Namibia - Trekkingreise
18 Tage Fish River Canyon und Naukluft Trekking ab/bis Windhoek - ab € 2.149,-
Schwerpunkt dieser Reise sind zwei mehrtägige Wandertouren in einmalig schönen Gebieten: im Fish River Canyon (5 Tage) und im Namib Naukluft Nationalpark (4 Tage). Beide Wanderungen bieten unterwegs keine Ausstiegsmöglichkeiten. Den nötigen Proviant, das Trinkwasser und die Ausrüstung für die jeweiligen Strecken führen wir in unseren Rucksäcken mit. Um Gewicht zu sparen, übernachten wir auf den Wanderungen nicht im Zelt, sondern im Schlafsack unter dem Sternenhimmel. Diese Reise können wir nur in der kühlen Jahreszeit machen. Im Juni und Juli sind die Tage mit 20 bis 25 Grad angenehm warm, die Nächte können jedoch die Frostgrenze erreichen. Trittsicherheit, Wandererfahrung und gutes Schuhwerk sind besonders für die schwierigeren Abschnitte erforderlich. Die Verpflegung während der Wanderungen ist sehr einfach, Genügsamkeit ist nötig. Sowohl für das Trekking im Fish River Canyon als auch für die Naukluft-Wanderung wird von der Naturschutzbehörde ein Gesundheitszeugnis verlangt, das nicht älter als 40 Tage sein darf (Formular bei uns erhältlich).
Entdecken Sie Namibias wilden Süden auf anspruchsvollen Wanderungen.
1. Tag: Morgens werden wir am Flughafen Windhoek abgeholt. Auf dem Weg in die Stadt kehren wir zum Brunch auf einer Gästefarm ein. Der Nachmittag in Windhoek steht zur freien Verfügung. Wir können in der Stadt bummeln gehen, Kekse und Müsliriegel kaufen, Geld tauschen oder die Ausrüstung vervollständigen. Am Abend essen wir gemeinsam in einem rustikalen Steakhouse. Wir übernachten in einer Pension. B
2. Tag: Wir verlassen Windhoek in Richtung Süden und fahren zum Brukkaros Krater, der höchsten Erhebung in der Region. Bis auf die halbe Höhe des Berges können wir mit unserem Fahrzeug gelangen und schlagen dort unser Nachtlager auf. Es bietet sich eine wunderbare Aussicht über die Weite des Landes. (S.v. = Sanitäranlagen vorhanden) FMA
3. Tag: Am Vormittag wandern wir zum Rand des Kraters (ca. 4 Stunden), von wo aus wir einen herrlichen Blick auf das umliegende Flachland haben. Nach der Rückkehr fahren wir nach Keetmanshoop und weiter zum Naute-Stausee. An seinem Ufer suchen wir uns ein schönes Plätzchen für die Nacht. (o.S.= ohne Sanitäranlagen) FMA
4. Tag: Gegen Mittag erreichen wir das Camp Hobas am nördlichen Ende des Fish River Canyons. Am Nachmittag packen wir die Rucksäcke und stimmen uns auf die Wanderung ein. Um einen Eindruck von der Größe des Canyons zu bekommen, fahren wir am späteren Nachmittag zu einem der Aussichtspunkte und werfen einen ersten Blick vom Canyonrand in die Tiefe. (S.v.) FMA
5. bis 9. Tag: Am frühen Morgen beginnen wir mit dem Abstieg in den Canyon. Es geht bis zu 550 Meter in die Tiefe. Der Faszination dieser einmaligen Felskulisse mit einer Länge von 161 Kilometern und einer Breite von 27 Kilometern konnte sich bisher noch kein Besucher entziehen. Nach dem etwa einstündigen, steilen Abstieg werden wir die nächsten fünf Tage dem Flußlauf folgen. Die gesamte Wanderung beträgt ungefähr 80 Kilometer. Vorbei an vereinzelten Wassergumpen folgen wir dem Canyonverlauf. Die Wassergumpen sind beliebte Tränken für Kudus, Zebras und Oryx-Antilopen. Mit etwas Glück können wir sie dort beobachten. Die Wanderung entlang des Flußbettes ist für einen geübten Wanderer kein Problem, es gibt keine nennenswerten Steigungen oder Abstiege. Anstrengend können die diversen Sandstrecken sein, hier ist man froh, wenn man eine gute Kondition hat. Die Tagesetappen können frei eingeteilt werden, also wird immer dort das Camp (o.S.) für den Abend aufgeschlagen, wo ausreichend Wasser vorhanden ist. Da es sich um stehende Wasserstellen handelt, müssen wir es abkochen bzw. filtern. Der Endpunkt ist Ai-Ais, wo ein gut ausgestattetes Camp (S.v) auf uns wartet. Nachdem wir die letzten Tage nur aus unserem Rucksack gelebt haben, bietet es sich förmlich an, nun das Restaurant aufzusuchen. 4x FMA, 1x FM
10. Tag: Wir fahren nach Keetmanshoop, um unsere Vorräte aufzufüllen, und weiter nach Aus. In der Nähe dieses kleinen Ortes übernachten wir auf einer Farm in Berghütten in der Geisterschlucht von Klein Aus Vista (S.v.). FMA
11. Tag: Unsere heutige Route führt über Helmeringhausen zum Schloß Duwisib. Das aus rotem Sandstein erbaute Gebäude im Stil einer mittelalterlichen Burg ist mittlerweile für Besichtigungen geöffnet. Unser schöner Campingplatz liegt ganz in der Nähe des Schlosses unter knorrigen Akazien (S.v.). FMA.
12. Tag: Wir erreichen das Camp Sesriem am Rande der Namib-Wüste. Am späten Nachmittag erkunden wir den nahegelegenen Sesriem Canyon. (S.v.) FMA
13. Tag: Heute stehen wir ganz früh auf, um die welthöchsten Dünen beim Sossusvlei im Morgenlicht zu erleben. Uns erwartet eine beeindruckende Wüstenlandschaft; die Sandmassen türmen sich hoch wie Gebirge, die Farben ändern sich von Düne zu Düne. Es lohnt sich, eine von ihnen zu besteigen, um den grandiosen Blick über das Dünenmeer zu genießen. Wenn wir genug haben von Sand und Wüste, kehren wir zu unserem Camp zurück, brechen die Zelte ab und fahren in das Naukluft-Gebiet. FMA
14. bis 17. Tag: Von vielen Wanderern wird der achttägige Naukluft Trail als anspruchsvoll einschätzt, aber die Eindrücke entschädigen für alle Strapazen. Wir werden die ersten vier Tage des Trails wandern. Am Ende jeder Tagesetappe finden wir eine sichere Wasserstelle (meistens Brunnen) und eine sehr einfache Hütte, in deren Schutz wir übernachten. In den vier Tagen legen wir ca. 70 Kilometer zurück, wobei immer wieder Steigungen und Gefälle zu bewältigen sind, die mit Ketten gesichert werden. Diese Route wird im Durchschnitt von einer Gruppe pro Monat begangen, dementsprechend holprig sind manche Teilstücke.
Während der Wanderung kann man immer auf interessante Begegnungen mit Bergzebras, Kudus, Klippspringern oder Klippschliefern gefaßt sein. Die Vogelwelt ist auch sehr vielfältig. In der Naukluft leben immer noch Leoparden, die man aber nur mit sehr viel Glück zu Gesicht bekommt. Am Abend des letzten Wandertages erreichen wir wieder unser Ausgangscamp (S.v.). Je FMA
18. Tag: Wir verlassen diese einmalige Felslandschaft und fahren nach Solitaire. Dort legen wir einen kurzen Stop für Kaffee und Kuchen ein und fahren dann weiter nördlich den steilen Spreetshoogte Pass hoch. Von der oberen Kante des Passes hat man einen herrlichen Blick auf die darunter liegenden Ausläufer der Namib-Wüste. Nachmittags erreichen wir Windhoek, und die Zivilisation hat uns wieder. Den Tag lassen wir bei einem gemütlichen Abendessen im Restaurant ausklingen. FM
WETTER-INFOS:

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