Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen
Stundenlange Ausfälle der Energieversorgung behindern die Wirtschaft am Kap. Unsere Safari-Partner in Südafrika müssen sich immer mal wieder für verspätete Antworten auf E-Mail-Anfragen entschuldigen. Wenn in den Büros plötzlich die Lichter ausgehen, versagen natürlich auch die Computer ihren Dienst. Vergangene Woche hatte die Strom-Misere noch weiterreichende Folgen für die Wirtschaft des Landes. Erstmals mußten die großen Gold- und Platin-Minen Südafrikas ihren Betrieb einstellen und ihre Mitarbeiter an die Oberfläche holen, bevor dies wegen des Energiemangels nicht mehr möglich gewesen wäre. Auch Touristen in Kapstadt bekamen die Krise zu spüren, als die Seilbahn auf dem Tafelberg plötzlich stehen blieb. Passagiere mußten in den Gondeln ausharren, während Hunderte von Besuchern auf dem Gipfel des Wahrzeichens der Kapmetropole vergeblich auf die Talfahrt warteten. Mißmanagement beim staatlichen Energiekonzern Eskom gilt als einer der Gründe für die Misere. Allerdings hatten Eskom-Verantwortliche schon vor Jahren dringend nötige Investitionen in Kraftwerke und Netze angemahnt, die bislang aber ausblieben. Südafrika gilt als einziges wirkliches Industrieland des Kontinents, seine Infrastruktur ist über weite Strecken gut ausgebaut. Um so mehr empfinden viele Südafrikaner die Strom-Krise als Blamage. Auch die Nachbarländer Namibia, Sambia, Botswana und Simbabwe, die von Südafrika mit Strom beliefert werden, sind betroffen und müssen zeitweise die Stromversorgung unterbrechen.
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