Okay, Petroleumlampen auf der Terrasse leuchten einem den Weg, aber gewöhnungsbedürftig ist es schon, das Bad nicht direkt im Zelt zu haben. Kleine Angsthasen wie ich verkneifen sich dann wohl lieber den Toilettengang bis zum nächsten Morgen. Weiterer Nachteil: von den Zelten selbst hat man nur eine mäßige Sicht auf die vorgelagerte Xakanaxa-Lagune. Das ist schlecht für die bei mir schon zum Ritual gewordene „Morgen-Pirsch“ auf der zelteigenen Terrasse. Für bessere Sicht sorgt die separate und für alle Campgäste zugängliche Aussichtsplattform in der Nähe des Pools.

Insgesamt können 22 Gäste in ostafrikanisch gestalteten Zelten beherbergt werden. Die Zelte sind laut Prospekt ausgestattet mit Teak-Garderoben, Gepäckablagen, Toilettentisch, Designer-Bettwäsche und dazu passenden Vorhängen, gewebten Teppichen, Bademänteln sowie Tee- und Kaffeezubereitungsmöglichkeiten. Die Lodge wirbt damit, eine der feinsten in Botswana zu sein. Gerne hätte ich mich selbst etwas intensiver davon überzeugt, was leider nicht möglich war. Ich werde dem Camp aber noch eine Chance geben und bei meinem nächsten Aufenthalt im Delta noch einmal vorbei schauen. Denn die erhöhte Aussichtsplattform hat mich mit ihrem konkurrenzlosen Ausblick schon begeistert. Wir ziehen weiter in das benachbarte Xakanaxa Camp. Gleich weiterlesen!

Gern erstellt Outback Africa ein individuelles Safari-Angebot mit dem Camp Moremi. Hier geht es zur Reiseanfrage.

Air Namibia verschiebt Flüge Windhoek-Frankfurt

Bloged in Allgemein, Namibia von Marco Sonntag Mai 24, 2009

Air Namibia hat für den Monat Juni Flugplanänderungen angekündigt. Einige Flüge auf der Strecke Windhoek-Frankfurt verschieben sich um einen Tag. Grund sind turnusmäßige Wartungsarbeiten an einer der beiden Airbus A340-300 Langstreckenmaschinen der Air Namibia.

Die Fluggesellschaft legt Wert darauf, dass alle Abflüge aus Frankfurt planmäßig und pünktlich durchgeführt werden können. Die Flugverschiebungen sollen ausschließlich die Rückflüge aus Windhoek betreffen. Folgende Abflüge werden zeitlich nach hinten verschoben:

SW285 06JUN Abflug 19:00 Uhr, Ankunft 05:55 Uhr
> verschoben auf SW285 07JUN Abflug 09:30 Uhr

SW285 07JUN Abflug 19:00 Uhr, Ankunft 05:55 Uhr
> verschoben auf SW285 08JUN Abflug 09:30 Uhr

SW285 08JUN Abflug 19:00 Uhr, Ankunft 05:55 Uhr
> verschoben auf SW285 09JUN Abflug 09:30 Uhr

SW285 13JUN Abflug 19:00 Uhr, Ankunft 05:55 Uhr
> verschoben auf SW285 14JUN Abflug: 09:30 Uhr

SW285 14JUN Abflug 19:00 Uhr, Ankunft 05:55 Uhr
> verschoben auf SW285 15JUN Abflug 09:30 Uhr

SW285 15JUN Abflug 19:00 Uhr, Ankunft 05:55 Uhr
> verschoben auf SW285 16JUN Abflug 09:30 Uhr

Air Namibia stellt allen betroffenen Passagieren vor Ort Unterkunft, Transfer und Verpflegung zur Verfügung.

Bei den Wartungsarbeiten an dem Airbus A340-300 handelees sich um einen sogenannten C-Check. Dieser sei turnusmäßig vorgeschrieben und werde von Lufthansa Technik in Frankfurt für Air Namibia vorgenommen. Die übliche Rotation der beiden Maschinen mit täglichen Nachtflügen kann durch die Herausnahme eines der beiden Flugzeuge nicht aufrecht erhalten werden.

Nachtrag vom 02.06.2009: Die Flugzeiten für die neuen Tagflüge wurden nochmals nach hinten verschoben. Nach heutigem Stand starten sie nicht 9.30 sondern 10.50 Uhr in Windhoek und landen 21.45 Uhr in Frankfurt.

Nachtrag vom 12.06.2009: Die Wartungsarbeiten werden länger dauern als zunächst geplant. Somit verschieben sich auch noch folgende Flüge:

SW285 20JUN Abflug 19:00 Uhr, Ankunft 05:55 Uhr
> verschoben auf SW285 21JUN Abflug: 10:30 Uhr, Ankunft 21.45 Uhr

SW285 21JUN Abflug 19:00 Uhr, Ankunft 05:55 Uhr
> verschoben auf SW285 22JUN Abflug 10:30 Uhr, Ankunft 21.45Uhr

SW285 22JUN Abflug 19:00 Uhr, Ankunft 05:55 Uhr
> verschoben auf SW285 23JUN Abflug 10:30 Uhr, Ankunft 21.45Uhr

Reisebericht Botswana – Okuti Camp

Bloged in Botswana, Reiseberichte, Safari von Jens Samstag Mai 23, 2009

Nach dem Besuch des Kanana Camps fliegen wir von dessen Airstrip aus weiter zum Okuti Camp im Moremi Wildreservat. Das Camp wurde erst im Dezember 2007 komplett neu im Stil eines afrikanischen Dorfes gestaltet und renoviert. Mit maximal 18 Gästen in 7 Zelten bleibt das Camp angenehm klein. Besonders die Zelte begeistern mich auf Anhieb. Da das Camp auf einer relativ kleinen Konzession errichtet ist und sich in direkter Nachbarschaft zu den Camps Moremi und Xakanaxa befindet, hat man versucht, durch die großzügige Gestaltung der Zelte eine gewisse Intimität und Freiheit zu vermitteln. Das ist meiner Meinung nach auch sehr gut gelungen.

Das Okuti Camp von seiner schönsten Seite: Die großzügig geschnittenen Zelte versprühen einen Hauch von Luxus. © Fotos: Jens Döring
Die großen Zelte des Okuti Camps verfügen über Innen- und Außendusche bzw. Außen-Badewanne. Mehr Platz braucht man nicht. © Fotos: Jens Döring

Die mit Abstand größten Zelte während unserer gesamten Reise durch Botswana verfügen über Außenduschen oder Außenbadewanne, WC sowie zwei Einzel- oder einem Doppelbett. Der wahre Luxus offenbart sich aber in der Größe der Zelte und deren Ausblick auf die traumhaft schöne Umgebung der Xakanaxa-Lagune. Hier kommt man sich tatsächlich etwas einsam vor, obwohl das nächste Zelt nur einen Steinwurf entfernt ist. Von meinen Nachbarn habe ich zumindest zu keiner Zeit etwas mitbekommen. Obwohl ich ganz so einsam nicht war, denn ein kleiner Salamander kam mich hin und wieder besuchen und versteckte sich dann hinter der Gardine.

Durch die Lage im Moremi Wildschutzreservat beschränken sich die Aktivitäten auf Pirschfahrten und Motorboot-Ausflüge. Mokoro-Ausflüge oder Wanderungen sind nicht möglich, da dies per Gesetz in Nationalparks und geschützten Gebieten Botswanas verboten ist.

Das Herzstück des Camps: Der Hauptbereich des Camps im Stil eines afrikanischen Dorfes © Fotos: Jens Döring
Das Herz des Camps: der Hauptbereich mit Bar, Restaurant, Souvenirshop und Lagerfeuer. Alles erbaut im typischen Stil eines afrikanischen Dorfes. © Foto: Jens Döring

Okuti hat sich zudem auf die Fahnen geschrieben, besonders kinderfreundlich zu sein. Dies kommt beispielsweise zum Tragen bei den beiden Familien-Zelten, bei denen sich zwei getrennte Schlafzimmer ein Bad teilen oder aber auch bei der Altersbeschränkung: Kinder ab 6 Jahren sind herzlich willkommen! Die Altersbeschränkungen anderer Camps liegen oft deutlich höher bei 12 oder mehr Jahren.

Außerdem wird ein spezielles Programm für Kinder angeboten, das sogenannte „Young Explorers –Programm“. Ein extra geschulter Guide kümmert sich um die Kinder, während die Eltern auf Pirschfahrt gehen. Den Kindern werden auf spielerische Art und Weise die Tierwelt und die Natur des Deltas im Allgemeinen nahe gebracht. Ein Ranger-Kurs gehört genauso dazu wie Naturfilme und Sicherheitsunterweisungen. Man könnte das Ganze auch als „Pfadfinderkurs in Botswana“ verstehen. Ein tolle Idee, wie ich finde.

Zum Essen des Camps finde ich nur ein Wort: Grandios! Ich darf gar nicht daran denken, da läuft mir schon wieder das Wasser im Mund zusammen.

Das Camp bereitet übrigens sein Abwasser selbst auf, um daraus wieder Trinkwasser zu gewinnen. Das hochkomplexe System wird uns durch den Camp Manager erklärt, der mit seinem umfangreichen Wissen bei mir punkten kann. Er zeigt uns bei dieser Führung auch gleich noch, womit man Honeymooner überrascht. Das verrate ich aber an dieser Stelle nicht, sonst wäre es ja keine Überraschung mehr…

Alles in allem ein tolles Camp. Hier stimmt einfach alles, angefangen von den Zelten, über den Service bis hin zum Essen. Okuti zählt auf jeden Fall zu meinen persönlichen „Top Drei“. Welche das am Ende sind? Lesen Sie einfach meine nächsten Reiseberichte!

Gern erstellt Outback Africa ein individuelles Safari-Angebot mit dem Camp Okuti. Hier geht es zur Reiseanfrage.

Reisebericht Botswana – Kanana Camp

Bloged in Botswana, Reiseberichte, Safari von Jens Freitag Mai 22, 2009

Wir erreichen nach unserem Mokoro-Ausflug am Morgen per Motorboot das Kanana Camp. Das Camp verfügt auch über einen eigenen Airstrip. Es liegt in einer privaten Konzession. Dies ermöglicht eine Vielzahl von Aktivitäten wie Pirschfahrten, Fischen, Pirsch-Spaziergänge, Mokoro-Ausflüge und Vogelbeobachtungen.

Das Kanana Camp in seiner alten Form: Die Zelte wurden inzwischen durch 5-Sterne-Alternativen ersetzt. Der Pool stellt auch weiterhin eine willkommene Abkühlung dar. © Fotos: Jens Döring
Aus alt macht neu: Hier noch die “alten” Zelte des Kanana Camps. Sie wurden mittlerweile komplett neu erbaut und enstprechen nun einem 5-Sterne-Standard. Der Pool sollte allerdings so bleiben und auch weiterhin den Gästen zur Erfrischung dienen.

Das Camp bietet Platz für insgesamt 16 Gäste, die in 8 Zelten untergebracht werden. Alle bieten einen weiten Blick auf die vorgelagerte Lagune. Kanana ist, wie viele andere Camps im Delta, ein offenes Camp, dem Tiere zu jeder Tages- und Nachtzeit einen Besuch abstatten können. Vor allem aber Elefanten und Wildhunde schauen regelmäßig vorbei. Aber auch Impalas, Löwen und Hippos bewegen sich in großer Zahl um das Camp herum. Beste Tierbeobachtungsmöglichkeiten also! Auch ist diese Region ein beliebter Nistplatz für Vögel, einer der wenigen im Delta. Meistgesichtete Vertreter sind Störche, Marabus, Schlangenhalsvögel, Kormorane und Reiher. Vogelinteressierte kommen hier voll auf ihre Kosten, da auch spezielle Vogelbeobachtungstouren angeboten werden.

Durch die Lage direkt am Wasser sind Mokoro-Ausflüge besonders gut für Tierbeobachtungen geeignet. Eine Mokorofahrt bringt einen direkt in Kontakt mit der Natur, während man lautlos über das flache ruhige Wasser gleitet. Das schärft die Sinne und das Erlebnis „Safari“ lässt sich ganz besonders intensiv genießen.

Anreise mal anders: Die campeigene Bootsanlegestelle von Kanana
Die Boostanlegestelle des Kanana-Camps. Von hier aus starten die Gäste zur Boots-Safari oder zum Mokoro-Ausflug. © Foto: Jens Döring

Die Manager, die uns hier erwarten, haben das Camp erst vor wenigen Monaten übernommen. Sie haben die Aufgabe, das Camp im Januar und Febuar 2009 während der jährlichen Schließzeiten komplett umzukrempeln. Es werden neue Zelte errichtet und auch das Hauptgebäude mit Lounge, Essbereich und Bar unter einem jahrhundertealten Feigenbaum soll wohl kleinen kosmetischen Operationen unterzogen werden.

Wir werfen dennoch einen Blick in die „alten“ Zelte, die auf mich trotz der geplanten Ausmusterungen keinen abgewohnten oder unmodernen Eindruck machen. Ziel der Baumaßnahmen ist vielmehr, das Camp auf einen höheren Qualitätsstandard zu bringen und als 5-Sterne-Unterkunft zu vermarkten.

Alles in Allem macht das Kanana Camp einen sehr guten Eindruck. Gerne würde ich noch einmal zurückkommen, um die neuen 5-Sterne-Zelte zu sehen, und dann werde ich erneut berichten!

Jetzt geht es aber auf zum Airstrip und ab in den Osten von Moremi zum Camp Okuti.

Gern erstellt Outback Africa ein individuelles Safari-Angebot mit dem Kanana Camp. Hier geht es zur Reiseanfrage.

Air Namibia: Mehr Flüge nach Windhoek, weniger nach Maun und Victoria Falls

Bloged in Allgemein, Namibia von Marco Dienstag Mai 12, 2009

Air Namibia fliegt ab 3. Juni 2009 sechs statt bislang fünf Mal pro Woche von Frankfurt nach Windhoek. Dafür wird die Verbindung zwischen London Gatwick und Windhoek vorübergehend eingestellt. Die Regionalverbindung zwischen Windhoek und Maun (Botswana) und Victoria Falls (Simbabwe) wird von derzeit vier auf drei Flüge pro Woche reduziert. Das geht aus einer Pressemitteilung der namibischen Fluggesellschaft hervor.
Air Namibia passe ihr Flugangebot der aktuellen Nachfrage an, heißt es darin weiter.

Der zusätzliche Flug zwischen Frankfurt und Windhoek startet freitags. Damit bedient Air Namibia den deutschen Markt nun täglich außer Mittwoch. Die Aufstockung der Deutschland-Verbindungen erfolgt als Ausgleich für die vorübergehende Einstellung der Air Namibia-Flüge (mittwochs und freitags) von London Gatwick nach Windhoek. Von der Streichung betroffene Passagiere können ab sofort kostenfrei stornieren oder auf einen Flug ab Deutschland
umbuchen.

Auf ihren Flügen von Frankfurt nach Windhoek setzt Air Namibia einen
geräumigen Airbus A340 ein, in dem bis zu 276 Passagiere Platz finden. Er fliegt
die Langstrecke sechsmal pro Woche, nonstop und bequem über Nacht. Der
Start am Frankfurter Flughafen erfolgt dabei jeweils um 22:40 Uhr; die Landung
in Namibias Hauptstadt am folgenden Morgen um 7:40 Uhr. Weiterflüge in die
Nachbarländer Botswana, Zimbabwe, Angola und Südafrika sind gut auf die
lokale Ankunftszeit der Maschine abgestimmt.

Im Zuge der aktuellen Umstrukturierung ist auch die regionale Verbindung
zwischen Windhoek und Maun/Victoria Falls (Botswana) betroffen. Air Namibia
reduziert das Flugangebot aus Effizienzgründen von fünf auf vier Verbindungen
pro Woche. Dementsprechend wird der Samstagsflug ab dem 15. Mai 2009
eingestellt.

Die Ticketpreise für Returnflüge von Frankfurt nach Windhoek starten derzeit –
dank des aktuellen Spring Specials – schon ab 715 Euro in der Economy Class
und ab 1.985 Euro in der Business Class, inklusive aller Steuern und Gebühren.
Für Fluggäste wohnhaft außerhalb Frankfurts ist der Zug zum Flug ebenfalls im
Ticketpreis enthalten. Weitere Informationen Finden Sie auf der Flug-Seite von Outback Africa Erlebnisreisen. Gern erstellen wir ein Air-Namibia-Angebot passend zu unseren Safaris.

Air Namibia ist die staatliche Fluggesellschaft des Landes Namibia. Die Gründung
erfolgte bereits 1947, jedoch unter dem Namen South West Air Transport. Die
Umbenennung des National Carriers in Air Namibia erfolgte im Jahr 1990. Das heutige
Streckennetz besteht sowohl aus nationalen wie aus internationalen Destinationen im
Südlichen Afrika und Europa. Die Airline bedient in Deutschland den Flughafen von
Frankfurt am Main mit sechs Frequenzen pro Woche. Die Flotte von Air Namibia besteht
derzeit aus zwei Airbus A340-300, zwei Boeing 737-500 und vier Beechcraft 1900.

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