Wildschutzgebiet Kuzikus schon wieder im Fernsehen

Bloged in Allgemein von Marco Montag August 27, 2007

Die deutschen Fernsehteams geben sich bei unseren Kollegen in Namibia die Klinke in die Hand. Nachdem Familie Reinhard/Reisenauer mit ihrer Lodge und dem privaten Wildschutzgebiet Kuzikus vor einigen Wochen in der ZDF-Serie “Unsere Farm in Afrika” zu sehen war, steht nun schon wieder der nächste Fernsehauftritt auf dem Programm: Ein RTL-Team hat für den Sender Vox eine 3-teilige Dokumentation in der Reihe “Good Bye Deutschland” produziert.

Das besondere Interesse des Fernsehsenders führen unsere Partner in Namibia auf die Tatsache zurück, daß Kuzikus keine typische Farm mit Rindern, Schafen und Ziegen ist. Als ein privates Wildschutzgebiet
ohne Innenzäune und mit natürlichen Wasserstellen, großen Wildherden die in einem funktionierenden
Ökosystem leben, bildet Kuzikus eine Ausnahme in Namibia.

Darum wurden auch viele Drehtage verwendet um die Wildschutzprojekte, insbesondere das
Schutzprojekt für die vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashörner, mit der Kamera zu begleiten.
Ein Thema war auch der “Kalahari Wildniskurs”, der anhand eines real stattfindenen Kursablaufes
mit Safarigästen festgehalten wurde. Natürlich wurde auch der private Tagesablauf und die alltäglichen Tätigkeiten gefilmt, um den Zuschauern zu zeigen wie sich der Alltag auf einer Gästelodge in der Kalahari von dem der Menschen in Mitteleuropa unterscheiden kann.

Nun sind alle gespannt, welches filmische Ergebnis da über den Bildschirm flimmern wird. Die Sendetermine für “Good Bye Deutschland” mit Kuzikus sind 28. August, 4. September und 11. September 2007, jeweils 20.15 Uhr. Besonders werden die Hauptdarsteller auf die Folter gespannt. Da Vox anders als das ZDF in Namibia nicht empfangen werden kann, müssen sie sich die Sendungen von Freunden in Deutschland aufzeichnen lassen und können die DVD erst mit einiger Zeitverzögerung ansehen.

Tanzania: Gebühren für Selous Game Reserve steigen

Bloged in Allgemein von Marco Mittwoch August 15, 2007

Besucher des Selous Wildreservats im Süden Tansanias müssen tiefer in die Tasche greifen. So steigen die Eintrittsgebühren von 30 auf 50 US-Dollar pro Tag, hinzu kommt eine neue Naturschutzabgabe (Conservation Fee) von 25 UD-Dollar pro Person und Tag. Damit wird der Besuch um 45 Dollar pro Tag teurer. Das Ministerium für Natur und Tourismus in Tanzania hat über die neuen Gebühren in einem Schreiben informiert, das auf den 31.07.2007 datiert ist, wirksam sind die neuen Sätze demnach aber bereits ab 01.07.2007.

Selous ist Afrikas größtes Wildreservat (kein Nationalpark). Die wilde, ursprüngliche Landschaft an den Flüssen Ruaha und Rufiji gilt als Geheimtip unter Afrika-Kennern. Das Reservat zählt trotz seiner Größe nur einen Bruchteil der Besucher der viel berühmteren Ziele im Norden des Landes, wie Serengeti und Ngorongoro-Krater.

Zwei Reisen, die unter anderem auch ins Selous Wildreservat führen, sind Tansanias unentdeckter Süden (deutsch geführte Camping-Safari) und das individuelle Reisebeispiel Tansanias Süden privat (Katalog-Seite 75).

Nashörner breiten sich in Botswana wieder aus

Bloged in Allgemein von Marco Montag August 6, 2007

Sie galten als ausgerottet – doch nun breiten sich Nashörner langsam wieder in Botswana aus. 1993 waren die letzten freilebenden Nashörner vom Norden des Landes in den Südosten, ins Khama Rhino Sancturay bei Serowe, umgesiedelt worden. Seit 2002 begann dann das Botswana Rhino Management Committee (BRMC), unterstützt unter anderem von Wilderness Safaris, mit der Wiederansiedlung von Nashörnern auf Chief’s Island im Okavango-Delta. Durch zehn Geburten ist die Anzahl der Tiere dort inzwischen von 27 auf 37 Breitmaulnashörner (White Rhinos) gewachsen. Hinzu kommen vier Spitzmaulnashörner (Black Rhinos), berichtet Map Ives, Chairman des BRMC.

Die ersten beiden Nashörner im Flußbett des Boteti
Die ersten beiden Nashörner seit vielen Jahren im trockenen Flußbett des Boteti

Aber trotzdem, ein Nashorn in freier Wildbahn zu erspähen, ist im ansonsten so tierreichen Botswana eine große Ausnahme. Bei meinem letzten Besuch im Meno a Kewna Tented Camp am Makgadikgadi Nationalpark im Mai berichteten Guide Dabe und der Chef des Camps David Dugmore ganz begeistert von zwei Nashörnern, die sich in der Khumaga-Region in der Nähe des Camps aufhielten. Die zwei erwachsenen Weibchen seien, so die Vermutung, bei der Auswilderung im Okavango-Delta wohl nicht lange genug in einem Gehege gehalten worden – und nun seien die heimattreuen Tiere wohl wieder auf dem Rückweg Richtung Süden nach Khama. Doch inzwischen sieht es so aus, als ob die beiden Nashörner sich mit einem neuen Revier in der Boteti-Region des Makgadikgadi Nationalparks anfreunden. Um sie hier zu halten, will die BRMC mit Unterstützung von Meno a Kwena und weiteren Safariunternehmen in der Region bei Khumaga ein Boma errichten. Das ist eine Art Futter- und Wasserstelle mit Schattendach. Ein weiteres Weibchen und ein Männchen im passenden Alter, die bislang noch in einer anderen Region Botswanas leben, könnten nach Khumaga gebracht werden, kündigt Map Ives an. David Dugmore und seine Gäste wären jedenfalls begeistert, wenn sich am Boteti eine neue Nashorn-Familie etabliert.

Meno a Kwena Tented Camp
Neben Zebras, Elefanten und Löwen nun auch Nashörner direkt vor der Haustür: Meno a Kwena Tented Camp am Rande des Makgadikgadi-Nationalparks

Südafrika: Safari und Strand oder Kap für Genießer

Bloged in Allgemein von Marco Sonntag August 5, 2007

Reisen von Outback Africa waren noch nie Massenveranstaltungen. Für die meisten unserer Safaris liegt die Höchstteilnehmerzahl zwischen neun und zwölf und damit noch unter dem, was bei vermeintlich billigen Touren als Mindestteilnehmerzahl gilt. Mit zwei ganz neuen Südafrika-Reisen gehen wir nun noch einen Schritt weiter. Das Reisekonzept klein & fein steht für hochwertige, persönlich geführte Reisen in besonders kleinen Gruppen von vier bis höchstens sechs Gästen. Es gibt in Südafrika so viele kleine, stilvolle Hotels und erstklassige Gästehäuser, die als Geheimtip gelten. Nur sind sie häufig zu klein, um Zimmer für eine zwölfköpfige Reisegruppe langfristig zu reservieren. Genau solche Unterkünfte, die alle ihren eigenen Charme haben, konnten wir nun für die klein & fein Reisen auswählen. Die Programme konzentrieren sich jeweils auf eine bestimmte Region, zumeist sind zwei, manchmal drei Übernachtungen an einem Ort geplant. Die Fahrstrecken dazwischen wurden möglichst kurz gehalten, um eine entspannte Reise mit persönlicher Betreuung durch einen qualifizierten, deutschsprachigen Guide zu ermöglichen.

Vom November bis März empfehlen wir, auch wegen des günstigen Wetters, die Kapregion. Unsere klein & fein-Reise Das Kap für Genießer führt in die Metropole Kapstadt, ans Kap der Guten Hoffnung, in die Weinregion, an die Garden Route, und am Ende gehen Sie im privaten Botlierskop Naturreservat auf Safari.

Den Nordosten des Landes bereist man dagegen besser von Juli bis Oktober, in der etwas kühleren Trockenzeit. Dann sind die Chancen auf gute Tierbeobachtungen besonders gut, die warme Küste lädt im Anschluß zum Baden ein. Unsere klein & fein-Reise Vom Krüger-Park zum Indischen Ozean führt über die Panoramaroute in den Krüger Nationalpark – mit der Möglichkeit, einmal draußen im Busch unter dem Sternenhimmel zu übernachten – ins Hluhluwe Imfolozi Wildreservat, zu den geschichtsträchtigen Battlefields, in die majestätischen Drakensberge und endet mit ein paar Tagen Strandurlaub.

Wenn ein Schweizer nach Malawi will

Bloged in Allgemein von Marco Mittwoch August 1, 2007

Während für deutsche Staatsbürger ein gültiger Reisepaß ausreicht, um nach Malawi zu gelangen, haben es Schweizer bei der Reisevorbereitung deutlich schwerer. Zuständige für den Visa-Antrag ist neuerdings die malawische Botschaft in Brüssel, und der fehlen im Moment die Visa-Aufkleber.
Wir dokumentieren hier einmal die Korrespondenz mit einem unserer – zum Glück – afrikaerfahrenen Kunden:

Hallo Svenja,
bei unserem Weg, ein Visum für Malawi zu erhalten, sind als Schweizer Bürger doch noch einige Hürden zu nehmen. Ich möchte Euch folgendes mitteilen, was in Zukunft für Schweizer Kunden wichtig ist. Eure Angaben zum Konsulat der Republik Malawi in der Schweiz treffen nicht mehr zu. Die Geschäftsstelle an der Hohlstrasse in Zürich wurde vor gut einem Jahr aufgelöst. Neu ist ein Schweizer Anwalt, welcher als Honorarkonsul für Malawi waltet, zuständig. Die postalische Adresse des Konsulates von Malawi, welches von Rechtsanwalt/Honorarkonsul Ulrich B. Mayer geführt wird, ist jetzt an der Dolderstrasse 102 in 8032 Zürich.
Nachdem ich mit diesem Kontakt aufgenommen hatte, teilte er mir mit, dass er – aufgrund verschiedener Änderungen – kein Visum für Malawi ausstellen könne. Zuständig sei die Botschaft in Brüssel. Also habe ich Kontakt mit Brüssel aufgenommen. Zu bemerken ist noch, dass Anfragen in Brüssel nur in Englisch und Französisch entgegengenommen werden. Deutsch wird strikt abgeblockt. Englisch ist zwar kein Problem für mich, aber es war mal ein Versuch in Deutsch im Zuge der EU-Gemeinschaft wert.
Zur Zeit ist es so, dass auch die Botschaft in Brüssel keine Visa – infolge fehlender Sticker – für Malawi ausstellen kann. Zur Zeit wird das Problem mit einem Schreiben der Botschaft gelöst, welches dann an der Grenze in Malawi vorgewiesen werden kann.
Nachdem ich ja schon über 16 Jahre Buscherfahrung im südlichen Afrika mitbringe, freuen wir uns schon auf die Grenzüberschreitungen, den ich weiss schon, was auf uns zukommt. Dafür nehmen wir genügend Dollars mit. So lässt sich dann die Wartezeit ein wenig verringern.
Beiliegend zu Eurer Info noch die E-Mails/Schreiben des Schweizer Honorarkonsul und der Botschaft in Brüssel.
Wünsche Dir noch einen ganz schönen Tag
Mit den besten Grüssen aus der Schweiz
Thomas

“Sehr geehrter Mailabsender
Schweizer Bürger, welche nach Malawi einreisen wollen, benötigen ein Visum.
Da indessen in Malawi eine geänderte
Visumspraxis eingeführt wurde und wir hier in der Schweiz nicht mit den entsprechenden neuen Unterlagen und Instruktionen bedient wurden, bitten wir Sie, sich an die zuständige Botschaft in Brüssel zu wenden.
Die Anschrift:
Malawi Embassy
Avenue Herrmann-Debroux 46
B-1160 Auderghem
Tel: 00322/231 09 80
Fax: 00322/231 10 66
Mail: embassy.malawi@skynet.be
Wir bitten um Kenntnisnahme.
Mit freundlichen Grüssen
Ulrich B. Mayer
Honorarkonsul”

Dear Sir,Yes, visas are required for Swiss nationals. However, we currently do not have any visa stickers. We have ordered them from the Capital and hope to have them soon but have no indication of how long that will take.
In the meantime, we can issue letters of introduction which you can present upon entry into Malawi and obtain your visa at the border. For this letter, we will need a completed copy of the application form, a photocopy of your valid passport and travel itinerary. This can be returned by fax or email. A single entry visa is valid 3 months from the date of entry into Malawi and a multiple entry visa is valid 6 months. It costs approximately $50 for a visa at the border for a single entry, and $100 for a multiple entry.

Best regards,
Briana Sapp
Social Projects Manager
Embassy of the Republic of Malawi
Avenue Herrmann-Debroux, 44-46
B-1160 Brussels

Belgium
Main Line
: +32(0)2.231.09.80
Fax: +32(0)2.231.10.66
www.embassymalawi.be

Hallo Thomas,
ach Du meine Güte! Da seid Ihr ja wirklich hin und her geschoben worden. Vielen Dank für Deine Hinweise, wir werden unsere entsprechenden Hinweise in den Ausrüstungslisten überarbeiten. Es tut mir leid, daß es sich für Euch so schwierig gestaltet.
Ich hoffe mal, daß es am Ende reibungslos läuft und Ihr die Extra-Dollars für etwas Schöneres ausgeben könnt. Deinem zynischen Unterton zufolge bist Du da wohl eher skeptisch. Ich hoffe, Ihr freut Euch trotzdem ein wenig auf die Tour.
Nochmals vielen Dank und beste Grüße
Svenja

Guten Morgen Svenja,
wir sehen für die Reise überhaupt kein Problem und freuen uns wirklich sehr darauf. Das ist ja der Reiz an Afrika. Da ticken die Menschen halt anders. Und wir sind solche Probleme gewohnt. Und unsere langjährige Erfahrung kommt uns da schon sehr zugute. Wir sind auch sicher, dass wir dem Guide und den noch unerfahrenen Afrikaabenteurern eine Stütze sein werden. Das hat sich schon bei unserer letzten Botswana-Adventure-Tour gezeigt.
Ansonsten hätten wir ja gleich zwei Wochen Badeferien auf Ibiza buchen können.
Mit herzlichen Grüssen
Thomas

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