Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen

Tages-Archive: 14. März 2007

Nach der Flugreise via Dubai endlich wieder eine Nacht zum Schlafen. Die Schaumstoffunterlage ist viel zu weich, der Schlafsack ziemlich warm. Am Morgen brechen wir zum Hells Gate Nationalpark auf. Am Eingangstor sind nur vereinzelte andere Besucher auszumachen. Hier könnte man sogar Mountain Bikes mieten. Wir wandern los, die ersten 8 Kilometer auf einem Weg geradeaus. Man sieht schöne Felslandschaft und später auch Tiere in nicht allzu weiter Entfernung: Warzenschweine, Zebras, Antilopen, Geier u.s.w. Dann klettern wir in eine Schlucht. Weil der Regen viel Geröll und manchen großen Felsbrocken ausgewaschen hat, sind einige ganz heftige Kletterpartien zu meistern. Bevor der Canyon wieder in eine offene Landschaft übergeht, plätschern heiße Quellen von den steilen Felswänden. Mittags gibt es ein Lunch-Paket mit kaltem Hühnchen und Sandwiches.

Schlucht im Hell's Gate nationalpark, Kenia

Am Abend unternehmen wir eine Bootsfahrt auf dem Naivasha-See. Wir sehen die Fischer, die in beachtlicher Nähe zu den gefährlichen Hippos, bis zur Brust im Wasser watend, ihre Netze einholen. Viele Vögel, Pelikane, Reiher, Gänse und einige Schreiseeadler, bieten schöne Motive im warmen Abendlicht. Auf einer Insel im See grasen Wasserböcke. Ihre Vorfahren hatte ein Filmteam hierher gebracht – als Kulisse für den Streifen “Jenseits von Afrika”. Im Hintergrund ragt der Vulkankegel des Mt. Longonot auf, den wir am nächsten Tag besteigen sollen. Am Ende des staubigen Wandertages ist die erste Dusche nötig. Die Gemeinschaftsduschen hier auf dem Campingplatz sind zwar einfach aber sauber. Die Sanitär-Anlagen machen einen besseren Eindruck, als ich es von den einfachen Camping-Safaris in Tansania in Erinnerung habe, allerdings werden sie hier wohl auch seltener benutzt. Das Abendessen ist wieder lecker. Es gibt Nil-Barsch aus dem nahen Victoria-See, Kartoffeln, Gemüse und Spinat.

(Reisenotizen von der Safari Geparden, Giraffen und Gorillas im Mai/Juni 2006 – Fortsetzung folgt)

Nairobi – Kaum in Afrika angekommen, begegne ich der ersten Schlange. Nur die Nerven behalten! Am Kopf der Schlange sitzen zwei Beamte hinter dem Einreiseschalter. Nach einer Viertelstunde und zwei ausgefüllten Formularen ist alles geschafft. 50 US-Dollar in bar, und schon habe ich das Visum für Kenia. Meine zwei Reisekollegen hatten ihre Visa schon in Deutschland beantragt, dafür mehr bezahlt – und trotzdem standen sie bei der Einreise in der Schlange.

Entlang des Great Rift Valley geht es Richtung Norden. Der Toyota Hi-Ace-Minibus kämpft sich die steile Straße nach oben, immer wieder ergeben sich schöne Ausblicke auf das breite Tal, den Großen Afrikanischen Graben. An den schönsten Aussichtsstellen haben Andenkenhändler Ihre Stände aufgebaut, bieten geschnitzte Tiere und allerlei andere Souvenirs feil.

Unsere erste Station ist der Lake Naivasha. Vom Ufer etwas zurückgesetzt, liegt unser Camp unter großen Bäumen. Auf einer saftig grünen Wiese, die zwei Angestellte mit zwei Macheten in mühsamen Schwüngen kurz zu halten versuchen, könnten die Zelte aufgebaut werden. Unser kenianischer Guide Nikolaus besorgt aber die Schlüssel für die kleinen Bungalows, lässt Bettlaken bringen, und wir ziehen in die sehr einfachen, aber festen Behausungen ein. Das hat den Vorteil, nach dem langen Flug erst einmal die in der großen Reisetasche verstauten Utensilien bequemer ordnen zu können als es in einem kleinen Zelt. Unter einem Verschlag bereitet der Koch das Abendessen vor. Aus der Ferne hört man das Schnaufen der Flusspferde im See.

(Reisenotizen von der Safari Geparden, Giraffen und Gorillas im Mai/Juni 2006 – Fortsetzung folgt)

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