Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen
South African Airways (SAA) stellt den Direktflug zwischen Frankfurt und Kapstadt ein. Mit dem Winterflugplan ab 26.10.2008 wird es die Flüge SA263 und SA262 nicht mehr geben. Bereits gebuchte Passagiere werden umgebucht und müssen nun in Johannesburg umsteigen.
Man wolle sich künftig auf das Drehkreuz Johannesburg konzentrieren, begründet die Airline den Schritt. Sie verweist außerdem auf den Ausbau der Flugkapazitäten zwischen Deutschland und Johannesburg. So wird die neue Strecke München-Johannesburg ab Oktober täglich bedient, auf der Strecke Frankfurt-Johannesburg kommen drei Flüge pro Woche hinzu. Zwischen Johannesburg und Kapstadt fliegt SAA im stündlichen Rhythmus.
Somit bietet ab 26.10.2008 nur noch Lufthansa (mit South African in der Star Alliance verbündet) einen Direktflug zwischen Frankfurt und Kapstadt an. SAA selbst hat den Non-Stop-Service von Europa nach Kapstadt künftig nur noch ab London Heathrow im Flugplan. Dies sei „eine weitere Alternative, mit Anschlußflügen unseres Partners Lufthansa aus allen deutschen Metropolen“, meint South African. Das stimmt aber nicht ganz. Denn Lufthansa fliegt von keiner ostdeutschen Großstadt aus, auch nicht ab Berlin, nach London Heathrow. Es gibt lediglich eine Lufthansa-Verbindung pro Tag zwischen Berlin Tegel und London City.
Fünf Spitzmaulnashörner (Black Rhinos) aus Südafrika sind diese Woche in Sambia eingetroffen. Sie sollen im North Luangwa Nationalpark eine neue Heimat finden. Der Nationalpark und die Wiedersansiedlung der Nashörner werden von der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft unterstützt.
Diese Tierart gilt als sehr gefährdet, Schätzungen zufolge leben weniger als 4000 Exemplare hauptsächlich in Südafrika, Namibia, Simbabwe und Kenia.

Das Spitzmaunashorn soll im North Luangwa Nationalpark wieder heimisch werden. © Foto: North Luangwa Conservation Programme
Vier der sambischen Neubürger stammen aus dem Krüger-Nationalpark. Der Manager des Krüger Parks Dr. Bandile Mkhize betonte, dass es keine Rivalität mit anderen afrikanischen Ländern gibt, wenn es darum geht, mehr Lebensraum für seltene Arten zu schaffen. Dies zeigt auch die Zusammenarbeit des Krügerparkes mit dem Limpopo Nationalpark und dem Gorongoza Nationalpark in Mosambik.
Sieben weitere Nashörner (South Central Black Rhino – Diceros bicornis minor) aus dem südafrikanischen Ostkap sollen nächstes Jahr nach Sambia folgen.
Es gab schon einige erfolgreiche Projekte des zwischen Südafrika, Namibia und Sambia im vergangenen Jahr geschlossene Abkommens zur Umsiedlung gefährdeter Arten. So gelangten zwölf schwarze Nashörner der Unterart Wüstennashorn (Diceros bicornis bicornis) von Namibia nach Südafrika.
North Luangwa ist ein abgelegener und bislang von Touristen nur wenig besuchter Nationalpark. Die beiden Reisen Sambias reiche Tierwelt (im Geländewagen über Land) und Buscherlebnis am Luangwa (Fly-In) führen auch in den North Luangwa Park.
Weitere Informationen über das Projekt der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft gibt es hier.
Mehr über die Wiederansiedlung des Spitzmaulnashorns in Sambia steht hier.
Wie schon aus dem vorigen Jahr gewohnt, hier meine persönlichen zehn Favoriten der Reise ,,Best of Botswana”, die so nicht im Katalog stehen.
1. Der Weg als Ziel: Botswana ist ein großes Land, da sind lange Fahrstrecken ganz einfach erforderlich. Diese sind aber durchaus genießenswert, auf zum Teil endlosen geraden Straßen durch Savanne und Halbwüste, durch kleine Dörfer und vorbei an Kühen und Ziegen, die das Vorfahrtsrecht für sich in Anspruch nehmen. Beeindruckende Baobabs oder am Straßenrand sitzende Hererofrauen in ihren wilhelminischen Trachten bieten typische Afrika-Kulissen.

Camping bei Tau Pan in der Zentralkalahari: Nur wenn neben dem Okavango-Delta auch die einsame Weite der trockenen Kalahari im Reiseprogramm enthalten ist, darf sich eine Safari “Best of Botswana” nennen. © Foto: René Schmidt
2. Tau Pan in der Zentralkalahari am dritten Reisetag: Prächtige Naturkulisse rund um das HATAB Camp.
3. Perlhühner (Guinea Fowls): Sie gehören nicht zu den Big 5, sind nicht selten, aber allemal possierlich anzusehen, wenn sie die Straße queren.
4. Der Tanz der Poler im Camp des Okavango-Deltas: eine unerwartete kulturelle Bereicherung der Reise.
5. Lerothodi La Mesta Shop im Khwai Village: willkommener Stop mit überraschend vielfältiger Getränkeauswahl.
6. Bergsteigen in Savuti: Erhebungen sind etwas Seltenes auf dem ansonsten flachen Hochplateau. Ein kleiner Ausflug am Morgen mit Bergbesteigung und zur Belohnung ein phantastischer Blick über die Savuti March.
7. Safarigeschichten am Lagerfeuer, mit der Versicherung des Guides, daß es durchaus möglich ist, die Safari gesund zu beenden.

Hautnahe Begegnung mit einem Dickhäuter in Moremi. © Foto: René Schmidt
8. Der Chobe River: Der sonst eher schmale Fluß hat sich in diesem Jahr nach der Regenzeit zu einer gewaltigen breiten Flußlandschaft gewandelt. (Zugegeben, in der Trockenzeit sind die Krokodile am Ufer besser zu betrachten).
9. “The Boma” in Victoria Falls: Restaurant für traditionelles Abendessen zum Abschuß einer Safari, Platzreservierung unbedingt empfohlen.
10. Fünf Stunden Aufenthalt auf dem Flughafen Johannesburg: Leider läßt es sich meist nicht vermeiden, daß hier eine lange Wartezeit entsteht. Der Johannesburger Flughafen ist sehr modern, bietet viele Geschäfte, in denen man Souvenirs, Bücher oder Turnschuhe kaufen kann. Bei ein, zwei Bier in einem der vielen Restaurants, wo man entspannt seine Reisenotizen vervollständigen kann, muß man am Ende Acht geben, um den Weiterflug nicht zu verpassen.
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