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Springbok (im Deutschen mit ck geschrieben), kann eine Antilope sein – oder ein Getränk. Hier das Rezept für den flüssigen Spaßmacher:
Man nehme ein Schnapsglas und fülle es halb mit Pfefferminzlikör (Crème de Menthe). Dann langsam mit Amarula auffüllen. Die Schichten sollen sich nicht mischen – es geht leichter, wenn man den Amarula über den Rücken eines Löffels in das Glas laufen läßt. Wer mag, kann noch eine dünne Schicht Sahne obendrauf gießen oder eine Sahnehaube aufsetzen.
Springbok auf Safari
Soviele Springböcke zubereiten, wie Reisegäste (Trinkwillige) in der Gruppe sind. Die Gläser mit ausreichend Abstand voneinander auf die Bar des Camps stellen. Alle Reisegäste, die mitmachen wollen, stellen sich etwa 10 Meter von der Bar entfernt nebeneinander auf. Sie nehmen die Arme hoch und spreizen Zeige- und Mittelfinger hinter dem Kopf wie ein angedeutetes Springbok-Geweih. Auf Kommando springen sie dann im Schlußsprung in Richtung Bar zum ihnen zugedachten Schnapsglas. Dabei dürfen die Hände nicht vom Kopf genommen werden. Beim Schnapsglas angekommen beugen sie sich vor und nehmen das Glas mit dem Mund auf. Die Kunst besteht nun darin, den Inhalt des Glases hinunterzuschlucken, ohne sich zu bekleckern. Das leere Glas wird mit dem Mund wieder auf der Bar abgestellt. Der Rest geht in Husten und Gelächter unter. Anschließend kann man gemeinsam Shosholoza singen, Gesicht und Klamotten waschen gehen oder eine zweite Runde bestellen.
Variante, bzw. Hardcore-Version: ein Drittel Pfefferminzlikör, ein Drittel Amarula und ein Drittel schwarzer Sambuca. Gut geeignet für gesellige Abende am Lagerfeuer. Nicht so gut geeignet für frühes Aufstehen am nächsten Morgen.
(Kennengelernt 1996 im Felix Unite Camp am Oranje, Namibia. Zuletzt wiederholt im heimischen Sohl anläßlich eines Geburtstags)
Kennt Ihr weitere Amarula-Rezepte oder denkwürdige Springbok-Erlebnisse? Einfach unten als Kommentar eingeben!
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