Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen

Visum Kenia

Visum Kenia

Vom kenianischen Fremdenverkehrsamt kam gestern die kurzfristige Mitteilung, dass Kenia bereits ab dem 1. Juli 2015 ein elektronisches Visum einführt. Es ersetzt das weiße Visaformular (Form 22), das bisher bei Ankunft ausgefüllt werden musste.

Auf der Internetseite www.ecitizen.go.ke* sollen die Urlaubsreisenden ihre Daten eingeben und das Visum per Kreditkarte bezahlen. Die Gebühren von 40 Euro bzw. 50 USD für ein Single Visum bleiben gleich. Die Bearbeitungszeit beträgt laut den Angaben der Behörden sieben Tage. Ob diese Angabe zutrifft, kann man erst nach der Freischaltung der Seite am 1. Juli sagen. Per E-Mail erhalten die Reisenden dann die Mitteilung, dass das Visum auf der Internetseite zum Download bereit steht. Es muss ausgedruckt bei Einreise vorgelegt werden.

Bis Ende August 2015 wird es eine Übergangszeit geben, in der das Visum auch weiterhin bei Ankunft in Kenia oder über die kenianische Botschaft erteilt wird. Bereits ab dem 1. September 2015 soll dann das eVisa verpflichtend sein. Es wird empfohlen, das Visum frühzeitig zu beantragen und darauf zu achten, dass alle Daten korrekt eingetragen werden (vor allem die E-Mail-Adresse). Die Gebühren bei falsch beantragten Visa werden nicht erstattet.

Unklar ist derzeit, ob mit dem eVisa auch die gelbe Einreisekarte, die bisher zusätzlich vor Ort ausgefüllt werden musste, entfällt.

Wir informieren alle unsere Keniareisenden nochmals per E-Mail oder telefonisch über das neue Verfahren.

* Update am 2.7.: Die oben genannte Internetseite www.ecitizen.go.ke/ wird vom Browser Mozilla Firefox nicht unterstützt und zeigt nur einen weißen Bildschirm. Sie ist nur über Internet Explorer und Google Chrome aufrufbar. Hakuna Matata!

E-Visa Notice - June 2015

E-Visa Notice – June 2015

Mumbo Island, Malawi-SeeMalawi hatte geplant, ab 1. Juli 2015 eine Einreisegebühr von 75 US-Dollar zu verlangen. Die neue Gebühr soll auch für deutsche Touristen gelten, die bisher bei einem Aufenthalt bis zu 90 Tagen kein Visum benötigten. Die Neuerung wurde am 19. Juni 2015 bekannt – weniger als zwei Wochen vor dem geplanten Inkrafttreten. Inzwischen wurde die Einführung verschoben. Ein neuer Termin stand zunächst noch nicht fest.

Pressemitteilung Malawi Home Affairs

Die Ankündigigung des Innenministeriums von Malawi.

Das Auswärtige Amt in Berlin empfiehlt Reisenden, die 75 Dollar in barer US-Währung mitzuführen, da es vor den Grenzkontrollschaltern am Flughafen keine Möglichkeit gibt, Geld zu tauschen.

Mehrere Fragen sind noch offen. So hat die malawische Regierung bislang nicht geklärt, ob mit der Gebühr auch eine mehrfache Einreise, z.B. nach Besuch eines Nachbarlands, möglich ist. Reisende sollten sich daher darauf einstellen, dass der Betrag unter Umständen mehrfach anfallen kann. Unklar ist weiterhin, ob die neue Gebühr auch von Reisenden verlangt werden soll, die ein gebührenpflichtiges Visum für Malawi benötigen. So müssen Schweizer bereits 110 Euro für das einfache Visum bezahlen, Österreicher 125 Euro.

Sobald weitere Einzelheiten feststehen, werden wir diesen Beitrag aktualisieren. Hier können Sie die aktuellen Reisehinweise des Auswärtigen Amtes nachlesen: Länderinformationen Malawi

Freigelassenes Rhino © Foto: Beverly Joubert | Rhinos Without Borders

Im südlichen Afrika ist die größte Nashorn-Umsiedlung der Geschichte angelaufen. Die Initiatoren von „Rhinos without Borders“ („Nashörner ohne Grenzen“) haben sich zum Ziel gesetzt, mindestens 100 Nashörner aus Südafrika nach Botswana zu bringen. Die ersten zehn Tiere wurden nun im Februar 2015 nach Botswana geflogen. Grund dafür ist die massiv gestiegene Wilderei. Und ausgerechnet in Südafrika, wo es durch den erfolgreichen Naturschutz der vergangenen Jahrzehnte heute die größte Population der ohnehin gefährdeten Tierart gibt, ist auch das Wilderei-Problem am größten.

„Die Wilderei nimmt Jahr für Jahr um 15 Prozent zu. Rechnerisch wird alle sieben Stunden ein Nashorn umgebracht“, berichtet Dereck Joubert, ein bekannter Tierfilmer aus Botswana. Joubert ist Vorstandsvorsitzender von Great Plains Conservation, einem Unternehmen, das mit Luxuslodges große Naturschutzgebiete unterhält. Dazu zählt zum Beispiel Selinda in Botswana. Zuvor hatte sich Joubert vor allem für Löwen und Elefanten engagiert. „Aber ich sehe das Problem der Nashörner nicht isoliert von dem der Löwen oder Elefanten“, erklärt der Naturschützer und erzählt weiter: „Wir nennen es ,Die Schlacht für Afrika‘, und die wird gekämpft für alle drei dieser großen Tierarten. Also stellten wir den Plan auf, 100 Nashörner nach Botswana umzusiedeln, wo wir uns mehr Sicherheit für sie versprechen.“ Die Gründe dafür seien vielfältig. Botswana ist viel dünner besiedelt als Südafrika. Der Abstand zur Zivilisation macht es den Wilderern schwerer, an die Tiere heranzukommen. Außerdem konnte Joubert die Regierung von Botswana überzeugen, ihre ohnehin schon großen Anstrengungen für den Tierschutz nochmals zu verstärken.

Als das Transportflugzeug Iljuschin 76 mit zehn Nashörnern an Bord auf dem Flughafen Maun landete, wurden sie nicht nur von den „Rhino without Borders“-Mitarbeitern in Empfang genommen. Es standen auch 60 Soldaten, Polizisten und Mitglieder einer speziellen Einsatzgruppe gegen Wilderei bereit, berichtet Joubert in seinem Newsletter an die Förderer des Projektes. Die Tiere seien dann mit jeweils vier verschiedenen Mikrochips und einem Funksender ausgestattet worden, um sie genau verfolgen und beschützen zu können. Dann machte sich der Lkw-Konvoi auf ins Okavango-Delta, wo die Tiere ihre neue Heimat finden sollen.

Seit der endgültigen Freilassung sind inzwischen einige Wochen vergangen. „Alle zehn Nashörner sind noch am Leben es geht ihnen gut“, berichtet Alex Walters von Great Plains Conservation Anfang Juni. Die Tiere seien „gelaufen und gelaufen“. Inzwischen haben die ersten Nashörner das Gebiet, in dem sie ausgesetzt wurden, verlassen. Walters: „Das hatten wir so erwartet. Sie werden weiterhin aufmerksam beobachtet.“

„Rhinos without Borders“ wird getragen von Great Plains Conservation und AndBeyond, zwei namhaften Safariunternehmen, deren exklusive Lodges und Safaris auch im Programm von Outback Africa Erlebnisreisen zu finden sind. Derek Joubert berichtete Anfang Juni, dass bereits eine Million Dollar an Spenden für die Umsiedlungsaktion gesammelt wurden. Die Spenden fließen über verschiedene Wege. Allein auf der Crowdfunding-Plattform Trevolta kamen bisher mehr als 275.000 US-Dollar zusammen. Auf www.trevolta.com/rhinos sind auch Kleinspenden ab einem Dollar möglich.

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