Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen

Monats-Archive: Juli 2008

Im Namib Rand Naturreservat leben wieder Geparden. Die schlanken Großkatzen waren im vergangenen Jahr bereits vereinzelt gesichtet worden und waren offenbar auf natürlichem Weg zurückgekehrt. Nun hat der Cheetah Conservation Fund (CCF) noch fünf Tiere ausgesetzt, die zuvor auf der Farm Amani Lodge im Khomas Hochland bei Windhoek auf die Auswilderung vorbereitet worden waren. Das berichtet die Allgemeine Zeitung aus Windhoek.

Geparden bei der Amani Lodge, Nambia © Foto: Marco Penzel

NamibRand, heute eines der größten privaten Wildreservate im südlichen Afrika, wurde von Windhoeker Geschäftsleuten aufgebaut, die ehemaliges Farmland aufkauften, die Zäune abrissen und die einmalige Landschaft mit ihren abrikotfarbenen Dünen, weiten Tälern und hohen Bergrücken wieder ganz der Natur überließen. In der Mitte des Reservats liegt die legändere Luxus-Lodge Wolwedans. Im Süden verläuft die Route der Wüstenwanderung Tok Tokkie Trail. Geparden waren einst in dem Gebiet heimisch, wurden später aber von der Viehwirtschaft verdrängt.

Wüstenlandschaft im Namib Rand Naturreservat, Namibia © Foto: Marco Penzel

Ich bin zurück aus Südafrika von meiner ersten Info-Reise in das Land am Kap.

Eine Verkürzung der Tour “Regenbogen am Kap” von Kapstadt aus entlang der Garden Route, Panorama Route bis zum Krüger Nationalpark.

Und hier sind meine Highlights:

• Der „Signal Hill“ in Kapstadt: An vielen Tagen ist der Tafelberg nicht mit der Seilbahn befahrbar, aber vom Signalhügel aus hat man einen ebenso tollen Blick auf Kapstadt und auch auf den Tafelberg.

Blick vom Signal Hill auf Kapstadt © Foto: Angelika Krüger

• Simons Town am Boulders Beach: eine über Stege zugängliche Kolonie von Brillenpinguinen (Jackass Pinguine).

Die Pinguine am Boulders Beach in Simons Town © Foto: Angelika Krüger

• Die Fahrt entlang der Route 62, der längsten Weinstraße der Welt. Ein Abstecher in ein Weingut wie Vergelegen in Somerset West ist Pflicht. Weiter durch die Kleine Karoo, eine Halbwüste, in der widerstandsfähige Pflanzen wie die Aloe überleben.

Aloe-Blüten in der Karoo © Foto: Angelika Krüger

• Der Blick auf die Kaimans River Bridge bei Wilderness – eine Eisenbahnbrücke. Züge fahren leider zur Zeit wegen eines Erdrutsches nicht auf dieser Strecke, aber es ist dennoch ein beliebtes Fotomotiv.

Kaimans River Brücke bei Wilderness, Südafrika © Foto: Angelika Krüger

• Wandern im Robberg–Natur- und Meeresschutzgebiet mit verschieden Strecken je nach Länge und Schwierigkeitsgrad, hier kann man neben Pelzrobben auch Wale und Delfine beobachten.

• Der Blyde River Canyon, der mich beeindruckt hat mit seiner 800 Meter tiefen Schlucht und dem Blick auf die riesigen Felskuppen „Three Rondavels“, die ihren Namen erhielten, weil sie wie afrikanische Rundhütten aussehen.

Die drei Rondavels am Blyde River Canyon, Südafrika © Foto: Angelika Krüger

• Die Fahrt durch den Krüger-Nationalpark im offenen Geländewagen. Man sitzt höher als der Fahrer und hat so einen guten Blick auf die beeindruckende Artenvielfalt und kann neben den „Big Five“ – Elefant, Büffel, Nashorn, Löwe und Leopard – auch Giraffen, Impalas, Flußpferde, Krokodile, Warzenschweine, Affen, Büffel, und zahlreiche Vogel- und Pflanzenarten entdecken.

Flußpferde im Krüger-Nationalpark, Südafrika © Foto: Angelika Krüger

• Das Kwa Madwala Private Game Reserve mit der Manyatta Rock Lodge, eine an einen Felshügel gebaute Lodge, deren Chalets selbst wie Felsen aussehen.

Manyatta Rock Camp im Kwa Madwala Privatreservat, Südafrika

Und hier ein paar kulinarische Köstlichkeiten, die Sie unbedingt mal probieren sollten, wenn Sie in Südafrika sind:

• Biltong vom Beef oder Ostrich: in kleine Scheiben geschnittenes, luftgetrocknetes und gewürztes Fleisch von Rind oder Strauß oder auch vom Kudu, einer afrikanischen Antilopenart.

• Kingklip: ein exzellenter Speisefisch. Sein Fleisch ist weiß, fest und grätenarm und hat einen unverwechselbaren Geschmack, ähnlich unserem Kabeljau.

• Ostrich-Filet mit Gem Squash: Filet vom Strauß mit Kürbisgemüse.

Straußensteak - eine Delikatesse in Südafrika © Foto: Angelika Krüger

Fazit: Zehn Tage sind viel zu wenig, um alle Schönheiten des Landes kennen zu lernen. Da will ich wieder hin!

Rafting auf dem Sambesi © Foto: Drifters/Shearwater

Die Wildwasserfahrten über die Stromschnellen unterhalb des Sambesi (englisch: Zambezi) finden wieder statt. Die spektakulären Rafting-Touren waren eingestellt worden, weil sie bei dem extrem hohen Wasserstand des Flusses nach der Regenzeit zu gefährlich geworden wären. Inzwischen ist die Sicherheit wieder gewährleistet, erklärt die Rafting Association of Zimbabwe. Dennoch bleibt die Fahrt im Schlauchboot über die Stromschnellen ein waghalsiges Unterfangen. Die Passage unterhalb der Victoria-Fälle gilt als eine der härtesten Rafting-Strecken weltweit. Rafting-Touren werden übrigens sowohl von Simbabwe (Victoria Falls) als auch von Sambia (Livingstone) aus organisiert.

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