Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen
Die Regierung von Sambia (Republic of Zambia) hat ohne Vorwarnung die Visa-Gebühren erhöht und gleichzeitig Befreiungen für Touristen abgeschafft. Reisende aus den meisten europäischen Ländern, darunter Deutsche, Österreicher und Schweizer, müssen ab sofort für ein einfaches Visum 50 US-Dollar und für zweifache Einreise 80 US-Dollar bezahlen. Staatsbürger der früheren Kolonialmacht Großbritannien müssen sogar 140 US-Dollar für die einfache Einreise berappen.
Die Einwohner der meisten afrikanischen Länder sind von der Visa-Gebühr befreit. Auf der Liste der Länder, deren Bürger in Sambia keine Visa-Gebühr entrichten müssen, stehen auch Rumänien und Jugoslawien.
Die neuen Gebühren waren mit der Verkündung des Staatshaushaltes am Freitag, 25. Januar 2008, veröffentlicht worden und traten am darauffolgenden Samstag in Kraft. Im gleichen Zug wurde das bisher praktizierte Visa-Waiver-System abgeschafft. Nach dieser Regelung konnten Touristen, die Übernachtungen oder Safaris in Sambia gebucht hatten und von ihren Hotels oder Safariveranstaltern am Grenzübergang angemeldet wurden, von der Visa-Gebühr befreit werden. Dies ist nun nicht mehr möglich, berichteten uns am Montag übereinstimmend verschiedene Safari-Partnerunternehmen vor Ort.
Die Visa sind weiterhin bei der Einreise erhältlich, eine Beantragung vor der Reise in Deutschland ist nicht notwendig und wird im Moment auch nicht empfohlen, da die Kosten hier wahrscheinlich höher liegen. Reisende sollten allerdings darauf achten, an der Grenze den passenden Betrag in US-Dollar in bar bereitzuhalten. Die Dollar-Scheine sollten neueren Datums sein, ausgegeben ab dem Jahr 2000 oder besser noch 2003. Von älteren Banknoten sind viele Fälschungen im Umlauf, weshalb sie oftmals nicht angenommen werden.
Reisende, die in Victoria-Falls (Simbabwe) wohnen und die Victoria-Fälle einmal von der sambischen Seite aus sehen wollen, können ein Tagesvisum für 10 US-Dollar erwerben.
Alle Angaben sind nach aktuellem Kenntnisstand, die Regeln können sich jederzeit ändern.

Stundenlange Ausfälle der Energieversorgung behindern die Wirtschaft am Kap. Unsere Safari-Partner in Südafrika müssen sich immer mal wieder für verspätete Antworten auf E-Mail-Anfragen entschuldigen. Wenn in den Büros plötzlich die Lichter ausgehen, versagen natürlich auch die Computer ihren Dienst. Vergangene Woche hatte die Strom-Misere noch weiterreichende Folgen für die Wirtschaft des Landes. Erstmals mußten die großen Gold- und Platin-Minen Südafrikas ihren Betrieb einstellen und ihre Mitarbeiter an die Oberfläche holen, bevor dies wegen des Energiemangels nicht mehr möglich gewesen wäre. Auch Touristen in Kapstadt bekamen die Krise zu spüren, als die Seilbahn auf dem Tafelberg plötzlich stehen blieb. Passagiere mußten in den Gondeln ausharren, während Hunderte von Besuchern auf dem Gipfel des Wahrzeichens der Kapmetropole vergeblich auf die Talfahrt warteten. Mißmanagement beim staatlichen Energiekonzern Eskom gilt als einer der Gründe für die Misere. Allerdings hatten Eskom-Verantwortliche schon vor Jahren dringend nötige Investitionen in Kraftwerke und Netze angemahnt, die bislang aber ausblieben. Südafrika gilt als einziges wirkliches Industrieland des Kontinents, seine Infrastruktur ist über weite Strecken gut ausgebaut. Um so mehr empfinden viele Südafrikaner die Strom-Krise als Blamage. Auch die Nachbarländer Namibia, Sambia, Botswana und Simbabwe, die von Südafrika mit Strom beliefert werden, sind betroffen und müssen zeitweise die Stromversorgung unterbrechen.
Kreditkarten von Mastercard werden ab sofort in Simbabwe nicht mehr akzeptiert. Das berichtet uns ein großes Safari-Partnerunternehmen aus Namibia. Reisenden wird empfohlen, US-Dollar oder Rand in bar mit nach Simbabwe zu nehmen. Die Zahlung mit Visa-Kreditkarten ist derzeit noch möglich. Wir raten aber eindringlich davon ab. Wegen der rasanten Inflation besteht die Gefahr, daß nach einer Kreditkartenzahlung in Simbabwe einige Tage später ein deutlich höherer Euro-Betrag vom heimischen Konto abgebucht wird.
Simbabwe steckt seit Jahren in einer beispiellosen Wirtschaftskrise. Im Tourismusbereich, soweit er noch nicht zum Erliegen gekommen ist, wird mit US-Dollar bezahlt, seit der Wert des Simbabwe-Dollar durch die weltweit höchste Inflationsrate abgestürzt ist.
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