Große Okavango-Rundreise
15 Tage Lodgesafari ab/bis Deutschland - ab € 4.120,-
Eine vielfältige Reise durch drei Länder, in deren Mittelpunkt das faszinierende Okavango-Delta steht. Die Route führt von Livingstone ausgehend zunächst durch den Caprivi-Streifen in Namibia, wo Sie die Tierwelt in den wenig besuchten, reizvollen Parks Susuwe, Mudumo und Mahango erleben. Von einer schönen Lodge im Nordosten des Deltas aus, wo der Okavango-Fluss gerade erst anfängt, sich zu verzweigen, erkunden Sie per Motorboot und im traditionellen Mokoro-Einbaum die Wasserarme und Lagunen des Deltas. Via Maun geht es weiter in die tierreiche Khwai-Region in direkter Nachbarschaft zum Moremi-Wildreservat. Hier liegt der Schwerpunkt auf Tierbeobachtung vom offenen Allradwagen aus. Ein weiteres Tierparadies besuchen Sie gegen Ende der Reise: den Chobe-Nationalpark am gleichnamigen Fluss, der für große Elefantenherden bekannt ist. Zum Abschluss lassen Sie sich von den donnernden Wassermassen des Sambesi verzaubern – den Victoria-Fällen.
Längere Strecken legen Sie im geschlossenen, klimatisierten Minibus zurück, für die Pirschfahrten steigen Sie in offene Wagen um. Sie übernachten in Mittelklasse-Lodges bzw. Tented Camps, in Khwai in einem vorab errichteten Buschcamp.
Große Flüsse, wilde Tiere, herrliche Natur und Einsamkeit – Botswanas Norden auf einer geführten Reise mit Komfort, aber auch einem Schuss Abenteuer.
1. Tag: Abflug am Abend mit South African Airways.
2. Tag: Ankunft in Livingstone. Abholung am Flughafen und Transfer zur angenehmen Maramba Lodge, die außerhalb des Ortes idyllisch an einem Fluss liegt. Entspannen Sie am Nachmittag im weitläufigen Garten oder am Pool. Zur Lodge gehören auch ein Restaurant und ein „Activity Centre“, in dem Ausflüge rund um die Fälle gebucht werden können.
3. Tag: Um 9 Uhr begrüßt Sie Ihr Reiseleiter in der Maramba Lodge. Er gibt Ihnen zunächst eine ausführliche Safari-Einführung. Dann starten Sie und fahren bei Katima Mulilo über die Grenze nach Namibia in den Caprivi-Streifen hinein. Am Nachmittag erreichen Sie das Camp Kwando, in dem Sie zwei Nächte verbringen. Vom Hauptgebäude und den Aussichtsdecks der einzelnen Chalets hat man einen schönen Blick über die Wasserlandschaft des Kwando-Flusses, einem Zustrom des Chobe. A
4. Tag: Nach einem zeitigen Frühstück erkunden Sie die Gegend auf einer geführten Pirschwanderung, die Ihnen die Augen für die kleinen Details der Flora und Fauna öffnet. Ihr Guide zeigt Ihnen auch viele Tierspuren. Nachmittags steht eine Pirschfahrt im offenen Wagen im nahen Mudumo Wildreservat auf dem Programm. Dort sind Elefanten, Kudus und andere Antilopen zu Hause. Wenn die Sonne untergeht, kehren Sie zurück in die Lodge. Genießen Sie nach dem Abendessen noch einen Drink auf der Terrasse und lauschen Sie den Geräuschen der afrikanischen Nacht. FA
5. Tag: Ein früher Start. Sie durchqueren den Caprivi von Ost nach West und erreichen den Okavango, der hier noch ein breiter Strom ist. Auf einer kleinen Wanderung erkunden Sie die Popa-Fälle, Stromschnellen im sonst ruhigen Fluss. Verweilen Sie ein bisschen in diesem tropischen Paradies mit sattgrüner Vegetation und vielen Vögeln. Bis zur botswanischen Grenze ist es nun nicht mehr weit. Direkt davor liegt das kleine, sehenswerte Mahango-Wildreservat.
Es erstreckt sich entlang der Schwemmebenen des Okavango und ist geprägt von weiten offenen Savannen und großen Baobabs (Affenbrotbäumen). Lechwe, Pferde- und Rappenantilopen, aber auch Giraffen, Zebras und Elefanten sieht man hier häufig. Nach der Grenzüberquerung folgen Sie dem Lauf des sich weiter verzweigenden Okavango bis nach Guma Lagoon, wo Sie die nächsten beiden Nächte in einer komfortablen Lodge verbringen. Hier im Nordwesten des Okavango-Deltas gibt es große Schwemmflächen und ganzjährig viel Wasser. FMA
6. Tag: Auf einem Ganztagsausflug geht es heute tief ins Okavango-Delta hinein. Früh am Morgen besteigen Sie ein Motorboot, das Sie durch die papyrusgesäumten Kanäle und Wasserwege des Deltas zu einer Mokoro-Station bringt. Hier steigen Sie um in die traditionellen Einbaumboote. Sicher gestakt von Einheimischen, die hier aufgewachsen sind, gleiten Sie nun ruhig durch die grünblaue Wunderwelt, durch Seerosenfelder und an aufsteigenden Wasservögeln vorbei. Große Tiere sieht man hier seltener, da für sie zu viel Wasser und zu wenig Land verfügbar ist. Erfreuen Sie sich am Ruf des Schreiseeadlers, an bunten Eisvögeln, an kleinen Fischen im kristallklaren Wasser zwischen den Seerosenblättern und der idyllischen Inselwelt. FMA

7. Tag: Es geht weiter in die „Safari-Hauptstadt“ Botswanas, Maun. Am Nachmittag besteht dort die Gelegenheit zu einem Rundflug im Kleinflugzeug über das Okavango-Delta (auf eigene Kosten, 45 Minuten, ca. 105 Euro pro Person bei min. drei Teilnehmern). So erleben Sie die Wasserwege des Deltas aus einer ganz neuen Perspektive und haben auch die Chance, Elefanten, Giraffen und andere Herdentiere von oben zu sehen. Im Anschluss können Sie in einem modernen Shop der Stadt einkaufen oder nach Souvenirs schauen.
Sie übernachten etwas außerhalb in der Island Safari Lodge. FA

8. und 9. Tag: Von Maun aus fahren Sie nach Norden ins Gebiet des Khwai River. Diese Konzession grenzt direkt an das Moremi Wildreservat und ist bekannt für großen Wildreichtum. Die Wildschutzgebiete Botswanas sind nicht von Zäunen umgeben, was den Tieren uneingeschränkte Bewegung erlaubt. Permanentes Wasservorkommen, weite Grasebenen und Wälder mit hohen Bäumen prägen die wunderschöne Landschaft. Sie unternehmen nun intensive Pirschfahrten im offenen Geländewagen. Die Morgenpirsch startet vor Sonnenaufgang, bei der Nachmittagspirsch kehren Sie nach Sonnenuntergang zurück. Das Mittag- und Abendessen wird im Camp für Sie zubereitet, und dort verbringen Sie auch die heißesten Stunden des Tages mit einer Siesta. An diesen beiden Tagen übernachten Sie mitten in der Natur. Die für Sie errichteten großen Zwei-Personen-Zelte verfügen über Feldbetten und eine eigene Toilette und Buschdusche. Je FMA
10. Tag: Heute geht es zeitig los. Sie kehren zurück nach Maun und fahren von dort auf guter Straße entlang der weiten, ebenen Fläche der Makgadikgadi-Salzpfanne nach Nata. Die Landschaft wechselt vom Grün des Moremi zu kargen Erdfarben der Halbwüste. Am Nachmittag erreichen Sie die gut ausgestattete Nata Lodge, die wie eine Oase unter Palmen am Rand der Salzpfannen liegt. FA
11. Tag: Am Morgen besuchen Sie das nahe gelegene Nata Bird Sanctuary. Hier an der Mündung des Nata River haben Sie einen fantastischen Blick auf die Sowa Pan, eine der größten Salzpfannen Botswanas.
In der Trockenzeit erstreckt sich hier eine schier endlose weißgraue Fläche. In den feuchten Monaten ist die mit seichtem Wasser bedeckte Pfanne ein bedeutender Brutplatz für Pelikane und Flamingos. Im Anschluss geht die Fahrt auf guten Straßen weiter nach Norden nach Kasane, dem Tor zum Chobe-Nationalpark. Sie verbringen hier zwei Nächte in der Lodge „The Old House“ direkt am Chobe-Fluss. Der Rest des Nachmittag steht zur freien Verfügung, um die Stadt Kasane auf eigene Faust zu erkunden oder sich in der Lodge zu entspannen. FA
12. Tag: Am frühen Morgen starten Sie zu einer Pirschfahrt im Chobe-Nationalpark. Vom offenen Wagen aus sehen Sie die Tiere, die sich im Uferbereich des Chobe-Flusses aufhalten, besonders gut. Je nach Jahreszeit grasen hier große Herden von Büffeln, Pukus oder Impalas, und mit etwas Glück entdecken Sie auch Löwen. Auf einer Bootsfahrt am Nachmittag fahren Sie zum zweiten Mal in den Park hinein und haben vor allem in der Trockenzeit von Mai bis Oktober sehr gute Chancen, große Elefantenherden zu sehen, die nachmittags zum Trinken ans Ufer kommen. Sicherlich sehen Sie auch Flusspferde und Krokodile. Die Vogelwelt ist bezaubernd - bunte Eisvögel und Bienenfresser sitzen auf den Zweigen, die bis ins Wasser hängen, und immer wieder ertönt der markante Ruf des Schreiseeadlers. BFragen zum Ablauf, Wetter-konditionen, Reisebestim-mungen oder empfohlener Ausrüstung?
Unser Mitarbeiter René Schmidt war bereits mehrmals vor Ort und kann Ihnen wertvolle Tipps zur Planung dieser Safari geben.Reisehinweise
esonders schön ist die Stimmung beim Sonnenuntergang, wenn der Fluss und der Himmel rot leuchten. Bei einbrechender Dunkelheit kehren Sie zur Lodge zurück. FA
13. Tag: Mit der Fähre setzen Sie am Morgen beim Grenzposten Kazungula auf die andere Seite des Sambesi über und reisen nach Sambia ein. Bis zum Ort Livingstone ist es dann nur noch eine kurze Strecke. Sie verbringen die letzte Nacht wieder in der Maramba Lodge. Am Nachmittag haben Sie Gelegenheit, die beeindruckenden Victoria-Fälle zu besuchen oder an einer der vielen Aktivitäten teilzunehmen, die hier angeboten werden: Rundflüge über die Fälle, Bootsfahrten und Kanutouren auf dem
Oberlauf des Flusses, Begegnungen mit Elefanten („Elephant Encounter“) oder Löwen („Walk with Lions“), Pferdereiten oder Besuch eines traditionellen Dorfes. Alle Ausflüge sind auf eigene Kosten, Ihr Guide ist Ihnen gern bei der Buchung solcher Touren behilflich. F
14. Tag: Transfer zum Flughafen Livingstone und Rückflug mit South African Airways via Johannesburg nach Deutschland. F
15. Tag: Ankunft am Vormittag und Heimreise.
WETTER-INFOS:
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In Botswana dominiert die Kalahari-Steppe mit trockenem, wüstenhaftem Klima. Das Okavango-Delta, die Feuchtgebiete von Moremi und die großen Flüsse Chobe und Sambesi bilden eine Ausnahme. Die stärksten Regenfälle, begleitet von Gewittern, sind zwischen November und März zu erwarten. Dann ist es heiß bis sehr heiß. Von Mai bis Oktober regnet es so gut wie nicht. Tagsüber ist es auch im Südwinter (Juni bis August) sonnig und etwa 20-25 Grad warm, nachts können die Temperaturen in dieser Zeit allerdings bis unter null Grad sinken. Von Mai bis Oktober trocknen der Boden und die Vegetation immer weiter aus, was für immer bessere Tierbeobachtungen sorgt. Zwischen Juli und Oktober wird es kontinuierlich wärmer, die Tagestemperaturen im Oktober/Anfang November können bis auf 40 Grad steigen. | |||
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In Sambia gibt es drei Jahreszeiten: den kühlen, trockenen Winter von Mai bis September, die heiße Trockenzeit im Oktober und November (bis 40 Grad in Sambia) sowie die heiße und schwüle Regenzeit von Dezember bis April. Mit den stärksten Regenfällen ist von Januar bis März zu rechnen. Die Möglichkeiten zur Wildbeobachtung sind von Juni bis November am günstigsten. Am Jahresende treffen die Zugvögel ein, für Ornithologen beginnt dann die Hochsaison. Die Wassertemperatur des Malawi-Sees liegt je nach Jahreszeit zwischen 24 und 28 Grad. Die Nachttemperaturen sinken von Juni bis August stark ab, in höheren Lagen sogar bis knapp über den Gefrierpunkt. | |||
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