Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen
Die Flüsse in der Grenzregion von Nord-Botswana, Ost-Namibia (Caprivi), Angola und Sambia erreichen in diesem Jahr einen ungewöhnlich hohen Wasserstand. So liegt der Pegel des Sambesi aktuell 40 Prozent über dem Normalwert zu dieser Jahreszeit. Dies hat auch Auswirkungen auf den Chobe-Fluß in Botswana. Die Toro Safari Lodge und die beiden Campingplätze an der Chobe Safari Lodge wurden überflutet.

Die Sedudu-Bar der Chobe Safari Lodge steht unter Wasser.
Außerdem ist der Wasserstand an der Kazangula-Fähre so hoch, daß Reisende, die hier die Grenze von Botswana nach Sambia überqueren wollen, die ersten Meter bis zum Einstieg in das Fährschiff durch kniehohes Wasser waten müssen. Abgesehen von diesen Einschränkungen verlaufen die Safaris in der Region wie gewohnt, berichten unsere Kollegen aus Botswana. Durch die großen Wassermengen bieten die Victoria-Fälle in diesen Wochen ein besonders spektakuläres Bild.

Auch das Okavango-Delta erhält in diesem Jahr mehr Wasser als üblich. Die Linien zeigen die Wassermengen (Kubikmeter pro Sekunde), gemessen in Mohembo, wo der Okavango die Grenze von Namibia nach Botswana überschreitet. Das meiste Wasser erhält der Fluß aus Regenfällen im Hochland von Angola, die größte Ausdehnung hat das Delta durch die geringe Fließgeschwindigkeit erst mit einiger Zeitverzögerung.
Eines der spektakulärsten Mountainbike-Rennen der Welt startet in Knysna: Das Absa Cape Epic findet in diesem Jahr vom 24. bis 31. März statt. Die 900 Kilometer lange Strecke führt entlang der Garden Route durch die Weinregion nach Kapstadt. Die achte und letzte Etappe endet im Weingut Lourensford vor den Toren Kapstadts. Die Strecke verläuft durch eine der schönsten Landschaften Afrikas und macht das Rennen für Radfahrer aus der ganzen Welt zu einem Traumziel. Die Teilnehmer – ambitionierte Amateure und Profisportler – treten jeweils in Zweierteams an. Start ist jeden Morgen, 7 Uhr, spätestens 17 Uhr müssen die Fahrer die Ziellinie erreichen. Das Cape Epic ist alles andere als eine Spazierfahrt, an den acht Tagen müssen Anstiege von insgesamt 16.000 Höhenmetern überwunden werden. Im vergangenen Jahr belegten die Schweizer Christoph Sauser und Silvio Bundi Platz 1 in der Gesamtwertung, das deutsch-schweizerische Team Johannes Stickmüller/Christian Heule landete auf Rang 2 vor Karl Blatt und Carsten Bresser aus Deutschland.

Schweißtreibender Sport vor der grandiosen Landschaftskullisse des Western Cape: Sportler beim Cape Epic Rennen 2006. © Foto: www.cape-epic.com
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