Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen

HWorld-Rhino-Day-Postereute ist World Rhino Day, also der Welt-Nashorn-Tag oder Tag des Nashorns. Dieser Tag wurde 2010 vom World Wildlife Fund (WWF) ausgerufen, um auf die Gefährdung der fünf noch existierenden Nashornarten aufmerksam zu machen. An vielen Orten der Welt finden heute Aktionen, Vorträge und Veranstaltungen und Spendenaktionen für den Schutz der Nashörner statt.

Wie bereits mehrfach berichtet, werden viele Nashörner grausam getötet, weil der asiatische Markt nach dem Horn der Nashörner giert, das angeblich heilende Kräfte hat.

Bisher hat der Aktionstag leider noch keine wirklich sichtbaren Erfolge gebracht. Trotzdem ist es wichtig, das Schickal der gefährdeten Arten regelmäßig wieder ins Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Allein in Südafrika wurden im vergangenen Jahr über 1000 Nashörner gewildert, im laufenden Jahr wird eine ähnliche Zahl erreicht. Damit ist die Zahl seit 2010 von rund 350 Tieren auf das 3 1/2-fache gestiegen. Tierschützer haben berechnet, dass bei einem weiteren Anstieg der Wilderei die Nashörner 2021 ausgerottet sein könnten.

Sie wollen nicht mehr tatenlos zusehen, wie die Population immer weiter schrumpft. Dafür geht man ungewöhnliche Wege. Ein spannendes Projekt ist für 2015 geplant. 100 Nashörner sollen von der Provinz KwaZuluNatal, wo es besonders viel Wilderei gibt, in das geschützte Okavango-Delta in Botswana umgesiedelt werden. Im Jahr 2013 ist ein Testlauf mit sechs Nashörnern erfolgreich verlaufen, auch wenn es ein immenser Aufwand ist, die Nashörner über Hunderte von Kilometern weit in die neue, sichere Heimat zu bringen.

Verantwortlich ist die Organisation “Rhinos without Borders”, in der als Hauptinitiatoren die beiden Safari- und Lodgeunternehmen Great Plains und &Beyond fungieren, die in verschiedenen afrikanischen Ländern Lodges und Camps betreiben und Safarireisen anbieten. 8 Millionen Dollar sollen bis 2015 gesammelt werden. Ein Teil davon wird für das Umsiedlungsprojekt verwendet, der Rest fließt in Schutz- und Anti-Wildereiprogramme, denn die 100 umgesiedelten Nashörner sind nur ein kleiner Teil der in Südafrika lebenden, potentiell gefährdeten Rhinos. Geplant sind außerdem weitere Aufklärungskampagnen an Schulen und in den Dörfern bei den Menschen, die nahe mit den Nashörnern leben und sie oft aus der Armut heraus wildern, um schnelles Geld zu verdienen.

Great Plains Conservation will für das Projekt alle Einnahmen der Camps zwischen 1. November 2014 und 31.Mai 2015 spenden, &Beyond rührt mit Mailings fleißig die Werbetrommel und bietet großzügigen Sponsoren kostenlose Aufenthalte in den Luxuscamps in Südafrika und Botwana an. Auch Außenwerbung während der Filmaufnahmen, die dieses Projekt begleiten, ist im Angebot.

Vielleicht haben die meisten von uns keinen fünf- bis sechsstelligen Betrag zum Spenden zur Verfügung, aber auch eine kleine Spende an eine Tierschutzorganisation wie den WWF oder die Deutsche Zoologische Gesellschaft oder das Weiterverbreiten der Informationen über die sozialen Netzwerke können etwas bewegen.

Weitere Informationen gibt es hier bei Rhinos without Borders sowie auf den Blogs von &Beyond und Great Plains Conservation.

 

 

Entfernungen vom Ebola-Ausbruch

Entfernungen vom Ebola-Ausbruch

Der bislang größte Ebola-Ausbruch in Westafrika ist dramatisch für die betroffenen Menschen. In Guinea, Sierra Leone und Liberia ist die Lage kritisch. Es fehlt dort an allem, besonders am Wissen, wie der Krankheit begegnet werden kann, an hygienischen Grundlagen, an Ärzten und medizinischen Einrichtungen.

Als Spezialist für Safaris im südlichen und östlichen Afrika verfolgen wir bei Outback Africa Erlebnisreisen die Entwicklung rund um den Ebola-Ausbruch aufmerksam und mit Betroffenheit. Allerdings sehen wir in den Ereignissen in Westafrika keinen Grund, der gegen Reisen ins südliche und östliche Afrika spricht.

Oft werden die geografischen Dimensionen verkannt. Afrika ist ein großer Kontinent. Die Karte oben soll die Entfernungen verdeutlichen. Aussagen über Westafrika gelten nicht automatisch auch für Süd- oder Ostafrika. So liegt zum Beispiel Spanien, das beliebte Urlaubsland der Deutschen, näher am Ebola-Brennpunkt als die Safariziele in Kenia, Tansania oder Botswana. Die Länder in Süd- und Ostafrika haben diverse Vorkehrungen ergriffen und auch ihre Einreisevorschriften für Reisende aus Westafrika verschärft.

Dies sind Vorsichtsmaßnahmen. In keinem der Länder aus dem Programm von Outback Africa Erlebnisreisen sind bisher Ebola-Fälle aufgetreten. Es wird auch nicht damit gerechnet. Gern beantworten Ihre Fragen in Bezug auf unsere Reisen unter Telefon 037437/5388-0.

Insgesamt schätzen Fachleute das Ansteckungsrisiko im normalen Reiseverkehr als sehr gering ein. Das Auswärtige Amt in Berlin erklärt: „Die Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt durch Kontakt zu Körperflüssigkeiten Erkrankter oder Verstorbener. Ein Ansteckungsrisiko besteht daher insbesondere für die lokale Bevölkerung mit sehr engem Kontakt zu symptomatisch Erkrankten oder an Ebola Verstorbenen (Beerdigungsrituale). Daneben besteht ein hohes Übertragungsrisiko im Rahmen der Patientenversorgung für Mitarbeiter des Gesundheitswesens. Ohne solche engen Kontakte zu Erkrankten oder Verstorbenen ist das Übertragungsrisiko als sehr gering einzuschätzen.“

Weitere Informationen zum Thema Ebola hat der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes hier zusammengefasst: Merkblatt Ebola.

Eine Erklärung des Robert-Koch-Instituts finden Sie hier: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/E/Ebola/Kurzinformation_Ebola_in_Westafrika.html

Stand dieser Informationen: September 2014

Gelbfieber-impfausweis

Impfausweis mit Gelbfieberimpfung-Eintrag © Foto: Outback Africa Erlebnisreisen

Auf den gängigen touristischen Routen im südlichen Afrika gibt es kein Gelbfieberrisiko. Allerdings verlangen einige Länder bei der Einreise den Nachweis einer Gelbfieber-Impfung, wenn man zuvor in anderen afrikanischen Ländern, zum Beispiel in Sambia, war.

1. Einreise nach Botswana

Die Vorschrift gibt es schon länger, seit Juli 2014 wird sie von den botswanischen Einreisebehörden auch kontrolliert. Reisende, die aus Sambia kommen, müssen eine Gelbfieberimpfung nachweisen. Wer dies nicht kann, soll im Extremfall an Ort und Stelle geimpft werden. Betroffen hiervon sind Reiserouten, die mehrere Länder kombinieren und zunächst durch Sambia und dann nach Botswana führen.

2. Einreise nach Südafrika

Auch Südafrika verlangt seit einiger Zeit den Nachweis einer Gelbfieberimpfung von Reisenden, die zuvor in Sambia waren. Ausgenommen sind Passagiere, die nur kurz zum Umsteigen in Südafrika sind (max. 12 Stunden, bitte mögliche Flugverspätungen bedenken) und den Transitbereich des Flughafens nicht verlassen.

Kontrolle nicht immer und überall

Es ist möglich, dass nicht in jedem Fall der Stempel im Impfausweis kontrolliert wird. Aber es kann durchaus sein. Die Vorschriften, deren Auslegung und die Anwendung durch die einzelnen Behörden können sich auch kurzfristig ändern. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt Outback Africa allen Kunden die Gelbfieberimpfung, wenn ihre Safari einen wie oben beschriebenen Verlauf hat. Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Gelbfieber geimpft werden kann, benötigt dafür eine amtliche Bestätigung. Dieses Attest muss von einer offiziellen Gelbfieberimpfstelle im Heimatland ausgestellt sein.

Übrigens besteht an den Victoria-Fällen oder in Safarizielen Sambias kein Risiko, an Gelbfieber zu erkranken. Einzelne Fälle dieser Krankheit sind in abgelegenen Randgebieten des großen Landes aufgetreten, die Touristen kaum besuchen werden. Die Einreisebehörden der anderen Länder können das aber nicht nachvollziehen. Deshalb gelten die Vorschriften pauschal für alle, die in Sambia waren.

Für Safari-Rundreisen im südlichen Afrika kommen Kombinationen aus Sambia und Botswana oder Sambia und Südafrika am häufigsten vor. Grundsätzlich gilt die Vorschrift auch für Reisende, die zuvor in einem anderen Land waren, in dem Gelbfieber vorkommt. Für Botswana gehören dazu zum Beispiel auch Angola, Äthiopien, Kenia, Tansania und Uganda.

Stand dieser Informationen: August 2014

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