Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen
Die deutschen Fernsehteams geben sich bei unseren Kollegen in Namibia die Klinke in die Hand. Nachdem Familie Reinhard/Reisenauer mit ihrer Lodge und dem privaten Wildschutzgebiet Kuzikus vor einigen Wochen in der ZDF-Serie “Unsere Farm in Afrika” zu sehen war, steht nun schon wieder der nächste Fernsehauftritt auf dem Programm: Ein RTL-Team hat für den Sender Vox eine 3-teilige Dokumentation in der Reihe “Good Bye Deutschland” produziert.
Das besondere Interesse des Fernsehsenders führen unsere Partner in Namibia auf die Tatsache zurück, daß Kuzikus keine typische Farm mit Rindern, Schafen und Ziegen ist. Als ein privates Wildschutzgebiet
ohne Innenzäune und mit natürlichen Wasserstellen, großen Wildherden die in einem funktionierenden
Ökosystem leben, bildet Kuzikus eine Ausnahme in Namibia.
Darum wurden auch viele Drehtage verwendet um die Wildschutzprojekte, insbesondere das
Schutzprojekt für die vom Aussterben bedrohten Spitzmaulnashörner, mit der Kamera zu begleiten.
Ein Thema war auch der “Kalahari Wildniskurs”, der anhand eines real stattfindenen Kursablaufes
mit Safarigästen festgehalten wurde. Natürlich wurde auch der private Tagesablauf und die alltäglichen Tätigkeiten gefilmt, um den Zuschauern zu zeigen wie sich der Alltag auf einer Gästelodge in der Kalahari von dem der Menschen in Mitteleuropa unterscheiden kann.
Nun sind alle gespannt, welches filmische Ergebnis da über den Bildschirm flimmern wird. Die Sendetermine für “Good Bye Deutschland” mit Kuzikus sind 28. August, 4. September und 11. September 2007, jeweils 20.15 Uhr. Besonders werden die Hauptdarsteller auf die Folter gespannt. Da Vox anders als das ZDF in Namibia nicht empfangen werden kann, müssen sie sich die Sendungen von Freunden in Deutschland aufzeichnen lassen und können die DVD erst mit einiger Zeitverzögerung ansehen.
Besucher des Selous Wildreservats im Süden Tansanias müssen tiefer in die Tasche greifen. So steigen die Eintrittsgebühren von 30 auf 50 US-Dollar pro Tag, hinzu kommt eine neue Naturschutzabgabe (Conservation Fee) von 25 UD-Dollar pro Person und Tag. Damit wird der Besuch um 45 Dollar pro Tag teurer. Das Ministerium für Natur und Tourismus in Tanzania hat über die neuen Gebühren in einem Schreiben informiert, das auf den 31.07.2007 datiert ist, wirksam sind die neuen Sätze demnach aber bereits ab 01.07.2007.
Selous ist Afrikas größtes Wildreservat (kein Nationalpark). Die wilde, ursprüngliche Landschaft an den Flüssen Ruaha und Rufiji gilt als Geheimtip unter Afrika-Kennern. Das Reservat zählt trotz seiner Größe nur einen Bruchteil der Besucher der viel berühmteren Ziele im Norden des Landes, wie Serengeti und Ngorongoro-Krater.
Zwei Reisen, die unter anderem auch ins Selous Wildreservat führen, sind Tansanias unentdeckter Süden (deutsch geführte Camping-Safari) und das individuelle Reisebeispiel Tansanias Süden privat (Katalog-Seite 75).
Sie galten als ausgerottet – doch nun breiten sich Nashörner langsam wieder in Botswana aus. 1993 waren die letzten freilebenden Nashörner vom Norden des Landes in den Südosten, ins Khama Rhino Sancturay bei Serowe, umgesiedelt worden. Seit 2002 begann dann das Botswana Rhino Management Committee (BRMC), unterstützt unter anderem von Wilderness Safaris, mit der Wiederansiedlung von Nashörnern auf Chief’s Island im Okavango-Delta. Durch zehn Geburten ist die Anzahl der Tiere dort inzwischen von 27 auf 37 Breitmaulnashörner (White Rhinos) gewachsen. Hinzu kommen vier Spitzmaulnashörner (Black Rhinos), berichtet Map Ives, Chairman des BRMC.

Die ersten beiden Nashörner seit vielen Jahren im trockenen Flußbett des Boteti
Aber trotzdem, ein Nashorn in freier Wildbahn zu erspähen, ist im ansonsten so tierreichen Botswana eine große Ausnahme. Bei meinem letzten Besuch im Meno a Kewna Tented Camp am Makgadikgadi Nationalpark im Mai berichteten Guide Dabe und der Chef des Camps David Dugmore ganz begeistert von zwei Nashörnern, die sich in der Khumaga-Region in der Nähe des Camps aufhielten. Die zwei erwachsenen Weibchen seien, so die Vermutung, bei der Auswilderung im Okavango-Delta wohl nicht lange genug in einem Gehege gehalten worden – und nun seien die heimattreuen Tiere wohl wieder auf dem Rückweg Richtung Süden nach Khama. Doch inzwischen sieht es so aus, als ob die beiden Nashörner sich mit einem neuen Revier in der Boteti-Region des Makgadikgadi Nationalparks anfreunden. Um sie hier zu halten, will die BRMC mit Unterstützung von Meno a Kwena und weiteren Safariunternehmen in der Region bei Khumaga ein Boma errichten. Das ist eine Art Futter- und Wasserstelle mit Schattendach. Ein weiteres Weibchen und ein Männchen im passenden Alter, die bislang noch in einer anderen Region Botswanas leben, könnten nach Khumaga gebracht werden, kündigt Map Ives an. David Dugmore und seine Gäste wären jedenfalls begeistert, wenn sich am Boteti eine neue Nashorn-Familie etabliert.

Neben Zebras, Elefanten und Löwen nun auch Nashörner direkt vor der Haustür: Meno a Kwena Tented Camp am Rande des Makgadikgadi-Nationalparks
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