Wüste und Wasser
15 Tage Hotel- und Lodge-Rundreise ab/bis Deutschland - ab € 3.099,-
Von den riesigen Sanddünen der Namib bis zum üppig grünen, wasserreichen Nordosten des Landes zeigt diese Reise Namibias gewaltige Kontraste. Sie fahren zunächst ins Dünenmeer von Sossusvlei, dann über den Etosha-Nationalpark in den Caprivi-Streifen. Dort entdecken Sie typisch afrikanische, von Touristen kaum besuchte Gegenden, Flußläufe und Nationalparks mit großem Tierreichtum und wohnen in exklusiven Lodges. Danach geht es in den Chobe-Nationalpark und zum Abschluß an die gewaltigen Victoria-Fälle.
Erleben Sie Namibias Gegensätze mit Abstechern in die Naturparadiese von Botswana und Simbabwe.
1. Tag: Abends Flug von München via Johannesburg nach Windhoek.
2. Tag: Ihr Reiseleiter empfängt Sie am frühen Nachmittag auf dem Flughafen Windhoek und zeigt Ihnen Namibias Hauptstadt auf einer Rundfahrt. Sie wohnen im ruhigen Gästehaus Casa Piccolo mit schön angelegtem Swimmingpool. Am Abend können Sie in einem typisch afrikanischen Restaurant Spezialitäten probieren.
3. Tag: Über Rehoboth und am Naukluft-Gebirge entlang fahren Sie hinunter in die Namib-Wüste. Sie wandern in den Sesriem Canyon und fahren anschließend zu den gewaltigen Dünen von Sossusvlei. Vielleicht wollen Sie einen der über 300 Meterhohen Sandberge besteigen – Sie werden mit einer phantastischen Aussicht belohnt. Die Abendsonne sorgt für kräftige Farben und zeichnet interessente Schattenmuster auf den roten Sand. So spät wie möglich verlassen Sie die Dünenwelt und fahren zur A Little Sossus Lodge, die südlich von Sesriem in einer Graslandschaft mit Blick in die weite Ebene liegt. Sie übernachten in großzügigen Chalets. Nach der Fahrt über die staubige Piste lädt der Pool zur Erfrischung ein. F
4. Tag: Durch den Namib-Naukluft-Park geht es an den Atlantik. Die Lagune von Walvis Bay ist Heimat vieler Flamingos und Pelikane. Seit ein paar Jahren werden im namibischen Frühling (September/Oktober) sogar wieder Wale in der Bucht von Walvis Bay gesichtet. In Swakopmund können Sie die Spuren der deutschen Kolonialzeit erkunden. Das Orange House liegt in Strandnähe und ist ca. 20 Minuten zu Fuß vom Stadtzentrum entfernt. Die geräumigen Zimmer sind elegant eingerichtet. Der Garten lädt zum Verweilen ein und von der Dachterrasse können Sie den Sonnenuntergang mit Blick auf das Meer genießen. F
5. Tag: Über Omaruru und Outjo geht die Fahrt zum Etosha Safari Camp, wo Sie zweimal übernachten. Von der Veranda Ihres Bungalows am Hang blicken Sie über die Savanne. Am späten Nachmittag unternehmen Sie eine kleine Buschwanderung auf dem Gelände, die mit einem Sundowner auf einem Hügel endet. Von hier können Sie die schönen Farben beim Sonnenuntergang betrachten. Im Restaurant im Township-Stil werden kreativ zubereitete regionale Köstlichkeiten serviert. F
6. Tag: Sie verbringen den gesamten Tag im Etosha-Nationalpark, dessen offene Vegetation für die Tierbeobachtung ideal ist. An der Wasserstelle Olifantsbad können Sie sogar aussteigen und von einem Hügel aus das Wild beobachten. F
7. Tag: Die Pirschfahrten führen heute vom Süden in den Osten des Nationalparks. Am Wasserloch Klein-Namutoni wird der letzte Halt eingelegt, bevor es nach Seidarap in der Nähe von Grootfontein geht. Die sympathischen Gastgeber Silvia und Stephan Lukaschik haben das Haus des Großvaters zu einem schönen Gästehaus umgebaut. Eine Besonderheit für namibische Verhältnisse ist der grüne Garten mit vielen Obstbäumen. Hier wächst sogar ein Jackfruchtbaum. F
8. Tag: Sie fahren weiter nach Nordosten, wo Namibia etwas dichter besiedelt ist und ein afrikanisches Gesicht bekommt. In Rundu sehen Sie das erste Mal den mächtigen Okavango. Die Nunda River Lodge liegt direkt am Ufer des Flusses. Am Nachmittag spazieren Sie zu einem nahegelegenen Dorf, lernen das Leben in einem Kral kennen und treffen den Dorfältesten. Die Nacht verbringen Sie in einem der sieben komfortablen Hauszelte, die jeweils auf Holzplattformen stehen und einen schönen Blick auf den Fluß bieten. F
9. Tag: Am Okavango entlang fahren Sie zu den Popa Falls, Stromschnellen im sonst ruhigen Fluß. Im tierreichen Mahangu-Nationalpark leben Flußpferde, Elefanten, Antilopen und unzählige Vogelarten, von denen Sie einige auf einer Pirschfahrt beobachten können. Anschließend geht es weiter durch den Caprivi-Streifen zur Susuwe Island Lodge am Bwabwata-Nationalpark. Die Lodge, in der Sie zweimal übernachten, liegt auf einer Insel im Kwando unter großen Leberwurst- und Ahnenbäumen. Die sechs strohgedeckten Suiten sind sehr großzügig gebaut – allein die Badezimmer sind 16 Quadratmeter groß, und die Badewannen bieten Ausblick auf den Fluß. Jede Suite hat eine große Terrasse mit eigenem kleinem Erfrischungspool. Am Nachmittagerleben Sie eine Bootsfahrt auf dem Kwando und können den Flußpferden beim Gähnen zuschauen. F
10. Tag: Nach einer geführten Wandersafari mit Tierbeobachtungen erwartet Sie bei schönem Wetter ein spätes Frühstück im afrikanischen Busch. Am Nachmittag geht es mit dem Allradfahrzeug auf eine ausgiebige Pirschfahrt im Bwabwata-Nationalpark. In diesem noch weitgehend unberührten Park werden Ihnen kaum andere Fahrzeuge begegnen. An der legendären Hufeisenbiegung des Kwando versammeln sich alle Tiere des Parks, größere Elefanten- und Büffelherden sind hier keine Seltenheit. F
11. Tag: Am Vormittag besuchen Sie die Mafwe, eines der Völker des Caprivi. Im Historic Living Village erhalten Sie einen guten Eindruck vom früheren und heutigen Leben dieses Stammes. Wer mag, kann beim Mahango-Stampfen, Tanzen oder Singen auch mitmachen. Über Katima Mulilo fahren Sie nach Kasane in Botswana, wo der Chobe in den Sambesi mündet. Ein Boot bringt Sie zur exklusiven Impalila Island Lodge, deren acht luxuriöse Chalets in einem Meer von Papyrus versteckt sind. Die Chalets haben eigene Terrassen mit Blick auf den Sambesi. Das Restaurant ist um einen riesigen alten Baobab-Baum gebaut. Die gute Küche und die engagierten Gastgeber lassen den Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis werden. Der Nachmittag steht für eine erste Boots-Safari zur Verfügung (optional). F
12. Tag: Am Vormittag besuchen Sie ein nahegelegenes Dorf, wo Sie einen Einblick in die Traditionen und Lebensweise des Stammes der Subia erhalten. Anschließend wandern Sie zum größten Baobab der Insel. Mutige können ihn besteigen und von oben nach Namibia, Botswana, Simbabwe und Sambia blicken. Nachdem Sie sich mittags am Pool oder auf Ihrer Terrasse entspannt haben, geht es am Nachmittag auf eine etwa dreistündige Bootssafari in den Chobe-Nationalpark, der für seine großen Elefantenherden bekannt ist. Besonders in der Trockenzeit von Mai bis Oktober kommen regelmäßig viele Tiere zum Trinken ans Ufer. Übernachtung wie am Vortag. F
13. Tag: Am Morgen unternehmen Sie eine abschließende Pirschfahrt im offenen Geländewagen durch den Chobe-Nationalpark. Dabei kommen Sie jenen Tieren näher, die man vom Fluß aus nicht so gut sieht. Löwen und andere Raubkatzen halten sich gern im Schatten der Büsche auf. Anschließend fahren Sie über Kasane nach Victoria Falls in Simbabwe.
Die schöne Ilala Lodge liegt zehn Minuten zu Fuß von den Victoria-Fällen entfernt mit Blick in den Victoria Falls Nationalpark. Am Nachmittag können Sie die Fälle, die zum UNESCO-Weltnaturerbe gehören, ausgiebig bestaunen und fotografieren. F
14. Tag: Der Vormittag steht zur freien Verfügung, etwa um Souvenirs einzukaufen oder für einen Rundflug über die Fälle (optional). Anschließend werden Sie zum Flughafen Victoria Falls gebracht und fliegen via Johannesburg zurück nach Deutschland. F
15. Tag: Morgens landen Sie in München.
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