Sambias reiche Tierwelt
13 oder 18 Tage Camping-Safari ab/bis Lusaka - ab € 2.280,-
Eine rustikale Camping-Safari mit Schwerpunkt Tierbeobachtung in den wichtigsten drei Nationalparks des Landes. Wir erkunden den South Luangwa, der zu den schönsten und tierreichsten Reservaten in Afrika gehört, den Lower Zambezi mit seiner malerischen Kulisse und schließlich die weiten und wildreichen Ebenen von Kafue. Dazwischen sehen wir beeindruckende Wasserfälle und erleben die vielfältige Natur Sambias auch auf Wanderungen. In einem Hilfsprojekt lernen wir etwas über die Mentalität und Kultur der Menschen. Wir sind unterwegs im Allradwagen mit einem ortskundigen Fahrer und einem erfahrenen Reiseleiter, wobei gutes Sitzfleisch für teils lange Fahrstrecken auf schlechten Pisten nötig ist. Jeder hilft bei den Tätigkeiten im Camp mit. Viele unserer Zeltplätze sind private Wildniscamps, die unser Safaripartner in eigener Regie betreibt. Statt Bodenmatten stehen in den großen Kuppeldachzelten bequeme Feldbetten.
Erleben Sie auf dieser abenteuerlichen Safari die Landschaften und Menschen Sambias und die Tierwelt in den großen Nationalparks intensiv.
1. Tag: Ankunft in Lusaka und Transfer in die Stadt. Es bleibt Zeit für Einkäufe und Vorbereitungen für die Safari. Wir verbringen einen geruhsamen Nachmittag in einer Lodge in der Umgebung von Lusaka. Zum Abendessen gehen wir gemeinsam ins Restaurant.
2. Tag: Schon früh brechen wir auf und fahren über Kapiri Mposhi auf der Great North Road zu den Kundalila Wasserfällen, die zu den schönsten Fällen Sambias zählen. Auf den Touren Ende Oktober und im November machen wir noch einen Abstecher in den Kasanka-Nationalpark, um die riesige Flughundkolonie zu erleben, die sich jedes Jahr aus dem Kongo hier einfindet. FMA
3. Tag: Weiter geht es in die Mutinondo Wilderness Area. Die gewaltigen Granitfelsen von Mutinondo ragen eindrucksvoll aus dem umliegenden Wald heraus. Am späteren Nachmittag unternehmen wir eine Wanderung im weichen Licht der sinkenden Sonne. Optional wird hier auch Pferdereiten angeboten. Im September zeigt sich der Miombo-Wald im Frühlingskleid: Schattierungen von gelb, rot und grün lassen den Wald bunt aufblühen. FMA
4. und 5. Tag: Über Mpika fahren wir das Escarpment hinunter in das Luangwa-Tal. Es wird spürbar wärmer, und der Miombowald weicht der trockeneren Savanne im Tal. Der Mupamadzi-Fluß ist touristisch noch fast unerschlossen. Es gibt kaum Straßen, daher sind wir hier überwiegend auf Pirschwanderungen mit einem erfahrenen Guide und Ranger unterwegs. Unser Camp liegt direkt am Mupamadzi, zu dem auch gelegentlich die Tiere zum Trinken kommen. FMA
6. und 7. Tag: Wir erreichen den South Luangwa Nationalpark. In Sambias bekanntesten und wohl schönstem Wildpark leben große Elefanten- und Büffelherden, Thornicroft's Giraffen, Cookson's Gnus, Crowshay's Zebras und viele Löwen und Leoparden. Hier stehen intensive Tierbeobachtungen auf dem Programm. Mit unserem Allradwagen fahren wir am Luangwa-Fluß entlang, wo sich in der Trockenzeit (Juni bis November) besonders viele Tiere aufhalten. Die meisten Seitenarme des Luangwa-Flusses trocknen in diesen Monaten bis auf kleine Tümpel aus, und die darin gefangenen Fische ziehen viele Raubtiere wie Schreiseeadler, Hyänen und Schakale an. Auch die farbenprächtigen Bienenfresser (Karminspinte) finden hier ausreichend Nahrung und nisten an den Sandbänken. Der Luangwa ist auch für seine riesigen Hippofamilien bekannt. Wir zelten einsam in einem privaten Camp im Park. Je FMA
8. Tag: Katete ist ein günstig gelegener Zwischenstop auf dem Weg zum Lower Zambezi. In der Nähe dieses Ortes leitet die deutschstämmige Elke Kröger-Radcliffe das Tikondane Projekt. Hier wird wichtige soziale Arbeit geleistet, um die Bevölkerung der Region zu unterstützen. Wir treffen die Menschen und erfahren etwas über das alltägliche Leben, die sozialen Probleme und die afrikanische Mentalität und Kultur. Ein sehr wichtiges Element der Chewa-Kultur ist der ‚Gule wanKhulu’ Tanz, der vor einigen Jahren als Weltkulturerbe erklärt wurde. Am Abend wird dieser Tanz vorgeführt und erklärt. Soweit ihr Zeitplan es zuläßt, führt uns Frau Kröger-Radcliffe persönlich durch das Tikondane Projekt. FMA
9. bis 11. Tag: Der Besuch des Lower Zambezi Nationalparks gehört zweifellos zu den Höhepunkten einer Sambiareise. Der ruhig fließende, breite Sambesi bildet hier die Grenze zwischen Sambia und Simbabwe, auf der simbabwischen Seite liegen die berühmten Mana Pools. Eine wenig besuchte, tierreiche und landschaftlich ausgesprochen schöne Gegend erwartet uns. Auffallend sind die vielen hohen Bäume, die in der offenen Landschaft ihre breiten Kronen voll entfalten können. Im Hintergrund ragt die Bergkette des Zambezi Escarpment auf - ein echter Garten Eden. Große Büffel- und Elefantenherden werden hier häufig gesichtet; es bestehen auch gute Chancen, Löwen und sogar die seltenen Wildhunde zu sehen. Eine Bootsfahrt auf dem Sambesi ist eine geruhsame Alternative, die vielfältige Tierwelt am Ufer zu beobachten. Wir zelten an zwei verschiedenen
Stellen in privaten, einsamen Camps am Ufer des Sambesi, und das Grunzen der Flußpferde begleitet uns durch die Nacht. Je FMA
12. Tag: Wir fahren aus dem Sambesi-Tal wieder hinauf auf das Plateau, wobei wir etwa 1000 Höhenmeter überwinden. Für eine Nacht sind wir wieder in der Zivilisation. In Lusaka kaufen wir zunächst ein und entspannen dann in gemütlichen Chalets nahe der Stadt. FM
13. bis 15. Tag: Der Kafue Nationalpark erwartet uns. Mit 22.500 Quadratkilometern ist er einer der größten Afrikas. Doch diese weite, wilde Gegend ist bislang kaum erschlossen, entsprechend wenige Besucher kommen hierher. Wegen seiner interessanten Mischung aus unterschiedlichen Landschaften und Lebensräumen mit großen Flüssen, Waldinseln und offenem Grasland
gilt der entlegene Norden des Nationalparks als besonders attraktiv. Hier liegen Lushimba und die wildreichen Busanga Plains. In diesen weiten Ebenen werden oft Büffelherden, Löwen und Geparden gesichtet, und in den angrenzenden Wäldern leben Leoparden. Oribi-Antilopen, Pferde- und Rappenantilopen sind weitere zoologische Leckerbissen. Ein reizvolles Safari-Ziel mit vielen Überraschungen! Wir zelten in der Nähe des Lushimba-Flusses. Je FMA
16. Tag: Durch unberührten Miombowald fahren wir in den zentralen Teil des Kafue Nationalparks nach Chunga. Mehrere kleine Flüsse durchziehen dieses Gebiet. Sie trocknen zwischen Juni und November immer weiter aus, hinterlassen aber viele kleine Wasserstellen, an denen sich das Wild sammelt. Hier werden regelmäßig Hyänenhunde gesichtet, die weite Teile des Parks durchstreifen. FMA
17. Tag: Es geht zurück nach Lusaka, wo wir noch einen geruhsamen Nachmittag in der Lodge verbringen. Zum Abschieds-Abendessen gehen wir gemeinsam ins Restaurant. FM
18. Tag: Transfer zum Flughafen Lusaka. F
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