Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen

Gewaltsame Ausschreitungen gegen afrikanische Ausländer in den südafrikanischen Townships geben derzeit Anlaß zu großer Sorge. Vor allem in den armen Vororten Johannesburgs wurden Einwanderer aus Nachbarländern wie Simbabwe massiv bedroht, verletzt und es gab sogar Todesopfer. Angesichts dieser Vorgänge rät das Auswärtige Amt in Berlin Reisenden derzeit dringend davon ab, die betroffenen Townships und die Innenstadt von Johannesburg zu besuchen.

Outback Africa Erlebnisreisen empfiehlt grundsätzlich, nicht auf eigene Faust in Townships oder in die Innenstadt Johannesburgs zu gehen, sondern für diese Gebiete immer geführte Touren zu buchen. Bei der aktuellen Lage ist auch davon abzuraten. Ansonsten sind geführte Südafrika-Reisen zu den üblichen touristischen Zielen im Moment nicht beeinträchtigt. „Derzeit raten wir nur von Township Touren ab. Die touristischen Gegenden des Landes sind sonst nicht betroffen und die Gäste können weiterhin Safaris, Strand, Wein und eine bezaubernde Landschaft genießen“, erklärt Theresa Bay-Müller, vom südafrikanischen Fremdenverkehrsamt in Deutschland.

Die übliche Vorsicht ist natürlich immer geboten. Wir stehen in ständigem Kontakt mit unseren Partnerunternehmen vor Ort und verfolgen die Entwicklung aufmerksam. Sollte es die Lage erfordern, müßten wir Reiseabläufe ändern und würden unsere Kunden entsprechend informieren. Dazu besteht allerdings im Moment noch kein Grund.

Mike Speed, Präsident von SATSA, dem Verband der privaten Tourismuswirtschaft in Südafrika, hat am Donnerstag eine Stellungnahme veröffentlicht. Darin betont er, daß die normalen touristischen Routen in Südafrika nicht von den Gewaltausbrüchen betroffen sind. Gäste seien nach wie vor herzlich willkommen und könnten mit einem sicheren Reiseverlauf und guten Qualitätsstandards rechnen. Das Original-Dokument der SATSA-Stellungnahme können Sie hier nachlesen.

Lesen Sie in einem weiteren Blog-Beitrag die persönliche Einschätzung eines unserer südafrikanischen Kollegen zur Lage seines Heimatlandes.

Eine Antwort auf Gewalt in den Townships: Was Südafrika-Reisende beachten sollten

  • Daniela Steinmetz sagt:

    Wir sind im Mai, als die Unruhen gerade ein größeres Ausmaß annahmen und auch in der Weltpresse erschienen, in Südafrika gewesen. Unsere Reise startete in JNB und ging von da quer durch Mpumalanga, Kwa-Zulu-Natal, Freestate, Gauteng und Northwest. Außer in den einheimischen Medien haben wir von dem ganzen “Wahnsinn” nichts mitbekommen. Die Leute sind nach wie vor nett, freundlich und sehr hilfsbereit. Da man sich als Tourist nicht in die Brennpunkte bewegt – schon gar nicht alleine – ist Reisen in Afrika nach wie vor ein Erlebnis und kein Never-come-back-Abenteuer. Laßt Euch nicht abhalten diesen wunderschönen Kontinent zu bereisen. Die meisten Südafrikaner – egal ob schwarz oder weiß – verurteilen die Verursacher der Unruhen genau so wie wir. Man kann nur hoffen, daß sich diese Unruhestifter schnellst möglich wieder besinnen und nicht weiter zum “schlechten Image” beitragen. Es wäre einfach zu schade für die Menschen, die Ihr Land lieben und das auch anderen vermitteln möchten.

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