Südtansania-Safari zwischen Ruaha und Rufiji
18 Tage Naturrundreise ab Dar es Salaam/bis Sansibar - ab € 2.950,-
Die Wildschutzgebiete im Süden Tansanias werden bislang nur von wenigen Touristen besucht. Das bedeutet ungestörte Tierbeobachtung weitab der Hauptrouten im Norden. Grandiose Landschaften und eine sehr artenreiche Tier- und Pflanzenwelt werden Sie begeistern. Im Selous-Wildreservat sind neben Pirschfahrten im Geländewagen auch Safaris zu Fuß und per Boot auf dem Rufiji River möglich. Der Ruaha Nationalpark mit einer der größten Elefantenpopulationen Ostafrikas liegt malerisch am Great Ruaha River. Seine wilde schöne Landschaft wird von prachtvollen Baobab-Bäumen dominiert und ist das einzige geschützte Gebiet, wo sich Flora und Fauna des östlichen und südlichen Afrika überschneiden. Der kleine und wildreiche Mikumi Nationalpark ist auch der ideale Ausgangspunkt für einen Besuch der Udzungwa-Berge, wo seltene Primatenarten, traumhafte Wasserfälle und dichter Bergregenwald Sie erwarten. Sie übernachten in teils einfachen festen Unterkünften nahe der Nationalparks. Anschließend erholen Sie sich am Strand des Indischen Ozeans, setzen mit dem Boot nach Sansibar über und erhalten auf der berühmten Gewürzinsel interessante Einblicke in die vielfältige Kultur der ostafrikanischen Swahili-Küste.
Mächtige Flüsse, malerische Landschaften und eine reiche Tierwelt – entdecken Sie Tansanias Schätze im Süden!
1. Tag: Ankunft in Dar es Salaam und Transfer zum Swiss Garden Hotel in der Stadt.
2. und 3. Tag: Fahrt zum Mikumi-Nationalpark. Auf Pirschfahrten erkunden Sie die Landschaft und Tierwelt dieses kleinen und doch so vielfältigen Parks. Hier leben Löwen, Leoparden, Elefanten, Zebras, Giraffen, Gnus und verschiedene Antilopen. Vielleicht entdecken Sie sogar die seltenen Wildhunde im Miombo-Waldgebiet. Die Morgen- und Abendsonne zaubert wunderschöne Lichtstimmungen und Farben auf die Berge, die den Park umgeben. Zwei Übernachtungen im TanSwiss Hotel in Mikumi Village. F/FM
4. und 5. Tag: Über Iringa geht es zum Ruaha-Nationalpark.
Sie unternehmen intensive Pirschfahrten in Tansanias zweitgrößtem Nationalpark. Hier überlappen sich die Flora und Fauna des östlichen und südlichen Afrika, das Resultat ist eine einmalige Artenvielfalt. Elefanten, Löwen und Giraffen sowie Kudus, Rappen- und Pferdeantilopen sieht man häufig. Mächtige Baobab-Bäume prägen die Landschaft. Im Great Ruaha River leben zahlreiche Flusspferde und Krokodile. Ruaha ist Heimat einer der größten Elefantenpopulationen Ostafrikas. Zwei Übernachtungen in Ruaha Hilltop Lodge. Die kleine gemütliche Lodge liegt außerhalb des Nationalparks an einem Hang und bietet einen wunderbaren Blick über die Weite des Parks. FA/FMA 
6. Tag: Am Morgen gehen Sie nochmals auf Pirschfahrt im Ruaha-Nationalpark. Danach fahren sie zum Udzungwa Mountains Nationalpark. Falls die Zeit ausreicht, unternehmen Sie eine kleine Naturwanderung in der Nähe des Parkeingangs. Übernachtung im Zelt. FMA
7. Tag: Heute erkunden Sie ausgiebig die grünen Udzungwa-Berge. In den dichten Bergregenwäldern leben die seltenen Roten Colobusaffen, Sanje-Mangaben und Buschbabies. Über steile Hänge wandern Sie zu den spektakulären, 170 Meter hohen Sanje-Wasserfällen. Wer mag, kann unterhalb des oberen Wasserfalls ein erfrischendes Bad nehmen. Vom unteren Wasserfall aus bietet sich ein wunderbarer Blick über die weite Ebene bis hin zum Selous-Wildreservat. Die relativ anstrengende Wanderung dauert 4-5 Stunden. Für weniger Geübte gibt es einfachere und kürzere Wanderstrecken. Übernachtung wie am Vortag. FMA
8. Tag: Nach einer kleineren Wanderung am Morgen oder alternativ dem Besuch einer Kautschukplantage fahren Sie nach Morogoro und übernachten dort im Hotel. FMA
9. Tag: Eine herrliche Fahrstrecke steht bevor, allerdings auf holperigen Erdpisten. Es geht durch bergigen Regenwald mit sattgrüner, malerischer Landschaft. Immer wieder bieten sich von den Hängen wunderbare Ausblicke. Sie kommen – oft nur im Schritttempo – durch viele bunte Dörfer und sehen das Leben der Menschen. Am Nachmittag erreichen Sie Kisaki und übernachten im Zelt. FMA
10. und 11. Tag: Zwei Tage lang erkunden Sie das Selous-Wildreservat, Afrikas größtes Wildschutzgebiet. Der Park beherbergt neben der Hälfte der tansanischen Elefantenpopulation auch die seltenen Wildhunde, Krokodile, Flusspferde, Büffel, Giraffen, Kudus und etwa 440 Vogelarten. Auf einer ausgedehnten Pirschfahrt durchqueren Sie zunächst den Park von West nach Ost
und folgen dabei dem Lauf des Rufiji bzw. seiner zahlreichen Schleifen, in deren Nähe sich viele Tiere bevorzugt aufhalten. Am späten Nachmittag des Ankunftstages erreichen Sie Ihre Unterkunft am Ufer des Rufiji: einfache, fest installierte Hauszelte mit Betten.
Am folgenden Tag steht eine frühe Pirschfahrt auf dem Programm, anschließend ist Zeit zum Ausruhen im Camp. Am Nachmittag unternehmen Sie eine stimmungsvolle Bootstour auf dem Rufiji (ggf. gemeinsam mit anderen Gästen des Camps) und beobachten dabei zahlreiche Vögel, Krokodile und Flusspferde. Je FMA
12. Tag: Am frühen Morgen gehen Sie mit einem Ranger auf Fußpirsch. Er erklärt Ihnen die Spuren und das Verhalten der Tiere. Mit etwas Glück können Sie Giraffen, Zebras, Antilopen, Warzenschweine, Affen und etliche Vögel entdecken. Nach dem Frühstück im Camp fahren Sie in ca. sechs Stunden nach Dar es Salaam. Dort übernachten Sie in einem einfachen Hotel. FM
13. Tag: Nachdem Sie den dichten Verkehr in Tansanias lebhafter Küstenmetropole hinter sich gelassen haben, fahren Sie in Richtung Usambara-Berge und biegen später wieder zur Küste ab. Unterwegs kommen Sie an Sisalplantagen vorbei. Sie erreichen den Indischen Ozean am Ushongo Beach, einem palmengesäumten Sandstrand etwa 20 Kilometer südlich von Pangani. Hier finden Sie Ruhe und Erholung am warmen Meer und übernachten im Strandhotel. FA
14. und 15. Tag: Freizeit am Ushongo Beach. An diesem schönen und wenig besuchten Küstenabschnitt kann man auch bei Ebbe gut baden. Optional können Sie nach Pangani oder Tanga fahren; beide Städte spielten während der deutschen Kolonialzeit eine wichtige Rolle. Ebenso möglich sind Ausflüge zum Schnorcheln, Bootstouren auf dem Pangani-Fluss oder eine Fahrt in die Usambara-Berge. Alle Ausflüge werden vor Ort gebucht und bar bezahlt. Übernachtung wie am Vortag. Je FA
16. Tag: Überfahrt im soliden Motorboot nach Sansibar, wo Sie nach ca. zwei Stunden (abhängig von Wind und Wellen) am Strand von Kendwa im Nordwesten anlanden. Von dort aus fahren Sie in die Stone Town, die Sie am Nachmittag auf eigene Faust erkunden können. Übernachtung im Hotel. F Fragen zum Ablauf, Wetter-konditionen, Reisebestim-mungen oder empfohlener Ausrüstung?
Unsere Mitarbeiterin Svenja Penzel war bereits mehrmals vor Ort und kann Ihnen wertvolle Tipps zur Planung dieser Safari geben.
037437 5388-13 oder
svenja@outback-africa.de
Reisehinweise
17. Tag: Auf einer geführten Tour durch die verwinkelten Gassen der Stone Town lernen Sie den alten Teil der Hauptstadt Sansibars mit ihren teils verfallenen arabischen Häusern, märchenhaften Palästen und bunten Geschäften kennen. Sie erfahren Wissenswertes über die Geschichte der Insel und besuchen die Sklavenkirche, das „Haus der Wunder" und die farbenprächtigen Gewürz- und Obstmärkte. Am Nachmittag erleben Sie auf einer Gewürztour (Spice Tour), wie die Sansibaris Muskat, Ingwer, Kardamom und viele andere exotische Gewürze anbauen und verarbeiten. Die großen Nelkenplantagen sind typisch für die Insel. Übernachtung wie am Vortag. F
18. Tag: Ausflug zum Jozani Forest. In diesem Naturschutzgebiet mit Resten der ursprünglich auf der gesamten Insel vorhandenen Vegetation leben die seltenen Roten Colobusaffen. Ein interessanter Naturlehrpfad führt durch den Wald. Anschließend fahren Sie zurück in die Stone Town, wo Ihnen das Hotelzimmer bis zur Abfahrt zum Flughafen zur Verfügung steht. F
WETTER-INFOS:

| Der Süden Tansanias hat ein anderes Klima als der Norden des Landes, und das Wetter entspricht eher dem in den südlichen Nachbarländern. Es gibt nur eine Regenzeit, die etwa von Mitte November bis April dauert. Von Mai bis August sind die Tage warm und meist trocken, die Nächte kalt und die Natur noch recht grün. Mit fortschreitender Trockenzeit wird es kontinuierlich wärmer, die Vegetation wird spärlicher und die Tierbeobachtungen vielversprechender. Von Mitte September bis November ist es trocken mit heißen Tagen und eher lauen Nächten. In Selous-Wildreservat fallen die meisten Niederschläge von März bis Mai, leichte Schauer sind auch außerhalb dieser Monate möglich. An der Südküste Tansanias kann man das ganze Jahr über im warmen Indischen Ozean baden. | ||
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