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Afrika-Safaris zwischen Kapstadt und Kilimanjaro · aktive Rundreisen fernab vom Massentourismus.

Landesinformationen Südafrika

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Eine Welt in einem Land, so wirbt Südafrika für sich. Zu Recht. Das Land am Kap ist das wohl vielfältigste im ...

Eine Welt in einem Land, so wirbt Südafrika für sich. Zu Recht. Das Land am Kap ist das wohl vielfältigste im ganzen südlichen Afrika. Eine 3000 Kilometer lange Küste, berühmte Nationalparks mit sehr guten Wildbeobachtungsmöglichkeiten, pulsierende Städte, hohe Berge, Wasserfälle, Wüsten und sattgrüne Landschaften, eine bemerkenswerte Flora, dazu die vielen verschiedenen Völker, Farben, Kulturen und Sprachen der Regenbogennation garantieren einen abwechslungsreichen Urlaub, in dem jeder Tag etwas Neues bringt. Auch kulinarisch hat das Land viel zu bieten: Am Kap wächst Wein von Weltklasse, an der Küste des Indischen Ozeans werden tropische Früchte angebaut, fangfrischer Fisch steht jeden Tag auf dem Speiseplan der Restaurants an der Küste, und natürlich sollten Sie auch mal ein landestypisches "Braai" probieren, gut gewürztes Fleisch vom Grill.

     
V&A Waterfront vor dem Tafelberg in Kapstadt


Die Infrastruktur ist sehr gut, so kann man fast alle interessanten Ziele auf guten befestigten Straßen erreichen, die medizinische Versorgung hat einen hohen Standard, und die Einkaufsmöglichkeiten sind ebenso vielfältig wie bei uns. Die Palette der Unterkünfte reicht von gut ausgestatteten Campingplätzen, über Pensionen und Hotels und das eigene Ferienhaus bis hin zur Luxus-Safarlodge.

Südafrika ist dreimal so groß wie Deutschland. Unterschätzen Sie daher nicht die Distanzen zwischen den Sehenswürdigkeiten. Selbst auf einer dreiwöchigen Reise auf der klassischen Route zwischen Johannesburg und Kapstadt werden Sie nicht ohne einige längere Fahrtage auskommen. Dafür ist die Landschaft abwechslungsreich, und Sie werden für manchen Fotostop anhalten. Wem der Gedanke an viel Fahrerei nicht behagt, der sollte sich auf eine Region Südafrikas beschränken und diese intensiver kennenlernen. Dafür bietet sich z.B. der Südwesten an (Kapstadt, Weinregion und Garden Route) oder der Nordosten (Krüger-Nationalpark, Panorama-Route, Swaziland, Zululand).

Beste Reisezeit

Bedingt durch die Größe des Landes gibt es verschiedene Klimazonen - und damit keine ideale Reisezeit, um alle Höhepunkte, vom Krüger-Park bis nach Kapstadt, beim jeweils besten Wetter zu erleben. Sie müssen einen Schwerpunkt setzen. Wenn Ihnen Tierbeobachtung wichtig ist und Sie z.B. den Krüger-Nationalpark und die angrenzenden Wildreservate in der Provinz Mpumalanga erleben möchten, die Tierwelt Swazilands entdecken oder die Wildreservate Hluhluwe-Umfolozi oder Mkuzi im Zululand kennenlernen wollen, empfiehlt sich die Reisezeit Mai bis September. Es ist die kühlere Trockenzeit mit warmen, klaren, sonnigen Tagen um 18-25°C und kühlen bis kalten Nächten. Vor allem im Juli/August sinken die Temperaturen nachts z.T. bis zum Gefrierpunkt ab. Von Oktober bis April dauert der Sommer, die warme Jahreszeit, in der es auch z.T. kräftig regnet. In den Nationalparks ist dann die Vegetation dichter, die Tiere sind nicht auf Wasserlöcher oder Flußläufe angewiesen und sind daher nicht so gut auszumachen wie in der Trockenzeit.  

     
Im De Hoop Naturreservat am Westkap

Die schönste Reisezeit für Kapstadt, die Weinregion und die Garden Route ist von Ende Oktober bis Anfang April. Dann ist es am Kap warm und sonnig. In den Monaten Mai bis September muß man in dieser Region hin und wieder mit kühlen, windigen oder regnerischen Tagen rechnen. Walsaison ist von Juli bis November. Es bestehen dann gute Chancen, die Meeressäuger vor der Küste der Garden Route, im De Hoop Nationalpark, in Hermanus und an der Kaphalbinsel zu beobachten. 

Einreiseformalitäten

Voraussetzung ist ein Reisepaß, der noch ein halbes Jahr über das geplante Reiseende hinaus gültig ist. Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger benötigen kein Visum. Bitte beachten Sie, daß hinten im Paß noch mindestens 2 freie Seiten für Einreisevermerke/Stempel vorhanden sein müssen. 

Gesundheit

Empfohlen wird ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphterie, Polio und Hepatitis A. Im Nordosten Südafrikas (Northern Province, Mpumalanga inklusive des Krüger-Nationalparks und daran angrenzende private Wildschutzgebiete sowie KwaZulu-Natal inklusive des Hluhluwe-Umfolozi-Wildreservats) besteht ganzjährig Malaria-Risiko, weshalb dringend zu Malaria-Prophylaxe geraten wird. Die Kapregion (auch Ostkap) und der Nordwesten des Landes bis zur Grenze mit Namibia sind malariafrei. 

Kommunikation

Die Telefonvorwahl für Südafrika ist +27. Mobilfunknetze decken einen Großteil des Landes ab. Zur Sicherheit sollte man sich aber vor der Reise bei der heimischen Telefongesellschaft erkundigen, ob Telefonieren und der Versand von SMS-Nachrichten in und von Südafrika aus möglich sind. In jeder Stadt und fast jedem Dorf gibt es Kartentelefone, die Karten werden in Supermärkten verkauft. 

Geld

Die Landeswährung ist der südafrikanische Rand (ZAR oder R). 1 Euro entspricht etwa 9,5 Rand (Stand Dezember 2007). Der Gebrauch von Visa- und Mastercard-Kreditkarten ist weit verbreitet. Selbst in Schnellimbiß-Restaurants zahlen Einheimische mit Karte. Eine Ausnahme bilden Tankstellen, auch größere entlang von Autobahnen, diese nehmen nur Bargeld an.

Banken und Wechselstuben gibt es auch in kleineren Orten. Sie können von Reiseschecks oder Bargeld in Euro oder US-Dollar tauschen. Die Wechselkurse für Bargeld sind zumeist etwas besser. Am bequemsten ist es, mit Kreditkarten oder ec-Karten (und PIN) Bargeld in Rand aus den Geldausgabeautomaten der Banken zu ziehen. 

Zeit

Während der Sommerzeit gibt es keinen Zeitunterschied zwischen Deutschland und Südafrika. Während unserer Winterzeit ist Südafrika eine Stunde voraus.

     
Die Felsformation der The Three Rondavels am Blyde River Canyon

Anreise

Lufthansa und South African Airways bieten tägliche Direktflüge von Frankfurt nonstop nach Johannesburg oder Kapstadt an. Umsteigeverbindungen gibt es mit vielen anderen Airlines, z.B. British Airways, Air France, Swiss, Iberia, KLM, Emirates, Qatar Airways oder Virgin Atlantic. Innerhalb von Südafrika und auch in die angrenzenden Länder verbinden South African Airways und Nationwide Airlines alle wichtigen Städte, z.T. mit Umsteigen in Johannesburg. Kulula ist eine "No Frills" Airline, vergleichbar mit Ryan Air, und bietet sehr günstige Inlandsflüge zwischen den Großstädten Südafrikas.

Land und Leute

Südafrika hat etwa 45 Millionen Einwohner, davon fast 80% Schwarze, fünf Millionen Weiße, drei Millionen Farbige und eine Million Inder.

Die meisten Schwarzen gehören zum Stamm der Zulu und Xhosa. Weitere ethnische Gruppen sind u.a. North Sotho, South Sotho, Shangaan, Tsonga, Venda, Tswana. In Südafrika gibt es 11 Amtssprachen, darunter auch die beiden "weißen" Sprachen Englisch und Afrikaans.

Vor allem am Kap leben die Farbigen. Es sind Mischlinge aller Schattierungen, die überwiegend Afrikaans sprechen. Auch die Mehrzahl der Weißen in Südafrika, etwa 60%, wächst mit Afrikaans auf, die anderen 40% sind englischer Herkunft. Spätestens in der Schule lernen die Kinder dann die jeweils "andere" weiße Sprache. Auch das Erlernen einer schwarzen Sprache ist für weiße Kinder mittlerweile Pflicht.

Etwa zwei Drittel der Einwohner Südafrikas sind Christen, die u.a. der Anglikanischen Kirche, der Reformierten Niederländischen Kirche, der Afrikanischen Kirche, der Methodistischen und der Katholischen Kirche angehören. Naturreligionen spielen gerade auf dem Land immer noch eine große Rolle. Auch Juden, Muslime und Hindus sind nach Südafrika eingewandert.

Die Hauptstadt Südafrikas ist Pretoria, neuerdings Tshwane genannt. Parlamentssitz ist wechselweise Pretoria und Kapstadt.

Die Apartheid, die erst 1994 mit der Wahl Nelson Mandelas zum Präsidenten endete, wirkt sich noch heute auf die südafrikanische Gesellschaft aus. Die Weißen haben zumeist einen hohen Lebensstandard, der sich mit dem vieler europäischer Länder vergleichen läßt. Aber über die Hälfte der Schwarzen lebt unterhalb der Armutsgrenze, und unter ihnen liegt die Arbeitslosenquote bei fast 50 Prozent. Allmählich bildet sich nun aber auch eine wohlhabende schwarze Mittelschicht heraus, die ihre Kinder auf gute Privatschulen schicken. Gerade diese Bevölkerungsgruppe ist das neue Ziel der Werbetreibenden z.B. für Autos und Haushaltsgeräte.

Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Südafrikaners beträgt 42,73 Jahre (2005). Dazu trägt leider auch die hohe AIDS-Sterblichkeit bei. 

Karte Südafrika | Outback Afrika Erlebnisreisen



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