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Fünf Spitzmaulnashörner (Black Rhinos) aus Südafrika sind diese Woche in Sambia eingetroffen. Sie sollen im North Luangwa Nationalpark eine neue Heimat finden. Der Nationalpark und die Wiedersansiedlung der Nashörner werden von der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft unterstützt.
Diese Tierart gilt als sehr gefährdet, Schätzungen zufolge leben weniger als 4000 Exemplare hauptsächlich in Südafrika, Namibia, Simbabwe und Kenia.

Das Spitzmaunashorn soll im North Luangwa Nationalpark wieder heimisch werden. © Foto: North Luangwa Conservation Programme
Vier der sambischen Neubürger stammen aus dem Krüger-Nationalpark. Der Manager des Krüger Parks Dr. Bandile Mkhize betonte, dass es keine Rivalität mit anderen afrikanischen Ländern gibt, wenn es darum geht, mehr Lebensraum für seltene Arten zu schaffen. Dies zeigt auch die Zusammenarbeit des Krügerparkes mit dem Limpopo Nationalpark und dem Gorongoza Nationalpark in Mosambik.
Sieben weitere Nashörner (South Central Black Rhino – Diceros bicornis minor) aus dem südafrikanischen Ostkap sollen nächstes Jahr nach Sambia folgen.
Es gab schon einige erfolgreiche Projekte des zwischen Südafrika, Namibia und Sambia im vergangenen Jahr geschlossene Abkommens zur Umsiedlung gefährdeter Arten. So gelangten zwölf schwarze Nashörner der Unterart Wüstennashorn (Diceros bicornis bicornis) von Namibia nach Südafrika.
North Luangwa ist ein abgelegener und bislang von Touristen nur wenig besuchter Nationalpark. Die beiden Reisen Sambias reiche Tierwelt (im Geländewagen über Land) und Buscherlebnis am Luangwa (Fly-In) führen auch in den North Luangwa Park.
Weitere Informationen über das Projekt der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft gibt es hier.
Mehr über die Wiederansiedlung des Spitzmaulnashorns in Sambia steht hier.
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