Katalog Katalog bestellen
Logo
Hier kostenlos Katalog bestellen
oder online blättern

Afrika-Safaris zwischen Kapstadt und Kilimanjaro · aktive Rundreisen fernab vom Massentourismus.

Landesinformationen Namibia

Drucken

Afrikas Diamant, ein Schauspiel der Natur, so wird Namibia oft bezeichnet. Ein Land voller Kontraste, das...

... mit 360 Sonnentagen im Jahr wirbt. Namibia ist etwa doppelt so groß wie Deutschland, hat aber nur knapp zwei Millionen Einwohner. Faszinierende Wüstenlandschaften in allen Formen und Farben erwarten Sie vor allem in kargen Süden. Die grandiose Dünenwelt von Sossusvlei mit bis zu 300 Meter hohen Sandbergen, die in der Morgen- und Abendsonne in leuchtendem Orange, Apricot und Rot erstrahlen, gehört ebenso zu den Höhepunkten einer Namibiareise wie die Pirschfahrten im tierreichen Etosha-Nationalpark, der Blick in die tiefe Schlucht des Fish River Canyons, der Bummel durch die deutsch geprägten Städte Windhoek, Swakopmund und Lüderitz oder ein Streifzug zu uralten Felsgravuren der Buschmänner. Köcherbäume und Welwitschia-Pflanzen sind nur zwei Beispiele für die bemerkenswerte Flora, die sich dem trockenen Klima ideal angepaßt hat. Der Caprivi-Streifen im Nordosten ist von ganzjährig fließenden Flüssen durchzogen, hier präsentiert sich die Landschaft in sattem Grün.

     
Auf den Dünen am Sossusvlei

Wer weite Horizonte, Einsamkeit und Stille sucht, wird sie in Namibia ganz bestimmt finden. Viele  Besucher macht das Land süchtig, sie kehren immer wieder dorthin zurück. In Namibia ist man häufig auf Sandpisten unterwegs, die überwiegend gut befestigt und mit normalen Pkw zu befahren sind. Die Größe des Landes, die Entfernungen zwischen den Sehenswürdigkeiten und die geringere Durchschnitts-Reise-geschwindigkeit tragen dazu bei, daß man viel Zeit auf der Straße verbringt, wenn man das ganze Land in nur drei Wochen oder gar in noch kürzerer Zeit bereisen möchte. Doch die vorbeiziehende Landschaft ist so interessant, daß selbst das Fahren auf Sand- und Geröllpisten kurzweilig wird. Oft sieht es hinter der nächsten Kurve schon wieder ganz anders faszinierend aus, und oft genug besteht Gelegenheit zu schönen Fotostops.
Zur vergleichsweise guten Infrastruktur gehören auch eine gute ärztliche Versorgung (zum Teil deutschsprachig) in den größeren Städten und gute Einkaufsmöglichkeiten. Die Supermärkte in den Ortschaften bieten viel Auswahl, und wer sucht, der findet auch deutsches Schwarzbrot, Leberwurst, Bohnenkaffee und Haribo-Lakritzschnecken.

Beste Reisezeit

Am angenehmsten ist das Reisen in der Trockenzeit, die etwa von Mitte April bis Ende Oktober dauert. Die Wintermonate Mai bis September zeichnen sich durch warme Tage (18-25°C), kalte bis sehr kalte Nächte (im Juni/Juli bis zum Gefrierpunkt), klaren tiefblauen Himmel und sehr gutes Fotolicht aus. Ab Mitte September werden die Tage deutlich wärmer, und es gibt kaum noch kalte Nächte. Der Oktober kann schon sehr heiß sein. Ähnliches gilt für den April. Die Trockenzeit ist im September/Oktober schon weit fortgeschritten, entsprechend karg ist die Landschaft dann auch im Norden. Die Tiere in den Nationalparks müssen zu den wenigen verbleibenden Wasserstellen kommen, wo man sie dann auf den Pirschfahrten sehr gut beobachten kann. In der Regenzeit von November bis Anfang April ist die Vegetation vor allem im Norden dichter. Großwild wie Elefanten und Löwen sind dann nicht mehr so häufig zu sehen. Zebras, Gnus, Giraffen und die vielen Antilopenarten zeigen sich gerade in dieser Zeit aber oft mit Nachwuchs, auch ist die Vogelwelt in der Regenzeit noch vielfältiger. In sehr guten Regenjahren (zuletzt 2006) wächst sogar auf den Dünen im Süden Gras, und die Lehmsenke des Sossusvlei füllt sich mit Wasser - ein faszinierender Anblick.

Einreiseformalitäten

Voraussetzung ist ein Reisepaß, der noch ein halbes Jahr über das geplante Reiseende hinaus gültig ist. Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger benötigen kein Visum. Bitte beachten Sie, daß hinten im Paß noch mindestens 2 freie Seiten für Einreisevermerke/Stempel vorhanden sein müssen.

Gesundheit

Empfohlen wird ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphterie, Polio und Hepatitis A. Der Norden des Landes mit dem Etosha-Nationalpark und dem Caprivi-Streifen ist ganzjährig Malaria-Risikogebiet, weshalb dringend zu Malaria-Prophylaxe geraten wird. Der Süden des Landes bis zur Höhe Windhoek ist malariafrei.

Kommunikation

Die Telefonvorwahl für Namibia ist +264. Mobilfunknetze decken die größeren Städte und die meisten  asphaltierten Straßen ab. Zur Sicherheit sollte man sich aber vor der Reise bei der heimischen Telefon-gesellschaft erkundigen, ob Telefonieren und der Versand von SMS-Nachrichten in und von Südafrika aus möglich sind. In jeder Stadt und fast jedem Dorf gibt es Kartentelefone, die Karten werden in Supermärkten verkauft.

     
Köcherbaum in Südnamibia

Geld

Die Landeswährung ist der Namibia-Dollar (N$). 1 Euro entspricht etwa 9 N$ (Stand September 2006). Der Namibia-Dollar ist an den südafrikanischen Rand gekoppelt. Beide Währungen werden parallel zur Zahlung akzeptiert. Wenn Sie also vor der Einreise nach Namibia schon in Südafrika waren, können Sie Ihre Rand zur Zahlung in Namibia weiterverwenden.  Der Namibia-Dollar wird außerhalb von Namibia nicht mehr zurückgetauscht, Sie sollten Ihr Geld in N$ also während Ihres Aufenthalts komplett verbrauchen.
Der Gebrauch von Visa- und Mastercard-Kreditkarten ist in besseren Restaurants, Supermärkten und Souvenirläden (nicht auf offenen Märkten) weit verbreitet. Auch optionale Aktivitäten wie Rundflüge, Duneboarding oder Fallschrimspringen können per Kreditkarte bezahlt werden.
Banken und Wechselstuben gibt es in den Städten. Sie können von Reiseschecks oder Bargeld in Euro oder US-Dollar tauschen. Die Wechselkurse für Bargeld sind zumeist etwas besser. Am bequemsten ist es, mit Kreditkarten oder EC-Karten (und PIN) Bargeld in N$ aus den Geldausgabeautomaten der Banken zu ziehen. Allerdings werden noch nicht an allen Geldautomaten EC-Karten (Maestro-Symbol) akzeptiert.

Zeit

Während der Sommerzeit gibt es keinen Zeitunterschied zwischen Deutschland und Namibia. Im Winterhalbjahr ist Namibia eine Stunde voraus. Die Sommer- und Winterzeit in Südafrika und Namibia ist nicht identisch, es wird an verschiedenen Tagen umgestellt.

Anreise

Air Namibia und LTU bieten Direktflüge von Deutschland nach Windhoek an. Während LTU nur einmal pro Woche ab Düsseldorf und München fliegt, hat die Air Namibia fünf Flüge pro Woche ab Frankfurt. Umsteigeverbindungen gehen zumeist über Johannesburg und werden von vielen anderen Airlines angeboten. Air Namibia hat zudem ein gutes Netz an Inlandsflügen.

Land und Leute

Namibia ist ähnlich wie Südafrika ein Vielvölkerstaat. Die geringe Einwohnerzahl von zwei Millionen Menschen gliedert sich in zwölf Völker. Die stärkste Gruppe bilden die nördlich von Etosha lebenden Ovambo. Weitere sind die Damara, Nama, Buschleute (San), Herero, Himba, Kavango, Caprivianer, Rehobother Baster und Weiße. Die meisten Menschen leben im fruchtbaren Norden und in den wenigen größeren Städten. Weite Gebiete vor allem im Südwesten des Landes sind fast menschenleer.

     
Deutsche Spuren in Swakopmund

Die weißen Namibier sind mehrheitlich afrikaanssprachige Buren. Etwa 20.000 sind deutschstämmige Siedler, die erst seit wenigen Generationen im Lande sind. Noch sind fast alle Farmen in weißer Hand. Namibia wurde erst 1990 von Südafrika in die Unabhängigkeit entlassen, und genauso wie im Nachbarland wird es noch viele Jahre dauern, bis die Apartheid, die zwar auf dem Papier abgeschafft ist, auch aus dem Denken der Menschen verschwunden sein wird. 
Während der deutschen Kolonialzeit (1884-1915) wurde sehr stark missioniert, und infolgedessen sind über 80 Prozent der Namibier Christen - eine für ein afrikanisches Land sehr hohe Quote. Vor allem die San, Himba und Caprivianer praktizieren weiterhin traditionelle Naturreligionen. Vielerorts mischen die  Einwohner die christliche Religion mit alten Bräuchen. Für einige Völker wie die Himba spielt der Ahnenkult eine sehr große Rolle. 

     
Kinder im Damaraland

Die Hauptstadt Namibias ist Windhoek. Eine mit knapp 250.000 Einwohnern verhältnismäßig kleine, überschaubare Stadt, die man gut zu Fuß entdecken kann. Das Klima ist durch die Lage im Hochland angenehm gemäßigt. Gerade in Windhoek mischen sich deutsche Architektur, afrikanische Einflüsse und moderne Lebensart.
Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Namibiers beträgt etwa 44 Jahre (2005). Eine der Ursachen für diesen vergleichsweise niedrigen statistischen Wert ist die hohe HIV-Infektionsrate (AIDS).

Reisekarte Namibia | Outback Africa Erlebnisreisen



© OUTBACK AFRICA - Erlebnisreisen GmbH
Am Südhang 10, 08645 Bad Elster
Telefon: (+49) 037437 53804
Fax: (+49) 037437 53805