Namibia - Spuren im Sand klein und fein
18 Tage Hotel- und Lodge-Kleingruppenreise ab/bis Deutschland - ab € 4.499,-
Entdecken Sie ganz Namibia in einer besonders kleinen Gruppe und übernachten Sie in schön gelegenen, luxuriösen und oftmals privaten Unterkünften. Höhepunkte sind ausgedehnte Pirschfahrten im Etosha-Nationalpark, der Besuch der höchsten Dünen und eines der tiefsten Canyons der Erde. Sie lernen die kulturelle Vielfalt der verschiedenen Völker des Landes und die Relikte der Kolonialzeit kennen. Den krönenden Abschluss dieser Reise bildet der Aufenthalt in der Kalahari.
Tiefblauer Himmel, grenzenlose Weite, Dünen und Tierparadiese. Namibia – Land der Kontraste.
1. Tag: Am späten Abend startet in Frankfurt am Main Ihr Nonstop-Flug nach Windhoek.
2. Tag: Am Flughafen von Windhoek empfängt Sie am Morgen Ihr Reiseleiter. Sie fahren zur nordöstlich von Windhoek gelegenen Onjala Lodge, die phantasievoll in die Landschaft integriert und aus Naturmaterialien erbaut ist. Sie verfügt über vier geschmackvoll eingerichtete Panorama-Suiten, einen großen Swimmingpool und einen kleinen Pool mit Wasserfall. Im Mini-Spa können Sie sich eine Massage und/oder Maniküre gönnen (optional). Die reizvolle Landschaft, Gastfreundlichkeit und gute Küche bieten den passenden Rahmen, um sich auf die bevorstehende Reise einzustimmen. FMA
3. Tag: Am Morgen unternehmen Sie einen geführten Spaziergang auf dem Gelände der Onjala Lodge. Die Onjala Lodge liegt ein der für Namibia typischen Landschaft mit weiten Ebenen und vereinzelten kleinen Gebirgsformationen. Auf eigens angelegten Wegen können Sie die Buschsavanne, die die Lodge umgibt, auf eigene Faust erkunden. Auch Safaris zu Pferd werden angeboten (optional). Am Nachmittag unternehmen Sie eine Pirschfahrt im offenen Geländewagen durch den Wildpark der Lodge. Sie können Oryx-Antilopen, Springböcke, Kudus, Strauße und mit etwas Glück auch Bergzebras oder Giraffen beobachten. Den Sonnenuntergang erleben Sie auf einem nahe gelegenen Hügel mit herrlichem Blick über die afrikanische Dornbuschsavanne. Übernachtung wie am Vortag. FMA
4. Tag: Sie fahren am Morgen nach Windhoek und lernen die Stadt auf einer kurzen Rundfahrt kennen, bevor es weiter nach Norden durch Okahandja über Outjo zur Gästefarm Gelukspoort geht. Die Farm liegt versteckt in einem kleinen Tal. Das 100 Jahre alte Farmgebäude wurde renoviert und umgebaut, und Bungalows mit herrlicher Aussicht wurden hinzugefügt. Auf Gelukspoort lässt sich namibische Gastfreundschaft im besten Sinne erleben. Das positive Lebensgefühl der Gastgeber Chrissie und Fränkie Glöditzsch überträgt sich schnell auf die Gäste. Die beiden haben sich mit dieser Farm einen Traum erfüllt – vom Farmleben, vielen Tieren und der Ruhe im Busch – den sie gern mit ihren Gästen teilen. FA
5. Tag: Heute unternehmen Sie eine etwa dreistündige Wanderung durch die Berglandschaft, deren Hügel aus interessant geformtem Dolomitgestein bestehen. Das Besondere an dieser Gegend sind die ungewöhnlich vielen Laubbaumarten, von denen vor allem die Sternkastanie und der Flaschenbaum auffallen. Der Swimmingpool lädt um die Mittagszeit zum Entspannen und Abkühlen ein. Am Nachmittag können Sie bei einer Rundfahrt über das Farmgelände mit etwas Glück Oryx- und Kuduantilopen sowie Bergzebras beobachten. Übernachtung wie am Vortag. FA
6. Tag: Am späten Vormittag erreichen Sie den Etosha-Nationalpark. Auf ersten Beobachtungsfahrten bekommen Sie einen Eindruck vom Tierreichtum des Parks. Bei Sonnenuntergang erreichen Sie die Etosha Safari Lodge am Rand des Parks. Das Hauptgebäude ist im kolonialen Stil erbaut und mit Erinnerungen an die ersten Entdecker und Forscher ausgestattet. Zu jedem Chalet gehört eine eigene Veranda mit Blick auf die weite Ebene mit typisch namibischer Buschsavanne. Diesen Blick genießen Sie auch von den drei schön angelegten Swimmingpools. FA
7. Tag: Nach dem Frühstück steht der ganze Tag für intensive Pirschfahrten in Etosha zur Verfügung. Optional ist auch eine Pirschfahrt am frühen Morgen buchbar (gegen Aufpreis). Sie fahren durch den abwechslungsreichen Nationalpark, der mit seiner offenen Vegetation ideale Bedingungen für die Tierbeobachtung bietet. Die meiste Zeit halten Sie sich in der Nähe der Wasserlöcher auf und beobachten Elefanten, Giraffen, Antilopen, Zebras und vielleicht auch Löwen oder Leoparden, die hier ihren Durst stillen. Im Laufe des Tages fahren Sie auch ein Stück direkt an der Salzpfanne entlang, die sich kilometerweit nach Norden erstreckt, und können Tierherden beobachten, die den Rand der Salzpfanne entlangwandern. Übernachtung wie am Vortag. FA
8. Tag: An den Terrassen des Ugab entlang führt Sie die Fahrt heute ins Damaraland. Sie besuchen den Versteinerten Wald und können auf einem kleinen Spaziergang die über 200 Millionen Jahre alten Baumstämme und auch die wundersame Pflanze Welwitschia mirabilis bestaunen. Nach kurzer Fahrt besichtigen Sie auch die „Orgelpfeifen“ und den „Verbrannten Berg“, einen Berg aus grauen und schwarzen Felsen. Auf einer Wanderung am Nachmittag betrachten Sie die Felszeichnungen und -gravuren von Twyfelfontein, die seit 2007 zum Unesco-Weltkulturerbe gehören. Ihre nächste Unterkunft ist das Camp Kipwe im Damaraland, das am Fuße einer imposanten Granitformation liegt und sich wunderbar in die raue Landschaft einfügt. Jedes der insgesamt acht Zimmer hat eine Veranda und eine Außendusche. Während die Sonne untergeht, spazieren Sie noch einmal zu den Felszeichnungen und -gravuren von Twyfelfontein. FA
9. Tag: Vorbei am Brandberg, dem höchsten Berg Namibias, geht die heutige Fahrt ins Erongogebirge. Auf der Farm Omandumba erwartet Sie bereits ein leckeres Mittagessen mit Wildrauchfleisch, frischem Farmbrot und Salat. Im Anschluss begegnen Sie den Ju/Hoansi-San in ihrer Siedlung, die wie zu Zeiten des freien Nomadentums aufgebaut ist und aus einigen traditionellen Grashütten besteht. Sie erhalten einen authentischen Einblick in das Leben und die Kultur der San, die älteste Bevölkerungsgruppe Namibias. Am späten Nachmittag fahren Sie zur Hohenstein Lodge, die an der steilen südwestlichen Wand des Erongogebirges und am Fuße des gewaltigen Hohensteinmassives liegt. Von den Bungalows und vom Hauptgebäude öffnet sich ein weiter Blick aus auf das breite Tal mit seinen alten Kameldornbäumen und die Spitzkoppe in der Ferne. Die sinkende Sonne zaubert wunderbare Farbspiele auf den Felsen. FMA
10. Tag: Die weitere Reise führt nach Swakopmund. Das Hotel Eberwein befindet sich in einem historischen Gebäude aus dem Jahre 1910. In der gemütlichen Lounge werden erlesene südafrikanische Weine sowie Bier vom Fass serviert. Nutzen Sie den Nachmittag für einen Einkaufsbummel in dem kleinen Küstenstädtchen und erkunden Sie die zahlreichen Überbleibsel aus deutscher Kolonialzeit. Alternativ können Sie einen faszinierenden Rundflug über die Wüste und zu den Schiffswracks von Conception Bay buchen. Oder Sie lassen sich mit einem Allradwagen in den Dünengürtel zwischen Swakopmund und Walvis Bay fahren, wo Sie Interessantes über die eindrucksvollen Überlebensstrategien der hier lebenden Tiere und Pflanzen erfahren (Aktivitäten optional). Am Abend empfiehlt sich ein Spaziergang am Meer. F
11. Tag: Heute geht es über Walvis Bay zur J.-P.-Brand-Grundschule, die weitab der Zivilisation mitten in der Wüste am Rande des Namib-Naukluft-Parks liegt. Wenn nicht gerade Schulferien sind, erhalten Sie hier einen Einblick in das Schul- und Internatsleben und erfahren, wie den Kindern hier trotz schwieriger Bedingungen eine Schulbildung zuteil wird. Anschließend fahren Sie zur Namib Naukluft Lodge nahe Sesriem. Unterwegs genießen Sie vom steilen Spreetshoogte-Pass einen wunderbaren Blick auf die Weite der Wüste. In der Namib Naukluft Lodge spiegelt das warme Orange der geräumigen Zimmer das abendliche Farbenspiel der Wüste wider. Sie blicken dabei direkt in die Namib. Der Pool lädt nach einem Tag auf staubigen Pisten zur Erfrischung ein. FMA
12. Tag: Schon vor Sonnenaufgang brechen Sie auf zu den riesigen Dünen am Sossusvlei. In der Nähe des Parkplatzes vor dem Vlei genießen Sie am frühen Morgen die einzigartige Licht- und Farbstimmung der Dünenlandschaft. Weil es jetzt nur noch auf Sandwegen in die 5 km entfernte eigentliche Pfanne (Vlei) weitergeht, steigen Sie in den Allradshuttle um. Sie spazieren durch die Dünenwelt und können versuchen, einen der bis zu 350 m hohen Sandberge zu erklimmen. Im Dead Vlei sind über 500 Jahre alte abgestorbene Akazienbäume zu sehen, deren knorrige Stämme vor den hohen Dünen ein einmaliges Bild geben. Auf einer kurzen Wanderung lernen Sie anschließend den Sesriem Canyon kennen. Die Lodge bietet auf ihrem Gelände optional eine Rundfahrt zum Sonnenuntergang an. Übernachtung wie am Tag zuvor. FA
13. Tag: An den Tirasbergen entlang fahren Sie zum Dörfchen Aus. Ganz in der Nähe liegt die Lodge Klein-Aus Vista in einsamer Wüstenlandschaft. Sieben Kilometer vom Hauptgebäude entfernt befindet sich das herrlich einsam gelegene „Eagle’s Nest“, neun individuell aus Naturstein in den Hang gebaute Zimmer mit unvergesslichem Ausblick in die flache Steinwüste. Am Nachmittag wandern Sie auf angelegten Wegen durch das unter Naturschutz stehende, 10.500 Hektar große Farmgelände und sehen mit etwas Glück Oryx- und auch Kuduantilopen, Springböcke und Strauße. FA
14. Tag: Eine Tagestour führt Sie zunächst in die Geisterstadt Kolmanskop, eine ehemalige Diamantenstadt in der Wüste wenige Kilometer vor den Toren von Lüderitz. Dann geht es weiter an den kalten Atlantik. Sie besuchen Lüderitz, einst Eingang zur Kolonie Deutsch-Südwestafrika. Die Stadt erlebte vor allem ab 1908 einen enormen Aufschwung, als hier Diamanten gefunden wurden, kam dann aber zum Stillstand und ist heute quasi ein lebendes Museum mit vielen Jugendstil-Gebäuden. Für den Nachmittag ist eine Bootsfahrt durch die Bucht von Lüderitz vorgesehen, die auch am Diaz-Kreuz vorbei führt. Auf der Rückfahrt besuchen Sie die Wüstenpferde von Garub, dann kehren Sie nach Klein-Aus Vista ins Eagle’s Nest zurück. Lohnenswert ist die optionale Rundfahrt zum Sonnenuntergang. FA
15. Tag: Heute fahren Sie zum Fish River Canyon, dem zweitgrößten Canyon der Welt, der zu den Naturwundern Afrikas zählt. Am Ostrand des Canyons können Sie eine Wanderung an dessen Kante entlang unternehmen. Es fällt schwer, diesen beeindruckenden Ort wieder zu verlassen. Fragen zum Ablauf, Wetter-konditionen, Reisebestim-mungen oder empfohlener Ausrüstung?
Unsere Mitarbeiterin Ulrike Pârvu war bereits mehrmals vor Ort und kann Ihnen wertvolle Tipps zur Planung dieser Safari geben.
037437 5388-12 oder
ulrike@outback-africa.de
Reisehinweise
Nur wenige Kilometer vom Eingang zum Fish River Nationalpark entfernt liegt die Cañon Lodge. Das 1910 errichtete Farmhaus wurde zum Restaurant umgebaut, die in die Landschaft integrierten strohgedeckten Bungalows sind rustikal aus Naturstein gebaut. FA
16. Tag: Am Vormittag erreichen Sie den Köcherbaumwald bei Keetmanshoop, der eine imposante Sammlung der Aloenart Aloe dichotoma vorweisen kann. Dann geht es weiter in die Kalahari. Ihr heutiges Ziel, das Kalahari Farmhaus, liegt in der Nähe des Dorfes Stampriet. Dieses kleine Dorf in der Kalahari ist etwas ganz Besonders, da es hier artesisches Wasser gibt, was für saftige Grün in der kargen Landschaft sorgt. Die Zimmer des Kalahari Farmhauses sind rustikal eingerichtet und mit vielen Dingen aus vergangenen Zeiten dekoriert. Im schönen Garten mit Pool wachsen viele Obstbäume und Palmen. Früchte, Gemüse, Käse, Milch, Quark und Wurst kommen hier aus eigenem Anbau bzw. eigener Herstellung. Sie sind herzlich eingeladen, einen Spaziergang über die Farm zu unternehmen. F
17. Tag: Nach einem gemütlichen Frühstück gelangen Sie durch die Ausläufer der Kalahari nach Windhoek und weiter zum Flughafen. Abflug am Abend von Windhoek nach Frankfurt. F
18. Tag: Ankunft in Frankfurt am Morgen und Weiterreise zu Ihrem Heimatort.
WETTER-INFOS:
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In Namibia ist bewölkter Himmel die Ausnahme. 300 Sonnentage zählt das Land im Jahr. Das Klima ist trocken und warm, in den Sommermonaten von Dezember bis März heiß. Auch im Winter ist es tagsüber selten kühl, allerdings können die Temperaturen in den Wüstengebieten und im Hochland nachts bis auf den Gefrierpunkt sinken. Der meiste Regen fällt zwischen November und März vorwiegend im Norden, wo auch der Etosha-Nationalpark liegt. |
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