Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen

Tages-Archive: 18. Dezember 2008

In Südafrika sind keine touristischen Gebiete von den aktuellen Choleraausbrüchen betroffen. Darauf weist das südafrikanische Fremdenverkehrsamt in Frankfurt hin. Für Reisende mit Ziel Südafrika bietet South African Tourism eine kostenfreie Hotline Nummer an. Unter der Telefonnummer 0800/118 91 18 beraten Mitarbeiter des Call-Centers gezielt Touristen zu ihrer Reiseroute und geben Informationen zur aktuellen Situation.

Die Grenzregion Vhembe im Nordwesten Südafrikas wurde vorsorglich zum Notstandsgebiet erklärt, um einer Verbreitung der Erkrankung in andere Provinzen des Landes vorzubeugen, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Cholera war Mitte Oktober 2008 in Simbabwe ausgebrochen. Aufgrund des Kollapses des dortigen Gesundheitswesens und des öffentlichen Dienstes suchten immer mehr Simbabwer nach Hilfe in Südafrika. Vor allem die Grenzstädte Musina und Madimbo seien von dem Flüchtlingsstrom betroffen. Entgegen anderweitigen Berichten habe sich die Krankheit in Südafrika nicht weiter ausgebreitet und konzentriert sich auf das Grenzgebiet in der Limpopo-Provinz.

Es wird empfohlen, momentan Reisen in die Region Vhembe zu unterlassen. Diese Gegend im Norden Limpopos liegt aber nicht auf den üblichen, touristisch interessanten Routen. Sollten Reisen nach Vhembe unerlässlich sein, rät die Regierung Südafrikas nur gechlortes Wasser zu trinken, saubere Sanitäranlagen zu benutzen und keine von Straßenhändlern zugebereiteten Speisen zu essen. Häufiges Händewaschen kann Cholera-Bakterien abtöten. Eine Erkrankung kann mit Antibiotika geheilt werden. Vorsorglich können Reisende in diese Region sich impfen lassen. In Simbabwe fehlten solche Medikamente sowie sauberes Trinkwasser. Südafrika verfüge dagegen über ein erstklassiges Gesundheitswesen und ein funktionierendes Krisenmanagement. Soweit die Mitteilung von South African Tourism.

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