Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen
Der Wasserstand des Sambesi ist in den vergangenen Tagen und Wochen dramatisch zurückgegangen. Um die Wasserfälle vom Aussichtspunkt auf der sambischen Seite zu sehen, wird jetzt im August kein Regenschutz mehr benötigt. Der von Sambia aus sichtbare Teil der Wasserfälle – hier blickt man seitlich in die steile Schlucht – wird bald weitgehend trocken sein. Besuchern sollte bewußt sein, daß sie von der sambischen Seite aus von September bis etwa zum Jahresende nur blanke Felsen sehen können. Wer Livingstone in Sambia besucht und auch in der zweiten Jahreshälfte die Victoria-Fälle eindrucksvoll erleben will, hat zwei Möglichkeiten: Ein Tagesausflug nach Simbabwe oder ein Rundflug im Helikopter oder Ultraleichtflugzeug.

Die Victoria-Fälle aus der Luft bei hohem Wasserstand in der ersten Jahreshälfte. Hier denen sich die Wasserfälle über die ganze Breite von gut 1,6 Kilometern aus und reichen bis ans Ende der Felskante auf sambischer Seite (im Bild rechts). Wenn der Wasserstand des Sambesi in der zweiten Hälfte des Jahres immer mehr sinkt, fallen die Felsen im rechten Teil des Bildes trocken. Auf der simbabwischen Seite der Fälle steht man das ganze Jahr über einer Wasserwand gegenüber. Diese kann man vom Boden aus bei niedrigerem Wasserstand besser bewundern als bei extrem großen Wassermengen – dann ist oft nur Gischt zu sehen und der Besucher ist sofort naß bis auf die Haut.
Wenn der Wasserstand des Sambesi sinkt, schrumpft die Breite der Fälle (maximal 1,6 Kilometer) um mehrere 100 Meter zusammen. Übrig bleibt auch bei niedrigem Pegelstand immer noch eine beeindruckende Wasserwand, die man dann aber nur von den Aussichtspunkten in Simbabwe aus, wo man ihr direkt gegenüber steht, gut sehen kann. Mit einem Anstieg des Sambesi und der erneuten Ausdehnung der Fälle ist einige Zeit nach beginn der Regenzeit, also zumeist Ende Januar/Anfang Februar, zu rechnen.

Das Bild der Victoria-Fälle von den Aussichtspunkten in Sambia aus betrachtet, ändert sich im Verlauf des Jahres stark. Links die Fälle im Mai, rechts im September.
Sambia trauert um seinen langjährigen Präsidenten Dr. Levy Patrick Mwanawasa. Im Zuge der Trauerfeierlichkeiten ist auch mit Unterbrechungen des Linienflugverkehrs zu rechnen. Der internationale Flughafen von Lusaka soll vom 1. bis 4. September 2008 jeweils zwischen 6 und 22 Uhr zeitweise geschlossen werden, um die eintreffenden und abreisenden Regierungsvertreter und Staatsoberhäupter abzufertigen.
Am Tag der Beisetzung, dem 3. September, sollen als Ausdruck des Respekts für den Verstorbenen Präsidenten in Livingstone keine Aktivitäten für Touristen stattfinden. Somit sind an diesem Tag auf der sambischen Seite der Victoria-Fälle keine Wildwasserfahrten, Boots-Ausflüge, Pirschfahrten und Rundflüge möglich.
Mwanawasa absolvierte seine zweite Amtszeit als Präsident Sambias. Außerdem war er Vorsitzender der südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft SADC und für seine kritische Haltung gegenüber Robert Mugabe, dem umstrittenen Diktator des Nachbarlandes Simbabwe, bekannt. Auf einem Gipfeltreffen der Afrikanischen Union im ägyptischen Scharm El-Scheich im Juni erlitt der 59-Jährige einen Schlaganfall. In Paris, wo er zuletzt behandelt wurde, verstarb Mwanawasa am 19. August 2008.
Sensation in Botswana: Im Savuti Channel fließt wieder Wasser. Dieses Naturereignis geschah zuletzt Anfang der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Seither war der Kanal ausgetrocknet. Nun berichten die Manager des Savuti Camps, das zwischen Linyanti und dem Chobe Nationalpark an dem natürlichen Kanal liegt, ganz euphorisch von der überraschenden Flutung des Flußbettes am 3. August 2008 und schwärmen von einem historischen Ereignis (Originaltext unten).
Auch bevor der Kanal in den 1980er Jahren austrocknete, führte er nur sehr unregelmäßig Wasser. In den Zeiten dazwischen wuchsen zum Beispiel in der Savuti Marsch Kameldornbäume, die dann bei einer erneuten Überflutung ertranken. Heute stehen noch die hellgrauen Baum-Gerippe in der trockenen Landschaft.
Ob nun wieder genügend Wasser fließen wird, um die etwa 100 Kilometer lange Strecke Richtung Osten bis in die Savuti Marsch zu bewältigen, ist noch offen. Als Ursache für die unregelmäßigen Flutungen des natürlichen Kanals vermuten Geologen Verwerfungen im Erdboden.

“Hi Everyone,
Sit down, take a deep breath, and look at the attached pictures. Unbelievable. We had a small puddle in front of tent #2 on Saturday evening, so that was the night we chose to celebrate the return of the waters to Savuti Camp. We set up the bar in the shallow water and got all the guests in for a paddle, and we had a lucky spade so that they could dig away a little ground and help the channel on its way while making a wish.
Twenty-four hours later (yesterday evening) the water in front of Camp was waist-deep. The Channel has now flowed on past the Camp and is making its way towards Mantshwe Pan in the east. There are still huge amounts of water pouring in over the slight rise of the fire break, and
the view from Camp is breathtaking: a sinuous snake of sapphire-blue water curling around the logpile hide and then sweeping around in front of the Camp, right beneath the guest tents. The contrast with the golden winter grass is stunning, and to see the Camp reflected in its own lagoon is a thing of wonder.
It is hard to comprehend just how much water has arived, and to take stock of the fact that we are seeing events that haven’t been seen for a generation. Truly we all feel immensely privileged to be here at this historic time, to get our feet wet in a re-born river, to fail to catch the fish which we can see rising each evening, and to watch all those typical dry area bird species (!): great white egret, pied kingfisher, white-faced duck, hammerkop, red-billed teal &c from the deck. This morning we witnessed two marabou storks pulling a snake out of the water and killing it.
There is no telling now how far the water will flow. But we are living in historic times and trying to get our heads round the fact that the Savuti Channel is now even more beautiful and magical than it has been since the mid-1980′s. You have all GOT to come and see this!
Truly amazing. We are putting in an order for materials to build an ark now!
Cheers everyone, Linyanti 1 – Okavango 0!!
Very best wishes,
Noko, Conny, Phenyo, and the entire Savuti Family.”

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