Geheimnisse Namibias
21 Tage Abenteuer-Campingsafari ab/bis Windhoek - ab € 2.299,-
Weite Wüsten, schroffe Berge, tierreiche Nationalparks - in Namibia gibt es viel zu entdecken. Bei dieser aktiven, deutschsprachig geführten Reise sehen wir das Land nicht nur vom Autositz aus, sondern auch auf reizvollen Wanderungen. Mal gibt es Campingplätze mit Dusche, WC und Swimmingpool, ein anderes Mal freie Natur mit einem Becher Zahnputzwasser und "Spaten-Toilette". Wir gelangen auch an schwer zugängliche Orte und erleben das schwarze und das weiße Namibia mit seinen spannenden Kontrasten.
Wüstenfüchse, Wandersleute, Tierbeobachter und Fotografen kommen bei dieser vielfältigen Abenteuerreise voll auf ihre Kosten.
1. Tag: Wir werden morgens vom Flughafen Windhoek abgeholt. Auf dem Weg in die Stadt kehren wir auf einer Gästefarm zu einem Brunch ein. Am Vormittag ist noch Zeit für Einkäufe, Geldwechsel oder um die Ausrüstung zu vervollständigen. Anschließend lernen wir die Hauptstadt näher kennen und erfahren dabei Interessantes zur Geschichte, Kultur und Bevölkerung des Landes. Der restliche Nachmittag steht zur freien Verfügung. Am Abend kehren wir in ein uriges, namibianisches Steakhouse ein, das für seine Mammut-Portionen heimischer Spezialitäten und ausgezeichneten südafrikanischen Wein bekannt ist (auf eigene Kosten). Danach sinken wir in einer netten Pension in die Federn. B
2. Tag: Vormittags brechen wir auf zu dem auf Privatgelände liegenden Gaub Rivier. Unser Camp (Sanitäranlagen vorhanden = S.v.) für die nächsten zwei Nächte liegt in einem Trockenflußbett. Als erstes stellen wir die Zelte im Schatten einer Baumgruppe auf. Danach können wir die Umgebung erforschen. Abends am Lagerfeuer erzählt der Guide über das richtige Verhalten im Busch und über krabbelnde, kriechende, stechende und beißende Bewohner Namibias. FMA
3. Tag: Heute benötigen wir gute Wanderschuhe. Eine schöne, etwa sechs Stunden lange Wanderung führt uns durch den Canyon des Gaub Riviers, einer wilden Berggegend mit tiefen Schluchten und hohen Felszinnen. Neben Klippspringern, Pavianen, Klippschliefern und Kudus haben wir gute Chancen, auch die seltenen Bergzebras zu sehen. FMA
4. Tag: Wir fahren über den Spreetshoogte Paß mit seiner eindrucksvollen Aussicht auf das weite Land. Nach einer kleinen Wanderung den Paß hinunter (ca. 50 Minuten) geht es weiter nach Solitaire, einem Ort, der seine Daseinsberechtigung der Lage an einer Kreuzung und dem fantastischen, ofenfrischen Apfelkuchen verdankt. Das Tagesziel ist das Camp Sesriem (S.v.) am Rande der Sanddünen. Ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zum Sesriem Canyon und zu den höchsten Dünen der Welt am Sossusvlei. Am Spätnachmittag erforschen wir den Canyon und marschieren dann bald ins Bett, denn… FMA
5. Tag: ... zur Freude aller Frühaufsteher werden wir eine Stunde vor Sonnenaufgang aus dem Schlafsack kriechen und in die Wüste hineinfahren, solange es noch kühl ist. Am Sossusvlei wollen wir den einmaligen Sonnenaufgang in der sagenhaften Dünenlandschaft genießen. Die Sandmassen türmen sich bis zu 300 Meter hoch, und der Wind gibt ihnen immer wieder neue, surrealistische Formen. Nach einem späten Frühstück fahren wir die kurze Strecke nach Norden in die Naukluft. In diesem Gebirgsmassiv verbringen wir drei Nächte (S.v.). FMA
6. Tag: Die beeindruckende Landschaft der Naukluft ist ein Schmaus für jeden Naturfreund. Wind und Sonne, Hitze und Kälte, Trockenheit und Regen haben hier eine herrliche Felslandschaft geschaffen. Wir starten in der Frühe zu einer eintägigen Wanderung, die uns durch vegetations- und wasserreiche Schluchten auf das karge Plateau führt. Die kühlen Pools in der Schlucht laden zum Baden ein. Hier haben wir auch gute Chancen, Tiere zu beobachten. Die reine Wanderzeit beträgt fünf bis sechs Stunden auf unebenen und steinigen Wegen. Es sind Teilstrecken dabei, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern. FMA
7. Tag: Eine halbtägige Wanderung verläuft durch eine Schlucht mit auffallend gefärbten und geschichteten Gesteinen und faszinierender Pflanzenwelt. Die reine Gehzeit beträgt etwa vier Stunden, das Terrain ist ähnlich wie am Vortag. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. FMA
8. Tag: Am Vormittag brechen wir das Camp ab und starten zum Kuiseb Canyon. Von hier aus geht es weiter durch die flache Wüste, das „Nichts“. Gegen Abend werden wir inmitten der Kieswüste schon von weitem den Vogelfederberg, den „Ayers Rock der Namib" erkennen. Ein geeignetes Plätzchen für das Nachtlager (ohne Sanitäranlagen = o.S.). Wer auf diesen Felsen klettert, bekommt einen guten Eindruck von der Weite des Landes. FMA
9. Tag: Im Laufe des Vormittages erreichen wir die Flamingo-Bucht in Walvis Bay, wo sich Tausende von Pelikanen und Flamingos sammeln. Kurz danach kommen wir ins Kolonialstädtchen Swakopmund. Für die nächsten zwei Nächte werden wir die Errungenschaften der Zivilisation genießen, den Bungalow dem Zelt vorziehen und das Restaurant dem Lagerfeuer. FM
10. Tag: Endlich ein freier Tag. Jeder kann tun und lassen, was er will. Sei es einen Stadtbummel, einen Museumsbesuch oder einfach ein Strandspaziergang. Von Swakopmund aus werden interessante Rundflüge über die Skelettküste oder über das Damaraland angeboten. Man kann auch mit Pferden in die Mondlandschaft reiten, Sandboarden, Tandem-Fallschirmspringen oder mit Booten aufs Meer fahren, um Delphine und Robben zu sehen (Ausflüge optional). F
11. Tag: Wir fahren nach Norden zur Robbenkolonie am Cape Cross. Der Geruch der Tiere ist gewöhnungsbedürftig und deshalb geht es auch bald weiter entlang einer abgelegenen Straße in Richtung Brandberg. Die Strecke hat landschaftlich sehr viel zu bieten, es geht an roten Tafelbergen und runden Granitkuppen vorbei. Das schönste Plätzchen suchen wir uns für einen Nachmittagsspaziergang und für unser Outdoor-Camp aus (freies Campieren/o.S.). FMA
12. Tag: Der Brandberg ist bald erreicht, so dass wir noch am Vormittag eine etwa zweistündige Wanderung zu den Felsmalereien der „Weißen Dame“ unternehmen können. Tagesziel ist ein uriger Campingplatz (S.v.) kurz vor Twyelfontein. FMA
13. Tag: Vormittags erreichen wir die Felsgravuren von Twyfelfontein. Bei einer ein- bis zweistündigen Wanderung erfahren wir Interessantes über die Zeichnungen und Gravuren. Weiter geht es über wenig befahrene Straßen nach Palmwag, einer malerischen Palmenoase direkt am Uniab River (S.v.). Den Nachmittag genießen wir am Pool. FMA
14. Tag: Frühmorgens können wir uns bei einem zweistündigen Pirschgang an Oryx, Springböcke oder Kudus anschleichen. Unser Weg führt nach Norden. Via Kamanjab gelangen wir auf Höhe des Etosha-Nationalparks. Das schön gelegene Camp auf einem privaten Farmgelände liegt so nah am Nationalpark, dass nachts das Konzert der Hyänen, Schakale und Löwen nicht zu überhören ist. (S.v) FMA
15. Tag: Wir fahren durch das Otjovasandu-Tor in den Nationalpark. Dieser westliche Teil von Etosha ist nur mit einer Sondergenehmigung zu durchqueren, also normalerweise für Touristen tabu. Die wenigen Auserwählten erleben eine usrprüngliche Tierwelt, ohne von anderen Reisenden bei Naturbeobachtungen gestört zu werden. Manche Tierarten sind auch nur in dieser Region des Parks zu finden. In Okaukuejo, unserem Camp für die Nacht (S.v.), wird die Wasserstelle mit Scheinwerfern beleuchtet. Den Tieren scheint das nichts auszumachen, sie erscheinen jeden Abend in großer Zahl und lassen sich in aller Ruhe beobachten und fotografieren. FMA
16. Tag: Wir begeben uns zeitig hinaus zur Pirsch in die Wildnis. Im Camp Halali planen wir eine Mittagsrast, und abends erreichen wir das Fort Namutoni (S.v.), wo wir die Zelte für die nächsten zwei Nächte aufschlagen. Auch hier gibt es eine beleuchtete Wasserstelle. FMA
17. Tag: Wir haben einen weiteren Tag für Pirschfahrten durch den Naturpark, immer auf der Suche nach Tieren, die wir bislang vielleicht noch nicht gesehen haben. FMA
18. Tag: Vormittags starten wir durch. Wir kommen am Otjikoto-See vorbei und werden dem Hoba Meteoriten einen kurzen Besuch abstatten. In den Otavi-Bergen schlagen wir bei einer alten Farmruine unsere Zelte auf (S.v.). Von hier aus haben wir einen schönen Blick auf die Hügel und das zahlreiche Wild, das sich auf dem verlassenen Farmgelände tummelt. FMA
19. Tag: Noch einmal werden die Wanderschuhe angezogen, die Feldflaschen gefüllt und der Rucksack gepackt. Wir erkunden die Gipfel und Täler der Otaviberge und halten Ausschau nach Kudus, Warzenschweinen, Oryx und anderen Tieren. Diese haben wir zwar auch schon in Etosha gesehen, doch hier sind wir aktiv und sitzen nicht im Auto. FMA
20. Tag: Über eine abgelegene, aber landschaftlich sehr reizvolle Nebenstraße fahren wir zum Waterberg Nationalpark (S.v.). Der Waterberg ist ein durch Erosion entstandenes Hochplateau von knapp 1700 Metern Höhe, das an den Rändern steil abfällt. Hier lohnt sich eine etwa einstündige Wanderung auf das Plateau, denn der Ausblick ist fantastisch. FMA
21. Tag: Auf geht’s nach Okahandja. Auf dem Markt können wir Holzschnitzereien und einheimische Kunstgegenstände erstehen. Die letzte Etappe der Reise führt uns zurück nach Windhoek. Abends können wir uns noch zu einem Abschiedsessen bei großen Portionen von Wildspezialitäten treffen (auf eigene Kosten). FM
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