Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen

Besucher des Selous Wildreservats im Süden Tansanias müssen tiefer in die Tasche greifen. So steigen die Eintrittsgebühren von 30 auf 50 US-Dollar pro Tag, hinzu kommt eine neue Naturschutzabgabe (Conservation Fee) von 25 UD-Dollar pro Person und Tag. Damit wird der Besuch um 45 Dollar pro Tag teurer. Das Ministerium für Natur und Tourismus in Tanzania hat über die neuen Gebühren in einem Schreiben informiert, das auf den 31.07.2007 datiert ist, wirksam sind die neuen Sätze demnach aber bereits ab 01.07.2007.

Selous ist Afrikas größtes Wildreservat (kein Nationalpark). Die wilde, ursprüngliche Landschaft an den Flüssen Ruaha und Rufiji gilt als Geheimtip unter Afrika-Kennern. Das Reservat zählt trotz seiner Größe nur einen Bruchteil der Besucher der viel berühmteren Ziele im Norden des Landes, wie Serengeti und Ngorongoro-Krater.

Zwei Reisen, die unter anderem auch ins Selous Wildreservat führen, sind Tansanias unentdeckter Süden (deutsch geführte Camping-Safari) und das individuelle Reisebeispiel Tansanias Süden privat (Katalog-Seite 75).

3 Antworten auf Tanzania: Gebühren für Selous Game Reserve steigen

  • Peter sagt:

    ich kann da nur noch mit dem kopf schütteln, einmal wieder typisch tansanisch ohne fingerspitzengefühl. so kann man sich seine jahrelangen gäste vergraulen. das heisst für 7 ganztages safaris ein erneuter preisanstieg von knapp 300,–, welcher i.d.r. kein campbesitzer tragen kann. also doch heuer ruaha und der selous bleibt links liegen

  • Peter sagt:

    Die conservation fee mussten wir nicht bezahlen, die erhöhten eintrittsgebühren von 50 us schon. eure gruppe der südtanzania tour haben wir knapp verpasst, da wir erst am 20ten oktober ankamen. das wäre ein hallo gewesen, da ein teilnehmer eurer gruppe ein bekannter ist ;)

  • Marco sagt:

    Stimmt, auch wir mußten die Conservation Fee nicht bezahlen. Die Info darüber hatten wir im August einem offiziellen Schreiben entnommen, das an eine Lodge adressiert war. Möglicherweise müssen die Unterkünfte diese Fee abdrücken. Wir als Camper haben nun im Selous 50 Dollar Eintritt + 30 Dollar Campinggebühr, also 80 Dollar pro Nase und Tag bezahlt. Das ist auch schon heftig. Dazu mußten wir einen Scout mitnehmen, der sich mangels Englischkenntnissen als ziemlich nutzlos erwies. Und der Zustand des Klos im Takalala Camp stand auch in keinem Verhältnis zur Höhe der Campingebühr.

    Trotzdem war es toll im Selous, reizvolle Allradstrecken, Löwinnen mit Jungen u.s.w.

    Wir waren übrigens am 13. und 14. im Takalala Camp, sind dann am 15. Oktober quer durch den nördlichen Selous weiter nach Mbega gefahren, wo wir nochmals zwei Nächte campierten. Beim nächsten Mal müssen wir eben die Terminplanung ein bissel besser koordinieren. Wäre sicher ein interessantes Treffen gewesen, gerade für die Fotofreaks unter uns. Im Portfolio auf Deiner Websites sind ja ein paar tolle Bilder zu entdecken.

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