Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen

Monats-Archive: Juni 2007

South African Airways (SAA) reduziert ihr Flugangebot von Europa nach Johannesburg. Die Strecke zwischen Paris und Johannesburg wird ab 30. Oktober 2007 komplett eingestellt. Bereits gebuchte Passagiere werden auf die London- und Frankfurt-Flüge der SAA umgebucht.

Auch auf der neuen Direktverbindung zwischen München und Johannesburg (ab 4. Juli 2007) gibt es eine Reduzierung. Diese Strecke sollte ursprünglich ab 28. Oktober 2007 täglich bedient werden. Nun wird es im Winterhalbjahr nur vier Flüge pro Woche geben, und zwar montags, mittwochs, freitags und sonntags von München nach Johannesburg (Abflug in München 21.00 Uhr, Ankunft in Johannesburg 08.40 Uhr) und zurück dann dienstags, donnerstags, samstags und sonntags (Abflug in Johannesburg 21.15 Uhr, Ankunft in München 07.00 Uhr).

Auf der München-Strecke wird zunächst ein Airbus A340-300, später ein A340-200 eingesetzt. SAA ist Kooperationspartner der Lufthansa in der Star Alliance.

Uganda erhöht mit Wirkung ab 1. Juli 2007 die Visum-Gebühr von 30 auf 50 US-Dollar. Zunächst blieb noch unklar, ob auch die Kosten für ein Transitvisum, das sieben Tage lang gilt und bislang 15 US-Dollar kostet, steigen werden. Die Visa werden unkompliziert bei der Einreise, zum Beispiel am Flughafen Entebbe, erteilt. Das Visum bereits vorab in Deutschland zu besorgen, macht in den meisten Fällen wenig Sinn, da es teurer wäre. Bereits seit einiger Zeit ist bekannt, daß die Nationalparkverwaltungen in Uganda und Ruanda die Gebühren für die Gorilla-Permits anheben. Der beeindruckende Besuch bei den letzten frei lebenden Berggorillas kostet ab 1. Juli 500 US-Dollar statt zuvor 375 bzw. 395 US-Dollar. Bei diesen Beträgen handelt es sich um die reinen Permit-Preise, Reisekosten kommen noch hinzu.

Die Unesco hat das Richtersveld in Südafrika und die Felsgravuren von Twyfelfontein in Namibia in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Das Richtersveld ist eine spektakuläre Bergwüstenlandschaft im äußersten Nordwesten Südafrikas. Hier gibt es eine ganze Reihe von endemischen Pflanzenarten, etwa den „Halbmenschbaum“. Außerdem gilt die Region als besondere Kulturlandschaft. Es ist das einzige Gebiet, in denen die Halbnomaden vom Stamm der Nama, deren Vorfahren seit zwei Jahrtausenden im südlichen Afrika leben, noch ihre traditionellen transportablen Hütten errichten.

Halbmenschbaum im Richtersveld Nationalpark
Halmenschbaum im Richtersveld Nationalpark. © SA Tourism

Twyfelfontein, die erste Welterbestätte in Namibia, ist bekannt für seine über 2000 Felszeichnungen und –gravuren. Die ältesten dieser Kunstwerke stammen aus der späten Steinzeit. Sie wurden von Jägern und Sammlern geschaffen, die diese Region dominierten, bis etwa 1000 n.Ch. die ersten Viehirtenstämme ins südwestliche Afrika einwanderten.

Während Twyfelfontein auf der Route vieler Namibia-Reisen zu finden ist, dringt kaum ein Tourist bis ins entlegene Richtersveld vor. Es gilt noch als Geheimtip für Wüstenfreunde und Allradfans. Eine der ersten geführten Reisen, die auch in den Richtersveld Nationalpark führen, ist Allradabendteuer im Grenzland. Die Safari führt von Kapstadt aus in den Nordwesten Südafrikas, den Süden Namibias (Fischfluß-Canyon) und den Südwesten Botswanas (Kgalagadi Transfrontierpark inklusive der anspruchsvollen Durchquerung bis Mabuasehube). Weitere Informationen zu dieser Reise gibt es hier.

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