Reisebericht Botswana – Khwai River Lodge

Bloged in Allgemein, Botswana, Reiseberichte, Safari von Jens Mittwoch April 22, 2009

Khwai River Lodge © Foto Jens Döring / Outback Africa Erlebnisreisen
Gemütliche Lounge in der Khwai River Lodge. Die grunzenden Hippos sieht man durch das Fernglas auf der Terrasse besonders imposant und nah. © Foto: Jens Döring

Bevor wir uns heute von Brent und der Mobile Tented Safari endgültig verabschieden müssen, machen wir noch einen Halt in der Khwai River Lodge zur so genannten „Sight Inspection“. Wir möchten die Lodge selbst begutachten, um uns ein Bild von der Lage, der Ausstattung und dem Standard zu machen. Schließlich kann man dann auch besser beraten und argumentieren, als wenn man die Dinge nur vom Papier her kennt.

Die Lodge macht auf mich einen sehr guten Eindruck. Großzügig angelegt, sauber, komfortabel und einladend gemütlich sieht der Lounge-Bereich aus. Auch die Zelte sind mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Die Kunden erwartet ein nett hergerichtetes Bett mit einem kleinen Willkommengruß auf den Laken. Den Gästen mangelt es im Zelt an nichts.

Besonders tut es mir der Pool an, von dem man einen herrlichen Rundumblick auf das umgebende Grasland hat. Schwimmen und Tiere beobachten zugleich – muss das schön sein! Leider fehlt uns dazu heute (wieder einmal) die Zeit. Aber wir sind ja nicht auf Urlaub hier.

Beeindruckend finde ich es auch, dass es hier sogar einen Internetzugang gibt. Der Computer steht in einem klimatisierten Bungalow, in dem sich auch eine kleine Bibliothek befindet und ein Fernseher steht. Die Internetverbindung allerdings ist äußerst langsam. Eine mitreisende Kollegin versucht vergebens, eine Mail nach Hause abzusetzen. Nachdem es fast 20 Minuten gedauert hat, bis die Internetseite überhaupt geladen hat, gibt sie schließlich auf.

Nach einem weiteren schmackhaften Mittagessen erhalten wir von Karen, einer Kollegin von unserem Lodge-Safari-Partner in Maun, eine allgemeine Lehrstunde über das Okavango Delta und dessen Besonderheiten. Wann kommt der Regen, welche Lodges gehören zu welcher Gruppe, wann sollten wir besser keine Kunden ins Delta schicken, worauf ist bei den einzelnen Regionen des Deltas zu achten. Eine Fülle von Informationen, die für die Beratung wertvoll sind.

Gern erstellt Outback Africa ein individuelles Safari-Angebot mit der Khwai River Lodge. Hier geht es zur Reiseanfrage.

Reisebericht Botswana – Stanley´s Camp

Bloged in Allgemein, Botswana, Reiseberichte, Safari von Jens Mittwoch April 22, 2009

Stanley's Lodge Botswana © Foto: Jens Döring / Outback Africa Erlebnisreisen
Nichts ist, wie es scheint: In all der Hektik zwischen Ankunft und nächster Pirschfahrt wird noch schnell ein Selbstauslöser-Bild geschossen – Urlaub Fehlanzeige! Am Sekretär schreibe ich am Abend an meinem Reisebericht. © Foto: Jens Döring

Nach der Besichtigung der Khwai River Lodge bringt uns Brent wieder zum Landeplatz der Khwai Region, und wir fliegen weiter zum Stanley´s Camp in Süd-Moremi. Der Flug dauert etwa eine reichliche halbe Stunde, der Transfer vom Landeplatz zum Camp nimmt noch einmal etwa 30 Minuten in Anspruch. Wir werden erneut – wie soll es anders sein – mit einem leckeren Kaffeebuffet erwartet. Danach brechen wir gleich wieder zur nächsten Pirschfahrt auf.

Eine Kollegin ist so enthusiastisch und regelrecht verbissen darauf, während dieser Reise mindestens einen Leoparden zu sehen, dass wir sogar mit dem Safari-Fahrzeug in die Bäume und deren Blätterwerk hinein fahren. Gesehen hat sie ihn trotzdem nicht, aber zumindest schnaufen gehört. Nervenkitzel pur!

Nach Einbruch der Dunkelheit ist uns das Glück dann doch noch hold. Da sich das Stanley´s Camp in einer privaten Konzession befindet, sind hier auch Nachtpirschfahrten erlaubt. Durch das helle Licht des Suchscheinwerfers blitzen Katzenaugen im Allgemeinen besonders schnell hervor. So auch heute, als wir einen Leoparden auf einem Ast liegend entdecken. Er hat auch seine soeben erlegte Baute, ein Impala, mit hoch auf den Baum geschleppt. Was für ein Erlebnis!
Leider kommt nun das zum Tragen, was uns die ganze Zeit schon etwas stört: der Guide hängt ständig am Funkgerät, um mit dem Camp und anderen Fahrzeugen zu kommunizieren. Das ist wichtig und richtig, sollte aber meiner Meinung nach in einem vernünftigen Rahmen bleiben. Jedenfalls ruft er schnell ein anderes Fahrzeug mit weiteren Gästen des Camps herbei. Durch das herannahende Fahrzeug fühlt sich der Leopard endgültig gestört, klettert den Baum herab und verschwindet in der Dunkelheit. Schade, dieses Schauspiel hätten wir uns gern länger als nur fünf Minuten angeschaut.

Auf dem Rückweg ins Camp entdecken wir noch eine Gruppe von Hyänen und vergessen dadurch die Zeit. Als wir ins Camp zurückkehren, warten die anderen Gäste schon am Lagerfeuer auf uns, denn gegessen wir in den Camps im Delta grundsätzlich immer mit den Gastgebern zusammen. Das gibt dem Ganzen einen besonders familiären Touch.

Zudem kennen die Gastgeber (u.a. zwei Österreicher) bereits innerhalb kürzester Zeit die Vornamen der Neuangereisten. Das erstaunt mich wirklich und ich bin auf dieses Gedächtnis durchaus neidisch.

Das Camp befindet sich in einer privaten Konzession. Es besteht aus einem gemeinschaftlichen Bereich mit Lounge und Lagerfeuer, der um einen Leberwurstbaum herum gebaut wurde und einen atemberaubenden Ausblick auf die Landschaft bietet, sowie acht klassischen Safari-Zelten. Die Zelte sind auf Holzdecks errichtet, und von der privaten Veranda aus genießt man einen ebenso traumhaften Blick.

Besonders gut gefällt mir an meinem komfortablen Zelt die Hängematte auf der Veranda, auch wenn ich diese aus Zeitgründen nicht nutzen kann. Siesta halten und Tiere beobachten, dabei vielleicht noch einen Cocktail schlürfen, so lässt es sich aushalten.

Gern erstellt Outback Africa ein individuelles Safari-Angebot mit dem Stanley’s Camp. Hier geht es zur Reiseanfrage.

Reisebericht Botswana – Baines´ Camp und Elephant Experience

Bloged in Allgemein, Botswana, Reiseberichte, Safari, Sambia von Jens Mittwoch April 22, 2009

Baines' Camp © Foto: Jens Döring / Outback Africa Erlebnisreisen
Am Pool des Baines’ Camp lässt es sich herrlich entspannen und trotzdem Tiere beobachten. Oder man wird wie selbst auch einmal von einem tierischen Mitbewohner beäugt. Dosensammlung mal anders: Die Wände bestehen im Wesentlichen aus Weißblech-Müll. © Fotos: Jens Döring

Nach dem Frühstück im Stanley´s Camp begeben wir uns erneut auf Pirschfahrt, die uns zum nahegelegenen Baines´ Camp führt. Die Lodge gehört zur gleichen Gruppe wie Stanley´s und ist benannt nach dem Entdecker und Künstler Thomas Baines, der für seine detaillierten Gemälde und Skizzen von Landschaften und dem Leben in den britischen Kolonien bekannt ist. Auch das Baines´ Camp liegt in einer privaten Konzession und in direkter Nachbarschaft zum Moremi Wildreservat.

Der Hauptbereich mit Lounge, Restaurant und Feuerstelle ist um einen Termitenhügel herum erbaut. Auch hier besticht wieder die Lage inmitten unberührter Natur, die sich beim Sonnenauf- und Sonnenuntergang besonders romantisch präsentiert.

Die Lage am Boro River und an einer Lagune ermöglicht es den Gästen, untergebracht in vier auf Holzdecks errichteten Suiten, von der eigenen Veranda aus den Tieren am Flusslauf zuzuschauen. Das besondere an den Hütten ist deren ökologische Bauweise: Die Wände wurden aus leeren Blechdosen, gefüllt mit Lehm und Gras, errichtet. Dies soll besonders der Wärme- bzw. Kältedämmung und dem Recycling dienen.

Die Hütten sind sehr großzügig und individuell eingerichtet. Der Schlafbereich mit Himmelbett, Gemälden, Fotografien und Accessoires von Thomas Baines ist durch einen Gang mit dem Badezimmer verbunden, das dadurch etwas abgeschirmt vom Rest der Hütte liegt.

Ein ganz besonderes Erlebnis bietet jedoch das mit Moskitonetzen umspannte und auf vier Rädern gelagerte Himmelbett. Das lässt sich nämlich auf Wunsch auf die Veranda hinausschieben, so dass man den Luxus hat, unter freiem Himmelszelt und mitten in der Natur zu schlafen. Wer sich das traut, wird des Nachts sicherlich mit unbeschreiblichen Geräuschen und dem Gewusel der nachtaktiven Tierchen belohnt. Schade, dass wir uns hier nur kurz aufhalten und nicht die Nacht hier verbringen. Auf dem Weg zurück zu unserem Safari-Fahrzeug entdecke ich im überdachten Gang noch eine Fledermaus, die hier unter dem strohbedeckten Dach heimlich, still und leise über das Camp und deren Besucher zu wachen scheint.

Das Highlight des heutigen Tages steht uns aber noch bevor. Karen, die Mitarbeiterin unseres Safari-Partners in Maun und sozusagen unsere Reiseleiterin in diesen Tagen, hat es geschafft, kurzfristig einen Termin für die „Elephant Experience“ zu organisieren. Dahinter verbirgt sich ein Projekt, das von dem Amerikaner Doug Groves und dessen Frau Sandi initiiert wurde.

Elephant Experience © Foto: Jens Döring / Outback Africa Erlebnisreisen
Auf Tuchfühlung mit dem Elefanten: Wie auch der Schwanz sind die Augenlider mit starken Borsten versehen, um die empfindlichen Pupillen vor spitzen Ästen zu schützen. Die schiere Größe des Tieres läßt mich respektvoll Abstand halten. © Foto: Jens Döring

Die von den Beiden 1999 gegründete “Living With Elephant Foundation (LWE)” ist eine in Botswana registrierte nichtkommerzielle Organisation, die sich das Ziel setzt, eine harmonische Beziehung zwischen Elefanten und Menschen zu schaffen. Die drei Elefanten Jabu, Thembi und Morula spielen dabei die Hauptrolle. Sowohl Einheimische als auch Gäste der umliegenden Lodges (Stanley’s, Baines’ und Chief’s Camp) haben die Möglichkeit, die Tiere auf deren täglicher Nahrungssuche zu begleiten. Dabei ist Anfassen ausdrücklich erlaubt, denn nach Ansicht der Initiatoren kann so das Verständnis für diese wilden Tiere am besten geschärft und geschult werden. Und tatsächlich sehe ich diese faszinierenden Tiere nun mit etwas anderen Augen.

Während des Besuches erfahren wir viel Wissenswertes über Nahrungssuche und –aufnahme, über das soziale Verhalten bis hin zu den anatomischen Besonderheiten dieser riesigen Zeitgenossen. Da wird einem schon etwas mulmig, wenn man sich fürs Foto unter den Kopf mit Dumbo-Ohren und zwischen Rüssel und Vorderbeine stellt. Eine falsche Bewegung und man wird ausgequetscht wie eine Zitrone. Aber dieser Eindruck ist ohnehin falsch, da die Tiere friedlicher nicht sein können, es sei denn, jemand ärgert sie tatsächlich oder stellt sich zwischen sie und ihre Jungen, wie uns Doug versichert. Beides ist ja heute nicht der Fall und so lässt sich das Trio auch zu ein paar Kunststückchen hinreißen wie Rüsselschwingen, Hutaufsetzen oder Hinlegen. Letzteres hat mich besonders erstaunt, da man dabei auch mal die Gelegenheit bekam, diese gewaltigen Füße aus der Nähe zu beobachten. Beim Tasten merke ich, wie weich und empfindliche die Fußsohle doch ist. Kein Wunder eigentlich, denn diese enorme Körpermasse muss ja auch beim Auftreten abgedämpft werden, sonst würden die Gelenke Schaden nehmen. All das sind Sachen, über die man sicher vorher nie wirklich Gedanken gemacht hatte.

Ich kann daher schon verstehen und nachvollziehen, dass eine solche Erfahrung das Verständnis schärft und die Menschen sensibilisiert und toleranter gegenüber Flora und Fauna macht. Mehr erfährt man übrigens unter folgendem Link: www.livingwithelephants.org

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Reisebericht Botswana – Pom Pom Camp

Bloged in Allgemein, Botswana, Reiseberichte, Safari von Jens Mittwoch April 22, 2009

Pom Pom Camp © Foto: Jens Döring / Outback Africa Erlebnisreisen
Pannenhilfe auf Afrikanisch: Mit Wagenheber und herbeigeschleppten Holz konnten die Guides des Pom Pom Camps uns schnell aus der misslichen Lage befreien. Hippos im Badezimmer: Hier wird man bei der Morgentoilette freundlich begrüßt und auf den Tag eingestimmt. © Fotos: Jens Döring

Nach diesem beeindruckenden Erlebnis werden wir gleich zum nächstgelegenen Airstrip gebracht, den wir nach ca. einer Stunde erreichen. Unser Flug führt uns zum Pom Pom Camp, wo wir bereits wieder mit den altbekannten Ritualen (Willkommensgesang und –drink) erwartet werden.

Anschließend hören wir das obligatorische Briefing des Campmanagers und dessen deutscher Freundin über Verhaltensweisen und Besonderheiten des Camps. Während der Instruktionen fällt es mir aber schwer, die Konzentration zu bewahren, da der Ausblick auf die vorgelagerte Lagune einfach atemberaubend ist. Diese exponierte Lage in Zusammenhang mit dem privaten Konzessionsgebiet scheint wohl ohnehin das Markenzeichen des Camps zu sein. Viele Vorschußlorbeeren erhielten wir dahingehend schon von unseren Kunden.

Die neun Zelte machen auf mich allerdings einen etwas angestaubten Eindruck, wenngleich ich damit nicht sagen will, dass dieser Umstand nicht auch einen gewissen Charme hat. Es ist aber nichts kaputt oder abgewohnt. Hier soll wohl ganz bewusst das „Lebensgefühl“ der ersten im Delta errichteten Camps zum Ausdruck gebracht werden. Ich bekomme übrigens das Zelt, das sich gleich neben dem Empfangsbereich und vor allem der Selbstbedienungs-Bar befindet. Keine Ahnung, warum sich die Organisatoren das so ausgedacht haben. Es hat den Vorteil, dass ich auch ohne Ranger in mein Zelt darf, das sich gleich hinter dem Buffet befindet. Diesen Umstand begrüße ich wiederum sehr…

Ich erschrecke etwas, als mich beim Frischmachen aus dem Waschbecken drei Flusspferde etwas „treudoof“ anstarren. Ist aber eine witzige Idee und verleiht dem Ganzen selbst im teilweise offenen Badezimmer einen individuellen Charakter.

Richtig genießen kann ich mein Zelt oder den Pool in der Nähe der Lounge nicht, die Nachmittagspirschfahrt steht schon wieder an. Während dieser Pirschfahrt schaffen es unsere Guides doch tatsächlich, den Toyota auf der Fährtensuche im hohen Gras in einem Schlammloch mit einem gewaltigen Rums, der uns teilweise kurz aus den Sitzen hebt, festzufahren. Alle Passagiere müssen raus und dürfen dem bunten Treiben der Guides zuschauen, die nun versuchen, mit Hilfe herbeigeschafften Holzes und Wagenheber die Karre im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Dreck zu ziehen. Nach einigem hin und her ist auch diese Aufgabe gemeistert, und wir erleben den Sonnenuntergang auf ein Neues bei einem Sundowner in der Nähe eines Termitenhügels.

Das schmackhafte Abendessen genießen wir bei Kerzenschein und interessanten Unterhaltungen mit dem Campmanager und den anderen Gästen. Wie gesagt, ich habe es ja nicht weit vom Buffet zum Bett, wie praktisch an diesem Abend.

Mokoro-Ausflug im Pom Pom Camp © Fotos: Jens Döring und Ulrike Parvû / Outback Africa Erlebnisreisen
Immer wieder schön und typisch Okavango Delta: Ein Teppich aus blühenden Seerosen. Unbegründete Sorge: Die Schwimmweste benötigt man dank erfahrener Pooler nicht wirklich. Aber besser vorgesorgt als hinterher das Nachsehen gehabt. © Fotos: Jens Döring und Ulrike Parvû

Auch der nächste Tag ist wieder vollgepackt mit allerhand Informationen und Aktivitäten. Noch bin ich motiviert, will ich doch so viel wie möglich über das Delta und die Camps erfahren. Obwohl bisher auf uns alle eine wahre Info-Flut niedergegangen ist. Wird man das dann zu Hause im Beratungsgespräch auch alles säuberlich auseinander halten können? In mir regen sich da erste Zweifel. Aber dafür machen wir uns ja diese Aufzeichnungen.

Unsere Morgenaktivität besteht aus einem kurzen Mokoro-Trip, einer Fahrt im traditionellen Einbaum. Man hat uns im Vorhinein über die Besonderheiten dieses Beförderungsmittels informiert und gesagt, dass es zwar sehr unwahrscheinlich ist, das man umkippt, aber uns trotzdem zum Tragen einer Schwimmweste rät. Dass meine mitreisenden Kolleginnen da schon etwas erfahrener sind, merke ich daran, dass ich letztendlich der Einzige war, der die Weste angezogen hat. Und das auch noch als Mann. Aber gut, besser Vorsicht als Nachsicht ist das Motto! Und tatsächlich liegt das Gefährt äußerst ruhig und gelassen im Wasser. Was mich fasziniert und erstaunt ist diese absolute Ruhe, die hier herrscht. Außer der Geräuschkulisse der Natur in Form von Vogelgesang und dem Grunzen des ein oder anderen Hippos ist nichts zu vernehmen. Fast schon ein kleines Stück vom Paradies. Da traut man sich gar nicht, auch nur einen Mucks von sich zu geben.

Im Anschluss steigen wir um auf ein Motorboot, dass uns zu unserer nächsten Sight Inspection bringt, zum Kanana Camp.

Mehr über dieses Camp und wie abenteuerlich es in Botswana weiter geht, erfahren Sie demnächst. To be continued…

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Pom Pom Camp – Reisebericht Botswana

Bloged in Allgemein, Botswana, Reiseberichte, Safari von Ulrike Mittwoch April 22, 2009

Ich freue mich schon sehr auf Pom Pom. Viele unserer Gäste schwärmen davon und auch Marco hat es in den höchsten Tönen gelobt. Sie können sich ja sicherlich vorstellen, dass der Flug wieder eine Herausforderung für mich war. Aber ich hab’s überstanden und bin stolz auf mich.

Zum Filmen fehlte mir die Zeit. Aber Pom Pom hat selbst ein Video veröffentlicht:




Der Airstrip von Pom Pom ist nur etwa eine halbe Stunde vom Camp entfernt. Wir werden herzlich vom Camp Manager und seiner deutschen Freundin empfangen. Steffi und ich haben das Glück im Familienzelt wohnen zu dürfen. Es ist ein bisschen größer und hat ein separates Kinderzimmer. Damit wir aber nicht mehr Arbeit als unbedingt nötig verursachen, lassen wir das Bett im Kinderzimmer unberührt und entschließen uns, lieber in bisschen zu kuscheln. Nun haben wir uns eh schon so aneinander gewöhnt.

Nach einer kurzen Verschnaufpause machen wir uns auf, um nach den Tieren der Umgebung zu suchen. Leider hat es in den 14 Tagen vor unserer Ankunft recht heftig geregnet, das Gras ist hoch und wir finden leider wieder keine spektakulären Jagdszenen oder ähnliches. Dafür genießen wir die vor Kraft strotzende Natur. Unsere beiden Guides wollen einem Elefantenpfad folgen. Leider bleiben wir prompt in einem Elefantenloch stecken. Alle müssen dass Fahrzeug verlassen und am Wegesrand warten. Mit einem Wagenheber und einer Menge Kraft schaffen es die beiden, den Land Cruiser aus dem Loch zu befreien. Während der Wartezeit sind wir alle sehr froh, dass wir eben keine spektakulären Jagdszenen zu sehen bekommen…

Als wir zum Camp zurückkommen, ist der Tisch schon festlich gedeckt. Außer unserer Gruppe sind noch wenige andere Gäste da. Wir sitzen recht gemütlich beisammen und erzählen noch angeregt bis spät in die Nacht.

Als dann am nächsten Morgen um halb sechs das obligatorische „knock, knock“ erschallt, habe ich unseren netten Abend für einen kurzen Moment verflucht – aber wirklich nur für einen ganz kurzen Moment. Nach einem wiederum üppigen Frühstück machen wir uns auf zu unserem nächsten Abenteuer. Wir möchten eine kurze Mokoro-Fahrt unternehmen. Mokoros sind die in Afrika üblichen Einbäume. Maximal zwei Personen pro Boot dürfen Platz nehmen. Ich kenne diese sehr entspannenden Fahrten bereits von einer früheren Botswana-Reise und freue mich schon sehr darauf. Jens, der in einem Einzelboot sitzen darf, sieht anfangs nicht so entspannt aus. Aber bald genießt auch er die ersten Sonnenstrahlen und das gleichmäßige Wellenschlagen unter seinem Allerwertesten. Unser Pooler (Der Mann, der das Gefährt mit traumtänzerischer Sicherheit durch die verschlungenen Wasserwege steuert.) erzählt uns eine Geschichte. Ich sitze vorn und verstehe leider nur die Hälfte. Aber sein Tonfall ist so schön einschläfernd, daß ich bald die Augen schließe und das Hier und Jetzt nur noch genieße.

Schade, daß nach 45 Minuten schon wieder alles vorbei ist. Wir steigen auf ein schnelles Motorboot um, das uns zum Kanana-Camp bringt. Die Bootsfahrt geht rasant durch die verschlungenen Wasserwege und es erstaunt mich wieder einmal, daß die Guides sich in diesem Gewirr aus Seerosen und Papyruspflanzen so gut auskennen. Kanana sehen wir uns nur kurz an. Leider bleiben mir hier nicht viele Eindrücke haften, zumal uns erklärt wird, daß das Camp bald renoviert wird. Mittlerweile sollte es fertig sein.

Nach unserer kurzen Stippvisite werden wir zum Pom Pom Camp zurückgebracht und schon geht es weiter zur nächsten Unterkunft.

Gern erstellt Outback Africa ein individuelles Safari-Angebot mit dem Pom Pom Camp. Hier geht es zur Reiseanfrage.

Stanley´s Camp, Baines´ Camp und Elefanten zum Anfassen – Reisebericht Botswana

Bloged in Allgemein von Ulrike Samstag April 18, 2009

Wir landen am Airstrip der beiden Camps Stanley’s und Baines’. Die heutige Nacht werden wir im Stanley’s Camp verbringen. Der Guide vom Stanley’s Camp, der uns hier abholt, ist mir nicht sonderlich sympathisch – schade. Aber man kann sich halt die Guides nicht aussuchen. Er macht auf mich einen schulmeisterischen Eindruck.

Der Airstrip ist etwa 45 Minuten von der Lodge entfernt. Wir kommen an und werden wieder herzlich von den Campmanagern empfangen. Den obligatorischen Welcome Drink gibt es auch.

Stanley's Camp (Botswana) © Foto: Ulrike Pârvu / Outback Africa Erlebnisreisen
Eine schöne Athmosphäre zum Entspannen auf der eigenen Veranda und ein komfortables Bett direkt in der Wildnis bietet das Stanley’s Camp. © Foto: Ulrike Pârvu

Die Anlage ist toll. Die Zelte verstecken sich im Buschland und sind gerade so weit voneinander entfernt, daß man vom Nachbarn nicht gestört wird, aber auch nicht unbedingt ein Taxi braucht, um von einem Zelt zum nächsten zu gelangen. Die Innenausstattung kommt mir nach den zwei Tagen Mobile Camping sehr luxuriös vor. Ich freue mich auf das große Bett. Uns bleibt nur ein bißchen Zeit zum frisch machen, dann geht es gleich auf Pirschfahrt. Unser Guide versucht einen Leoparden zu finden, von dem er weiß, daß er vor einigen Stunden eine Antilope gerissen hat.

Wir fahren an eine schwer zugängliche Stelle mit viel Gebüsch. Als der Motor stoppt, hören wir das erschöpfte Atmen des Leoparden. Unsere Kollegin aus Mainz möchte das Tier unbedingt fotografieren. Das sitzt aber im Gebüsch und ist leider nur zu hören. Der Guide versucht sein bestes und fährt dem Leoparden wahrscheinlich fast auf den Schwanz. Trotzdem ist er nicht zu sehen. Wir fahren so nahe an das Gebüsch heran, daß unsere arme Louise fast von den hereinreichenden Ästen aufgespießt wird. Nach einiger Zeit entschließen wir uns, weiterzufahren und später noch einmal unser Glück zu probieren.

Und tatsächlich – als wir dann bei Dunkelheit noch einmal in die Gegend kommen, entdecken wir den Leoparden auf einem Baum. Er hat seine Beute in Sicherheit gebracht und möchte fressen. Leider wird er nicht nur von uns, sondern auch von einem weiteren herbeigerufenen Fahrzeug gestört, so daß er dann in der Dunkelheit verschwindet. Wir fahren endgültig zurück zum Camp und entdecken kurz vor der Anlage noch eine Hyänenfamilie. Obwohl mir diese Tiere nicht sonderlich gefallen, sind die Jungen doch recht drollig.

Ziemlich abgekämpft von dem vielen anstrengenden Tiere suchen und beobachten setzen wir uns an einen schön gedeckten Tisch und genießen wieder das großartige Abendessen. Die Manager des Camps kommen aus Österreich und da fällt ein lockeres Gespräch auch gar nicht schwer.

Todmüde falle ich in mein Bett und will mir das Kissen zurechtzupfen, als ein stechender Schmerz durch meinen Finger fährt. Zuerst dachte ich, es hätte mich eine Wespe gestochen, dann sehe ich aber einen Skorpion langsam und zufrieden aus meinem Kissen herauskrabbeln. AUTSCH!! Das gehört bei mir wohl zum Berufsrisiko. Nun kenne ich mich mit Skorpionen nicht aus und denke, mein letztes Stündlein hat geschlagen. Nach Einbruch der Dunkelheit darf man das Zelt nicht mehr ohne Begleitung verlassen. Voller Panik versuche ich das bereitgestellte Funkgerät zu bedienen, scheitere aber kläglich an der Technik. Gut, daß zusätzlich in jedem Zelt eine „Dose Alarm“ bereitsteht. Das Hupen ist ohrenbetäubend laut. Gott sei Dank sind die Campangestellten gleich zur Stelle. Endlich werde ich beruhigt. Es war offensichtlich die harmlosere Variante Skorpion. Ich werde verarztet. Und kann, nachdem wir das ganze Zelt noch einmal gründlich abgesucht haben, endlich ins Bett gehen. Meine Zimmergenossin Steffi stand übrigens die ganze Zeit wie vom Blitz getroffen an ein und derselben Stelle….

Hier seien alle unsere zukünftigen Kunden noch einmal vor zu viel Leichtsinn gewarnt. Obwohl es anders anmutet, befindet man sich auf einer Botswana-Reise doch meist mitten in der Wildnis. Und hier haben die Tiere immer Vorfahrt. Von diesem Tage an habe ich mein Bett und das Zimmer immer noch einmal durchsucht und die Betten aufgeschüttelt, bevor ich hineingeschlüpft bin.

Baines' Camp (Botswana) © Foto: Ulrike Pârvu / Outback Africa Erlebnisreisen
Ein schöne Platz für’s Lagerfeuer am Abend und ein breites, bequemes Bett im Zelt – das Baines’ Camp bietet viel Komfort. © Foto: Ulrike Pârvu

Der nächste Tag beginnt wieder sehr zeitig mit einem „knock, knock“. Es gibt ein leichtes Frühstück, bevor wir uns zum Baines’ Camp aufmachen. Dieses Camp schauen wir uns auch nur an. Es hat insgesamt nur vier Bungalows. Das Tolle an diesen Bungalows sind die Betten, die man auf die Terrasse schieben und somit unter freiem Himmel übernachten kann. Nur das Moskitonetz trennt einen dann noch vom grandiosen Sternenhimmel und den Geräuschen der afrikanischen Nacht. Für viele ist das wohl ein Highlight – ich beginne nach dem Skorpionstich ein wenig daran zu zweifeln.

Zum Baines’ Camp gehört auch die so genannte Elephant Experience. Dabei handelt es sich um einen Forscher aus Amerika, der vor etwa 20 Jahren dort hängen geblieben ist und nun drei Elefanten hat, mit denen man eng in Kontakt kommen kann. Wir fahren einen Weg entlang und auf einmal tauchen vor unserem Fahrzeug zwei barfuß laufende Männer mit Schlapphüten auf. Der Anblick zaubert ein Schmunzeln auf unsere Gesichter. Dann erst realisieren wir, daß es sich um Doug Groves, den Gründer der Living with Elephants Foundation handelt. Wir machen uns bekannt und laufen ein paar Meter. Auf einmal tauchen aus dem Busch die drei Elefanten auf, die zu Dougs Herde gehören. Wir haben nun ausreichend Gelegenheit, die Dickhäuter aus jeder Richtung anzuschauen. Bereitwillig lassen sich die Elefanten anfassen und fotografieren. Ich muß immer wieder meinen Kopf schütteln, weil ich nicht glauben kann, was ich da sehe. Erst aus der Nähe kann man begreifen, wie groß Elefanten eigentlich sind. Mit der Zeit verlieren wir jede Scheu und jeder von uns stellt sich sogar einmal unter den Rüssel. Es gluckst ganz komisch im Mund von Tembo, “unserem” Elefanten, und mir wird dann doch ein bißchen mulmig. Wir sind etwa zwei Stunden bei der Herde, die nur aus drei Tieren, einigen Wildhütern und Doug besteht. Bis heute hat sich der Respekt, den ich sowieso schon vor Elefanten habe, noch verstärkt. Das war mit Abstand das beeindruckendste Erlebnis dieser Reise. Elefantenbegegnung beim Baine's Camp (Botswana)
Erst aus der Nähe kann man richtig ermessen, wie groß so ein Elefant eigentlich ist – Ulrike ist etwas kleiner.

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Khwai River Lodge – Reisebericht Botswana

Bloged in Allgemein, Botswana, Reiseberichte, Safari von Ulrike Samstag April 18, 2009

Wohnzelt in der Khwai River Lodge © Foto: Ulrike Parvu / Outback Africa Erlebnisreisen

Leider müssen wir nach zwei erlebnisreichen Tagen unsere Zelte im Moremi Game Reserve abbrechen. Nun ja, eigentlich tun das unsere drei Helfer, die uns schon so nett empfangen und außerordentlich gut bekocht haben. Ich kenne ja noch das Zelte abbrechen von meiner letzten Campingtour und bin doch recht froh, daß ich das nun nicht machen muß. Als wir die Campsite verlassen, stehen unsere Zelte schon nicht mehr.

Wir fahren noch einmal langsam durch den Park und finden leider wieder nur ein paar Paviane und viele, viele Vögel. Dann schauen wir uns die Khwai River Lodge an.
Leider kann man eine Lodge nur schwer beurteilen, wenn man dort nicht mindestens eine Nacht verbracht hat. Ich will es dennoch versuchen. Die Khwai River Lodge ist eine beeindruckende Anlage vor den Toren des Moremi Game Reserves. Dieses Camp gehört zur Premium-Klasse. Es gibt einen tollen Pool, einen extra Spa-Bungalow und man kann auch der Fitness frönen, sofern man hier im Urlaub überhaupt Lust dazu hat. Die Lodge verfügt über Internet-Zugang. Das Netz ist hier allerdings so langsam, daß wir es nicht alle schaffen, einen kurzen Gruß nach Hause zu schicken.

Badezeimmer
Edel eingerichtet sind die Badezimmer, und wer unter Botswanas Sonne noch nicht genug schwitzt, kann sogar in den Fitness-Raum gehen. © Foto: Ulrike Parvu

Wir sind hier im großzügigen Restaurant zum Essen eingeladen. Wie immer gesellt sich einer der Manager zu uns und beantwortet viele unserer Fragen. Hier fühlt man sich wohl und der Luxus wirkt nicht so aufdringlich wie in manch anderem Camp. Nach dem wie immer reichlichen Mittagessen geht es weiter zum Airstrip und wir freuen uns schon alle auf die nächsten erlebnisreichen Tage.

Nur mir ist schon wieder ein bißchen flau im Magen wegen des bevorstehenden Fluges. Nach wie vor finde ich die Fliegerei zwischen den Camps furchtbar. Jens gibt sich aber sehr viel Mühe, mich abzulenken. Wir kaspern viel herum, das Lachen hilft über die schleichende Flugangst und das Magengrummeln hinweg. Außerdem habe ich mir ja wohlweislich LMAA (wie ordinär)–Tabletten besorgt. Man wird ein bißchen müde und freut sich des Lebens auch im Kleinflugzeug.

Woodland Kingfisher in Moremi (Botswana) © Foto: Ulrike Pârvu / Outback Africa ErlebnisreisenEin Woodland Kingfischer, ein Eisvogel mit dem deutschen Namen Senegalliest, im Moremi Wildreservat. © Foto: Ulrike Pârvu

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Neue Flüge von Johannesburg nach Maun in Botswana

Bloged in Allgemein, Botswana, Safari von Marco Freitag April 17, 2009

© South African Express

Ab 1. Juli 2009 gibt es eine neue Flugverbindung zwischen Johannesburg und Maun, der Safari-Hauptstadt Botswanas. South African Express, der regionale Partner von South African Airways, startet dann täglich 10.15 Uhr in Johannesburg und landet 12.20 Uhr in Maun. Der Rückflug ist mit Abflug Maun 13.10 Uhr und Ankunft Johannesburg 14.15 Uhr geplant.

Damit endet das Monopol von Air Botswana auf der Strecke zwischen Johannesburg und Maun, auf der Air Botswana zunächst weiterhin zwei tägliche Flüge anbietet.

Für Botswana-Reisen mit Start in Maun mußte das Air Botswana Ticket bislang meist einzeln gebucht werden. Der South African Express Regionalflug kann dagegen auf einem Ticket mit der Langstrecken von South African Airways gebucht werden, was mehr Sicherheit bietet.

Reisen, für die die neuen Flüge nach Maun die Anreise vereinfachen werden, sind zum Beispiel die Camping-Safari „Best of Botswana“ oder die Komfortablen Zeltsafari „Botswana Explorer“ und “Savanne und Delta”.

Afrika-Fotos und Gästehäuser in Südafrika

Bloged in Allgemein, Südafrika von Marco Freitag April 17, 2009

Löwe im krüger Nationalpark © Foto: Heiko Bolte

Spannende Landschafts- und Tierbilder aus dem südlichen Afrika gibt es auf der Website Südafrika24 zu entdecken. Der Autor hat hier seine Bilder, wie diesen Löwen im Krüger Nationalpark, nach den Kategorien Tiere, Landschaften, Sehenswürdigkeiten und „on the road“ geordnet. Mir persönlich gefallen die Straßenszenen am besten – eben so richtig aus dem südafrikanischen Leben gegriffen. In der User Galerie kann jedermann seine eigenen Afrika-Aufnahmen präsentieren.
Aber die Bilder sind nur eines der Zusatzthemen auf Südafrika24. Die Website ist in erster Linie Anlaufpunkt für Reiselustige, die eine Selbstfahrertour durch Südafrika auf eigene Faust planen wollen. Sie finden hier eine Auswahl von Gästehäusern in den verschiedenen Provinzen des Landes.

Lodges am Chobe und Sambesi vorübergehend geschlossen

Bloged in Botswana, Namibia, Safari, Sambia von Marco Donnerstag April 9, 2009

Das Wetter ist längst wieder von Sonnenschein bestimmt, die Regenzeit ist zu Ende. Doch die Pegel der Flüsse Chobe und Sambesi steigen noch immer. Das Ausmaß der Flut ist in diesem Jahr ungewöhnlich groß. Einige Lodges mußten vorübergehend schließen. So ist die Ntwala Island Lodge in Namibia für die nächsten drei Wochen geschlossen. Bestehende Buchungen wurden auf die Impalila Island Lodge und die Susuwe Island Lodge verlegt, die beide von den hohen Wasserständen nicht betroffen sind und ihren Betrieb wie gewohnt fortsetzen können. Dagegen ist auch die Chobe Savanna Lodge vorübergehend geschlossen.

Im Sambia sind einige Lodges in der Region Livingstone am Oberlauf des Sambesi betroffen. Islands of Siankaba wurde überflutet und mußte geschlossen werden. Der Pool der Sussi&Shuma Lodge wurde vom Fluß überspült und mußte geschlossen werden. Bootsfahrten wären im Moment zu gefährlich, sie mußten vorübergehend eingestellt werden. Auch das Toka Leya Camp rechnet in Kürze mit der Überflutung, Gäste wurden deshalb auf den River Club umgebucht.

Ausflüge nach Livingstone Island, einer kleinen Insel direkt vor der Abbruchkante der Victoria-Fälle sind wegen der großen Wassermengen derzeit nicht möglich. Der außergewöhnliche Umfang der diesjährigen Flut macht Prognosen schwierig. In den kommenden Tagen wird mit dem Höchststand gerechnet, nachdem der Pegel wieder langsam sinken wird. Livingstone Island könnte hoffentlich ab Anfang Juni wieder erreichbar sein.

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