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Die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) hilft Menschen in Sambia, an preiswertes und sauberes Trinkwasser zu kommen. Das berichtet die deutsche Entwicklungshilfe-Organisation in einer Pressemitteilung.
Gute Wasserqualität zu sozial verträglichen Preisen und eine langfristig gesicherte Versorgung. Von der Verwirklichung dieses Milleniumsziels seien viele Länder noch weit entfernt. In Sambia könnten sich bereits 150.000 Menschen an Wasserkiosken mit dem wertvollen Gut versorgen.
Wer in einem afrikanischen Slum lebt, muss sein Wasser oftmals teuer bei nicht-öffentlichen Versorgern einkaufen. Oft ist das Wasser verschmutzt – die Ursache für viele Krankheiten. Doch Hausanschlüsse können sich die meisten Bewohner nicht leisten.
In Sambia gibt es eine Alternative: Die GTZ habe im Auftrag des Bundesentwicklungsministeriums gemeinsam mit öffentlichen Versorgern in städtischen Armutsgebieten Wasserkioske aufgebaut. Das Wasser dort sei sauber und preiswert. Die Verkaufsstellen sind an die zentrale städtische Wasserversorgung angeschlossen, Kunden zapfen direkt aus dem Hahn, erklärt die GTZ. 20 Liter kosten demnach umgerechnet einen Eurocent. Eine Familie gebe monatlich etwa 35 Eurocent für Wasser aus. Früher seien es 1,80 Euro gewesen, und das bei schlechter Qualität und oftmals weiten Wegen.
Möglich sei dieses Angebot durch die Arbeit von Regulierungsbehörden. Viele Partnerländer der deutschen Entwicklungszusammenarbeit haben eine solche Institution gegründet. Das große Manko sei jedoch, dass der Aufbau eines soliden Regulierungsrahmens und der notwendigen Kapazitäten vielerorts vernachlässigt wird.
Festgelegte Wasserpreise und laufende Qualitätskontrollen reichten nämlich nicht aus, um langfristig möglichst vielen Menschen den Zugang zu sauberem Wasser zu sichern. Die Rahmenbedingungen müssten ebenfalls stimmen. Die GTZ unterstütze die Regulierungsbehörden deshalb zum Beispiel beim Aufbau von Informationssystemen, um die Versorgungslage der Bevölkerung zu dokumentieren. Nur auf dieser Basis sei eine Planung möglich. Wasserkioske soll es bald auch in anderen Ländern geben. Tansania und Kenia würden dem Konzept bereits folgen.
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