Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen
Die Nata Lodge in der Nähe der großen Salzpfannen in Botswana ist Ende September durch einen Brand völlig zerstört worden. Ursache war eines der großen Busch-Feuer, die in dieser Trockenzeit in Botswana besonders intensiv waren. Es gibt bereits Pläne für den Wiederaufbau, allerdings ist noch nicht abzusehen, wann die Lodge neu eröffnet wird.
Die Nata Lodge war bislang eine Station auf der Reise „Von Kapstadt zu den Victoria-Fällen – etwas bequemer“. Inzwischen konnte die Safarifirma ein Ausweichquartier finden. Die Gruppe mit dem Reisetermin 24.09.-14.10.2008 übernachtete in Elephant Sands, für den Reisetermin 21.12.2008-20.01.2009 ist die Lodge Planet Baobab gebucht. Die einzige Auswirkung auf das Safariprogramm ist, daß die Reisenden nicht mehr bis zum Sonnenuntergang im Nata Sanctuary bleiben. Das Schutzgebiet ist weiterhin Teil des Reiseprogramms, nur können die Gäste nicht mehr die Sonne über den Makgadikgadi-Salzpfannen untergehen sehen. Denn sowohl nach Elephant Sands als auch nach Planet Baobab ist es von Nata aus noch ein ganzes Stück zu fahren.
Die Camping-Variante der Reise „Von Kapstadt zu den Victoria-Fällen“ ist nicht betroffen, hier kann weiterhin beim Nata Sanctuary gezeltet werden.

Die sambische Fluggesellschaft Zambian Airways muß Flugstrecken einstellen und die Frequenz der Flüge auf anderen Strecken reduzieren. So werden die Flüge zwischen der Hauptstadt Lusaka und Mfuwe im Osten des Landes gestrichen. Der letzte Flug auf dieser Strecke soll am 25.10.2008 stattfinden. Die bislang täglich bediente Strecke zwischen Johannesburg und Livingstone soll mit Wirkung vom 26.10.2008 auf fünf Verbindungen pro Woche reduziert werden. Künftig wird Zambian Airways diese Strecke dienstags und donnerstags nicht mehr fliegen. Alle bereits bezahlten und ausgestellten Tickets sollen erstattet werden.
Das kündigt die Fluggesellschaft in einer Pressemitteilung an. Als Begründung wird der Kostendruck durch die in Sambia ungewöhnlich hohen Kosten für Flugbenzin angeführt. Diese lägen beinahe doppelt so hoch wie in Nachbarländern wie Tansania oder Südafrika. Die einzige mögliche Reaktion darauf sei Rationalisierung und Konsolidierung. Sowohl die Strecke nach Mfuwe, das als Tor zum South Luangwa Nationalpark gilt, als auch zwischen Johannesburg und Livingstone an den Victoria-Fällen waren wichtig für den aufstrebenden Tourismus.
Hier der Wortlaut der Presserklärung von Zambian Airways:
„MEDIA RELEASE.
12 October 2008.
Zambian Airways has adopted two key words as it faces the challenges of the current global aviation scenario. These two words are “rationalization” and “consolidation” – and the good news is that new investors and existing shareholders have accepted the Zambian Airways approach to the challenge. Our bankers and shareholders have recently joined forces to provide support to Zambian Airways at this time by strengthening our balance sheet.
The current fuel prices in Zambia, which have continued to go up when the global trend is headed down, are unrealistic. In June 2008 the price of Jet A1 increased by a massive 50% in Zambia. Since that date, the global price of fuel has decreased by as much as 40% and yet our suppliers of aviation fuel in Zambia reacted to the global decline by adding a further increase to the cost of aviation fuel. Petrol and diesel prices have recently dropped in Zambia, but not the cost of aviation fuel. The current price of aviation fuel in Zambia is almost 100% higher when compared to other countries in the region such as Tanzania, Zimbabwe and South Africa.
Mutembo Nchito, CEO of Zambian Airways, said that it is out of the question to increase air fares by these percentages and, as a result, the airline is constantly reviewing all opportunities to cut costs. One result of this process will be the airline’s suspension of operations on the domestic route between Lusaka and Mfuwe in order to concentrate efforts on profitable routes. The last flights to and from Mfuwe will be on Saturday 25 October 2008. All passengers with valid tickets after this date will be given a full refund on air fares and taxes.
Whilst Mfuwe is a key airport for the tourism industry in Zambia, it is also one airport that has constant fuel shortages and this has resulted in Zambian Airways being forced on numerous flights to carry fewer passengers to Mfuwe to compensate for greater fuel uplifts from Lusaka.
Flights on all other Zambian Airways domestic routes will be maintained, but some schedules will be changed in order to better suit customer requirements.
The Boeing 737 regional services will also see some rationalization with the reduction of frequencies on some routes. There will be no change to the Lusaka/Johannesburg route. Flights between Johannesburg and Livingstone will be reduced from daily flights to 5 per week effective Sunday 26 October. The two days to be cancelled are Tuesday and Thursday. However, if demand on these two days in late October and November is sufficient, Zambian Airways will still operate on these days as supplementary services.
Mr Nchito expressed his confidence that the rationalization and consolidation exercise would enable Zambian Airways to continue contributing to the growth of aviation in Zambia and the region during these very difficult economic times for the global aviation industry. He further said that these steps would protect Zambian Airways two most important assets – our staff and our passengers.”

Manchmal, wenn am Tag ich träume,
seh’ ich die Savannenbäume
und ich höre den Schakal,
der mir nachts die Ruhe stahl,
weiß noch, wie der Löwe grollte,
als ich endlich schlafen wollte.
Habe dann die ganze Nacht
wach im Hüttencamp verbracht.
Aus dem Lager unter Sternen
konnte man sich nicht entfernen,
denn die Nacht ist dort gefährlich.
Mein Respekt war groß, ganz ehrlich!
Und die vielen Krokodile
hatten Beute stets zum Ziele,
denn im schlammbeladnen Fluss
lauerte ihr Todeskuss.
Dann, im Schein des Lagerfeuers,
Augen eines Ungeheuers.
Leise schlich dort die Hyäne
und sie zeigte ihre Zähne.
Schnell verschwand sie in die Nacht
und sie klang, als ob sie lacht.
Es gab viele Tiergeräusche,
und sofern ich mich nicht täusche,
war sogar der Todesschrei
eines Beutetiers dabei.
Und des Mondes Nachtgesicht
wich der Sonne Morgenlicht,
doch des Lagerfeuers Glut
wärmte noch die Hände gut.
Vor mir, auf der großen Lichtung,
mit dem Blick in meine Richtung,
standen junge Streifengnus,
Zebras, Kudus, Marabus,
und zwei Paviane liefen
durch die Büsche, die noch schliefen.
Vor mir war das schönste Bildnis
einer unberührten Wildnis.
Und ich staunte und ich sah
in das Herz von Afrika.
Alfons Pillach
(geschrieben im September 2008)
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