Neuigkeiten und Berichte von Outback Africa Erlebnisreisen

Bei den Vorbereitungen zu unserem Tage der offenen Tür bin ich auf der Suche nach Bildern „von damals“, denn wir wollen auch eine kleine Firmenchronik zeigen. Ich stehe im Keller und fange an, in den alten Fotoalben von 1996 und 1997 zu blättern, meinen ersten Jahren in Afrika. Schon bald bin ich ganz versunken. Das erste Mal auf der Route von Kapstadt zu den Victoria-Fällen, noch als unbedarfter Tourist, hingerissen von den gewaltigen Natureindrücken. Wie hätte ich ahnen können, dass ich schon ein Jahr später solche Reisen organisieren und verkaufen würde. Dann der Umzug nach Südafrika und der Start in die Selbständigkeit – das erste Auto wird gekauft, ein VW Syncro, das Abenteuer beginnt. Drei Jahre in Südafrika folgen. Aus der Reisebegleitung der ersten Stunde wird ein Büro-Job. Aus dem einen Auto werden vier.

Während die Firma aufblüht, kränkelt meine Partnerschaft mit dem Südafrikaner Mark. Ende 1999 kehre ich zurück nach Deutschland, jetzt nicht mehr Teilhaberin an einer südafrikanischen Safarifirma, sondern mit meinem eigenen kleinen Gewerbe, dem Verkauf von Reisen. Auf einer Reisemesse in Dresden begegnet mir mein heutiger Mann Marco. Unsere Hochzeitsreise 2003 führt uns ins Okavango-Delta.

Marco und Svenja auf Hochzeitsreise in Namibia und Botswana, Juni 2003

Marco und Svenja auf Hochzeitsreise in Namibia und Botswana, Juni 2003


Hier im sächsischen Vogtland fing es mit einem Einraum-Büro in einem Mehrfamilienhaus an, in dem ich mit meiner damals einzigen Mitarbeiterin Ulrike Pârvu Reiseinteressenten von Afrika vorschwärmte. Bald kamen mehr Mitarbeiter und weitere Büroräume, neue Reiseziele, neue Partner vor Ort und neue Reisearten hinzu… und zwei Kinder.

Heute sind unsere Kinder Schulkinder und haben selbst schon einige Safari-Erfahrung. Und unser mittlerweile neunköpfiges Team hat mit dem neuen Büro-Haus eine Bleibe gefunden, die hoffentlich für viele Jahre ein bisschen wie ein zweites Zuhause sein wird.

Mal schauen, was ich zum 20. Firmenjubiläum für Bilder hinzufügen kann. Es sind ja noch sechs Jahre. Es bleibt spannend.

Im Süden Malawis gedeiht Tee. Mitten in den Teefeldern bei Thyolo erinnert das Huntingdon House an das einst in aller Welt Pracht entfaltende British Empire (wie auch das Ryalls Hotel in Blantyre). Fünf Zimmer bieten hier herrschaftlichen Komfort,  das gilt auch für den Nursery Room. Man fühlt sich wie in einem Museum. Genüsslich lässt sich im Garten ein Tee aus dem großem Sortiment genießen (auch als Eistee). Heute werden 27 Teesorten in der nahen Teefabrik hergestellt. Ein Besuch lohnt, ebenso wie einer des auf 1200 Metern Höhe gelegenen Picknickplatzes mit Blick auf das Shire-Tal.
Tee aus Indien und Baustil der viktorianischen Zeit. Wo Afrika am nächsten ist, prägt auch dies beides heute die Landschaft mit.

Ich war auf der Suche, hab Afrika gefunden und Malawi für mich wiederentdeckt.

28.11.2014

Nachdem der Große Afrikanische Graben um Liwonde nicht zu sehen ist, bricht er weiter südlich im Shire Valley wieder auf.
Majete im Südwesten des Landes ist der jüngste Nationalpark Malawis und der, welcher die “Big Five” beheimatet. Elefanten und Büffel ungezählt, neun Nashörner, drei Löwen und sechs Leoparden. Von letzteren wird monatlich einmal einer von Safari-Gästen gesichtet. Liegt wohl auch daran, dass es nur wenige gibt, die den Leoparden suchen.

Mkulumadzi Lodge

Die Mkulumadzi Lodge ist nur zu Fuß über eine Hängebrücke zu erreichen. Geschmackvoll eingerichtete Chalets erwarten den Gast, mit eigener Terrasse zum Shire, der über ein steiniges Bett fließt. Auch der zentrale Bereich mit Restaurant blickt auf den Fluss. Zur Pirschfahrt und zur Fußpirsch muss stets wieder die Hängebrücke über den Mkulumadzi-Fluss überquert werden. Die Brücke wird so zum Wappen der Lodge.

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