Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen

Judith Nasse (auf Korsika) © Foto: privat

Judith Nasse (auf Korsika) © Foto: privat

Wir haben Zuwachs bekommen – in Form von Judith Nasse. Das quirlige Nordlicht mit Auslandserfahrung hat sich ins beschauliche Bad Elster verirrt und sich in den letzten Monaten recht gut eingelebt. Sie unterstützt Svenja tatkräftig bei den Ostafrika-Programmen und hatte vor kurzem auch schon die Gelegenheit, neue und unerforschte Ecken Tansanias zu entdecken. In einem der nächsten Newsletter wird sie ausführlich über ihre Erlebnisse und löwenstarke Begegnungen berichten (ein paar kleine hat sie mitgebracht, wie man unten sehen kann).

Wie alle anderen Kollegen musste sie sich unseren neugierigen Fragen stellen…

Du kommt aus Hamburg und hast auch einige Zeit in Paris gelebt, also in der Großstadt. Hast du dich schon an das Landleben gewöhnt? Was gefällt dir, was eher nicht?
Der Umzug aus einer Metropole auf das Land und gleichzeitig aus Frankreich zurück nach Deutschland war anfangs schon eine ziemlich große Umstellung. Inzwischen habe ich mich hier schon ganz gut eingelebt. Besonders gefallen mir die Nähe zur Natur und der stressfreie Lebensrhythmus, ganz im Gegenteil zum hektischen Stadtleben in Paris. Weniger gefallen mir die recht langen Anfahrtswege, um z.B. mal ins Kino oder shoppen zu gehen.

Was ist dein Lieblingsreiseland?
Ein wirkliches Lieblingsreiseland habe ich nicht. Ich bereise gern immer wieder andere Länder, um tolle Landschaften, kulturelle Schätze und andere Lebensweisen zu entdecken. Neben Ostafrika und dem südlichen Afrika faszinieren mich insbesondere Südostasien und Australien.

Was machst du gern in deiner Freizeit?
In mache gern Sport; im Sommer gehe ich am Wochenende häufig wandern und im Winter nehme ich an Sportkursen teil und fahre gern Ski. Außerdem habe ich sehr viel Spaß am Fotografieren.

Wie gefällt es dir im neuen Büro?
Geräumige und modern eingerichtete Büros, ein großer Raum für die gemeinsame Mittagspause und ein schöner heller Arbeitsplatz – angenehm für die Bildschirmarbeit – einfach super!

Was ist dein Lieblingsfotomotiv?
Am besten gefallen mir Safari-Motive und, wenn ich auf Pirschfahrt Glück habe, fotografiere ich besonders gern Großkatzen.

Löwenkinder im Lamai-Gebiet © Foto: Judith Nasse | Outback Africa Erlebnisreisen

Löwenkinder im Lamai-Gebiet © Foto: Judith Nasse | Outback Africa Erlebnisreisen

Oft stand ich vor dieser verwilderten Wiese und dem altehrwürdigen Haus unter den großen Rotbuchen, das die Leute aus unserem Dorf „die alte Villa“ nennen. Erträumte mir, dass jemand das marode Haus sanieren und wir für Outback Africa eine ganze Etage mieten würden. Doch über die Jahre geschah nichts, das leerstehende Haus verfiel weiter, auf der Wiese grasten die Pferde des Nachbarn.

Im Outback-Büro in der Bahnhofstraße in Bad Elster wächst dagegen die Unzufriedenheit. Zu wenig Platz, zu langsames Internet, zu schwache Heizung, zuviel Lärm durch die dünnen Fenster von der Hauptstraße und von den Sägen und Gartengeräten der Nachbarschaft, und eine unbefriedigende Parksituation. Uns ist klar, ewig können wir da nicht bleiben. Eines Tages, es fühlt sich gerade wieder an, als ob mir ein Rasenmäher quer durchs Hirn geschoben wird, packt mich die Neugier. Ich rufe bei den Eigentümern an und frage, was das Villengrundstück in Sohl kosten soll. Die Antwort kommt prompt und klingt recht erfreulich.

Ein Jahr darauf rückt der Abrissbagger an. Die alte Villa ist nicht mehr zu retten. Doch damit steht auch fest, wir können unser neues Büro so bauen, wie wir es uns wünschen. Die Bauarbeiten beginnen Ende März. Beim Richtfest im Juni können die Kollegen ihre künftigen Büroräume erstmals begehen, Ende November sind die meisten Arbeiten erledigt und auch der Garten gestaltet.

In der Bahnhofstraße wird es derweil ungemütlich. „Haben wir noch Polsterumschläge?“ – „Schon verpackt!“ – „Und die Tansania-Reiseführer?“ „Auch schon verpackt“. Arbeiten ist schwierig in diesen Zeiten. Die letzten Tage in unserem alten Büro sind anstrengend. Wir sitzen zwischen gepackten Umzugskartons, die hellen Schreibtischleuchten sind bereits abgeschraubt und ins neue Büro versetzt, ersatzweise hängen nackte Glühbirnen von der Decke und tauchen die hohen Räume in ein gelblich-trübes Licht. Es ist Zeit für uns zu gehen.

Der Abschied nach dreieinhalb Jahren fällt nicht schwer. An meinem letzten Arbeitstag in der Bahnhofstraße ziehe ich die Tür hinter mir zu und muss grinsen. Auf den Treppenstufen nach unten wird mir ganz leicht ums Herz, ich hüpfe geradezu auf dem Weg zum Parkplatz und lasse im Auto erstmal einen Freudenschrei los. Was vor zwei Jahren noch ein verrückter Traum war, wird nun wahr. Wir ziehen in unser eigenes Büro-Haus. Ich habe wieder Himmel vor meinem Fenster und warme Füße schon am Vormittag. Ich freue mich auf die nächsten 20 Jahre und auf den nächsten Sommer und den Nachmittagskaffee im Garten.

Die Ebola-Länder im Westen Afrikas

Die Ebola-Länder im Westen Afrikas

Outback Africa Erlebnisreisen verzichtet auf Stornogebühren, sollte im gebuchten Reiseland Ebola auftreten. Diese Zusage gilt ab sofort und für das gesamte Reisejahr 2015. Sie bezieht sich auf alle Reisen, bei denen die Outback Africa Erlebnisreisen GmbH Veranstalter ist. Der Ebola-Ausbruch in dem Reiseland muss von der Weltgesundheitsorganisation WHO bestätigt sein.

„Unsere Reiseländer im Süden und Osten Afrikas liegen sehr weit von den Ebola-Gebieten in Westafrika entfernt“, erklärt Outback Africa Geschäftsführerin Svenja Penzel. „Wir sind nach wie vor überzeugt, dass auf unseren Reisen keine Gefahr besteht, sich mit Ebola anzustecken.“ Allerdings verstehe sie die Sorge vieler Kunden über die künftige Entwicklung. Deshalb will Outback Africa Erlebnisreisen von vornherein klarstellen, dass Ebola für Outback-Afrika-Kunden kein Stornokostenrisiko darstellt.

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