Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen

Monats-Archive: Oktober 2007

Jedes Jahr mit der neuen Okavango-Flut hoffen die Bewohner des “Großstadt-Dorfes” Maun am Südrand des Okavango-Deltas, daß das Wasser bis in die Stadt kommt und das Trockenflußtal des Thamalakane füllt. In diesem Jahr kommt es sogar noch besser. Das Wasser im Thamalakane steht höher als in den letzten 10 Jahren. Das Wasser fließt in diesem Jahr bis in den Ngami-See und in den Boteti-Fluß, der nach Süden in die Kalahari verläuft.

Der Wasserstand des Deltas ist von Regenfällen in Botswana so gut wie unabhängig. Das Flutwasser, das der Okavango jedes durch die Kanäle des Deltas drückt, stammt aus Angola und wird von der dortigen Regenzeit generiert. Bis Mai hatte es dort in diesem Jahr geregnet, im Juni/Juli durchläuft das Wasser langsam das Delta, wobei der größte Teil versickert und verdunstet. Nicht jedes Jahr erreicht das Wasser Maun. Und daß jetzt der Boteti wieder auf ganzen 80 km fließt (Tendenz weiter steigend), bedeutet den Bewohnern der Kalahari – Mensch und Tier – sehr viel. Mehr als 15 Jahre lang hat es dieses Szenario nicht gegeben. Der Anblick des blauen Bandes durch die ausgetrocknete Landschaft ist ungewöhnlich, und Kinder machen sich einen Spaß daraus, nach der Schule schauen zu gehen, bis wohin der Fluß während des Unterrichts weitergeflossen ist. Und David Dugmore, der Manager der Meno A Kwena Lodge am Makgadikgadi Nationalpark, ebenfalls am Boteti gelegen, schließt schon Wetten ab, ob das Wasser seine Lodge im kommenden Monat erreicht. Es sind noch 30 Kilometer. Wir drücken die Daumen.

Der Grenzposten Mata Mata im Norden des Kgalagadi Transfrontier Parks ist seit wenigen Tagen wieder geöffnet. Damit können Besucher des südafrikanischen Teils des Parks jetzt bequem nach Namibia weiterreisen. 17 Jahre lang war dieser Grenzposten geschlossen; nur wenige Besucher machten sich auf den langen Weg vom südlichen Eingangstor Twee Rivieren bis in den entlegenen nördlichen Teil des “Friedensparks”, da sie die gesamte Strecke wieder zurückfahren mußten. Der Kgalagadi Transfrontier Park entstand 1990 als Zusammenschluß des südafrikanischen Kalahari Gemsbok Parks und des botswanischen Gemsbok Nationalparks. Nur auf wenigen organisierten Rundreisen durch das südliche Afrika wird dieser abgelegene Park angefahren, so z.B. auf unserer “Großen Südafrika-Rundreise”.

Am Oranje, der Südgrenze zwischen Namibia und Südafrika, ist gerade ein weiterer Grenzposten geöffnet worden: Sendelingsdrift. Damit wachsen der Richtersveld-Nationalpark in Südafrika und der Ai-Ais-Fish River Canyon Park zusammen. Beide Parks und zusätzlich den Kgalagadi Transfontier Park können Sie auf unserer ungewöhnlichen Campingsafari “Allrad-Abenteuer im Grenzland” erleben.

Ab 20. Oktober wird die Air Namibia ihr namibisches und regionales Streckennetz mit weiteren Frequenzen aufstocken. Die derzeitige Flotte vom Typ Beechcraft 1900D (19-Sitzer) wird um eine weitere Maschine auf insgesamt vier Maschinen dieses Typs ergänzt. Damit werden die Strecken nach Maun (Botswana), Victoria Falls (Simbabwe) sowie Katima Mulilo und Ondangwa in Namibia mit zusätzlichen Frequenzen bedient. Gerade auf den vielgefragten Verbindungen Windhoek-Maun und Windhoek-Victoria Falls gab es in der Vergangenheit oft Engpässe. Beide Orte werden nun fünfmal statt bisher dreimal wöchentlich angeflogen.

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