Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen
Noch ein paar Jahre zuvor wollte in Europa niemand glauben, daß es in Afrika einen schneebedeckten Berg geben kann. Doch eine Reihe von Forschungsreisenden lieferten die Beweise. Der erste, der den höchsten Gipfel des Kilimandscharos erreichte, war am 6. Oktober 1889 ein Deutscher: Hans Meyer, Sproß einer berühmten Verlegerfamilie aus Leipzig. Sein Großvater hatte das Bibliografische Institut gegründet, in dem auch „Meyers Großes Konversationslexikon“ erschien. Der Enkel übernahm den Verlag, seine Leidenschaft galt allerdings Forschungsreisen nach Afrika. Der Kilimandscharo gehörte damals zu Deutsch Ostafrika. So taufte Meyer den „höchsten Punkt afrikanischer und deutscher Erde“ in „Kaiser-Wilhelm-Spitze“.
Zum 150. Geburtstag des berühmten Sohnes der Stadt ist in Leipzig eine Sonderausstellung mit dem Titel „Meyers Universum“ zu sehen. Sie zeigt den Geografen und Hochschullehrer, Mäzen, Verleger und Kolonialpolitiker. Der Kilimandscharo-Besteigung ist ein eigener Ausstellungsteil gewidmet.
Meyers Universum | eine Sonderaustellung des Leibniz-Instituts für Länderkunde in Zusammenarbeit mit dem Naturkundemuseum | 11. November 2008 bis 1. März 2009 | Naturkundemuseum Leipzig
Er war ja auch immerhin 37 Jahre in Leipzig. Ich denke, die Stadt hat ihm einiges zu verdanken! http://www.derwesten.de/nachrichten/kultur/2008/11/10/news-89786439/detail.html Da liest man’s… schade nur, dass der Kibo in Tansania ist!
Warum ist es so schlimm, daß der Kibo (Hauptgipfel des Kili) im heutigen Tansania liegt?