South African stellt Direktflug nach Kapstadt ein

Bloged in Allgemein von Marco Donnerstag Mai 29, 2008

South African Airways (SAA) stellt den Direktflug zwischen Frankfurt und Kapstadt ein. Mit dem Winterflugplan ab 26.10.2008 wird es die Flüge SA263 und SA262 nicht mehr geben. Bereits gebuchte Passagiere werden umgebucht und müssen nun in Johannesburg umsteigen.

Man wolle sich künftig auf das Drehkreuz Johannesburg konzentrieren, begründet die Airline den Schritt. Sie verweist außerdem auf den Ausbau der Flugkapazitäten zwischen Deutschland und Johannesburg. So wird die neue Strecke München-Johannesburg ab Oktober täglich bedient, auf der Strecke Frankfurt-Johannesburg kommen drei Flüge pro Woche hinzu. Zwischen Johannesburg und Kapstadt fliegt SAA im stündlichen Rhythmus.

Somit bietet ab 26.10.2008 nur noch Lufthansa (mit South African in der Star Alliance verbündet) einen Direktflug zwischen Frankfurt und Kapstadt an. SAA selbst hat den Non-Stop-Service von Europa nach Kapstadt künftig nur noch ab London Heathrow im Flugplan. Dies sei „eine weitere Alternative, mit Anschlußflügen unseres Partners Lufthansa aus allen deutschen Metropolen“, meint South African. Das stimmt aber nicht ganz. Denn Lufthansa fliegt von keiner ostdeutschen Großstadt aus, auch nicht ab Berlin, nach London Heathrow. Es gibt lediglich eine Lufthansa-Verbindung pro Tag zwischen Berlin Tegel und London City.

North Luangwa: Nashörner kehren zurück nach Zambia

Bloged in Allgemein von Rene Donnerstag Mai 29, 2008

Fünf Spitzmaulnashörner (Black Rhinos) aus Südafrika sind diese Woche in Sambia eingetroffen. Sie sollen im North Luangwa Nationalpark eine neue Heimat finden. Der Nationalpark und die Wiedersansiedlung der Nashörner werden von der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft unterstützt.

Diese Tierart gilt als sehr gefährdet, Schätzungen zufolge leben weniger als 4000 Exemplare hauptsächlich in Südafrika, Namibia, Simbabwe und Kenia.

Spitzmaulnashorn
Das Spitzmaunashorn soll im North Luangwa Nationalpark wieder heimisch werden. © Foto: North Luangwa Conservation Programme

Vier der sambischen Neubürger stammen aus dem Krüger-Nationalpark. Der Manager des Krüger Parks Dr. Bandile Mkhize betonte, dass es keine Rivalität mit anderen afrikanischen Ländern gibt, wenn es darum geht, mehr Lebensraum für seltene Arten zu schaffen. Dies zeigt auch die Zusammenarbeit des Krügerparkes mit dem Limpopo Nationalpark und dem Gorongoza Nationalpark in Mosambik.

Sieben weitere Nashörner (South Central Black Rhino – Diceros bicornis minor) aus dem südafrikanischen Ostkap sollen nächstes Jahr nach Sambia folgen.

Es gab schon einige erfolgreiche Projekte des zwischen Südafrika, Namibia und Sambia im vergangenen Jahr geschlossene Abkommens zur Umsiedlung gefährdeter Arten. So gelangten zwölf schwarze Nashörner der Unterart Wüstennashorn (Diceros bicornis bicornis) von Namibia nach Südafrika.

North Luangwa ist ein abgelegener und bislang von Touristen nur wenig besuchter Nationalpark. Die beiden Reisen Sambias reiche Tierwelt (im Geländewagen über Land) und Buscherlebnis am Luangwa (Fly-In) führen auch in den North Luangwa Park.

Weitere Informationen über das Projekt der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft gibt es hier.

Mehr über die Wiederansiedlung des Spitzmaulnashorns in Sambia steht hier.

Persönliche Highlights auf der Reise Best of Botswana

Bloged in Allgemein, Botswana, Reiseberichte von Rene Montag Mai 26, 2008

Wie schon aus dem vorigen Jahr gewohnt, hier meine persönlichen zehn Favoriten der Reise ,,Best of Botswana”, die so nicht im Katalog stehen.

1. Der Weg als Ziel: Botswana ist ein großes Land, da sind lange Fahrstrecken ganz einfach erforderlich. Diese sind aber durchaus genießenswert, auf zum Teil endlosen geraden Straßen durch Savanne und Halbwüste, durch kleine Dörfer und vorbei an Kühen und Ziegen, die das Vorfahrtsrecht für sich in Anspruch nehmen. Beeindruckende Baobabs oder am Straßenrand sitzende Hererofrauen in ihren wilhelminischen Trachten bieten typische Afrika-Kulissen.


Camping bei Tau Pan in der Zentralkalahari: Nur wenn neben dem Okavango-Delta auch die einsame Weite der trockenen Kalahari im Reiseprogramm enthalten ist, darf sich eine Safari “Best of Botswana” nennen. © Foto: René Schmidt

2. Tau Pan in der Zentralkalahari am dritten Reisetag: Prächtige Naturkulisse rund um das HATAB Camp.

3. Perlhühner (Guinea Fowls): Sie gehören nicht zu den Big 5, sind nicht selten, aber allemal possierlich anzusehen, wenn sie die Straße queren.

4. Der Tanz der Poler im Camp des Okavango-Deltas: eine unerwartete kulturelle Bereicherung der Reise.

5. Lerothodi La Mesta Shop im Khwai Village: willkommener Stop mit überraschend vielfältiger Getränkeauswahl.

6. Bergsteigen in Savuti: Erhebungen sind etwas Seltenes auf dem ansonsten flachen Hochplateau. Ein kleiner Ausflug am Morgen mit Bergbesteigung und zur Belohnung ein phantastischer Blick über die Savuti March.

7. Safarigeschichten am Lagerfeuer, mit der Versicherung des Guides, daß es durchaus möglich ist, die Safari gesund zu beenden.

Pirschfahrt in Moremi
Hautnahe Begegnung mit einem Dickhäuter in Moremi. © Foto: René Schmidt

8. Der Chobe River: Der sonst eher schmale Fluß hat sich in diesem Jahr nach der Regenzeit zu einer gewaltigen breiten Flußlandschaft gewandelt. (Zugegeben, in der Trockenzeit sind die Krokodile am Ufer besser zu betrachten).

9. “The Boma” in Victoria Falls: Restaurant für traditionelles Abendessen zum Abschuß einer Safari, Platzreservierung unbedingt empfohlen.

10. Fünf Stunden Aufenthalt auf dem Flughafen Johannesburg: Leider läßt es sich meist nicht vermeiden, daß hier eine lange Wartezeit entsteht. Der Johannesburger Flughafen ist sehr modern, bietet viele Geschäfte, in denen man Souvenirs, Bücher oder Turnschuhe kaufen kann. Bei ein, zwei Bier in einem der vielen Restaurants, wo man entspannt seine Reisenotizen vervollständigen kann, muß man am Ende Acht geben, um den Weiterflug nicht zu verpassen.

Feuer im Rovos Rail

Bloged in Allgemein von Marco Montag Mai 26, 2008

Ein Feuer hat zwölf Wagons des südafrikanischen Luxuszuges Rovos Rail zerstört. Der Brand brach am 21. Mai gegen 11 Uhr in einer der vier Zugeinheiten aus, die im Rovos-eigenen Bahnhof Capital Park in Pretoria standen. Die Brandursache ist derzeit noch unklar, Ermittlungen laufen. Betroffen war die vierte Zugeinheit, die für Sonderfahrten und private Veranstaltungen genutzt wird. Somit sind alle fahrplanmäßigen Züge nicht beeinträchtigt und verkehren wie vorgesehen.

Keine leichten Zeiten: Ein Südafrikaner berichtet

Bloged in Allgemein von Marco Freitag Mai 23, 2008

Gewalt in den Townships, die Krise in Simbabwe und regelmäßige Stromausfälle im am besten entwickelten Industrieland des Kontinents: Südafrika hat derzeit mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Richard White, Manager eines der wichtigsten Partnerunternehmen von Outback Africa Erlebnisreisen, schilderte uns diese Woche seine Eindrücke aus der Perspektive eines Südafrikaners:

,,Die Situation hier in Südafrika ist nicht die beste. Ich bin sicher, es gibt eine Menge negativer Schlagzeilen in Übersee wegen der Ereignisse in den Townships und der Probleme unserer Stromversorgung. Es waren nicht gerade die leichtesten ersten Monate eines Jahres für Südafrika. Eine Menge Leute hier haben das alles satt und es sieht so aus, als ob viele wieder darüber nachdenken, auszuwandern. Präsident Mbeki tut nichts, um die Dinge zu verbessern. Seine Einstellung zu den Problemen in Simbabwe zeigt, daß er eine schwache Führungsfigur ist. Wenn die südafrikanische Regierung es zuläßt, daß Menschenrechte in einem unserer Nachbarländer so sehr verletzt werden, was könnte sie dann tun, wenn es in Südafrika passieren würde?

Ich glaube, eines der wichtigsten Probleme für die aktuelle Situation in den Townships sind die ins Unermeßliche wachsenden Lebenshaltungskosten. Alles wird teurer, nur die Löhne steigen nicht. Offensichtlich sind die ärmsten Menschen davon am härtesten betroffen. Und der tägliche Kampf ums Überlegen in den Townships führte zu dieser aufreibenden Situation. Eine schlimme Sache, ich hoffe, sie wird so bald wie möglich gelöst. Allerdings hat die Gewalt in den Townships unser Alltagsleben in Johannesburg bislang nicht beeinflußt. Ich sehe das gleiche wie Ihr: Berichte in den Zeitungen und im Fernsehen. Menschen, die nicht in den Townships leben, sind der Gewalt auch nicht ausgesetzt. Ich weiß nicht, ob Ihr davon wißt, aber die südafrikanische Armee wurde inzwischen angefordert, um der Polizei dabei zu helfen, die Lage zu beruhigen. Ich hoffe, das wird einen Unterschied machen.

Auf jeden Fall halten wir Euch auf dem Laufenden. Grüße, Richard”

Nachtrag vom 23.05.2008 “Hier ist eine Nachricht von SATSA, die unsere Ansicht über die Situation, die sich in den südafrikanischen Townships entwickelt hat, sehr gut zusammenfaßt. Ich möchte nochmals klarstellen, daß von den Gewaltausbrüchen keine anderen Gebiete als die Townships selbst berührt sind. Somit sind die von uns durchgeführten Touren in Südafrika nicht betroffen. Viele Grüße, Richard”

Gewalt in den Townships: Was Südafrika-Reisende beachten sollten

Bloged in Allgemein von Marco Freitag Mai 23, 2008

Gewaltsame Ausschreitungen gegen afrikanische Ausländer in den südafrikanischen Townships geben derzeit Anlaß zu großer Sorge. Vor allem in den armen Vororten Johannesburgs wurden Einwanderer aus Nachbarländern wie Simbabwe massiv bedroht, verletzt und es gab sogar Todesopfer. Angesichts dieser Vorgänge rät das Auswärtige Amt in Berlin Reisenden derzeit dringend davon ab, die betroffenen Townships und die Innenstadt von Johannesburg zu besuchen.

Outback Africa Erlebnisreisen empfiehlt grundsätzlich, nicht auf eigene Faust in Townships oder in die Innenstadt Johannesburgs zu gehen, sondern für diese Gebiete immer geführte Touren zu buchen. Bei der aktuellen Lage ist auch davon abzuraten. Ansonsten sind geführte Südafrika-Reisen zu den üblichen touristischen Zielen im Moment nicht beeinträchtigt. „Derzeit raten wir nur von Township Touren ab. Die touristischen Gegenden des Landes sind sonst nicht betroffen und die Gäste können weiterhin Safaris, Strand, Wein und eine bezaubernde Landschaft genießen“, erklärt Theresa Bay-Müller, vom südafrikanischen Fremdenverkehrsamt in Deutschland.

Die übliche Vorsicht ist natürlich immer geboten. Wir stehen in ständigem Kontakt mit unseren Partnerunternehmen vor Ort und verfolgen die Entwicklung aufmerksam. Sollte es die Lage erfordern, müßten wir Reiseabläufe ändern und würden unsere Kunden entsprechend informieren. Dazu besteht allerdings im Moment noch kein Grund.

Mike Speed, Präsident von SATSA, dem Verband der privaten Tourismuswirtschaft in Südafrika, hat am Donnerstag eine Stellungnahme veröffentlicht. Darin betont er, daß die normalen touristischen Routen in Südafrika nicht von den Gewaltausbrüchen betroffen sind. Gäste seien nach wie vor herzlich willkommen und könnten mit einem sicheren Reiseverlauf und guten Qualitätsstandards rechnen. Das Original-Dokument der SATSA-Stellungnahme können Sie hier nachlesen.

Lesen Sie in einem weiteren Blog-Beitrag die persönliche Einschätzung eines unserer südafrikanischen Kollegen zur Lage seines Heimatlandes.

Reiseziel Namibia lockt immer mehr Touristen an

Bloged in Allgemein von Marco Donnerstag Mai 22, 2008

Namibia zählte im Jahr 2007 knapp 929.000 Touristen, das sind elf Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die mit Abstand größte Besuchergruppe aus dem nichtafrikanischen Ausland bilden die Deutschen. Insgesamt 80.400 Reisende aus Deutschland wurden gezählt, das sind 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Diese Zahlen hat das Namibia Tourism Board soeben veröffentlicht.
Auch wir bei Outback Africa Erlebnisreisen freuen uns über einen anhaltenden Boom der Nachfrage nach Namibia-Reisen. Das Interesse konzentriert sich dabei vor allem auf Mittelklasse-Hotelrundreisen. Hier ist besonders in der Hochsaison von Juli bis Oktober das Buchungsinteresse oft größer als die Kapazitäten bei Flügen und Unterkünften.

Die Reiseunternehmen vor Ort haben mit drastischen Preiserhöhungen zu kämpfen, speziell Treibstoff hat sich im laufenden Jahr bereits mehrfach verteuert. Die Branche rechnet damit, daß sich diese Erhöhungen auf die Preise für Unterkünfte und Rundreisen niederschlagen werden. Auch die anhaltend hohe Nachfrage nach Namibia-Reisen verleitet einige Anbieter vor Ort, weiter an der Preisschraube zu drehen. Fraglich ist im Moment noch, in wie weit der derzeit für Europäer günstige Wechselkurs von Euro zu Namibia-Dollar (Rand) die Preiserhöhungen vor Ort abmildern kann.

Für unsere Camping-Safaris „Geheimnisse Namibias“ und „Abenteuer Kaokoveld“ stehen die Daten 2009 seit einigen Tagen fest – die Preise erhöhen sich übrigens nicht.

Blog schlägt Brücken zwischen Ghana und Deutschland

Bloged in Allgemein von Marco Montag Mai 19, 2008

Auch wenn sie (noch) keinen Computer mit Internet-Zugang haben – Schüler aus Komenda im westafrikanischen Ghana schreiben nun eigene Beiträge für ein Weblog von Africa-Help.org. Als erster Schüler stellt sich dort der 15-jährige Eric Essah vor. Er freut sich über möglichst viele Grüße, Fragen und Kommentare, die für ihn ausgedruckt werden und die er gern beantwortet. Das Themenspektrum der Beiträge reicht von Lieblingsspeisen und -spiele über die Schwierigkeiten mit der Wasserversorgung bis hin zu HIV und Aids.
Africa-Help.org versteht sich als Plattform für Hilfsprojekte in Afrika. Durch direkte persönliche Kontakte zwischen den Menschen in Deutschland, Ghana und anderen Ländern. ´´Wir sind ein privates Projekt und haben uns zum Ziel gesetzt, Afrika in einem neuen Licht erscheinen zu lassen und ambitionierte Projekte voranzutreiben.
Für uns bedeutet das Wort helfen nicht nur das klassische Spenden. In erster Linie wollen wir uns mit dem Land und den Menschen beschäftigen, um sie zu verstehen – nicht nur ihre Probleme – vielmehr ihr Leben und Denken. Nur so können wir auch entsprechend handeln, denn wir können nur für günstigere Bedingungen sorgen indem man ein Land in Frieden und Wohlstand aufbauen kann´´, erklären die Gründer Tom & Richard Gasch.
Auf der Africa-Help.org berichten zum Beispiel die AIM Jugendclubs aus Komenda (Ghana) und Freiburg (Deutschland) über ihre Aktivitäten. So ist nachzulesen, was die Clubmitglieder in Ghana in ihren Ferien unternehmen, wie der Schulneubau vorangeht oder wie die Jugendlichen in Freiburg ein Afrika-Festival (13.07.2008 www.africankiss.de) planen, mit dessen Erlös wiederum der Bau der Ausbildungszentrums in Komenda unterstützt werden soll.

Reiseziel Tanzania profitiert von Problemen des Nachbarn Kenya

Bloged in Allgemein von Marco Donnerstag Mai 15, 2008

Während in Kenia (Kenya) die Besucherzahlen wegen der Unruhen nach den Präsidentschaftswahlen einbrachen, verzeichnet das Nachbarland Tansania (Tanzania) ein weiteres Wachstum im Tourismussektor. Zwar gebe es keine exakten Studien darüber, wie statt nach Kenia nun nach Tansania kommen, ”doch der Trend ist spürbar” sagte Immaculate Diyamett von Tansanias Tourismusbüro auf der Reisemesse Indaba im südafrikanischen Durban. Während in Kenia in den ersten drei Monaten des Jahres nur 274.000 statt der erwarteten 500.000 Besucher gezählt wurden, registriert Tansania inzwischen 740.000 Besucher.

Allerdings hat Tansanias Tourismusbranche an vielen Stellen noch Nachholbedarf gegenüber dem Nachbarland Kenia, wo der Tourismus eine viel längere Tradition hat und der Service häufig professioneller ist. Seit der wirtschaftlichen und politischen Öffnung Tansanias Anfang der 90er Jahre stiegen die Besucherzahlen stetig an. Kapazitäten und Servicequalität nahmen leider nicht überall im gleichen Maße zu. So sind zum Beispiel Camping-Urlauber, die den hohen Standard der Campingplätze in Südafrika und Namibia gewohnt sind, oft enttäuscht von den Zuständen auf den einfachen Campingplätzen in Tansania. Hinzu kommt, daß die Reisepreise wegen der enorm hohen Nationalparkgebühren relativ hoch sind und auch eine entsprechende Erwartungshaltung erzeugen, die nicht überall erfüllt werden kann. Die hohen Nationalparkgebühren sind wiederum auch ein Ergebnis der großen Nachfrage und ein Versuch, den Besucheransturm zu begrenzen. Gerade bekannte Ziele im Norden Tansanias, wie der Ngorongoro-Krater und Teile der Serengeti, gelten längst als überlaufen. Dagegen gibt es im schlechter erschlossenen und schwieriger zu erreichenden Süden Tansanias und sehr viel einsame, fast unberührte Natur zu entdecken.

Krise in Simbabwe – Weiterhin Ruhe an den Victoria-Fällen

Bloged in Allgemein von Marco Donnerstag Mai 15, 2008

In Simbabwe, das von einer anhaltenden politischen und wirtschaftlichen Krise betroffen ist, hat Oppositionsführer Morgan Tsvangirai inzwischen eingewilligt, in einer Stichwahl nochmals gegen den Amtsinhaber Robert Mugabe anzutreten. Schon im ersten Wahlgang am 29.03.2008 lag Tsvangirai deutlich vor Mugabe. Umstritten ist nur, ob er bereits in der ersten Runde die absolute Mehrheit erreicht hat.

Das Datum für die Wiederwahl wurde aber verschoben. Laut Gesetz müßte der zweite Wahlgang innerhalb von 21 Tagen nach der Verkündung des Ergebnisses, also spätestens am 23.05.2008 stattfinden. Die staatliche Wahlkommission verlängerte diese Frist nun auf 90 Tage.

Beobachter zeigten sich besorgt über Gewaltausbrüche im Nachgang der Wahlen. Das Auswärtige Amt in Berlin rät derzeit zu besonderer Vorsicht bei Reisen nach Simbabwe und empfiehlt Touristen, sich von jedweden politischen Auseinandersetzungen fernzuhalten. Eine ausdrückliche Reisewarnung des Auswärtigen Amtes besteht nach wie vor nicht.

Unterdessen ist die Lage im wichtigsten touristischen Ziel, dem Ort Victoria Falls im entlegenen Nordwesten des Landes weiterhin ruhig und stabil. Mitarbeiter und Partnerunternehmen von Outback Africa sind dort regelmäßig vor Ort. Hier der Wortlaut eines Briefes, der uns am 14.05.2008 von Shearwater erreichte, einem der bekanntesten Anbieter von touristischen Leistungen (Ausflüge, Transfers, Rundflüge, Raftingtouren) an den Victoria-Fällen:

“Definition of Stable : “steady, even, constant, firm, unwavering, sure, established, secure, commited, long-standing”

With the deluge of media attention focused on Zimbabwe, we thought it was important to give you some insight as to what is happening here on the ground, in Victoria Falls.

As has been the case for the past 10 years, the Zimbabwean Tourism Industry has certainly been faced with many and varied a challenge. Now is no different with the current press painting an extremely negative picture as to what is happening in the country.

Over the past month it has been “business as usual” in the Falls. The number of guests passing through has exceeded that of the previous year. The experiences offered to the guest continues to exceed expectations, and the reality is that none of the guests would ever have realised that they were in one of the perceived “hot-spots” of the world.

We at Shearwater Victoria Falls have been servicing the industry for the past 23 years, and we have always been clear and honest with the industry. Should anything change here on the ground that would affect the visitor, we will be the first to ensure that you and your clients are informed.

Regards from Victoria Falls

Nicola”

33 queries. 1.108 seconds.
Powered by Wordpress
theme by evil.bert