Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen
Das ”Tafel Lager” der Namibia Breweries Ltd aus Windhoek ist in Nürnberg als bestes mildes Bier der Welt mit der Goldmedaille des European Beer Star Awards 2008 ausgezeichnet worden. Die namibische Bauerei, die traditionell nach dem Deutschen Reinheitsgebot arbeitet, freut sich damit über eine weitere internationale Auszeichnung.

Der European Beer Star Award wurde in 42 verschiedenen Kategorien vergeben – vom deutschen Kellerbier über das böhmische Pilsner bis hin zum englischen Ale. Das geht aus einer Pressemitteilung der Veranstalter hervor. Bewertet wurden demnach auch exotische Biere wie Honig- oder Gewürz- und Kräuterbiere. In jeder Kategorie wurden eine Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille verliehen, mit denen sich die Biere nun schmücken dürfen.
„Bier ist rund um den Globus beliebt und hat damit auch etwas Völkerverbindendes. Die Biere sind so vielfältig und faszinierend wie die Kulturen der Länder, aus denen sie kommen. Fast symbolisch ist es daher auch, dass in diesem Jahr erstmals Biere aus allen fünf Kontinenten teilgenommen haben!“, freut sich Dr. Werner Gloßner, Hauptgeschäftsführer des Verbandes Private Brauereien Bayern. Insgesamt 688 Bierspezialitäten aus 32 Ländern waren in diesem Jahr eingereicht worden – ein Teilnahmerekord und eine Steigerung gegenüber dem letzten Jahr um 20%. Im Oktober hatte eine internationale, 65-köpfige Jury die Biere in einer anonymisierten Blindverkostung bewertet.

Bei einigen unserer Partner Sambia heißt sie “Green Season”, bei anderen “Emerald Season”. Gemeint ist die Zeit von etwa Dezember bis März, wenn das Land durch die Regenfälle frisch und grün ist, die Luft klar, die Tage lang und warm, das Großwild eher verstreut, aber die Vögel in großer Zahl und mit ihrem schönsten Brut-Gefieder überall wunderbar zu beobachten sind.
Im South Luangwa Nationalpark sind dann neben den vielen einheimischen Vögeln noch 47 Zugvogelarten da. Es ist die Zeit der Fülle, der Farben – und der Ruhe, denn es ist Nebensaison, und es sind kaum andere Besucher da. Eine schöne Zeit, den sambischen Busch zu besuchen, und eine günstige dazu, denn die Unterkunftspreise sind dann traditionell niedrig. Wie wäre es also mit einem Besuch in der “smaragdgrüne Saison”?

Kafunta bietet in dieser Zeit privat geführte Vogel-Safaris an. Der spezialisierte Vogelkundler Josephat Msoni hat ein unerschöpfliches Wissen über die Vogelwelt im South Luangwa Nationalpark und ist ein exzellenter Guide. Um seltene Vogelarten mit viel Zeit und Ruhe zu beobachten, nimmt Josephat nur sehr kleine Gruppen in die entlegenen Gebiete des Parks mit.
Josephat kennt die Gegend um Kafunta seit zehn Jahren, also seit der Eröffnung der Kafunta River Lodge. Daher ist er nicht nur ein ausgezeichneter Vogelkundler, sondern kennt sich auch mit allen anderen großen und kleinen Lebewesen in der Wildnis aus.
Durch seine sympathische Art und seinen Charme fasziniert er seine Zuhörer nicht nur draußen in der Wildnis, sondern auch am Abend in der Lodge, wenn er seine spannenden Geschichten vom Leben im Busch erzählt.
Mehr Informationen zur Kafunta River Lodge und den Spezial-Safaris für Vogelkundler – hier klicken.
Noch ein paar Jahre zuvor wollte in Europa niemand glauben, daß es in Afrika einen schneebedeckten Berg geben kann. Doch eine Reihe von Forschungsreisenden lieferten die Beweise. Der erste, der den höchsten Gipfel des Kilimandscharos erreichte, war am 6. Oktober 1889 ein Deutscher: Hans Meyer, Sproß einer berühmten Verlegerfamilie aus Leipzig. Sein Großvater hatte das Bibliografische Institut gegründet, in dem auch „Meyers Großes Konversationslexikon“ erschien. Der Enkel übernahm den Verlag, seine Leidenschaft galt allerdings Forschungsreisen nach Afrika. Der Kilimandscharo gehörte damals zu Deutsch Ostafrika. So taufte Meyer den „höchsten Punkt afrikanischer und deutscher Erde“ in „Kaiser-Wilhelm-Spitze“.
Zum 150. Geburtstag des berühmten Sohnes der Stadt ist in Leipzig eine Sonderausstellung mit dem Titel „Meyers Universum“ zu sehen. Sie zeigt den Geografen und Hochschullehrer, Mäzen, Verleger und Kolonialpolitiker. Der Kilimandscharo-Besteigung ist ein eigener Ausstellungsteil gewidmet.
Meyers Universum | eine Sonderaustellung des Leibniz-Instituts für Länderkunde in Zusammenarbeit mit dem Naturkundemuseum | 11. November 2008 bis 1. März 2009 | Naturkundemuseum Leipzig
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