Urlaub in Südafrika ist derzeit besonders preiswert

Bloged in Allgemein, Safari, Südafrika von Marco Freitag Januar 30, 2009

Südafrika, das Traumland am Kap, ist momentan für deutsche Urlauber besonders günstig. Südafrika liegt auf Platz 1 der Reisedestinationen weltweit, in denen Urlauber am meisten für ihr Geld bekommen. Weit vor Ländern wie Indien, Sri Lanka, Tunesien oder Ägypten. Die enorm starke Kaufkraft des Euro macht das ohnehin preisgünstige Land noch attraktiver, denn 1 Euro hat in Südafrika momentan einen Gegenwert von 1,35 Euro. Darauf weist das südafrikanische Fremdenverkehrsamt hin und beruft sich auf Daten des Statistischen Bundesamtes. Der Wechselkurs des südafrikanischen Rand hat sich von 1 zu 10 im Januar 2008 auf 1 zu 13 im Januar 2009 verbilligt.

Vor allem Restaurants, Bars und Geschäfte locken aktuell mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. In Südafrikas trendigen Metropolen lässt es sich ausgiebig shoppen. Da es am südlichsten Zipfel Afrikas nun langsam Herbst wird, findet sich zudem sicherlich noch das eine oder andere reduzierte Schnäppchen aus der Sommerkollektion – bis zu 70 Prozent günstiger und gerade rechtzeitig zum deutschen Frühlingsbeginn! Zur Erfrischung kann man sich dann in einer der vielen lebendigen Bars niederlassen. Ein Cocktail kostet umgerechnet im Durchschnitt nicht mehr als vier Euro, ein Glas Bier oder Wein etwa ein bis zwei Euro.

Der krönende Abschluss eines solchen Tages ist ein exklusives Dinner, romantisch mit Meerblick oder lebendig in einer der gut besuchten Szene-Restaurants. Ob fangfrischer Fisch, Spezialitäten wie Austern, zartes Straußensteak oder traditionelle afrikanische Küche, geschmacklich bietet Südafrika die ganze Welt! Ein Drei-Gänge-Menü bei einer der Top-Adressen Südafrikas gibt es umgerechnet bereits ab 15 Euro.

Wegen des günstigen Wechselkurses konnten folgende Südafrika-Reisen aus dem Programm von Outback Africa um bis zu 300 Euro im Preis reduziert werden:

Kapstadt und Garden Route
Südafrikas Tierparadiese
Regenbogen am Kap

Reisebericht Südafrika: Truck-Safari in den Krüger-Park (2)

Bloged in Allgemein, Reiseberichte, Südafrika von Jens Dienstag Januar 13, 2009

14. Tag: Montag, 24.11.2008
An diesem Morgen heißt es nach einem leichten und schnellen Frühstück “Morgenpirsch”. Zu Fuß begeben wir uns ab ca. 7 Uhr auf die Suche nach den kleinen Dingen, die uns Balule und der Krüger zu bieten haben. So entdecken wir verschiedene Spinnen- und Vogelarten, untersuchen die Hinterlassenschaften von Elefanten und betrachten den Marula-Baum ganz aus der Nähe. Auf den aus der Marula-Frucht entstehenden Exportschlager Amarula hätte ich jetzt richtig Appetit. Der lokale Guide erklärt uns zudem die heilenden Wirkungen verschiedener Pflanzenarten und zeigt uns anhand von Spuren, was sich in der Nacht alles abgespielt haben könnte.

Auf einer Fußpirsch in Balule zeigt uns der Guide spannende Details im Busch © Foto: Jens Döring - Outback Africa Erlebnisreisen

Eine solche Fußpirsch wäre im Krüger nicht möglich, da dies seitens der Parkverwaltung verboten ist. Da kann die private Konzession ihre Vorteile voll ausspielen. Das Camp teilt sich das Personal mit der Drifters Game Lodge, die nur einen Steinwurf von unserem Camp entfernt ist.

Am späten Nachmittag kehren wir ins Camp zurück und genießen unseren wohlverdienten Brunch. Anschließend haben wir fast vier Stunden Zeit, uns auszuruhen. Ich kann es kaum erwarten, an meiner Matratze zu horchen. Und irgendwie habe ich den Eindruck, dass ich da nicht der Einzige bin.

Nachdem die größte Mittagshitze überstanden ist, gibt es um 3 Uhr ein Tässchen Kaffee und etwas zu Knabbern, bevor wir uns dann auf Pirschfahrt begeben. Aufgeteilt auf zwei offene Safari-Fahrzeuge macht sich unsere Gruppe auf die Suche. So dauert es nicht lange, bis wir die ersten Impalas und Elefanten sehen. Besonders die Begegnung mit den „Elis“ ist atemberaubend. Sie lassen sich durch nichts stören und einer kommt gefährlich nahe an das Fahrzeug heran, er ist fast schon zum Greifen nah. Unser Guide meint in dieser Situation nur, dass wir still sitzen und keinen Mucks von uns geben sollen. Die Außensilhouette des Fahrzeuges darf nicht durchbrochen werden und Tiere sehen uns dann nicht mehr als einziges großes Objekt sondern als Bedrohung. Auch Wegfahren bringt nichts, das sich der Elefant dann herausgefordert sieht uns nachjagt.

Ein Elefand beinahe zum Greifen nah an unserem Pirschfahrzeug © Foto: Jens Döring - Outback Africa Erlebnisreisen

Und so stehen wir still. Fast schon atemlos beobachten wir den großen Bruder, wir er versucht, den Baum direkt neben uns umzuschmeißen, um an die grünen Blätter ganz oben in der Krone heranzukommen. Er lässt aber schließlich ab und entfernt sich wieder. Der Guide gibt zu, dass er so etwas auch nicht alle Tage erlebt und ihm auch mulmig zu Mute war. Schön, dass man das auch mal erfährt …

In Balule sind wir in offenen Safarifahrzeugen unterwegs © Foto: Jens Döring - Outback Africa Erlebnisreisen

Die Pirschfahrt dauert bis in die Nacht hinein, was auch nur in einer privaten Konzession möglich ist. Ich lasse es mir nicht nehmen, mich während einer Pause mit meinem Sundowner auf dem Spotter-Sitz des Safari-Jeeps fotografieren zulassen. Okay, zugegebenen: nach „Arbeit“ sieht das nicht gerade aus, gehört aber ebenso zum meinem Job.

Jens beim Sundowner im Balule-Wildreservat

Um 19:30 Uhr erreichen wir wieder das Camp und um 20 Uhr gibt es Abendessen. Am Lagerfeuer beobachten uns Grüne Meerkatzen (eine Affenart), diverse Riesen-Käfer und Skorpione schauen auch auf einen Plausch vorbei. Und in der Ferne hört man Löwen brüllen. Willkommen in Afrika!

Begleitet von allerlei Vogelgesang entschwinde ich ins Reich der Träume.

15. Tag: Dienstag, 25.11.2008
Heute ist es nun endlich so weit: es geht in den Krüger Nationalpark. Nachdem der Truck gepackt ist, bewegen wir uns um 6 Uhr in Richtung „Orpen Gate“ des Parks. Bereits um 6:30 Uhr befinden wir uns im Park und suchen auf der asphaltierten (!) Straße nach den ersten Wildtieren. Okay, der Asphalt nimmt ein wenig den Charme aus der „Wildnis“, aber immerhin sind wir guter Dinge, dass wir heute ordentlich was zu sehen bekommen. Leider hat es auch hier in den letzten Wochen geregnet, so dass die Vegetation hier ebenfalls etwas dichter und grüner geworden ist.

Löwinnen im Krüger-Nationalpark © Foto: Jens Döring - Outback Africa Erlebnisreisen

Dennoch bleibt uns das Glück heute hold: Wir sehen u.a. zwei sich putzende Geparden, zwei sich paarende Elefanten in einem Stausee, zahlreiche Zebras und Giraffen, verschiedene Antilopenarten, faul in der Sonne liegende Löwinnen und ein paar Büffel. Kurz vor dem Ausgang erhaschen wir auch noch einen Blick auf ein Breitmaulnashorn. Damit hätten wir – bis auf den Leoparden – die Big Five fast alle gesehen.

Na was machen die denn da?! © Foto: Jens Döring - Outback Africa Erlebnisreisen

Gerade noch rechtzeitig vor dem Schließen der Tore verlassen wir den Park. Dennis erzählt uns, dass es empfindliche Strafen gibt, sollte sich jemand nach den Schließzeiten und bei Einbruch der Dunkelheit noch im Park befinden (ausgenommen Übernachtungsgäste).

Wir fahren in das fünf bis zehn Kilometer entfernte Bushveld Camp, das sich offiziell noch im Krüger Park befindet. Es ist nur mit Stromdrähten in zwei Metern Höhe gesichert, um Elefanten und Giraffen außerhalb des Areals zu lassen. Sämtliches kleineres Getier erhält uneingeschränkten Zugang. Daher ist es auch hier nicht ratsam, nachts unnötig im Camp umherzuspazieren.

Das Camp selbst ist sehr rustikal, verfügt über ein Hauptzelt mit Aufenthalts- und Essbereich sowie einer Bar. Kochen müssen wir hier selbst. In den kleinen Zelten stehen aus Holz gebaute Pritschen mit einer dünnen Matratze zur Verfügung. Zu den Gemeinschaftswaschräumen und –toiletten sind es fünf Minuten Fußweg. Der Pool macht nicht den saubersten Eindruck, dafür ist das Personal (derzeit deutsche Leitung aus der Oberpfalz) umso freundlicher.

Zelte im Bushveld-Camp © Foto: Jens Döring - Outback Africa Erlebnisreisen

Zum ersten Mal habe ich am Lagerfeuer das Gefühl, dass die Gruppe beginnt, ein wenig zusammen zu wachsen, wenn auch zögerlich. Nach dem Abendessen im Hauptzelt wird das dort umherliegende Didscheridoo herumgereicht und jeder versucht, ein Tönchen heraus zu pressen. Unser Guide Dennis beweist hier erstaunliches Talent. Selbst die mitreisenden Australier versagen kläglich!! Lustig und unterhaltsam nimmt dieser ereignisreiche Tag sein Ende.

16. Tag: Mittwoch, 26.11.2008
Für mich heißt es heute vorzeitig Abschied nehmen von der Gruppe und schließlich auch von Drifters. Ich werde um 7:30 Uhr abgeholt und zum Flughafen Nelspruit gebracht. Von dort aus führt mich meine Reise weiter über Johannesburg nach Maun in Botswana, von wo aus ich mir einige Lodges im Okavango Delta und in Livingstone (Sambia) anschauen werde. Der Truck verlässt das Camp bereits um 7 Uhr, und die Gruppe verbringt einen weiteren halben Tag im Park.

Ich freue mich nun auf die nächsten zwei Wochen in Botswana, obwohl ich jetzt schon ein klein wenig Heimweh habe …

Diese Reise kann man hier buchen.

Reisebericht Südafrika: Truck-Safari in den Krüger-Park (1)

Bloged in Allgemein, Reiseberichte, Südafrika von Jens Dienstag Januar 13, 2009

12. Tag: Samstag, 22.11.2008
Heute begleite ich Brett im Truck noch nach Johannesburg. Diese preisgünstige und äußerst empfehlenswerte Option bietet Drifters all jenen Gästen an, die auf besonders preisbewusste Art im Anschluß an die Safari “Südafrikas Küsten” nach Johannesburg gelangen wollen.

Landschaft auf dem Weg von Durban nach Johannesburg © Foto: Jens Döring - Outback Africa Erlebnisreisen

Alles in allem dauert die Fahrt neun Stunden, und so erreichen wir das Drifters Inn in Johannesburg um 17:30 Uhr. Für jene Gäste, die allerdings am selben Abend Ihren Langstreckenflug nach Hause antreten, sei der Flug von Durban nach Johannesburg natürlich wärmstens empfohlen.

Das Gästehaus Johannesburg Inn © Foto: Jens Döring - Outback Africa Erlebnisreisen

Am nächsten Tag gehe ich gleich auf die nächste Drifters Tour, die sich ohnehin meiner Meinung nach perfekt als Verlängerung für „Südafrikas Küsten“ empfiehlt: „5 Tage Krüger Park“. Das Briefing für die Tour findet schon an diesem Abend statt, also einen Tag vor der eigentlichen Abreise.

Ein großer Unterschied macht sich sofort bemerkbar: Diese Tour ist mit 17 Teilnehmern komplett ausgebucht. Man merkt schon an diesem Abend, dass sich die Gruppe nicht so schnell zusammenfinden wird, wie es bei 6 Teilnehmern der vorangegangenen Safari der Fall war.

Auch der Guide Dennis ist von einem ganz anderer Schlag als Brett. Mehr der Draufgänger und Entertainer, während Brett eher einen abwägenden und überlegten Eindruck machte, dabei aber nie unsicher wirkte.

Nach dem gemeinsamen Abendessen stößt Dennis zu uns und unterrichtet uns über die bevorstehenden fünf Tage. Da ich anschließend an einer Informationsreise in Botswana teilnehme, werde ich die Gruppe bereits am Morgen des 4. Tages verlassen. Ich höre mir aber trotzdem sehr gern den Verlauf der gesamten Reise an, auch wenn die Erschöpfung der letzten Tage immer mehr durchschlägt.

13. Tag: Sonntag, 23.11.2008
Ein unchristlich zeitiger Start steht mir heute bevor: Um 6:00 Uhr wird der Zündschlüssel des Trucks herumgedreht. Eine lange Strecke mit vielen Sehenswürdigkeiten steht auf dem Plan.

Ich komme nun in den Genuss eines Trucks neueren Baujahres. Hauptunterschied ist der Komfort-Standard: bequemere, verstellbare Sitze, die Schließfächer sind nun quer (nicht längs) angeordnet und das Front-Fenster ist nicht zu öffnen. Daher kann auch nicht mehr auf das Dach gestiegen werden. Dafür bietet sich aber allen eine bessere Sicht noch vorn. Der Einstieg ist ebenfalls bequemer, da die herunterklappbare Treppe bis fast auf den Boden reicht.

Ein Drifters Safari-Truck neueren Baujahres  © Foto: Jens Döring - Outback Africa Erlebnisreisen

Darüber hinaus sind die Sitzreihen nach hinten zu ansteigend, so dass man immer über den Kopf des Vordermanns hinwegschaut. Das verbessert die Rundumsicht. Auch ein richtiger Gefrierschrank und ein Safe sind diesmal mit an Bord.

Jedoch gibt es einen erheblichen Nachteil: die neueren Trucks bleiben leichter stecken. Das verrät mir Dennis augenzwinkernd während unseres ersten Stopps in Dullstrom.

Ich sollte an dieser Stelle erwähnen, dass der Morgen zwar wettertechnisch vielversprechend begann, dann aber ziemlich schnell dunkle Wolken den bis dahin blauen Himmel lückenlos verdeckten. Wir fahren in Richtung Krüger Nationalpark und wollen in der restaurierten Goldgräberstadt Pilgrim’s Rest unsere Mittagspause einlegen. Der mittlerweile einsetzende Starkregen lässt die Straßen zu kleinen reißenden Bächen werden. Die Busgruppen zwängen sich auf der Suche nach Trockenheit in die ohnehin schon überfüllten Restaurants. Bereits nach zehn Schritten außerhalb unseres Trucks sind wir bis auf die Knochen nass. Macht aber nichts, schließlich war das Fenster an meinem Sitz ohnehin undicht und ich war schon sozusagen „vorgeweicht“.

Als wären der Starkregen, die überfüllten Restaurants und das zunehmende Hungergefühl nicht schon schlimm genug, setzen nun auch noch Stromausfälle dem Ganzen die Krone auf. Genervt und hungrig setzen wir uns wieder in den Truck und fahren in den neueren Teil von Pilgrim’s Rest. Hier finden wir eine kleine „Pantry“, die uns trotz Energieproblemen recht schnell mit heißen Mahlzeiten versorgt.

Gestärkt und frohen Mutes setzen wir unsere Fahrt auf einer „Abkürzung“ in Richtung Bourke’s Luck Potholes fort. Die Abkürzung besteht aus einer Schlamm- und Geröllpiste und schließlich kommt, was kommen musste: An einer kleinen Steigung verschaltet sich Dennis mitten am Hang, muss anhalten und den Truck im ersten Gang wieder zum Rollen bringen – keine Chance. Mit jeder Umdrehung graben sich die Reifen tiefer in den Schlamm.

Rückwärtsrollen bringt den Effekt mit sich, dass der Truck sich zunehmend quer stellt und durch den hohen Schwerpunkt zu kippen droht. Wir müssen aussteigen und nach Geäst suchen, damit die Reifen wieder etwas Halt finden. Jeder packt mit an – trotz strömenden Regens und aufgewühlterm Schlamm bis zu den Knöcheln. Der Wunsch, endlich aus dieser misslichen Lage zu kommen, ist stärker.

Auch die Rundhölzer, die sich für solche Fälle an Bord des Trucks befinden, helfen nicht. Der Truck bewegt sich keinen Zentimeter mehr. Jedes Rückwartsrollen bringt ihn nur noch näher an die beidseitigen Erdwälle.

Nur ein Traktor kann den Truck noch aus dem Schlamassel ziehen © Foto: Jens Döring - Outback Africa Erlebnisreisen

Letzte Rettung verspricht uns ein Bauer, der in seinem Land Rover die Hände über dem Kopf zusammen schlägt. Er kennt jemanden, der jemanden kennt, der einen Traktor hat. Ob das wohl gut geht? Ob wir den jemals wieder sehen? Bange Minuten verstreichen, bis wir in der Ferne endlich das Grollen eines Traktors hören. Und siehe da: im Handumdrehen und spielend leicht wird der Truck endlich aus dieser brenzligen Situation befreit und wir können mit erheblicher Verspätung und mit Schlamm voll gesudelt die Fahrt in Richtung Potholes fortsetzen.

Ich habe inzwischen keine große Lust mehr, mir die Potholes anzuschauen. Aber als ich davor oder besser darüber stand, kommt mein Interesse plötzlich wieder zurück. Am Zusammenfluss von Treur und und Blyde River war früher eine Goldmine in Betrieb. Vom Wasser mitgeführte Geröll- und Sandmassen haben in den Felswänden bizarre Strudellöcher geschaffen, die nun täglich von zahlreichen Besuchern bestaunt werden können. Ein einmaliges Erlebnis.

Die Fels-Auswaschungen Bourke's Luck Potholes © Foto: Jens Döring - Outback Africa Erlebnisreisen

Von hier aus hat sich auch der Blyde River auf 20 Kilometer bis zu 700 Meter tief in den Felsen gegraben und ließ so den imposanten Blyde River Canyon entstehen. Nur wenige Kilometer von den Potholes entfernt, können wir den Canyon mit seinen „Rondavels“ (Felsformationen, die in ihrer Form an Rundhütten erinnern) bestaunen. Er ist nach dem Grand Canyon in den USA und dem Fish River Canyon in Namibia der drittgrößte Canyon der Welt. Leider bleibt hierfür auf Grund bekannter Ursache wenig Zeit und ich komme mir ein weiteres Mal wie ein japanischer Tourist vor.

Noch zwei Stunden Fahrt trennen uns von unserem heutigen Ziel, dem Balule Wildreservat im Lowveld am Krüger Nationalpark. Da es keinen Zaun zwischen dieser privaten Konzesssion und dem Nationalpark gibt, ist es nicht unwahrscheinlich, selbst hier die „Big Five“ zu sehen. Erst nach Einbruch der Dunkelheit erreichen wir unser Ziel. Das Drifters eigene Camp liegt auf einer Anhöhe oberhalb eines künstlich angelegten Wasserloches und mit herrlichem Ausblick auf das Reservat, das sich einem zu Füßen legt.

Der Hauptbereich mit Küche, Esstischen, Lagerfeuerplatz, Pool und öffentlicher Toilette überblickt das Wasserloch, das bei Nacht beleuchtet werden kann. Leider haben wir nicht das Glück, gleich am ersten Tag die „Big Five“ zu sehen, die sich um das Loch versammeln und uns ein Ständchen singen. Morgen ist ja auch noch ein Tag!

Einrichtung der Zelt-Chalets im Balule-Naturreservat © Foto: Jens Döring - Outback Africa Erlebnisreisen

Die Zelte sind zwar einfach aber vollkommen ausreichend ausgestattet. Der Schlafbereich ist aus Zeltstoff und besteht aus zwei Einzelbetten und zwei Kofferablagen. Im bad mit Dusche, Waschbecken und Toilette sind die unteren Mauern des Bades massiv – ab einer Höhe von 1,5 Metern bis hoch zur Decke sind die Wände mit Schilfrohren verschlagen. Begleitschutz ist notwendig, wenn wir vom Essen zum Zelt gehen möchten (es gab übrigens ein klassisches „Braii“, oder auch Barbecue genannt). Kein Zaun trennt uns von der umgebenden Wildnis.

Die Zelt-Chalets des Camps im Balule-Naturreservat © Foto: Jens Döring - Outback Africa Erlebnisreisen

In der Nacht schwitze ich wegen meines viel zu dicken Schlafsacks, aus dem ich schnell wieder herauskrieche und ihn lediglich als Decke benutze. Die Gefahr von Moskitostichen nehme ich in Kauf. Dafür habe ich zumindest nicht mehr das Gefühl, ersticken zu müssen. Das Malarone muss ja auch mal für was gut sein.

Fortsetzung hier.

Diese Reise kann man hier buchen.

Zambian Airways stellt Flugbetrieb ein

Bloged in Allgemein, Sambia von Marco Montag Januar 12, 2009

Die sambische Fluggesellschaft Zambian Airways hat am 10. Januar 2009 ihren gesamten Flugbetrieb mit sofortiger Wirkung eingestellt. Das berichten uns mehrere Partnerfirmen aus dem südlichen Afrika. Auf der Homepage der Airline war zunächst noch keine Nachricht zu finden, allerdings waren sämtliche Flüge mit „Sold out“ = „ausverkauft“ markiert. Bereits Ende vergangener Woche gab es Gerüchte, das Zambian Airways das Streckennetz weiter ausdünnt und zum Beispiel die für Touristen interessante Verbindung zwischen Johannesburg und Livingstone an den Victoria-Fällen streicht. Im Oktober hatte die Fluggesellschaft die Strecke Lusaka-Mfuwe kurzfristig aus dem Programm nehmen und die Anzahl der Flüge zwischen Livingstone und Johannesburg reduzieren müssen.

Laut einer Erklärung der Airline, die an einer Anschlagtafel am Internationalen Flughafen der Hauptstadt Lusaka zu lesen war, sind die enormen Preiserhöhungen für Flugbenzin in den vergangenen anderthalb Jahren der Hauptgrund für die vorläufige Einstellung des Flugbetriebs. Eine Restrukturierung des Unternehmens sei unumgänglich. Der Preis für Flugbenzin soll sich verdoppelt haben, außerdem soll er in Sambia deutlich höher als in anderen Ländern liegen.

Die private Zambian Airways hatte sich zur führenden Fluggesellschaft des Landes entwickelt, nachdem die staatliche Zambia Airways 1994 pleitegegangen war. Seither haben sich eine Reihe kleinerer Fluggesellschaften gegründet, die für Touristen wichtigste unter ihnen ist Proflight. Doch die nun gescheiterte Zambian Airways war die einzige Gesellschaft mit einem internationalen Streckennetz. Sie flog zum Beispiel zweimal täglich die Strecke Lusaka-Johannesburg, außerdem nach Dar es Salaam und zu anderen Zielen in afrikanischen Nachbarländern.

Südafrika: Weg zum Big Tree ist versperrt

Bloged in Allgemein, Südafrika von Marco Donnerstag Januar 8, 2009

Der berühmte Big Tree, ein gewaltiger Gelbholzbaum im Tsitsikamma Nationalpark an der Garden Route, ist derzeit nicht zugänglich. Darüber informiert die südafrikanische Nationalparkverwaltung Sanparks. Grund sind umfangreiche Arbeiten an der Fernstraße N2, wodurch alle Zufahrten zu dem Naturdenkmal versperrt werden. Die Sperrung soll voraussichtlich über das gesamte Jahr 2009 hinweg andauern. Der Big Tree mit einer Höhe von über 36 Metern und einem Stammumfang von neun Metern gilt als Attraktion für Besucher des Nationalparks.

Als Alternative bietet sich der Besuch eines anderen Big Tree bei Bloukrans an. Er steht im Rugbos Forest am Weg zum Khoi San Village. In Rugbos sind einige reizvolle Wanderwege angelegt, auf denen man einen der letzten ursprünglichen Wälder des Landes erkunden kann.

Svenja und die Mütze

Bloged in Allgemein von Svenja Montag Januar 5, 2009

Svenja mit Mütze

Hier bin ich also mit meiner neuen Mütze in voller Pracht. Auf Eure Meinung und modischen Verbesserungsvorschläge bin ich schon gespannt. Einfach unten als Kommentar eingeben:

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