Goldmedaille für Tafel Lager Bier aus Namibia

Bloged in Allgemein, Namibia von Marco Mittwoch November 26, 2008

Das ”Tafel Lager” der Namibia Breweries Ltd aus Windhoek ist in Nürnberg als bestes mildes Bier der Welt mit der Goldmedaille des European Beer Star Awards 2008 ausgezeichnet worden. Die namibische Bauerei, die traditionell nach dem Deutschen Reinheitsgebot arbeitet, freut sich damit über eine weitere internationale Auszeichnung.

Tafel Lager Bier © Namibia Breweries Ltd.

Der European Beer Star Award wurde in 42 verschiedenen Kategorien vergeben – vom deutschen Kellerbier über das böhmische Pilsner bis hin zum englischen Ale. Das geht aus einer Pressemitteilung der Veranstalter hervor. Bewertet wurden demnach auch exotische Biere wie Honig- oder Gewürz- und Kräuterbiere. In jeder Kategorie wurden eine Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille verliehen, mit denen sich die Biere nun schmücken dürfen.

„Bier ist rund um den Globus beliebt und hat damit auch etwas Völkerverbindendes. Die Biere sind so vielfältig und faszinierend wie die Kulturen der Länder, aus denen sie kommen. Fast symbolisch ist es daher auch, dass in diesem Jahr erstmals Biere aus allen fünf Kontinenten teilgenommen haben!“, freut sich Dr. Werner Gloßner, Hauptgeschäftsführer des Verbandes Private Brauereien Bayern. Insgesamt 688 Bierspezialitäten aus 32 Ländern waren in diesem Jahr eingereicht worden – ein Teilnahmerekord und eine Steigerung gegenüber dem letzten Jahr um 20%. Im Oktober hatte eine internationale, 65-köpfige Jury die Biere in einer anonymisierten Blindverkostung bewertet.

Zambia: Bunte Vogelwelt lockt in South Luangwa Nationalpark

Bloged in Allgemein, Safari, Sambia von Marco Montag November 17, 2008

Kronenkraniche im South Luangwa Nationapark (Sambia)

Bei einigen unserer Partner Sambia heißt sie “Green Season”, bei anderen “Emerald Season”. Gemeint ist die Zeit von etwa Dezember bis März, wenn das Land durch die Regenfälle frisch und grün ist, die Luft klar, die Tage lang und warm, das Großwild eher verstreut, aber die Vögel in großer Zahl und mit ihrem schönsten Brut-Gefieder überall wunderbar zu beobachten sind.
Im South Luangwa Nationalpark sind dann neben den vielen einheimischen Vögeln noch 47 Zugvogelarten da. Es ist die Zeit der Fülle, der Farben – und der Ruhe, denn es ist Nebensaison, und es sind kaum andere Besucher da. Eine schöne Zeit, den sambischen Busch zu besuchen, und eine günstige dazu, denn die Unterkunftspreise sind dann traditionell niedrig. Wie wäre es also mit einem Besuch in der “smaragdgrüne Saison”?

Guide Josephat (links) weiß unwahrscheinlich viel über die Natur und speziell die Vogelwelt im Luangwa-Tal und kann dazu noch seine Gäste prima unterhalten.

Kafunta bietet in dieser Zeit privat geführte Vogel-Safaris an. Der spezialisierte Vogelkundler Josephat Msoni hat ein unerschöpfliches Wissen über die Vogelwelt im South Luangwa Nationalpark und ist ein exzellenter Guide. Um seltene Vogelarten mit viel Zeit und Ruhe zu beobachten, nimmt Josephat nur sehr kleine Gruppen in die entlegenen Gebiete des Parks mit.
Josephat kennt die Gegend um Kafunta seit zehn Jahren, also seit der Eröffnung der Kafunta River Lodge. Daher ist er nicht nur ein ausgezeichneter Vogelkundler, sondern kennt sich auch mit allen anderen großen und kleinen Lebewesen in der Wildnis aus.
Durch seine sympathische Art und seinen Charme fasziniert er seine Zuhörer nicht nur draußen in der Wildnis, sondern auch am Abend in der Lodge, wenn er seine spannenden Geschichten vom Leben im Busch erzählt.

Mehr Informationen zur Kafunta River Lodge und den Spezial-Safaris für Vogelkundler – hier klicken.

Meyers Universum: Von Leipzig auf den Kilimandscharo

Bloged in Allgemein von Marco Donnerstag November 13, 2008

Noch ein paar Jahre zuvor wollte in Europa niemand glauben, daß es in Afrika einen schneebedeckten Berg geben kann. Doch eine Reihe von Forschungsreisenden lieferten die Beweise. Der erste, der den höchsten Gipfel des Kilimandscharos erreichte, war am 6. Oktober 1889 ein Deutscher: Hans Meyer, Sproß einer berühmten Verlegerfamilie aus Leipzig. Sein Großvater hatte das Bibliografische Institut gegründet, in dem auch „Meyers Großes Konversationslexikon“ erschien. Der Enkel übernahm den Verlag, seine Leidenschaft galt allerdings Forschungsreisen nach Afrika. Der Kilimandscharo gehörte damals zu Deutsch Ostafrika. So taufte Meyer den „höchsten Punkt afrikanischer und deutscher Erde“ in „Kaiser-Wilhelm-Spitze“.

Zum 150. Geburtstag des berühmten Sohnes der Stadt ist in Leipzig eine Sonderausstellung mit dem Titel „Meyers Universum“ zu sehen. Sie zeigt den Geografen und Hochschullehrer, Mäzen, Verleger und Kolonialpolitiker. Der Kilimandscharo-Besteigung ist ein eigener Ausstellungsteil gewidmet.

Meyers Universum | eine Sonderaustellung des Leibniz-Instituts für Länderkunde in Zusammenarbeit mit dem Naturkundemuseum | 11. November 2008 bis 1. März 2009 | Naturkundemuseum Leipzig

Flughafen Frankfurt: Air Namibia zieht (sich) um

Bloged in Allgemein, Namibia von Marco Freitag November 7, 2008

Ab 1. Dezember 2008 findet der Check-In für Air Namibia am Flughafen Frankfurt im Terminal 2 statt. Die Air Namibia Schalter befinden sich dann in Halle D, Nummern 880 bis 889. Das geht aus einer Mitteilung der namibischen Fluggesellschaft hervor. Wie gewohnt öffnen die Schalter drei Stunden vor Abflug. Den Passagieren der Business Class wird auch im Terminal 2 eine komfortable Lounge zur Verfügung stehen. Wer mit dem Zug (Rail&Fly) nach Frankfurt anreist, gelangt auf zwei Wegen zum Terminal 2: Entweder mit dem Bus-Pendelverkehr, der im Zehn-Minuten-Takt fährt und etwa fünf Minuten Fahrzeit benötigt und direkt gegenüber der Air Namibia Schalter hält oder mit dem Sky Line Transferzug zwischen Terminal 1 und Terminal 2. Um die Anreise noch komfortabler zu gestalten, plant Air Namibia in naher Zukunft einen zusätzlichen, eigenen Check-In Schalter im Ankunftsbereich des Fernbahnhofs. Dann sollen Rail & Fly Gäste die Möglichkeit haben, ihr Gepäck bereits dort aufzugeben.

Mit dem Umzug ins Terminal 2 werden sich auch die Mitarbeiter der Fluggesellschaft umziehen. Ab 1. Dezember wird Air Namibia ihre Gäste mit eigenem Personal und in neuem Outfit begrüßen.

Ethiopian Airlines verbucht Rekordgewinn

Bloged in Allgemein von Marco Mittwoch November 5, 2008

Während andere Airlines auf die momentane Luftfahrtkrise mit Einsparungen und Streckenstreichungen reagieren, hat Ethiopian Airlines im Finanzjahr 2007/2008 das beste Ergebnis seit Gründung im Jahre 1946 erzielt. Das berichtet das Frankfurter Büro der äthiopischen Fluggesellschaft. 9,2 Milliarden Äthiopische Birr, umgerechnet etwa 763 Millionen Euro, gehen demnach als Betriebsertrag aus dem soeben vorgelegten Jahresbericht hervor. Das sei ein Plus von 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahresergebnis. Mit einem Nettogewinn von 42 Millionen Euro habe die Fluggesellschaft einen weiteren Meilenstein in über 60 Jahren Erfolgsgeschichte legen können. Von Juli 2007 bis Juni 2008 reisten 2,5 Millionen Fluggäste mit Ethiopian Airlines, das seien etwa 20 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Ethiopian Airlines bietet ab Frankfurt interessante Verbindungen nicht nur nach Äthiopien, sondern unter anderem auch nach Tansania, Uganda, Malawi und Sambia an. Die Passagiere steigen in einem modernen neuen Terminal am Flughafen Addis Abeba um. Im vergangenen Jahr hat Ethiopian Code-Share-Abkommen mit Lufthansa, Gulf Air, Air One und Brussels Airlines geschlossen. Die nach eigenen angaben „aufstrebendste Airline Afrikas“ will demnächst die erste Fluggesellschaft sein, die das neue Boeing-Flugzeug Dreamliner B-787 in Afrika, dem Mittleren Osten sowie Europa einsetzt.

Sambia: Sauberes Wasser vom Kiosk

Bloged in Allgemein, Sambia von Marco Dienstag November 4, 2008

Die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) hilft Menschen in Sambia, an preiswertes und sauberes Trinkwasser zu kommen. Das berichtet die deutsche Entwicklungshilfe-Organisation in einer Pressemitteilung.
Gute Wasserqualität zu sozial verträglichen Preisen und eine langfristig gesicherte Versorgung. Von der Verwirklichung dieses Milleniumsziels seien viele Länder noch weit entfernt. In Sambia könnten sich bereits 150.000 Menschen an Wasserkiosken mit dem wertvollen Gut versorgen.

Wer in einem afrikanischen Slum lebt, muss sein Wasser oftmals teuer bei nicht-öffentlichen Versorgern einkaufen. Oft ist das Wasser verschmutzt – die Ursache für viele Krankheiten. Doch Hausanschlüsse können sich die meisten Bewohner nicht leisten.

In Sambia gibt es eine Alternative: Die GTZ habe im Auftrag des Bundesentwicklungsministeriums gemeinsam mit öffentlichen Versorgern in städtischen Armutsgebieten Wasserkioske aufgebaut. Das Wasser dort sei sauber und preiswert. Die Verkaufsstellen sind an die zentrale städtische Wasserversorgung angeschlossen, Kunden zapfen direkt aus dem Hahn, erklärt die GTZ. 20 Liter kosten demnach umgerechnet einen Eurocent. Eine Familie gebe monatlich etwa 35 Eurocent für Wasser aus. Früher seien es 1,80 Euro gewesen, und das bei schlechter Qualität und oftmals weiten Wegen.

Möglich sei dieses Angebot durch die Arbeit von Regulierungsbehörden. Viele Partnerländer der deutschen Entwicklungszusammenarbeit haben eine solche Institution gegründet. Das große Manko sei jedoch, dass der Aufbau eines soliden Regulierungsrahmens und der notwendigen Kapazitäten vielerorts vernachlässigt wird.
Festgelegte Wasserpreise und laufende Qualitätskontrollen reichten nämlich nicht aus, um langfristig möglichst vielen Menschen den Zugang zu sauberem Wasser zu sichern. Die Rahmenbedingungen müssten ebenfalls stimmen. Die GTZ unterstütze die Regulierungsbehörden deshalb zum Beispiel beim Aufbau von Informationssystemen, um die Versorgungslage der Bevölkerung zu dokumentieren. Nur auf dieser Basis sei eine Planung möglich. Wasserkioske soll es bald auch in anderen Ländern geben. Tansania und Kenia würden dem Konzept bereits folgen.

Safarifirma CC Africa heißt nun &Beyond

Bloged in Allgemein, Botswana, Safari von Marco Montag November 3, 2008

CC Africa, bekannt für luxuriöse Safaris im südlichen und östlichen Afrika, hat seinen Namen geändert und firmiert seit Ende Oktober 2008 unter &Beyond. Der neue Name soll besser beschreiben, wo das Unternehmen überall tätig ist. Schon seit einiger Zeit bot CC Africa auch Unterkünfte in Indien an, wozu der auf Afrika bezogene Firmennamen nicht mehr paßte. In Zukunft will &Beyond auch in Mittel- und Südamerika expandieren, kündigt Paul Bauer an, der Direktor für Produkte und Verkauf Afrika. Auch im Heimatkontinent hat die Firma Expansionspläne. Gerade wurden in Botswana die neuen Lodges Xudum und Xaranna eröffnet. Geplant sind auch neue Luxus-Lodges im nördlichen Kenia und im südlichen Tansania.

Alle Afrika-Produkte von &Beyond (früher CC Africa) sind in Deutschland wie gewohnt bei Outback Africa Erlebnisreisen buchbar. Beispiel: Die Safari „Botswana Explorer“, die in unserem Katalog „Komfortable Zeltsafari“ heißt.

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