Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen

Gelbfieber-impfausweis

Impfausweis mit Gelbfieberimpfung-Eintrag © Foto: Outback Africa Erlebnisreisen

Auf den gängigen touristischen Routen im südlichen Afrika gibt es kein Gelbfieberrisiko. Allerdings verlangen einige Länder bei der Einreise den Nachweis einer Gelbfieber-Impfung, wenn man zuvor in anderen afrikanischen Ländern, zum Beispiel in Sambia, war.

1. Einreise nach Botswana

Die Vorschrift gibt es schon länger, seit Juli 2014 wird sie von den botswanischen Einreisebehörden auch kontrolliert. Reisende, die aus Sambia kommen, müssen eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Wer dies nicht kann, soll im Extremfall an Ort und Stelle geimpft werden. Betroffen hiervon sind Reiserouten, die mehrere Länder kombinieren und zunächst durch Sambia und dann nach Botswana führen.

2. Einreise nach Südafrika

Auch Südafrika verlangt seit einiger Zeit den Nachweis einer Gelbfieberimpfung von Reisenden, die zuvor in Sambia waren. Ausgenommen sind Passagiere, die nur kurz zum Umsteigen in Südafrika sind (max. 12 Stunden, bitte mögliche Flugverspätungen bedenken) und den Transitbereich des Flughafens nicht verlassen.

Kontrolle nicht immer und überall

Es ist möglich, dass nicht in jedem Fall der Stempel im Impfausweis kontrolliert wird. Aber es kann durchaus sein. Die Vorschriften, deren Auslegung und die Anwendung durch die einzelnen Behörden können sich auch kurzfristig ändern. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt Outback Africa allen Kunden die Gelbfieberimpfung, wenn ihre Safari einen wie oben beschriebenen Verlauf hat. Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Gelbfieber geimpft werden kann, benötigt dafür eine amtliche Bestätigung. Dieses Attest muss von einer offiziellen Gelbfieberimpfstelle im Heimatland ausgestellt sein.

Übrigens besteht an den Victoria-Fällen oder in Safarizielen Sambias kein Risiko, an Gelbfieber zu erkranken. Einzelne Fälle dieser Krankheit sind in abgelegenen Randgebieten des großen Landes aufgetreten, die Touristen kaum besuchen werden. Die Einreisebehörden der anderen Länder können das aber nicht nachvollziehen. Deshalb gelten die Vorschriften pauschal für alle, die in Sambia waren.

Für Safari-Rundreisen im südlichen Afrika kommen Kombinationen aus Sambia und Botswana oder Sambia und Südafrika am häufigsten vor. Grundsätzlich gilt die Vorschrift auch für Reisende, die zuvor in einem anderen Land waren, in dem Gelbfieber vorkommt. Für Botswana gehören dazu zum Beispiel auch Angola, Äthiopien, Kenia, Tansania und Uganda.

Stand dieser Informationen: August 2014

Sightseeing-Bus Victoria Falls © Foto: Shearwater

Sightseeing-Bus Victoria Falls © Foto: Shearwater

Der rote City Sightseeing-Bus am Sambesi!
Als viertes Ziel im südlichen Afrika fährt der rote City Sightseeing-Bus jetzt auch in Victoria Falls (neben Kapstadt, Johannesburg und Windhoek).
Als McDonaldisierungs-Gegner drücke ich hier ein Auge zu und sage – prima!

Während man in Johannesburg und Kapstadt im von europäischen Metropolen gewohntem „Hop-on-hop-off“ Verfahren die Stadt mit einem Tagesticket erkunden kann, gibt es in Victoria Falls (wie auch in Windhoek) zwei feste zirka zweistündige Touren.

8 und 16 Uhr startet man an der Ecke des Shearwater Adventure Office (mitten in der Stadt unweit des Rainbow Hotels und des Restcamp Zeltplatzes). Zuerst geht es nach Chinotemba, hinein ins typische Leben der Bevölkerung Simbabwes, einschließlich eines Spaziergangs über den Markt.

Zurück fährt der Bus dann zum etwas außerhalb der Stadt gelegenem Big Tree (wo ich schon joggend Elefanten begegnete) und den Zambezi Drive entlang mit berechtigten Chancen, neben Elefanten auch Büffel, Kudus oder Warzenschweinen zu begegnen. Das Topdeck des Busses bietet dafür einen exzellenten erhöhten Blick.

Nächster „Busstop“ ist auf der Sambesibrücke zwischen Simbabwe und Sambia. Hier gibt es Gelegenheit für eine Bungeesprung in die Tiefe, oder einfach nur um im Bridge Café die Aussicht und ein Getränk genießen, bevor es zurück in die Stadt geht.

Die Tour kostet zur Zeit 45 US-Dollar pro Person (50 % Ermäßigung für Kinder unter 16 Jahren). Auf Wunsch kann man sich gegen eine Zusatzgebühr von 5 USD vom Hotel abholen lassen.

Truck-Safaris erfreuen sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit und sind aus unseren Reiseangeboten nicht wegzudenken. Es gibt sie als rustikale Safari mit Campingabenteuer oder auch als komfortablere Variante mit festen Unterkünften. Allen gemeinsam ist der Safaritruck. Er bildet das Herzstück jeder Tour und ist ein rollendes Eigenheim mit Wohnzimmer, Küche, Vorratskammer und Gepäckaufbewahrungsraum. Manchmal wird auch das Dach zum Schlafzimmer. Unsere zwei Trucksafaripartner Drifters und Sunway haben uns viele interessante Fakten über ihre Fahrzeuge zukommen lassen.

Das Leben eines Safaritrucks beginnt als normaler LKW mit offener Ladefläche. Um sich zum Safarifahrzeug zu qualifizieren, muss der LKW robust und mit einem starken Motor ausgestattet sein, darf nicht zu viel Elektronik haben und sollte sich gut reparieren lassen. Die Ladefläche wird durch ein spezielles Chassis ersetzt, das nach den jeweiligen Plänen der Safarifirma maßgeschneidert wird. Dabei kommt High Tech zum Einsatz. Ein 3D-Computermodell wird auf einen Laserschneider übertragen, der die Teile der Außenhaut auf den Millimeter genau aus Fiberglass zurechtschneidet. Diese werden dann auf ein Gerüst aus rostfreiem Stahl montiert.

Auch die Innenausbauten mit Sitzen, großen Fenstern, elektrischen Anschlüssen und Stauraum sind jeweils individuell entworfen. Es dauert deshalb drei bis sechs Monate, bis das rollende Eigenheim fertig ist. Durch die Spezialanfertigungen hat der Truck dann auch einen stattlichen Preis, der dem eines kleinen Hauses recht nahe kommen kann.

Nun wird der Truck getestet und geprüft, bevor er auf seine erste Tour in die Wildnis gehen kann. Zuvor wird er noch beladen – rund 300 Teile führt ein Safaritruck als Ausrüstung mit sich, angefangen Campingausrüstungen über Kochutensilien bis hin zu einem Kühlschrank, Gaskochern und natürlich Werkzeug und Ersatzteilen. Dabei muss auch noch Platz für das Gepäck der Kunden bleiben und für die Lebensmittel, die besonders bei Touren in abgelegene Gebiete für mehrere Tage mitgeführt werden müssen. Deshalb wird jeder Winkel und jede Nische effektiv ausgenutzt.

Rund 80.000 bis 100.000 Kilometer legt ein Truck im Jahr zurück. Für ein Nutzfahrzeug ist das eher durchschnittlich, aber die Mehrzahl der gefahrenen Kilometer führt nicht über gut asphaltierte Straßen, sondern über Schotterpisten und durch unwegsames Gelände. Auch Flüsse müssen gelegentlich durchquert werden. Ersatzreifen gehören deshalb in großer Zahl zur mitgeführten Ausrüstung. Die meisten platten Reifen gibt es erfahrungsgemäß in Namibia, weil dort überwiegend grobe Schotterpisten befahren werden, deren Steine sich gern zwischen den Doppelreifen verklemmen. Sunway hat es in Namibia auf einer Tour einmal auf elf Reifenpannen gebracht, Drifters sogar auf 15 auf einer Botswana-Tour, davon sechs an einem Tag. Die Fahrer ersetzen kaputte Reifen immer sofort in der nächsten erreichbaren Werkstatt. Mittlerweile kommen auch immer mehr schlauchlose Reifen zum Einsatz, die wesentlich unempfindlicher gegen spitze Steine und Geröll sind. Nach vier bis fünf Jahren ist die Karriere des LKW als Safaritruck vorbei, das Chassis dagegen kann runderneuert auf ein neues Fahrzeug wieder aufgesetzt werden.

Die Außenhaut ist durch das Fibermaterial resistent gegen Steinschlag und Zweige. Bricht eine Scheibe, so kann diese dank eines Notfensters ersetzt werden. Die Trucks haben vorn stabile Frontschutzbügel (auch Bullenfänger genannt) und hinten eine Metall-Leiter, die im Normalfall das Heck schützt. Während die Stirn eines halbwüchsigen Elefanten deshalb kaum Schaden anrichtet, wenn sie von vorn gegen das Fahrzeug kracht, kann ein wütendes Nashorn mit einer soliden Hornspitze durchaus ein Loch in die Außenhaut des Trucks bohren. Dies geschieht zum Glück aber sehr selten, weil die meisten Tiere Respekt vor den großen Fahrzeugen haben. Nicht so respektvoll sind dagegen kleine Nagetiere wie Ratten, die sich gern einmal imn Motorraum einnisten und sich an den Kabeln zu schaffen machen. In den Fahrgastraum verirren sich selten Tiere. Meist sind es Paviane, die durch ein leichtsinnigerweise offen gelassenes Fenster eindringen und sich auf die Suche nach Essbarem machen. Dabei können sie erheblichen Schaden anrichten.

Durch die besondere Konstruktion bietet ein Safaritruck viele Vorteile gegenüber einem normalen Jeep oder Minibus. Die Gäste sitzen höher, und durch die großen Fenster sieht man viel mehr von der Landschaft. Auf Pirschfahrten lassen sich alle Fenster einschließlich der oberen öffnen und man kann gut fotografieren. Im Innenraum ist mehr Beinfreiheit, und auch die Rucksäcke, Proviant und Getränke lassen sich gut erreichen. Je nach Tour reisen 150 bis 600 Gäste pro Jahr mit einem Truck auf den 12 bis 18 Sitzen durch Afrika, manche nur eine Woche, andere fast einen ganzen Monat. Besonders bei Campingtouren dient der Truck auch als rollende Küche mit Arbeitsflächen, Herd und sogar einem Wassertank zum Händewaschen und für einen ersten Abwasch, wenn unterwegs in der Wildnis gepicknickt wird. Ein besonderes Erlebnis ist es, eine Nacht auf dem Dach des Trucks unter Millionen von Sternen zu schlafen.

Übrigens fahren nicht nur Männer die großen Trucks. Sowohl bei Drifters als auch bei Sunway gibt es drei weibliche erfahrene Truckfahrerinnen. Unser Kollege René ist 2009 einmal auf einer Tour mit “weiblicher Note” gewesen und fand, dass die starken Ladies den Männern auf jeden Fall das Wasser reichen können. Übrigens sind rund 60 Prozent der mitreisenden Gäste weiblich, und Trucksafaris erfreuen sich von Jung bis Alt großer Beliebtheit. Der Altersdurchschnitt liegt bei 40 Jahren, es sind aber auch schon Kinder und 80-jährige mitgereist. Rückenprobleme und sehr individuelle Reisevorstellungen sollte man jedoch nicht nicht haben, wenn man auf eine Trucksafari gehen möchte.

Hier gibt es noch ein schönes Video von Kilroy, einem niederländischen Partner von Drifters, in dem man den Truck sehr gut sehen kann. Die junge Truppe im Video ist, wie oben erwähnt, nicht repräsentativ für den Altersdurchschnitt.

Und noch eine lustige Episode zum Schluss: Bei Drifters steckten einmal zwei Trucks für acht Tage im Schlamm von Moremi (Botswana) fest, weil der erste Truck etwas zu sehr “offroad” gefahren ist und der zweite, der zu Hilfe eilen wollte, ebenfalls steckenblieb. Auch die bei den Gästen sehr beliebten “Rivercrossings”, wie sie auf den Fotos zu sehen sind, werden nicht mehr gemacht, weil der Schaden an den Fahrzeugen hinterher wesentlich länger anhält als die Begeisterung über das Abenteuer.

Also, steigen Sie ein und erleben Sie mit Ihren Mitreisenden ein gemeinsames Abenteuer in einem soliden und zuverlässigen Fahrzeug. Trucksafaris bieten wir mit Start und Ziel in Südafrika, Namibia, Botwana, Simbabwe, Sambia und Kenia-Tansania in Camping- und Lodgevarianten an. Viele der Reisen lassen sich auch kombinieren oder als Teilstücke erleben. Gern beraten wir sie.

Folgende Trucksafaris haben wir selbst erlebt:

Vielfältiges Südafrika (Doreen im März 2014)
Vom Kap nach Windhoek etwas bequemer (Susanne im Oktober 2012)
Simbabwe (René im Dezember 2010)
Südafrika und Namibia (Jens im März 2010)
Afrikas Südosten (René im September 2009)
Südafrika und Krüger Park (Jens im November 2008)

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